Franz Stimmer - Grundlagen des Methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit

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Grundlagen des Methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit diesem Buch liegt eine Einführung in die Systematik Methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit vor. Dadurch wird es möglich, die vielfältigen und oft verwirrenden Ebenen und Aspekte Methodischen Handelns in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. In diese Systematik (Funktionsprinzipien sowie zirkulärer Problemlösungsprozess) mit den wechselseitig aufeinander bezogenen Ebenen sind Grundfragen der Ethik und des Rechts, bedeutsame Handlungsleitende Konzepte (Empowerment, Case Management, Sozialökologie), zentrale Interaktionsmedien (Beratung, Begleitung-Unterstützung-Betreuung) ebenso integriert wie spezifische Methoden und Verfahren der Situationsanalyse (Person-in-Environment System, Netzwerkanalyse, Genogrammarbeit), der Situationsintervention (Klientenzentrierte Gesprächsführung, Themenzentrierte Interaktion, Motivational Interviewing) und der Reflexion professionellen Handelns (Selbstevaluation, Supervision) sowie die Entwicklung eines Kompetenzenprofils für Fachkräfte der Sozialen Arbeit. Die genannten Elemente Methodischen Handelns und ihre Verknüpfung in einem systematischen Rahmen fundieren professionell-methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Das Buch bietet so eine unverzichtbare Grundlage für das Studium und die Praxis der Sozialen Arbeit.

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Einführende Arbeiten dagegen, die zugleich einen größeren Überblick vermitteln oder gar eine Systematik methodischen Handelns anbieten, sind dagegen seltener. Galuske (1998/2011) gibt einen guten Überblick über die historische Entwicklung der Methodendiskussion und formuliert »Steckbriefe« von »Methoden« in der Sozialen Arbeit. Dabei wird allerdings der Begriff »Methode« in einer so pauschalen Form verwendet, dass er für eine Systematisierung methodischen Handelns kaum mehr nutzbar ist. Einen knappen, aber ausbaufähigen Rahmen für eine Systematisierung methodischen Handelns bietet B. Müller (2009) mit der »multiperspektivischen Fallarbeit«. Differenziertere konkrete Umsetzungen (Methoden, Verfahren, Techniken) werden dabei allerdings nicht vollzogen. Letztere werden von Heiner u. a. (1994) in Verbindung mit systemtheoretischen Überlegungen ausführlich behandelt, die Systematik, die immer wieder angeschnitten wird, wird aber immer nur punktuell sichtbar. Neuere systematisierende Arbeiten sind von Heiner 2004 und 2010 erschienen. Eine umfassende systematische Untersuchung liegt von von Spiegel (2011) vor. Ein integratives Modell hat Zwilling vorgestellt (2007). Einführungen zu verschiedenen Konzeptionen, Methoden und Techniken bieten die Arbeiten von Ehrhardt (2010) und Michel-Schwartze (2009) sowie Hochuli Freund und Stotz (2011). Als die Methoden der Sozialen Arbeit werden von Kreft und Müller (2010) neuerlich die heute üblicherweise als »Klassische Methoden« bezeichneten Einzel-, Gruppen- und Gemeinwesenarbeit wieder eingeführt und als »Systematik« in Verbindung mit einer Sammlung von »Verfahren« und »Techniken« angeboten.

Das Ziel dieses Buches ist es, um dies noch einmal zu betonen, eine Einführung in eine Systematik subjektorientierten methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit vorzulegen, bei der alle Aspekte differenzierter beschrieben und vor allem in ihrem wechselseitigen Zusammenhang dargestellt werden.

Die Grundlage hierfür bietet das Orientierungsraster methodischen Handelns ( картинка 3 Abb. 3), das zugleich die Ordnung für die Gliederung der Arbeit bildet:

• Zwei Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Handlungsfeldern und die daraus ableitbaren Fragen illustrieren die Vielfalt und Komplexität methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit ( картинка 4 Kap. 2).

• Grundlegende Definitionen wie die von »Methoden« als differenziert planbare, geregelte und zielorientierte Wege des Problemlösens und die einzelnen Ebenen des Orientierungsrasters selbst werden in Kapitel 3 ( Kap. 3) ausführlich beschrieben. Dabei wird auch deutlich, dass methodisches Handeln ein Prozess ist, der mehrere Perspektiven (Lebenstile, Lebenswelten, Gesellschaft) zu beachten hat und der nur zirkulär von der Situationsanalyse bis zur Evaluation (mit Schritten nach »vorne«, aber auch wieder »zurück«) gestaltet werden kann.

