Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit

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Volontäre der Ewigkeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Melamori musterte mich so neugierig wie gelassen. Offenbar kamen ihr die Geschehnisse nicht weiter ungewöhnlich vor. Mochi hantierte indessen die ganze Zeit mit seiner Brille herum. Offenbar hatte er nichts Wichtigeres im Kopf.

Mit der Rückfahrt beeilte ich mich nicht und fragte mich ohnehin, ob Mochi überhaupt medizinische Hilfe benötigte, da er inzwischen wieder recht gut aussah. Er benahm sich nur noch etwas seltsam.

Ich beschloss, mich ein wenig mit ihm zu unterhalten.

»Warum waren Sie eigentlich mit diesem Kerl unterwegs? Angesichts des vollbesetzten Lokals hat mich Ihr plötzliches Verschwinden so erstaunt, dass ich Ihnen gefolgt bin. Was hat Ihnen der Mann im dunklen Lochimantel denn erzählt?«

»Er hat nur >Komm mit!< gesagt«, erklärte Mochi, »und mich gebeten, am Eingang auf ihn zu warten. Genau das hab ich getan.«

»Moment mal«, unterbrach ich ihn. »Hier stimmt doch was nicht. Er hat Ihnen doch gestern genau das Gleiche gesagt, und da haben Sie ihn zum Teufel geschickt! Können Sie mir Ihren Sinneswandel erklären?«

»Nein.«

»Warte, Max - du stellst die falschen Fragen«, mischte Melamori sich ein. »Sir Mochi, sagen Sie uns doch bitte, warum Sie mit dem Unbekannten weggegangen sind.«

»Wie Sie wünschen. Ich kann heute einfach niemandem etwas abschlagen. Ich habe das Gefühl, es wird etwas Furchtbares passieren, wenn ich eine Bitte ablehne. Verstehen Sie mich nun besser?«

»Mehr oder weniger«, sagte Melamori, sah den Wirt aber bestürzt an.

»Wie bist du auf die Idee gekommen, ihm ausgerechnet diese Frage zu stellen«, wollte ich von ihr per Stumme Rede wissen, da es mir taktlos erschienen wäre, in Mochis Beisein über ihn zu reden.

»Darauf hättest du von allein kommen können. Du hast ihn doch selbst angefleht, wieder lebendig zu werden, und auch dieser Bitte hat er brav Folge geleistet.«

»Was?«, fragte ich frappiert.

»Du hast dich nicht verhört. Ich war noch auf seiner Spur, als der Unfall passierte - also irre ich mich nicht. Mochi starb tatsächlich, wurde aufgrund deiner Bitte aber wieder lebendig. Nach meinem Eindruck geht es ihm inzwischen wieder so gut, dass wir ihn nicht mal zu Sir Juffin bringen müssen. Noch vorhin hatte er eine blutende Wunde, und jetzt ist nur noch eine Schramme zu sehen -und zwar nicht, weil du ein grandioser Heiler bist, sondern weil Mochi alles tut, worum du ihn bittest.«

»Tja«, seufzte ich, »mein Kopf ist vermutlich zu klein, um so komplizierte Dinge zu verstehen.«

Ich wandte mich wieder an Mochi: »Aber gestern Abend hatten Sie noch nicht das Bedürfnis, jede Bitte zu erfüllen, oder? Ich kenne Sie ein bisschen und weiß, dass das nicht Ihr Stil ist.«

»Stimmt. So was passiert mir - den Magistern sei Dank -nicht jeden Tag«, sagte Mochi und nickte freundlich.

»Also kennen Sie das schon?«, fragte ich erstaunt.

»Das geschieht mir seit der Kindheit - aber nur selten. Wissen Sie, Sir Max, dieser Zustand dauert bei mir immer nur einen Tag, und meine Familie ist froh, wenn es mal wieder so weit ist.«

»Das verstehe ich gut«, meinte ich und lachte herzlich. Auch Mochi lächelte höflich. Melamori nahm mir die Brille des Unbekannten ab und untersuchte sie.

»Ich kann nicht herausfinden, woher der Tote stammt. Die Spur eines Toten verschwindet sehr schnell. Nur sein Eigentum kann einem dann noch behilflich sein. Max,

vielleicht hast du ja mehr Glück. Du zeigst uns doch so oft, wie leicht es ist, die menschlichen Möglichkeiten zu übertreffen. Aber dafür müssen wir in Juffins Dutzend zurück, weil sich nur dort die Reste der Spur befinden -wenn überhaupt.«

»Also fahren wir wieder dorthin. Das ist auch besser für Mochi. Nach diesem anstrengenden Abenteuer kommt er endlich nach Hause.«

»Wir müssen den Toten noch einpacken«, erinnerte mich Melamori. Sie hatte einen schuldbewussten Blick, weil immer ich solche unangenehmen Aufgaben zu erfüllen hatte. Ich seufzte, ging wieder zum Straßengraben und machte die mir so geläufige Handbewegung. Sekundenbruchteile später war die Leiche zwischen Daumen und Zeigefinger meiner Linken verschwunden. Dass ich sofort das starke Bedürfnis hatte, mir die Hände zu waschen, zeigte mir, wie blank meine Nerven mal wieder lagen.

