Ulrich Renz - Motte und Co Band 4 - Die Insel der Drogenbande

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Motte und Co Band 4: Die Insel der Drogenbande: краткое содержание, описание и аннотация

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"Motte & Co" – Band 4Endlich Ferien! Sonne, Strand und Hängematte – und Mottes Freunde sind alle mit dabei! Das traumhafte Leben hat ein jähes Ende, als sich herausstellt, dass im Ferienclub mit Drogen gehandelt wird. Schon bald sind Motte und seine Freunde mittendrin in den Ermittlungen. Sie können nicht ahnen, dass sie der Drogenbande schon bald viel näher kommen werden, als ihnen lieb sein kann …Website zur Serie: motte-und-co.de

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Bisher hatte er nur seinen Namen links oben auf die Seite gekritzelt, aber das war auch schon alles. „Moritz Blohm, Klasse 7 c“. Wie immer kam es ihm ein bisschen komisch vor, seinen offiziellen Vornamen vor sich zu haben. Seit Menschengedenken nannten ihn nun mal alle nur Motte.

Gut, Siegwart hatte ihnen eine ganze Woche Zeit gegeben, er war also nicht wirklich unter Druck, aber irgendwann sollte er schon mal in die Gänge kommen. Die anderen hatten bestimmt schon ein paar Seiten geschafft, zumindest MM, und Simon sicher auch. Bei JoJo hatte er allerdings seine Zweifel, der saß jetzt vermutlich eher an seinem Spiel vor der Playstation und zog sich dazu einen Döner rein. JoJo hatte einfach zu viel Ablenkung, um sich mit Hausaufgaben zu beschäftigen. Und wenn seine Mutter abends nach Hause kam, hatte sie anderes zu tun als die Schularbeiten ihres Sohnes zu kontrollieren. Am Ende würde es wie immer auf eine seiner berühmten „Last-minute-Hausaufgaben“ hinauslaufen, kurz vor der Deutschstunde würde er die von Siegwart geforderten „drei Seiten Minimum“ hinklecksen und sich mit dem üblichen „ausreichend“ zufriedengeben.

Motte stöhnte. Er hatte ja selber noch keinen Buchstaben zustande gebracht, und jetzt zog er über JoJo her ... Das Problem war nicht, dass ihm nichts eingefallen wäre – genau das Gegenteil war der Fall. Sobald er an den Urlaub dachte, drängelten sich tausend Bilder und Erinnerungen gleichzeitig in seinen Kopf, er konnte einfach nichts dagegen machen. Es fühlte sich fast so an, als ob er immer noch auf der Insel wäre.

Er spürte die Sonne auf der Haut, den warmen Sand unter den Fußsohlen, fühlte den Wind in den Haaren, und meinte sogar, das Meer zu riechen. Er sah den Campingplatz vor sich, wo sie sich ihr Lager eingerichtet hatten, mit den vier Hängematten zwischen den Kiefern. Es war ihm, als läge er in einer von ihnen und hörte die Wellen rauschen. Er dachte an die Bucht mit dem türkisgrünen Wasser, in das sie immer von den Felsen aus reingesprungen waren.

Aber zwischen all den schönen Bildern tauchten dann unweigerlich auch die anderen auf: der fiese Leutnant mit der Narbe an der Stelle, wo das Ohr sein sollte. Das Waffenlager hinter dem Stahlgitter. Die Fahrt auf der Banane. Und dann unweigerlich auch das, was am Ende auf der Yacht passiert war.

Motte spürte sein Herz klopfen. Was für ein Wahnsinnsglück sie gehabt hatten, dass sie da heil wieder rausgekommen waren!

Seinen Eltern hatte er von der Sache auf der Yacht nur das Allernötigste erzählt, in einer harmlosen, aber fantasievollen Fassung. Aber das hatte schon für einen Nervenzusammenbruch von Mama gereicht. Und Papa hatte gar nicht mehr aufgehört, ihm Vorträge über das Verantwortungsbewusstsein zu halten. Dass man auch als Kind seine Grenzen kennen müsse. Er hatte ihn mal wieder als „Rückfalltäter“ bezeichnet, und, na ja, ganz unrecht hatte er ja nicht. Er wusste selber nicht, warum er immer wieder in solche gefährlichen Sachen hineingeriet ...

Motte seufzte. Jetzt war er in Gedanken schon am Schluss der Geschichte angekommen – und hatte immer noch nicht die geringste Idee, wie er anfangen sollte. Vielleicht könnte er zumindest mal die Überschrift hinschreiben, dann war das Blatt nicht mehr so weiß.

Er hatte gerade den Stift angesetzt, als mit einem Rums die Tür aufging.

Ute, wer sonst. Anklopfen war unter ihrer Würde.