• Bei allem Handlungsdruck in der Praxis bildet die Reflexion von Menschenbildern und Gesellschaftsvorstellungen und die damit verbundenen Fragen der Ethik und Moral die Basis des Handelns in der Sozialen Arbeit. Daraus lässt sich eine Berufsethik ableiten und vor allem die grundsätzliche sozialpädagogische Haltung, nämlich das verständigungsorientierte Handeln, das unabhängig von spezifischen Methoden und Verfahren grundlegend zu gelten hat ( Kap. 4.4und Kap. 4.6).

• Methodisches Handeln, das in eine Planungs- und eine Handlungsphase zu unterscheiden ist, muss orientiert sein an sozialpädagogisch relevanten Konzepten, die handlungsleitend sind: Empowerment, Case Management, Netzwerkansatz, Lebensweltorientierte Kinder- und Jugendhilfe, Life-Model, Gemeinwesenarbeit u. a. ( картинка 5 Kap. 8).

• Im Rahmen dieser Handlungsleitenden Konzepte werden die Beziehungen zwischen Sozialpädagoglnnen und KlientInnen über unterscheidbare Medien der Interaktion gestaltet, innerhalb derer wiederum spezifische Methoden und Verfahren Anwendung finden: Beratung, Begleitung, Unterstützung, Betreuung, Soziale Therapie sowie Erziehung und Bildung ( Kap. 7).

• In dem bisher beschriebenen Gesamtrahmen findet nun konkretes methodisches Handeln (Handlungsphase; картинка 6 Abb. 5) statt, das die folgenden Ebenen bzw. Phasen zu berücksichtigen hat:

− die mehrperspektivische Analyse der Situation oder des Problems von Klientinnen anhand spezifischer Verfahren ( картинка 7 Kap. 5),

− eine differenzierte Formulierung und Strukturierung von Zielen und Hypothesen als »Wegweiser« des Handelns ( Kap. 6),

− die sozialpädagogischen Interventionen mit relevanten Basismethoden (Klientenzentrierte Gesprächsführung, Psychodrama, Themenzentrierte Interaktion) und ergänzenden Verfahren ( картинка 8 Kap. 9).

• Am »Ende«, aber nicht nur dann, sondern auch während des gesamten Prozesses methodischen Handelns findet eine reflektierende Bewertung anhand verschiedener Kriterien (Effektivität bezüglich der Ziele, Qualität der Durchführung …) durch die Sozialpädagoglnnen selbst statt (Selbstevaluation). Diese Reflexion ( картинка 9 Kap. 10) wird durch die Beratung von Professionellen, die Supervision, hilfreich unterstützt.

Manche Konzepte werden im Verlauf der Darstellung nur kurz ausgeführt, da sie für die Konzeption dieses Buches – subjekt-/klientenbezogenes methodisches Handeln mit Einzelnen und Gruppen in Wechselwirkung mit ihrer Umwelt – nicht zentral sind, jedoch wichtige Rahmenbedingungen kennzeichnen – wie Öffentlichkeitsarbeit, Sozialplanung, Sozialberichterstattung u. a. ( Kap. 8.7).

2 Zwei Praxisbeispiele

Die beiden Beispiele aus der Suchtberatung und der Aufsuchenden Sozialen Arbeit bezeichnen klassische Arbeitsgebiete der Sozialen Arbeit. Sie unterscheiden sich aber wesentlich voneinander. Im Beispiel der Suchtberatung geht es um die Nachsorgephase, die im Rahmen einer Suchtberatungsstelle und innerhalb eines erfahrenen Teams als zusätzliche Aufgabe gestaltet werden soll. Im Beispiel der Straßensozialarbeit stehen präventive Aufgaben im Vordergrund, wobei die Arbeit von einer noch nicht sehr praxiserfahrenen Sozialpädagogin geleistet werden soll, wo es noch keine Vorarbeiten oder Kooperationen gibt und auch kein ausgearbeitetes Handlungsleitendes Konzept vorliegt.

