Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit

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Volontäre der Ewigkeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Wirt beugte sich wieder zu dem Besucher im schwarzen Lochimantel, wechselte ein paar Worte mit ihm und trat dann rasch auf die Straße.

»Jetzt reicht's mir aber«, flüsterte ich Techi zu. »Er ist schon wieder nach draußen gegangen. Was ist heute bloß mit ihm los?«

»Er hat offenbar sehr anspruchsvolle Gäste«, erklärte meine Freundin. »Dieser großartige Wirt fürchtet anscheinend um die Reputation seines Lokals. Nach meinem Empfinden tut er das zu sehr. Aber jetzt iss, mein Lieber - ich hätte es nie für möglich gehalten, dass du es schaffen würdest, eine geschlagene Minute vor einem vollen Teller zu sitzen, ohne davon zu kosten.«

Schuldbewusst beugte ich mich vor und begann zu essen.

Wer hätte gedacht, dass ich mich als stolzer Besitzer von Geheimratsecken und einer Fellmütze aus Isamon in diesem Gasthaus so prächtig ernähren kann, dachte ich beim Schlemmen und überlegte, den Koch zu mir nach Hause zu entführen.

Nichtsdestotrotz ließ ich den seltsamen Besucher im dunklen Lochimantel nicht aus den Augen. Weil ich zugleich auch die Tür, durch die Mochi verschwunden war, im Blick behalten musste, wünschte ich mir sehnlich, der Wirt möge bald zurückkehren. Seine Abwesenheit verdarb mir den Appetit. Aber er kam nicht wieder, und plötzlich stand auch der Mann im Lochimantel auf und verließ das Lokal.

»Sieh mal, der Mann mit der Brille ist auch weg«, sagte ich und schüttelte erschüttert den Kopf.

»Der hat sein Essen bestimmt nicht bezahlt«, seufzte Techi. »Armer Mochi Fa! In dieser schrecklichen Stadt gibt es wirklich ungemein viele Gauner. Er hätte besser eine Aufsicht eingestellt.«

»Sir Kofa hat erzählt, dieses Lokal sei ein klassischer Familienbetrieb, in dem niemand arbeitet, der nicht eng mit dem Besitzer verwandt ist. Seine Frau werkelt in der Küche, ihre Schwestern helfen ihr dabei, und die Kinder stören. Mochi pendelt zwischen Restaurant und Küche. Außerdem essen hier nur Stammgäste, die sich untereinander kennen - außer uns und dem Mann mit der Brille natürlich. Diese Geschichte gefällt mir nicht.«

»Wirklich nicht?«, fragte Techi und sah mich aufmerksam an. »Quäl dich doch nicht so. Folge dem seltsamen Kerl ruhig und frag ihn, warum er sich so merkwürdig verhält. Oder hast du Angst vor dem Regen?«

»Unsinn! Warum sollte ich davor Angst haben?«, fragte ich gereizt. »Aber wie sieht das denn aus? Ich kann dich doch nicht erst ausführen und dann verschwinden - das ist nicht mein Stil. So bin ich nicht erzogen.«

»Um mich brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Ich hab ein paar Zeitungen dabei, die ich deinetwegen heute Morgen nicht zu Ende lesen konnte.«

»Meinetwegen? Immer bin ich an allem schuld! Willst du mich wirklich loswerden?«

»In diesem Zustand ja. Es ist für mich viel besser, wenn du jetzt losziehst und nicht bleibst und mir mit deiner ungestillten Neugier auf die Nerven fällst. Übrigens ist dein Teller noch immer voll. Geh am besten dem geheimnisvollen Mann nach. Oder such Mochi Fa - ein aufmerksamer Wirt wie er darf wirklich nicht so lange abtauchen.«

»Na, wenn du meinst«, sagte ich und stand entschieden auf. Doch dann fiel mir etwas ein, und ich setzte mich wieder.

»Du willst den Geheimnissen also doch ihren Lauf lassen und in Ruhe essen?«, fragte Techi erfreut. »Ich hab ja geahnt, dass du klüger bist, als es den Anschein hat.«

Im Gegenteil - ich bin viel dümmer als ich aussehe, dachte ich verstohlen. Aber weil ich so mächtig bin, habe ich aufgehört, über mein Handeln nachzudenken. Womöglich sollte ich mich ab und an besinnen.

Das eigentliche Problem bestand nämlich darin, dass ich nicht einfach jemandem auf die Spur treten durfte, denn das tötete durchschnittlich gesunde Menschen binnen Minuten - und ich konnte nicht sicher sein, den Mann im Lochimantel so rasch zu finden, und wusste nicht, ob Mochi Fa, dessen Leben mir immer wichtiger wurde, so kerngesund war, wie es schien. Ich kenne so manchen, der kräftig und gesund aussieht, aber ein schwaches Herz hat.

