Frei, Max - Volontäre der Ewigkeit

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»Du hast Recht. Wir achten nicht mehr auf den Einsatz von weißer Magie - so verbreitet ist er schon. Aber Magie 18. Grades kann gefährlich sein und zu ganz anderen Zwecken dienen als nur dazu, ausgefallene Gerichte zuzubereiten.«

»Siehst du - noch ein Indiz dafür, dass hier etwas nicht stimmt. Also auf zu Sir Juffin.«

Wenige Minuten später bremste ich vor Juffins Dutzend. Diesmal fand ich den Eingang sofort.

Techi saß noch immer dort, was mich sehr erstaunte. Ihr Gesicht nahm langsam wieder seinen Normalzustand an, doch sie war noch nicht ganz die Alte. An ihrem Tisch saßen inzwischen drei sympathische Männer in mittleren Jahren. Einer davon war mein Bekannter Rogro Schill, der es heute offenbar geschafft hatte, die neueste Ausgabe der Königlichen Stimme sich selbst zu überlassen. Vielleicht hatte er seine Redakteurspflichten aber auch schon erledigt. Die beiden anderen Männer kannte ich nicht, hatte aber den Eindruck, sie schon gesehen zu haben - vielleicht sogar hier. Die ganze Gesellschaft lachte fröhlich, und die leere Flasche Oskij Ash bezeugte, dass die vier ihre Zeit nicht vergeudet hatten.

»Sie kommen gerade noch rechtzeitig, Sir Mochi«, rief Techi. »Ich hatte schon Ihren Posten übernehmen wollen. Jemand muss sich schließlich um die Getränke kümmern. Max, dass du den Wirt gefunden hast, ist wirklich eine Heldentat. Jetzt weiß ich endlich, was für ein Glück ich hatte, dich kennen zu lernen.«

»Ich hab ihn gefunden!«, protestierte Melamori, streckte mir die Zunge heraus und verbarg sich hinter dem Rücken des Wirts.

»Das sind goldene Worte, Lady. Vielen Dank, dass Sie alle auf mich gewartet haben«, sagte Mochi höflich, fuhr dann jedoch mit ersten Anzeichen seiner üblichen Gereiztheit fort: »Aber es wäre ja wohl noch schöner, wenn meine Besucher sich eigenhändig in meinem Weinkeller bedienen würden. Wo kämen wir da hin?«

»Jetzt möchte auch ich einen guten Tropfen trinken«, sagte ich und ließ mich müde auf dem Stuhl neben Techi nieder. »Schenken Sie mir bitte etwas Kräftiges ein, Mochi - aber nicht zu viel.«

»Gut«, nickte der Wirt. »Normalerweise schließe ich um diese Zeit, aber heute ist offenbar alles anders. Wie lange war ich denn weg?«

»Zwei Stunden, glaube ich«, sagte Sir Rogro.

»Zweieinhalb«, korrigierte ihn Techi.

»Ich fühle mich verpflichtet, mich bei Ihnen für meine lange Abwesenheit zu entschuldigen. Lady Techi, verraten Sie mir bitte, was meine Frau in dieser Zeit gemacht hat. Hat sie nach mir gesucht?«

»Ja, aber ich habe sie beruhigt und gesagt, Sie seien mit Sir Max unterwegs, und in seiner Gesellschaft könne Ihnen nichts zustoßen. Aus Dankbarkeit hat sie uns mit einer Spezialität des Hauses verwöhnt.«

Langsam fand Mochi zu seiner Form zurück, verschwand brummelnd in der Küche und kam mit einem Fläschchen zurück.

»Ich hab etwas für Sie, Sir Max: Bomboroki! Ein wirklich gepfeffertes Tröpfchen von einer Insel im Ukumbrisehen Meer. Ich hab es eigentlich selbst trinken wollen, doch ich glaube, heute Abend kann ich Sie verwöhnen -schließlich haben Sie mir das Leben gerettet.«

»Ich muss nur herausfinden, welchen Umständen Sie fast zum Opfer gefallen wären. Die Brille des Toten gefällt mir gar nicht.«

Schnell trank ich mein Glas leer, stand auf und ging zu dem Tisch, an dem der Mann im dunklen Lochimantel gesessen hatte. Ich wollte den Fall möglichst rasch lösen.

Die Spur eines Toten ähnelt der eines Lebenden ganz und gar nicht. Es ist leicht, sie zu finden, aber sehr unangenehm, sie zu untersuchen.

Ringsum und in meinem Innern war es ganz leer. Ich spürte mit jeder Faser meines Körpers, dass ich eines Tages sterben musste und auch alle anderen einmal von der Bühne würden abtreten müssen. Das vermittelte mir ein erschlagendes Gefühl von Sinnlosigkeit.