2.1 Nachsorgephase bei Alkoholabhängigkeit

Da es bei Alkoholkranken nach einer stationären Entwöhnungsbehandlung trotz zunächst recht guter Stabilisierung häufig im Alltag schnell zu Rückfällen kommt, beschließen die Mitarbeiter einer Suchtkrankenberatungsstelle ein Nachsorgeangebot für Alkoholabhängige in der Beratungsstelle einzurichten. Die Motivation dazu ist insgesamt hoch, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter der Beratungsstelle, beide Sozialpädagogen, die schon lange im Team mitarbeiten, wollen diese Aufgabe speziell übernehmen. Wie das im Einzelnen aussehen könnte ist zunächst aber noch recht offen. Die Problematik ist zwar allen bekannt, genauere Informationen, was bei Rückfällen eine Rolle spielt, müssen aber erst eingeholt werden. Über Kontakte mit anderen Beratungsstellen, die diese Arbeit schon leisten, werden deren Erfahrungen gesammelt und diskutiert, ebenso spezielle Veröffentlichungen, so dass nach einiger Zeit ein deutlicheres Bild über die Situation dieser Klienten entsteht, und es werden auch methodische Ansätze zur Beratung, Betreuung und Therapie eruiert, die zum Teil schon bekannt sind und in der Beratungsstelle auch praktiziert werden; manche davon sind allerdings auch neu und den Mitarbeitern noch unbekannt. Langsam entsteht ein Bild davon, wie diese Arbeit aussehen könnte, in das auch die bisherigen Erfahrungen der Mitarbeiter mit einfließen. Daraus entwickelt sich eine vorläufige Konzeption, die die Leitlinien festlegt, die mit der Klientensituation, mit den Mitarbeitermöglichkeiten und mit der Konzeption der Beratungsstelle kompatibel sein müssen. Viele kleine Schritte sind noch nötig, bevor die Arbeit erst einmal beginnen kann: Welche Klienten sollen wie angesprochen werden? Nur Männer oder nur Frauen oder beide? Soll es eine altersmäßige Begrenzung geben? Sollen nur die Klienten selbst beraten werden oder sollen auch Angehörige und Arbeitskollegen mit einbezogen werden? Soll eine intensive Werbung in der Tageszeitung betrieben werden, sollen Ärzte oder Fachkliniken als Vermittler gewonnen werden? Ist die Problematik eine rein sozialpädagogische oder sollte nicht von vornherein die Kooperation mit anderen Professionellen mit eingeplant werden? Wenn diese Teilaufgaben entschieden sind, geht es um die Frage, wie denn die Arbeit mit den Klienten gestaltet werden soll. Soll es Individualberatung oder doch besser Gruppenarbeit sein? Reicht eigentlich Beratung aus oder müssten nicht auch psycho-soziale Therapie, vielleicht auch Unterstützung im Alltag oder gar Betreuungsaspekte mit einbezogen werden? Welche spezifischen Methoden werden denn vermutlich erfolgreich sein? Soll es eher um gesprächsorientierte oder doch mehr um handlungsorientierte Methoden gehen? Welche Methoden beherrschen die Mitarbeiter? Welche müssen sie sich noch aneignen? Lassen sich einzelne Verfahren miteinander kombinieren? Gibt es bereits erfolgreiche Handlungskonzepte, die übernommen werden könnten? Wie können die unterschiedlichen Situationen der zukünftigen Klienten erhoben werden? Welche Arbeitsformen und Methoden kennen die Klienten schon aus der Fachklinik? Es sind weiter die schwierigen Fragen zu klären, warum diese Arbeitsform und jene Methode und eben nicht andere gewählt werden. Letzteres heißt auch eine Hierarchie der Zielvorstellungen zu entwickeln, also Fragen zu stellen, was denn eigentlich erreicht werden soll. Wie sehen die Annahmen (Hypothesen) aus? Dies ist wiederum die Grundlage für eine Bewertung der Tätigkeit, also der Frage, ob die Arbeit letztendlich erfolgreich war. Wenn all dies deutlich geworden ist, beginnt die eigentliche Arbeit, die dann allerdings einer ständigen Überprüfung unterliegen muss, was wiederum zu Veränderungen der gesamten Arbeit selbst, der Arbeitsformen, der Methoden, der Klientenauswahl, der Mitarbeiterqualifikationen etc. führen kann.

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