Christof Wackernagel - Traumprotokolle

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Christof Wackernagels Träume von 1978 bis 2020, die er schonungslos offen und ungekürzt protokolliert hat.

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– auf einer Fahrt nach einer Veranstaltung im Zug totaler Krach mit Renate, sie kommt aber trotzdem dauernd weiter mit mir mit, obwohl ich in unser Camp zu Batoma gehe, wir keifen uns an und sie hängt sich einfach an mich, bis wir zu Batomas und meinem Bett kommen, in das sie sich dann auch noch provokativ lachend reinlegt, genau in die Mitte, also zwischen Batoma und mich, was Batoma, die schon fast nackt ist, mit verlegenem Lachen kommentiert, woraufhin ich völlig ausflippe und Renate ultimativ rausschmeiße, sie dann tatsächlich aufsteht und beleidigt geht und während wir durch das Camp zum Ausgang gehen, fragt, ob das jetzt so zu verstehen sei, dass wir endgültig nichts mehr miteinander zu tun hätten, es also besser wäre, gar nicht mehr miteinander zu reden, als ab und zu ein bisschen, was eh verlogen sei, was ich entschieden bestätige, woraufhin sie in die Sicherheitsschleuse tritt, ein rechteckiger Glaskasten mit automatischen Glastüren, durch die man erst in eine Vorkammer tritt und wenn deren Außentüren geschlossen sind, sich dann der Zugang zur Hauptkammer öffnet, und wenn man da drin bei geschlossenen Türen steht, sich der ganze Kasten um hundertachtzig Grad dreht, wobei ich gerade noch, während sich ihr Gesicht abwendet, sehe, dass sie zu weinen beginnt; Christoph Türcke ist auch dabei und sagt: »aha, Mittwoch komm ich dann auch so raus«, denn diese Schleuse ist als Einziges noch übriggeblieben von dem Lager, das unser Camp mal war, das jetzt offen ist, aber durch die Schleuse vor der Außenwelt beschützt wird –

– bin in einem Theater wie Essen, wo der Dramaturg gerade ein Stück von Schlingensief vorstellt, Marquard – ganz jung und unbedarft – ist auch dabei, wir sitzen ganz vorne in der ersten Reihe, es ist nur eine hausinterne Vorstellung, aber trotzdem mit allem Drum und Dran und vielen Besuchern, die alle heftig klatschen als es vorbei ist – ich bin aber der Einzige, der pfeift, weswegen kurz darauf der Dramaturg zu mir kommt und versucht rauszukriegen, wer ich bin und wie ich heiße, worauf ich sehr gereizt reagiere und sage, er könne mich doch direkt mit meinem Namen ansprechen, aber dann kommen wir ins Gespräch und ich kritisiere das Stück, erkläre, was ich daran nicht gut finde, wobei er mir sogar im Prinzip recht gibt, sagt, er müsse, darüber mal nachdenken, weswegen wir uns für später mal verabreden, um auch über anderes zu reden, und ich denke, dass wir unsere Produktion in Bochum, an der wir gerade arbeiten, ja dann doch auch in Essen aufführen könnten, und als ich wieder nach Bochum zu meinen Leuten komme, im Theater, gibt gerade einer weißen Rum aus, schenkt sich selbst aber total viel in ein großes Glas ein, woraufhin ich auch was haben will, aber er gibt mir nur wenig in ein dünnes hohes Glas, das oben einen Ring hat und das ich neben die aufgeschlagene Mappe stelle, in der ich gerade Notizen mache, was dazu führt, dass das verdammte Glas umfällt und dieser obere Ring abbricht – merkwürdigerweise aber kaum was ausläuft, nur kann man jetzt nicht mehr richtig draus trinken; außerdem muss ich das Ausgelaufene aufwischen –

– bin bei Antoine, und wir warten in dem Vorhallengang auf Fidel Castro, der dann auch kurz darauf mit einer Delegation zu Besuch kommt, allen die Hände schüttelt, überraschend gut aussieht, sich offenbar bestens von seiner Krankheit erholt hat, aber nur noch ein winziges Restbärtchen trägt, weswegen ich aber trotzdem denke: »siehste: ›Fidel Castro ohne Bart!‹ – hab ich also doch recht gehabt beziehungsweise das vorausgesehen!« und als er mir die Hand gibt und mich ganz freundlich anlächelt, umfasse ich seine Hand mit meinen beiden und sage, dass ich mich wahnsinnig freue, ihn sehen zu dürfen, woraufhin er sich an unser letztes Treffen erinnert, mich tatsächlich wiedererkennt, was ich nun wirklich nicht erwartet hätte, sich sogar an unser Gespräch über Utopien erinnert, und ich bin immer mehr erstaunt, wie jung er aussieht und wie gut er drauf ist, aber dann muss ich erstmal runter in die Stadt noch was holen, während die anderen mit ihm in den Salon gehen und quatschen, und obwohl ich mich wie verrückt beeile, keine zehn Minuten brauche, ist Fidel, als ich zurück bin, schon wieder weg und die anderen erzählen, dass nur ganz kurz ein paar Worte gewechselt wurden und er total abgeschottet wurde, man praktisch nicht an ihn rankam und dann musste er schon wieder weiter, Antoine ist auch weg und ich bin stinksauer, denn ich hätte so gerne das Gespräch über Utopien weitergeführt, aber dann berichtet eine Frau, die dabei war, wie sauber picobello alles bei Antoine aufgeräumt war, alles wie zum Ablecken, auch das Fotoatelier, aber Fidel, der auch Barack Obama sein könnte, eben total abgeschottet wurde, und ich denke: »was muss das für ein langweiliger Job sein, den ganzen Tag so formales Zeug machen zu müssen – dabei hätte er es bestimmt viel interessanter gefunden, sich mit mir über Utopien zu unterhalten!« –

– an einer grauen Bauruine am Rande der Straße steht ein Zettel: »bitte nicht anfassen – ist lockerer, als du denkst!« – man muss alles neu bauen, sonst kann man nicht drehen • neuer Text für die Krankenszene: »die Kumpels, die sind total krank«; den anderen Teil hat die Regisseurin schon gekauft, das ist dann also schnell zu machen und so werden drei Szenen beziehungsweise Schnitte draus – wir drehen draußen in Gras- und Moos-überwachsenem Bauruinengebiet und erst rutscht die Kamera aus, so dass beinahe Leute verletzt werden, und dann fällt dem Aufnahmeleiter plötzlich ein: »scheiße, hier ist alles unterhöhlt, hier wohnen überall Leute« und dann sieht man: er hat eine Leiche gefunden, wozu er sagt: »das ist nur der, der gewohnt war, zum Arzt zu gehen, als er einen Schluckauf hatte und nicht mehr richtig essen konnte – und jetzt ist er tot« – und der Aufnahmeleiter fängt an zu heulen, bis ich auch anfange zu heulen und denke: »na, dann kann ich meine traurige Szene auch besser spielen«, aber auch alle anderen sind betreten und dann kommt ein anderer Aufnahmeleiter und sagt: »ja, du gehörst doch jetzt zu uns, zu unserem Drehteam und da bist du gut aufgehoben« und dann gucken wir uns das Video an, das ich gemacht habe, während das alles passiert ist und wir reden darüber – medizinisches Beratervideo, ein Marokkaner und eine Marokkanerin, erst nochmal ganz zärtlich, dann von hinten, dann hinterher abwechselnd mit Blut und wie das Blut gerann –

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