Ich quälte mich einige Minuten mit diesem deprimierenden Gefühl herum, bis mir die Atemübungen von Sir Schürf Lonely-Lokley einfielen. Er hatte mich früher hartnäckig zwingen müssen, sie regelmäßig zu machen, doch nach ein paar tiefen Atemzügen spürte ich, dass meine düstere Stimmung zwar nicht vergehen, aber keine so große Rolle mehr spielen würde.

»Na, Max, bestimmt hast du die Spur des Toten schon entdeckt«, meinte Melamori. »Wie leicht dir alles fällt! Kannst du mir nicht beibringen, wie du das machst?«

»Lieber nicht.« Ich musste mit Worten geizen, weil mir das Reden sehr schwerfiel. »Ich mag gar nicht sagen, wie schlimm das alles hier ist. Kannst du dich noch daran erinnern, wie du auf die Spur von Dschifa Savancha - dem Anführer der Räuber von Mahagon - getreten bist? Ich glaube, mir geht es jetzt noch schlimmer.«

»Wenn das so ist, solltest du dich mit solchen Sachen besser nicht beschäftigen.«

»Ich schaff das schon.«

Ich sprang von der ekelhaften Spur des Toten ab, atmete tief durch, wechselte von einer gequälten zu einer ausgeglichenen Stimmlage und stellte fest: »Ich muss mich auch endlich mal nützlich machen. Außerdem ist der Mensch ein seltsames Wesen, das sich sogar an das Schlimmste gewöhnen kann. Schluss damit - ich muss jetzt ins Haus an der Brücke. Ich hab schließlich noch immer einen Toten in der Handfläche. Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Juffin ihn sich mal ansehen würde. Melamori, kannst du mich hinfahren?«

»Gern, aber wenn du nichts dagegen hast, trinke ich noch ein Gläschen. Dir könnte das auch nicht schaden.«

»Jetzt könnte ich einen Schluck Kachar-Balsam gebrauchen - mehr als alles andere. Ich glaube, ich hab zuhause noch ein allerletztes Tröpfchen davon. Das ist zwar meine einzige, dafür aber ziemlich teure Sucht.«

»Du hast noch ganz andere Süchte«, mischte Techi sich belustigt ein, lächelte über den Tisch hinweg und sah mich dabei aus dunklen Augen vorsichtig und aufmerksam an.

»In einer halben Stunde komme ich wieder. Schließlich endet die Spur des Toten hier«, sagte ich laut und meldete mich dann per Stumme Rede bei meiner Freundin: »Mach dir keine Sorgen um mich.«

Melamori erreichte das Haus an der Brücke binnen fünf Minuten - gut möglich, dass selbst ich es nicht schneller geschafft hätte.

»Toll!«*, rief ich. »Warte in meinem Büro auf mich, ja?«

Sie nickte, und ich ging direkt ins Leichenschauhaus, wo ich die Linke energisch schüttelte, was den Toten im dunklen Lochimantel in Normalgröße auf den Boden purzeln ließ.

Dann wusch ich mir die Hände, um zwischen mich und den Tod zumindest eine Seifenschicht zu legen, und ging hinauf in mein Büro.

Dort saß Melamori auf Juffins Sessel und strich dem schläfrigen Kurusch zärtlich übers Federkleid. Der Vogel war für seine Verhältnisse zu früh wach und darum schlecht gelaunt und plusterte sich deshalb etwas auf.

Zuerst ging ich zu Juffins Schreibtisch, zog die Flasche Kachar-Balsam aus ihrem Versteck, nahm einen großen Schluck, spürte sofort die wohltuende Wirkung der besten Arznei dieser Welt und fühlte mich beinahe wie neu geboren.

»Was hast du eigentlich vor?«, fragte mich Melamori.

»Als Erstes fahre ich noch mal in Mochis Lokal und trete dem Verstorbenen auf die Spur, um herauszufinden, von woher er in die Stadt gekommen ist.«

»Wäre es nicht besser, damit auf Juffin zu warten? Er kommt sicher gleich. Wir können ihm die seltsame Brille zeigen und ihm die fangfrische Leiche präsentieren. Womöglich kennt er den Toten sogar. Auf alle Fälle kann er uns sagen, wie wir weiter vorgehen sollen.«

»Da hast du sicher Recht, aber ich will keine Zeit verlieren. Je schneller wir mit dieser Geschichte fertig werden, desto besser für uns. Darum machen wir es so: Ich beschäftige mich weiter mit diesem unangenehmen Fall, und du informierst Juffin per Stumme Rede über den Stand der Dinge. Sollte unser Chef finden, dass ich der Sache nicht gewachsen bin, meldet er sich sicher umgehend bei mir. Und sollte er meinen, dass ich alles richtig mache, bin ich unterdessen schon ein gutes Stück weiter. Einverstanden?«

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