Eva Reichl - Mühlviertler Rache

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Ein Toter auf den Bahngleisen zwischen Freistadt und Summerau gibt Oskar Stern und Mara Grünbrecht vom LKA Linz Rätsel auf. Der Mann war offenbar an die Schienen gefesselt worden, der heranrasende Zug erledigte den Rest. Doch was hat das Opfer getan, dass es einen derart grausamen und theatralisch inszenierten Tod verdiente? Als seine Identität geklärt ist, haben Chefinspektor Stern und sein Team bald mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist: Denn der Tote war Scheidungsanwalt.

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»Schon gut. Wir verraten Mama nichts«, lenkte Melanie ein, die ohne Handy nicht auszukommen schien. In diesem Fall war das für Stern gut und er lächelte.

»Aber …« Tobias wollte aufbegehren, doch seine Schwester brachte ihn mit einem finsteren Blick zum Schweigen.

»Wir müssen sowieso hier warten. Dann tun wir das doch lieber mit unseren Handys, oder?«, erklärte sie Tobias.

Zufrieden über den Deal verließ Stern sein Büro und ging hinüber zu den Gruppeninspektoren. Dort surrte der Drucker und walzte ein Foto nach dem anderen vom Tatort und vom Opfer auf die Druckerablage. Grünbrecht befestigte sie der Reihe nach an der fahrbaren Magnettafel, die Mirscher zwischen ihrem und Kolanskis Schreibtisch gerollt und dort fixiert hatte. Es kam Stern vor, als deutete Mirscher einen Kuss in Richtung Grünbrecht an. Er seufzte. Seit die beiden auch offiziell ein Paar waren, quälten sie ihre Umgebung mit diesen heimlichen Liebesbotschaften. Er hoffte, dass die erste Verliebtheit bald abflaute und sich so dieses Küsschen hier und Küsschen da von selbst reduzierte, ohne dass er etwas sagen musste.

»Okay, was haben wir?«, eröffnete er die Dienstbesprechung.

»Einen toten Mann um die 40, laut Weber«, begann Grünbrecht mit dem Aufzählen der Fakten. »Er wurde von einem Zug überrollt und enthauptet.«

»Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wenn man so mit den Händen und Füßen an den Gleisen festgebunden ist, ob es da nicht möglich wäre, den Kopf einzuziehen und sich so zu krümmen, dass der Kopf dann zwischen den Gleisen steckt. Auf die Hände und Füße kann man ja irgendwie verzichten.« Mirscher verdeutlichte seine Überlegung, indem er körperlich nachzustellen versuchte, was er meinte. Das Ganze sah aus, als übte er für einen Tanz aus Fernost oder für eine japanische Kampfsportart.

»Du meinst, du würdest, anstatt gleich zu sterben, lieber elendig verbluten wollen?«, fragte Kolanski seinen Kollegen, der daraufhin die seltsamen Verrenkungen bleiben ließ.

»Wenn dir beide Hände und Füße gleichzeitig abgetrennt werden, verblutest du innerhalb weniger Minuten«, schloss sich Stern Kolanski an.

»War ja nur eine Idee, ob das überhaupt funktionieren würde«, verteidigte sich Mirscher.

»Die Spurweite der Schienen liegt laut den Österreichischen Bundesbahnen bei 1,4 Metern. Das müsste sich demnach ausgehen«, kam Grünbrecht ihm zu Hilfe.

»Danke, Mara«, bedankte sich Mirscher für ihre Unterstützung, und Stern befürchtete, dass gleich der nächste Kuss durch die Luft geflogen kam. Also redete er rasch weiter.

»Haben wir ihn schon identifiziert?«

»Nein, das könnte schwierig werden. Wir haben nur die linke Hand gefunden, und mit diesem Gesicht«, Mara Grünbrecht heftete ein Foto des Kopfes an die Magnetwand, und alle wussten, was sie meinte, »können wir schlecht von Tür zu Tür gehen und fragen, ob ihn wer kennt.« Aufgrund der Wucht, durch die der Kopf vom Torso abgetrennt und davongeschleudert worden war, war er mehrmals auf den Boden aufgeschlagen. Unzählige Platzwunden und Schrammen machten eine Erkennung unmöglich. Außer dass das Opfer rötliche Haare und grüne Augen hatte, war nicht viel von ihm zu erkennen, was bei einer Identifizierung hilfreich sein könnte.

»Wir müssen also darauf warten, ob die Spurensicherung etwas findet, was uns weiterbringt«, fasste Stern wenig begeistert zusammen.

»Oder die DNA-Analyse liefert ein Ergebnis«, ergänzte Grünbrecht.

Stern nickte. »Durchforstet die Vermisstenanzeigen. Vielleicht ist jemand dabei, der unserem Opfer ähnlich sieht. Ich meine nicht so, sondern … Ach, ihr wisst schon. Hat sich Weber bereits gemeldet?«

»Der hat ja noch nicht einmal die Leiche auf dem Tisch«, warf Mirscher ein. Sterns Ungeduld musste mal wieder gebremst werden.

»Ja, richtig«, brummte der Chefinspektor und beendete die Dienstbesprechung. Er stand auf und ging in sein Büro zurück. Als er dort eintrat, fand er Melanie wie gewohnt mit dem Handy spielend vor, und Tobias saß an dem kleinen Besprechungstisch und malte. Fein, wenigstens etwas schien so zu klappen, wie er sich das vorstellte.

