Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit

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Volontäre der Ewigkeit: краткое содержание, описание и аннотация

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»Nie und nimmer, Liebste. Unter uns gesagt: Du weißt auch nicht, wie alt ich bin.«

Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie sie reagieren würde, wenn sie erführe, wie alt ich wirklich war. In dieser Welt kommt ein Mensch von zweiunddreißig Jahren gerade erst in die Schule. Daher musste mein Alter in unserer Beziehung eines der wenigen süßen Geheimnisse bleiben.

Nachdem ich es einmal mehr geschafft hatte, mich zu verirren, erreichten wir schließlich Juffins Dutzend. Erst beim vierten Anlauf fand ich den Eingang, doch Techis Geduld war unendlich, und sie tat, als wäre mein fieberhaftes Suchen ganz normal.

»Hier ist es aber gemütlich«, sagte sie, kaum dass wir das Lokal betreten hatten. »Du hast Recht - das ist ein sehr nettes Wirtshaus.«

»Es ist immer wieder schön, wenn die Meinung eines Profis mit der eines Laien übereinstimmt«, erklärte ich und führte sie am Ellbogen an einen Tisch. »Mach dich auf einen Kampf gefasst, Liebste. Gleich kommt der grausame Sir Mochi und versucht, uns von der tolanischen Küche zu überzeugen. Dagegen müssen wir uns mit Händen und Füßen wehren.«

»Ich hab noch nie tolanisch gegessen. Ist das wirklich so schlimm?«

»Na ja, eigentlich schmeckt es wunderbar.«

»Dann verrate mir doch bitte, Liebster, wogegen wir uns wehren sollen.«

»Keine Ahnung. Wir bräuchten Sir Kofa. Der würde uns das sicher erklären. Ich kann seine Worte nur wiederholen, ohne sie zu verstehen.«

»Guten Abend, meine Herrschaften.«

Mochi Fa sah mich gleichmütig an, und ich merkte, dass er mich nicht erkannte. Techi hatte sich nicht umsonst bemüht.

»Ich bin Max, aber behalten Sie das bitte für sich«, flüsterte ich ihm zu. »Heute bin ich inkognito unterwegs, weil meine Begleiterin von ihrem und meinem Gesicht tödlich gelangweilt ist.«

»Natürlich«, sagte Mochi und nickte freundlich. »Hier ist die Karte.«

Unser Wirt war heute seltsam sanftmütig, und das ließ mich die Ohren spitzen. Er stand still an unserem Tisch, ohne sich in die Bestellung einzumischen. War er etwa krank?

»Ich würde gern einen anständigen Wein trinken«, sagte Techi verträumt. »Etwas Südliches. Haben Sie vielleicht Weine aus Tascher?«

»Natürlich.«

»Dann nehme ich den besten.«

»Den Strui Gaparochi also«, sagte Mochi, nickte ergeben und verschwand.

»Denken Sie bitte an meine Kamra vor dem Essen«, rief ich ihm nach.

»Natürlich.«

Seine immer gleiche Antwort warf mich aus der Bahn. Schließlich prägte seine gereizte und herablassende Art sonst die Atmosphäre des Lokals, und das nicht zu knapp.

»Ich glaube, er ist heute nicht in Form«, meinte ich schuldbewusst zu Techi. »Schade - ich dachte, du würdest mehr Spaß mit ihm haben.«

»Keine Sorge, es gefällt mir hier wirklich«, meinte sie lächelnd. »Außerdem können wir dieses Abenteuer jederzeit wiederholen. Du kannst sogar als Erster kommen und ihn zur Weißglut treiben, damit er völlig durchdreht, wenn ich dann auftauche - falls dir wirklich so viel daran liegt, dass er mich beschimpft.«

»Unbedingt«, nickte ich. »So machen wir es demnächst.«

Mochi kehrte mit unseren Getränken zurück. Der Wein Strui Gaparochi erwies sich als dickflüssig, bernsteinfarben und likörähnlich.

»Ich möchte die tolanische Küche probieren«, verkündete Techi. »Sie brauchen den Koch aber nicht anzutreiben, denn wir haben vor, länger zu bleiben - stimmt's, Max?«

»Genau«, sagte ich lächelnd. »Ich habe keine weiteren Pläne für den Abend.«

»Wie Sie wünschen«, nickte Mochi phlegmatisch und verschwand wieder Richtung Küche. Ich sah ihm perplex nach. Woher mochte sein Stimmungswechsel rühren?

Endlich beschloss ich, mich nicht länger mit so dummen Sachen zu beschäftigen, und sah mich ein wenig um. Zu meinem Erstaunen entdeckte ich erneut den Mann mit dem dunklen Lochimantel und der Brille. Er saß an seinem Lieblingsplatz am Fenster. Ich erinnerte mich an das lustige Ereignis vom Vortag und erzählte Techi davon, doch sie lachte nicht, sondern zog die Stirn kraus.