Also beschloss ich, unsere Verfolgungsmeisterin Lady Melamori Blimm zu rufen. Ich meldete mich per Stumme Rede bei ihr und versuchte, ihr die komplizierte Situation in aller Kürze zu schildern. Es war zwar noch nichts Ernstes geschehen, doch meine Ahnungen täuschten mich nie. Davon konnte Melamori inzwischen ein Lied singen.

Ihre Reaktion war für mich völlig überraschend.

»Max«, sagte sie streng, »gib mir bitte dein Ehrenwort, dass mein Großvater Kima Blimm nicht neben dir sitzt und dir eingeredet hat, er wünsche sich nichts mehr, als sich mit mir zu versöhnen. Ich kenne seine Tricks - so was würde gut zu ihm passen.«

»Wie kommst du denn darauf? Seit wann bist du so misstrauisch? Dein Opa ist nirgendwo zu sehen. Außerdem bin ich im Moment gar nicht zu erkennen, da Techi mein Gesicht verändert hat. Ich habe kleine Augen, eine durchschnittliche Nase und einen sehr markanten Unterkiefer - vermutlich den hübschesten von Echo.«

»Du hast dein Äußeres verändert?«, fragte Melamori erstaunt. »Na gut, ich komme. Geh mir doch entgegen, um mich abzuholen. Ich kenne den Weg zu Juffins Dutzend nämlich nicht. Warum hast du überhaupt dein Aussehen geändert? Hast du von vornherein mit etwas Unangenehmem gerechnet?«

»Nein, das war Techis Idee. Sie hat mich heute wohl zum ersten Mal bei Tageslicht gesehen und daraufhin beschlossen, alle Fehler, die die Natur bei mir gemacht hat, zu verbessern. Aber ich fürchte, das hat nicht hingehauen.«

»Wirklich nicht? Ich hätte schwören mögen, es könnte nicht schlimmer werden als es war.«

»Ach, hör schon auf, dich über mich lustig zu machen. Komm besser möglichst schnell zu mir. Ende.«

Nach diesem merkwürdig bezaubernden Gespräch sah ich Techi schuldbewusst an und sagte: »Jetzt gehe ich wirklich. Ich habe eben Melamori per Stumme Rede gerufen und muss ihr entgegenlaufen.«

»Mochi Fa ist tatsächlich nicht zurückgekehrt«, seufzte Techi. »Deine Vorahnungen haben nicht getrogen - leider.«

»Wirst du meine Abwesenheit denn überleben?«, fragte ich, weil ich um jeden Preis Kavalier bleiben wollte.

»Das schaffe ich schon«, meinte sie nur und winkte ab. »Ich habe schließlich auch deine Anwesenheit überlebt.«

Trotz ihrer Kulleraugen und ihrer wie gemeißelt wirkenden Nase war meine Techi noch immer, wie sie eigentlich war, nämlich wunderbar.

Als ich auf die Straße kam, bog eben Lady Melamoris Wagen um die Ecke. Das Wetter war nicht gerade für Abenteuer gemacht, denn es regnete stark. Aber ich hatte keine Wahl.

»Toll!«, rief ich Melamori zu. »Du fährst von Tag zu Tag schneller.«

»Und du siehst wirklich lustig aus«, sagte sie kichernd. »Hat Techi dich so zugerichtet? Profiarbeit!«

»Was hast du denn erwartet?«, brummte ich. »Na schön, lass uns Mochi suchen.«

»Gut, Max. Vergiss bitte, was ich dir über Kima erzählt habe. Was den angeht, hat mich der Vorfolgungswahn gepackt, fürchte ich. Aber in den letzten Tagen hat meine Familie alles Mögliche unternommen, um sich mit mir zu versöhnen. Sie war über Alothos Abreise ganz erleichtert - als ob seine Abwesenheit etwas an meinen Gefühlen für ihn ändern könnte.«

Melamori zog ihre Schuhe aus, machte ein paar unentschiedene Schritte auf den Eingang von Juffins Dutzend zu und sah mich dann erschrocken an.

»Ich glaube, ich hab gefunden, was wir suchen. Mochi hat vor etwa einer halben Stunde vor dem Lokal gestanden und ist dann weggegangen. Ich entdecke sicher gleich, wohin.«

Meine beiden Herzen schienen aneinanderzustoßen. »Gibt es außer Mochis Spur vielleicht noch eine andere?«

»Ja.«

Aus meinen Ahnungen wurde langsam ein unbestimmter, aber begründeter Verdacht. Die Sache sah böse aus.

»Gehört die zweite Spur etwa einem mächtigen Zauberer? «

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