Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit

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Ich sah verlegen drein. »Haben Sie etwa schon wieder meine Gedanken gelesen? Selbst solche Dummheiten?«

»Zu den Magistern mit dir, Junge. Das habe ich gar nicht nötig - du denkst nämlich manchmal laut«, klärte mein Chef mich auf. »Na schön, viel Spaß heute Abend. Und jetzt geh. Immerhin hast du nur selten Ideen, die so gut sind, dass ich ihre Verwirklichung nicht verhindern will. Kofa ist sicher entzückt, wenn er den Grund deiner heutigen Abwesenheit erfährt. Er glaubt nämlich, das Essen und die Liebe seien die wichtigsten Dinge des Lebens. Denk bitte ein wenig über die Reihenfolge nach.«

»Vielen Dank«, sagte ich lächelnd. »Nachdem es mir gelungen ist, Techi dazu zu bringen, ihr Gasthaus einen Abend in der Woche zu schließen, überkommen mich - offen gesagt - merkwürdige Ahnungen. Was passiert wohl, wenn so ein Narr ins Wirtshaus geht und beschließt, mittels Magie 5861. Grades unsere schöne Welt in Schutt und Asche zu legen?«

»Das droht dir nicht«, lächelte Juffin tröstend. »Die menschlichen Möglichkeiten sind auf Magie 234. Grades beschränkt, und man kann nicht annehmen, dass sich irgendwer so viel Mühe gibt, bloß um dir den Abend zu verderben.«

»Sie kennen die Menschen nicht gut genug«, seufzte ich. »Um dieses Zieles willen sind sie zu fast allem bereit - da habe ich meine Erfahrungen.«

»Jetzt hab ich schon fast Mitleid mit dir«, gab mein Chef zu. »Aber keine Sorge - sollte heute wirklich jemand ganz Echo zum Teufel schicken wollen, versuche ich, die Stadt ohne deine Hilfe zu retten.«

Rasch sprang ich in den Saal der allgemeinen Arbeit und konnte mein Glück kaum fassen. Das Wort von Sir Juffin Halli ist viel wert, denn man kann sich immer darauf verlassen.

Bevor es mir aber gelang, nach Hause zu gehen, musste ich noch eine Tasse Kamra mit meinen Kollegen trinken, die nacheinander auftauchten. Schließlich rief mich die erstaunte Techi per Stumme Rede: »Max, ist etwas passiert?«, fragte sie. »Ich bin wieder bei dir zu Hause und möchte den Zustand deiner Möbel prüfen. Eigentlich hatte ich dich bei dieser Gelegenheit wecken wollen. Weißt du, frühmorgens machen solche Gemeinheiten besonders viel Spaß.«

»Es ist nichts passiert. Ich habe durchschlafen können. Und jetzt gehe ich nach Hause. Bleib also tapfer und hüte dich vor meinen Möbeln.«

»Ich werde mein Möglichstes tun, aber beeil dich bitte, denn deine Möbel sind verhext, und ich bin schutzlos.«

Ich sprang von Melifaros Sessel. Die Schlafmütze kam als Letzter zum Dienst, und ich blieb bis kurz vor Mittag in seinem Büro. Das Tagesantlitz von Sir Juffin lebte in meiner Gegenwart geradezu auf und meinte: »Du denkst wohl, solange du nicht auf die Straße gehst, bleibt die Zeit stehen, was?«

»Beinahe. Ich fürchte, ich habe die Gesellschaft einer wunderbaren Lady dem Anblick deiner Fratze geopfert. Das war dumm von mir - findest du nicht?«

»Meine Fratze ist gar nicht so unansehnlich«, sagte Melifaro beleidigt.

»Stimmt eigentlich«, pflichtete ich ihm bei. »Aber ich bevorzuge Abwechslung.«

Techi saß in meinem Wohnzimmer und las den Trubel von Echo. Ihre herrlichen Silberlocken sahen nur gerade eben hinter der Zeitung hervor. Meine wunderbare Lady hatte sich auf dem Stuhl ausgestreckt, als wäre er ein Sofa.

»Ach deshalb«, seufzte ich vorwurfsvoll.

Die Zeitung flatterte zu Boden, und ich erblickte eines der schönsten Frauengesichter von Echo.

»Was redest du da, Max?«

»Nichts Besonderes«, meinte ich lächelnd. »Es ist nur so, dass es in Echo nun ein Geheimnis weniger gibt. Jetzt ist mir klar, warum meine Stühle immer kaputtgehen.