»Warte mal, Max - diese Geschichte erinnert mich an etwas. Aber woran?«

»Vielleicht hat er dir den gleichen Vorschlag gemacht.«

»Unsinn, ich sehe ihn zum ersten Mal. Aber deine Geschichte habe ich schon gehört.«

»Weißt du, ich habe die blöde Angewohnheit, ein und dasselbe mehrmals am Tag zu erzählen.«

»Nein, das war vor Jahren. Aber ich kann mich wirklich nicht genau daran erinnern. Zu den Magistern mit dem Mann mit Brille - es gibt Interessanteres auf der Welt.«

Das sah ich genauso. Aber ehrlich gesagt beschäftigte mich diese Geschichte so sehr, dass ich mir vornahm, dem Unbekannten zu folgen. Wer weiß - vielleicht würde sich dabei etwas Aufregendes ergeben.

Nach einer halben Stunde rief Techi den Wirt zu sich.

»Der Wein aus Tascher, den Sie mir serviert haben, war ganz in Ordnung. Aber wissen Sie - ich glaube, ich bin zu sehr an meine Weinsorte gewöhnt, also an Oskij Ash. Könnten Sie mir davon ein Glas bringen?«

»Natürlich«, sagte Mochi, nickte und verließ energischen Schrittes sein Wirtshaus.

»Wo läuft er denn hin?«, fragte ich ratlos.

»Keine Ahnung. Aber irgendwann kehrt er sicher zurück, und dann kannst du ihn verhören«, meinte Techi achselzuckend. »Max, warum sitzt du eigentlich die ganze Zeit wie auf glühenden Kohlen da? Liegt das am Vollmond?«

»Wie jeder vom Kleinen Geheimen Suchtrupp werde auch ich misstrauisch, wenn ich ein mysteriöses Verhalten beobachte«, antwortete ich belustigt und setzte nach einer kurzen Denkpause hinzu: »Weißt du, das ist ein Reflex bei mir. Etwa um diese Zeit beginnt normalerweise mein Dienst.«

»Verstehe. Du bist gerade angriffslustig und suchst nach einem Geheimnis, das du lüften kannst«, meinte Techi. »Zum Glück bin ich in ganz anderer Stimmung. Um diese Zeit könnte ich literweise Getränke aller Art ausschenken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der hiesige Wirt darauf spekuliert, ich würde mich für ihn hinter die Theke stellen. Er hat das Gesicht eines Menschen, der jeden für sich einzuspannen vermag.«

»Nach meiner Einschätzung würde er dir allerdings mindestens die Hälfte deines Trinkgelds wieder abnehmen.«

Mochi kehrte binnen weniger Minuten zurück und war ganz durchnässt. Allem Anschein nach hatte es zu gießen begonnen.

»Hier ist Ihr Wein, Lady«, sagte er und zog eine Flasche aus dem Mantel.

Wir sahen erstaunt drein.

»Sind Sie etwa meinetwegen einkaufen gegangen?«, fragte Techi. »Vielen Dank, aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Wenn ich gewusst hätte, dass Sie diesen Wein nicht führen, hätte ich etwas anderes bestellt.«

»Natürlich. Nächstes Mal sage ich Ihnen Bescheid«, antwortete Mochi und nickte ergeben. »Aber Sie haben mich um Oskij Ash gebeten, und ich habe ihn für Sie besorgt - also trinken Sie ihn jetzt bitte.«

»Vielen Dank«, wiederholte Techi leicht erschrocken. »Sehr nett von Ihnen. Ist unser Essen schon fertig?«

»Vermutlich. Soll ich es Ihnen bringen?«

»Ja, bitte.«

Techi war so gerührt, dass sie beinahe geweint hätte. Ich auch - aber nur, weil ich da noch nicht wusste, was es mit dem Verhalten des Wirts auf sich hatte. Wir warfen Mochi einen ungläubigen Blick nach.

»Er ist in dich verliebt, meine Liebe«, sagte ich mit lindem Spott. »Das ist die einzig denkbare Erklärung. Hättest du dein Gesicht nicht verändert, hätte ich ihn womöglich zum Duell gefordert, aber so lohnt sich das nicht.«

»Du kennst dich bei Frauengesichtern wirklich nicht aus«, seufzte Techi. »Ich habe mich hübsch gemacht, und du redest Unsinn, statt mir etwas Nettes zu sagen.«

»Etwas muss ich ja reden, wenn Mochi nicht in Form ist«, rechtfertigte ich mich.

Unser Wirt erschien erneut, diesmal mit zwei Tellern. Techi machte sich gleich über die so gelobte tolanische Spezialität her. Ich musterte Mochi unverwandt. Mein Herz klopfte wie verrückt und hätte sich am liebsten losgerissen - meine beiden Herzen, um genau zu sein.

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