„Na, Brüderchen?“

Ihrem Gesicht nach zu urteilen, kam sie gerade von ihrer Freundin Melanie und hatte mit ihr den Nachmittag vor ihrem aktuellen Lieblingskanal auf YouTube verbracht, „Coole Styling Tipps für coole Girls“, und den ganzen Kram natürlich gleich ausprobiert: kiloweise Mascara um die Augen, dazu lila Lippenstift. Sie sah zum Fürchten aus. Dazu trug sie die gelben Leggins und ein Oberteil mit extra krassem Ausschnitt. Und Turnschuhe. Offenbar hatte sie sich schon fürs Abendprogramm auf ihrem Hometrainer zurechtgemacht, den sie Oma Biene zu Weihnachten aus den Rippen geleiert hatte. Sie musste schon für die Wochenenden im Freibad an ihrer „Bikini-Figur“ arbeiten. Auch das unter Anleitung einer megaangesagten YouTuberin, der sie mit Melanie „followte“. Mit zwölf schon auf dem Gipfel der Pubertät zu sein, musste weh tun. Jedenfalls tat es das bei denen, die mit dabei sein mussten.

„Wir sollen einen Aufsatz über unsere Ferien schreiben, bei Frau Linowitzki in Deutsch“, platzte sie schon in der Tür heraus.

„Ach, wie originell …“, gähnte er.

„Hab vorhin in der Mensa schon angefangen, flutscht richtig, hab schon zwei Seiten, hat richtig Spaß gemacht! Irre, was wir da erlebt haben, ich kann's immer noch nicht fassen. Aber die glaubt’s ja sowieso nicht … Aber egal. Heute Abend krieg ich das fertig.“

„Aber untersteh dich! Du weißt, was wir ausgemacht haben. Bei der Banane ist Schluss, dass das klar ist.“

„Ach, muss Brüderchen sich mal wieder aufregen? Für wen hältst du mich eigentlich? Ich bin vielleicht jünger als du, aber deshalb noch lange nicht bescheuert. Und danke für die Unterstellung, dass ich mich nicht an Abmachungen halte …“

Mit einem lässigen „Schön abregen, Brüderchen“ war sie wieder draußen.

Motte atmete tief durch. Wenn nur ihre Parfümwolke auch mit verduftet wäre.

Er beugte sich wieder über sein Heft.

Aber sobald er die leeren Seiten vor sich hatte, ging wieder das Kopfkino los: Das zerfurchte Gesicht des Rastamanns tauchte auf, der bleiche Junge mit der orangenen Badehose auf der Trage, das flackernde Blaulicht der Polizeiwagen …

Mottes Gedanken wurden von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. So leise klopfte nur Mama. Und die hatte ihm jetzt gerade noch gefehlt. Mit einem gut vernehmbaren Stöhnen ließ er ein „Herein“ hören. Sie würde ja sowieso nicht lockerlassen.

„Ich will ja nicht stören, aber …“ Ihr Blick hatte schon das leere Heft erfasst. „... wollte doch mal schauen, wie du mit der Hausaufgabe von Siegwart zurechtkommst. Ich mach mir nämlich ein bisschen Sorgen …“

Mama mit ihren Sorgen. Es schien ihr Lebensinhalt zu sein, sich Sorgen um ihre Kinder zu machen.

Er ließ ein genervtes „Ja?“ hören. „Ich wollte jetzt eigentlich endlich mal anfangen …“

„Du, vielleicht ist es ja ganz gut, dass du noch nicht angefangen hast … Weißt du, ich hab mir überlegt … diese ganze Sache mit den Drogen … und dieser Bande … Willst du wirklich darüber schreiben? Ich meine … es ist jetzt alles noch so frisch, du hattest noch gar keine Zeit, das richtig zu verarbeiten. Weißt du, du bist jetzt in so einer sensiblen Phase, so am Anfang der Pubertät, auch für Jungs ist das keine leichte Zeit …“

Mama wieder mit ihrer Pubertät, definitiv ihre Lieblingssorge. „Ach Mama, es ist nun mal so passiert, und ich bin schließlich kein kleines Kind mehr.“

„Natürlich nicht, aber was ihr da durchgemacht habt, wäre auch für einen Erwachsenen eine große Belastung. Lass doch das mit der Drogenbande weg, ihr habt doch auch sonst so viel erlebt. Und so viel Schönes! Du könntest zum Beispiel über diesen netten Ausflug in das Städtchen schreiben, wo wir diese Stadtführung gemacht haben, das war doch so schön, weißt du noch, …“

„Mama …“

„... wie wir dann am Abend noch am Hafen in diesem Eiscafé gesessen haben und die Griechen so wunderbare Musik gemacht haben? Und dann dieser Sonnenuntergang …“

„Mama, wen interessiert das denn?“

Sie schaute Motte mitleidsvoll an, wie wenn er schlimm krank sei. „Weißt du, es war einfach zu heftig. Wenn du willst, schreibe ich dir eine Entschuldigung, dass du die Hausaufgaben nicht machen konntest.“

„Mama, ich schreibe über diese Ferien, und zwar so, wie sie waren.“

Sie hatte offenbar verstanden – und auch seinen Blick zur Tür richtig interpretiert. „Vielleicht hast du ja recht. Wahrscheinlich weißt du selber am besten, was dir guttut. Vielleicht hilft dir gerade das Schreiben dabei, alles zu verarbeiten.“ Sie ging zur Tür. „Dann will ich dich jetzt nicht länger stören.“

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