»Was zeichnest du denn Schönes?«, fragte er seinen Enkel im Vorbeigehen.

»Den Waldgeist«, antwortete Tobias. »Damit ich ihn Mama zeigen kann und …« Tobias brach mitten im Satz ab, da ihm offenbar das Versprechen einfiel, das er seinem Großvater gegeben hatte. Demnach durfte er das Bild seiner Mutter gar nicht zeigen.

»Lass mal sehen«, forderte Stern den Neunjährigen auf. Sein Interesse galt weniger dem kindlichen Gemälde, welches Tobias ihm entgegenstreckte, sondern dem Kugelschreiber, den der Junge in der Hand hielt. Von Sterns Schreibtisch stammte dieser nämlich nicht. Zuvor betrachtete er aber den vermeintlichen Waldgeist. Aus einem ovalen Gesicht quollen Augen, die nach oben starrten. Der Mund war aufgerissen und hohl, die Zähne nicht zu sehen, als hätte der einstige Besitzer sie bei dem Unglück verschluckt. Vom Hals her verliefen Blutspritzer bis zum Haaransatz. Er sah wirklich gruselig aus, dieser Waldgeist. Stern seufzte und machte sich erneut Gedanken, ob der Junge wegen dieses Vorfalls nicht vielleicht doch mit einem Psychiater sprechen sollte. Andererseits kannte er Therapien, in denen man Kindern genau solche Zeichnungen anfertigen ließ, um in Erfahrung zu bringen, wie es um ihr Seelenheil bestellt war, ob sie traumatisiert waren oder etwas zu verdrängen versuchten.

»Was sagst du dazu?«, fragte Tobias, kniete sich auf den Stuhl und sah seinem Opa neugierig ins Gesicht.

»Mhhh …«, brummte Stern.

Aus Melanies Kopfhörer drang Musik, die die Szene im Büro des Chefs der Mordgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich zusätzlich bizarr wirken ließ.

»Sag schon! Wie findest du es?«, blieb Tobias hartnäckig.

»Nicht schlecht, würde ich meinen«, antwortete Stern und deutete auf den Kugelschreiber in Tobias’ rechter Hand. »Von woher hast du den?«

»Ach, gefunden«, winkte der Neunjährige ab.

»Wo hast du ihn gefunden?«

»Irgendwo.«

»Darf ich ihn mir mal ansehen?« Stern hielt Tobias die offene Hand hin, in die der Junge besagten Kugelschreiber legen sollte.

»Er ist gar nichts Besonderes«, sagte Tobias und überreichte das Schreibwerkzeug seinem Großvater. Es war ein edler Schriftzug aufgedruckt: Rechtsanwalt Dr. Jonas Belfuss.

»Denk nach! Wo hast du ihn gefunden?«

Tobias sank in den Stuhl zurück. »Dort, wo ich mal gemusst hab«, sagte er mit eingezogenem Kopf. Anscheinend war es ihm peinlich, an die Szene neben der Schnellstraße kurz vor Freistadt erinnert zu werden.

»Und der hat dort einfach so gelegen?« Stern besah sich den Kugelschreiber genauer. Das Schreibgerät befand sich in tadellosem Zustand. Der Chefinspektor war sich sicher, dass es sich nicht lange dort befunden haben konnte, wo Tobias es gefunden hatte.

»Ja. Neben ein paar anderen Sachen.«

Stern horchte auf. »Anderen Sachen? Welche anderen Sachen?«

Tobias kramte in seiner Hosentasche und fischte ein Feuerzeug heraus. »Das hier«, sagte er und hielt es Stern hin.

»Rechtsanwalt Dr. Jonas Belfuss«, las Stern laut. »Sonst noch etwas?«

»Ein Aktenkoffer, ein Taschenrechner, Papierkram und ein Handy.«

Stern schnappte seinen Enkel an beiden Ellbogen und zog ihn hoch. »Ein Handy?«

Tobias nickte.

»Wieso hast du nichts gesagt?«

»Hab ich doch. Doch du hast gemeint, dass für den Müll jemand anderer zuständig ist. Außerdem hab ich gedacht, dass du eh schon sauer genug bist, weil du anhalten musstest und wir so spät zum Tatort kommen«, antwortete Tobias ängstlich. Er wollte keinen Ärger haben.

Auch dass sie spät dran gewesen waren, hatte der Junge mitbekommen, dachte Stern und ärgerte sich über sich selbst. Er nahm sich vor, in Zukunft achtsamer zu sein mit dem, was er in Gegenwart der Kinder äußerte. Vor allem der Neunjährige schnappte gierig alles auf. Melanie hingegen steckte ihre Nase nur in die Angelegenheiten fremder Menschen in den sozialen Netzwerken und ließ sich von Musik berieseln, wie in diesem Augenblick. Von ihr ging keinerlei Gefahr aus. Neben ihr konnte er sagen, was er wollte. Sie bekäme es erst mit, wenn der Akku ihres Smartphones leer war. Deshalb fuhr sie erschrocken hoch, als er sie an der Schulter antippte und zur Tür deutete.

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