Ich hoffe, deine Kunden wissen, dass dein Lokal heute geschlossen ist.«

Techi nickte und fragte dann vorsichtig: »Max, hättest du etwas dagegen, wenn ich mir für den Abend ein anderes Gesicht zulegen würde?«

»Warum sollte ich? Dein Gesicht versetzt mich zwar in Euphorie, aber mach, was du willst. Was ist? Hast du Angst vor Klatschmäulern?«

Techi zuckte kühn die Achseln. »Unsinn. Ich werde nur nicht gern angestarrt. Weißt du, mein Leben lang bin ich aus den verschiedensten Gründen angeglotzt worden. Lojso Pondochwas Tochter zu sein, ist eben kein Zuckerschlecken. Und wenn ich auch dich bäte, dir ein neues Gesicht zuzulegen - wäre das zu viel verlangt?«

»Mach mit mir, was du willst. Aber in Juffins Dutzend essen nur nette Leute - die starren niemanden an.«

»Gut möglich. Ich würde mich aber trotzdem freuen, wenn du meine Bitte erfüllst«, meinte Techi.

»Na schön. Das wird wirklich spaßig, wenn statt uns zwei andere Gestalten dort essen. Ich werde Kofa Joch bitten, aus mir einen Schönling zu machen. Hast du besondere Ansprüche an deinen Begleiter?«

»Du brauchst Sir Kofa wegen dieser Kleinigkeit nicht zu bemühen. Ich kann auch einiges.«

»Wirklich?«, fragte ich erstaunt. »Das ist ja eine Neuigkeit. Umso besser! Dann werde ich im Spiegel also den Mann deiner Träume sehen. Ich zittere schon vor Angst.«

»Nein, das geht nicht«, entgegnete Techi und lachte los. »Um aus dir den Mann meiner Träume zu machen, müsste ich nur eine Kleinigkeit verändern, und nach diesem Eingriff würde dich weiterhin jeder erkennen.«

»Und welcher Eingriff wäre das?«, wollte ich wissen.

»Ich müsste nur deine Zunge verkürzen.«

»Du könntest wirklich netter zu mir sein! Ich habe eben mit Melifaro gesprochen. Im Vergleich zu ihm bin ich geradezu still.«

Techi schwieg und umarmte mich herzlich. Das war auch besser so.

Nachdem wir den ganzen Tag bei mir verbracht hatten, erschien mir das Haus in der Straße der gelben Steine endlich gemütlich. Zum ersten Mal empfand ich Gefallen an meiner so praktischen wie geräumigen Wohnung. Für mich allein hatte ich zwar zu viel Platz, aber zu zweit war es durchaus gemütlich. Das erschien mir eine gute Voraussetzung, um in meinen vier Wänden gemeinsam glücklich zu sein.

Gleich nach dem Frühstück begann Techi zu zaubern. Sie konnte ihre Klienten zwar nicht so gut maskieren wie Sir Kofa und brauchte für das, was bei ihm nur Sekunden dauerte, viel mehr Zeit und Anstrengung, aber ihre Bemühungen waren alles andere als vergeblich. Nach einer halben Stunde sahen wir völlig verändert aus.

Für meinen Geschmack hatte Techi ein wenig übertrieben. Wir waren ein absolut unauffälliges Paar, und mein neues Gesicht erweckte bei niemandem große Begeisterung. Doch auch Techi hatte sich in eine sympathische, dabei aber ganz durchschnittliche Frau verwandelt. Solche angenehmen, aber völlig ausdruckslosen Gesichter trifft man in Echo überall. Doch meine Freundin war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und auch ich leistete keinen Widerstand. Schließlich wollte ich alles tun, damit aus unserem ersten gemeinsamen Ausgehen ein unvergessliches Erlebnis wurde. Schon jetzt wünschte ich mir, die einmalige Prozedur zur Gewohnheit zu machen.

»Ich habe das seltsame Gefühl, fremde Leute gehen für uns essen, und wir müssen dafür zahlen«, sagte ich angesichts unserer Metamorphose.

»Das macht doch nichts. Schließlich bist du ziemlich reich, mein Nachtantlitz«, entkräftete eine Unbekannte meine finanziellen Bedenken.

Glücklicherweise war es Techi nicht gelungen, sich auch von ihrem Charakter zu trennen. Das machte mir die Frau mit dem fremden Gesicht viel sympathischer.

Wir traten auf die Straße.

»Ich fürchte, wir müssen zu Fuß gehen, meine Partisanin, denn mein Wagen fällt garantiert auf«, sagte ich.

»Natürlich machen wir das. Es ist ja nicht weit. Außerdem erwarte ich, von dir aufs Beste unterhalten zu werden. Wenn ich dir sage, seit wie vielen Jahren es mir nicht mehr vergönnt war, mit einem Mann Hand in Hand durch die nächtliche Stadt zu spazieren, wird mein Greisenalter dich die Flucht ergreifen lassen.«

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