»Lasst uns fahren, Leute«, rief ich mit forcierter Munterkeit und setzte mich ans Steuer.

»Prima«, rief Melamori und sah wieder zufrieden aus, da sie das Ende unserer unerwarteten nächtlichen Rallye schon absehen konnte. »Schön, Max«, sagte sie lächelnd zu mir. »Endlich bist du wieder der Alte. Es ist eine echte Freude, dich anzuschauen.«

»Wirklich? Tja - Techi hat zwar ihr Bestes getan, konnte aber nicht damit rechnen, dass ich um diese Zeit noch immer nicht zuhause bin. Sie ist zwar keine Hellseherin, aber mir reicht schon, dass sie die Tochter von Lojso Pondochwa ist.«

»Hellseherei hat noch nie zu den Stärken des Ordens der Wasserkrähe gehört«, stellte Melamori erstaunlich ernst fest. »Dafür haben seine Mitglieder andere Qualitäten. Vielleicht sollte ich mir auch eine Brille anschaffen, Max - was meinst du?«, fragte sie, nachdem sie die ganze Zeit mit der Brille des Toten hantiert hatte.

»Manche Leute wirken damit plötzlich sehr intelligent. Setz das Ding doch mal auf. Wenn ich dann nicht erschrocken wegschaue, kannst du davon ausgehen, dass sie dir steht.«

Melamori setzte die Brille auf und zupfte mich am Lochimantel. »Na, Max - wie gefall ich dir?«

»Nicht schlecht, aber irgendwie ähnelst du Sir Mochi. Hoffentlich haben seine Frau und seine Kinder jetzt keine Probleme, Original und Fälschung zu unterscheiden.«

»Mochi, dieser schreckliche Mensch behauptet, ich würde Ihnen ähnlich sehen - stimmt das?«, fragte Melamori, sah den Wirt dabei an und rief entsetzt: »Max, halt sofort an!«

Ich bremste erst und erschrak dann - gut, dass es nicht umgekehrt war. Der Wirt allerdings wirkte völlig normal: lebendig, gesund und höflich erstaunt. Melamori sah ihn nun ohne Brille an.

»Entschuldigen Sie, meine Herren«, sagte sie und lächelte schuldbewusst. »Mit Herrn Mochi ist offenbar alles in Ordnung - anders als mit meinen Nerven ... oder mit dieser Brille.« Sie sah erneut hindurch und reichte sie mir dann: »Überzeug dich selbst, Max.«

Ich setzte die Brille auf und sah Melamori an. »Tja, ich glaube, das ist Fensterglas.«

»Du sollst nicht mich anschauen, sondern Sir Mochi. Um ihn geht es doch die ganze Zeit.«

Ich tat, wie mir geheißen, und staunte: Sein Gesicht leuchtete im Halbdunkel in einem seltsamen Blau. Das sah zwar sehr hübsch aus, beunruhigte mich aber nicht wenig.

»Na«, meinte ich, als ich die Brille absetzte. »Das wird ja immer interessanter. Melamori - hast du schon mal etwas Ähnliches erlebt?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Was ist denn mit meinem Gesicht?«, wollte Mochi wissen.

»Mit dem ist alles in Ordnung«, beruhigte ich ihn. »Aber die Brille lässt es verändert erscheinen. Am besten bringen wir Sie ins Haus an der Brücke, damit Sir Juffin sich damit beschäftigt. Er kann nämlich selbst kniffligste Fälle lösen.«

»Aber am liebsten würdest du selber die Lösung finden, stimmt's?«, fragte Melamori verständnisvoll.

»Ja«, seufzte ich und drehte einen kleinen Dolch mit Magieanzeiger in den Händen.

Jetzt war zu klären, ob es sich bei der Brille um einen mittels verbotener Magie hergestellten Gegenstand handelte. Das jedenfalls konnte ich auch ohne meinen Chef feststellen.

Der Zeiger zitterte zunächst ein wenig und sprang dann vehement auf die weiße Hälfte des Anzeigefelds.

»Seltsam, oder?«, fragte Melamori und zog ein finsteres Gesicht. »Wir sind daran gewöhnt, dass zur Herstellung auffälliger Gegenstände immer schwarze Magie vonnöten ist.«

»Aber hier ist weiße Magie im Spiel!«, rief ich. »Weiße Magie 18. Grades, um genau zu sein. Die ist zwar offiziell auch verboten, aber seitdem Köche sie in gewissen Fällen einsetzen dürfen, sieht man das nicht mehr so eng.«

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