Mara Laue - Die Tote vom Dublin Port

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Eine Drogentote bei den Dublin Docks – für die Polizei ein eindeutiger Fall und schnell abgehakt. Pech nur, dass Russel O'Leary, Pub-Musiker, sporadischer Privatdetektiv und Freund der Toten, genau weiß, dass Aislyn keine Drogen nahm. Warum will der leitende Ermittler dem Fall trotzdem nicht weiter nachgehen? Wem gehört der Wagen, in dem ein Zeuge Aislyn kurz vor ihrem Tod gesehen hat, und was wollte sie überhaupt mitten in der Nacht am Hafen? Je näher er den Antworten kommt, desto mehr muss Russel erkennen, dass Aislyn nicht die Frau war, für die er sie gehalten hat. Doch diese bittere Wahrheit hat ein Ausmaß, das nicht nur ihn in höchste Gefahr bringt.
"Mara Laues Kriminalromane sind spannend, realistisch, gut recherchiert, flüssig geschrieben und entführen einen zu Orten, von denen man am Ende des Buches glaubt, sie selbst gesehen und erlebt zu haben. Sehr empfehlenswert für Fans klassischer Ermittlerkrimis." (Iny Lorentz)

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Declan hob die Kamera leicht an. »Ich bringe das und Steele ins Präsidium und schicke ein Team, das das Zimmer auseinandernimmt. Gute Arbeit, Russel.«

Russel grinste. »Man tut, was man kann. Und ich hatte einen sehr guten Lehrer.« Schließlich hatte Declan ihn in seiner Freizeit als Detektiv ausgebildet und ihm alles beigebracht, was er über Ermittlungsarbeit und vor allem Observation wissen musste.

Declan nickte ihm zu. »Slán!« , verabschiedete er sich.

»Slán!«

Während Edana Rafferty immer noch duschte und sich wohl vergeblich das Gefühl von Steeles Körper auf ihrer Haut abzuwaschen versuchte, rief Russel ihre Eltern an.

»Ich habe Edana gefunden und bringe sie gleich nach Hause«, teilte er Mrs Rafferty mit, die seinen Anruf entgegennahm. »Sie ist unversehrt.« Zumindest körperlich. »Und alles andere wird sie Ihnen selbst erklären.«

Mrs Rafferty weinte vor Erleichterung und konnte kaum aufhören, sich bei ihm zu bedanken. Das machte ihn verlegen. Schließlich hatte er nur getan, wofür sie und ihr Mann ihn bezahlten. Er sah auf die Uhr. Wenn er Edana zu Hause abgeliefert haben würde, wäre es ungefähr zwei Uhr. Das bedeutete, er konnte den Raffertys vier Stunden Arbeit in Rechnung stellen. Zweihundert Euro und ein paar Cent Fahrtpauschale. Nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig viel. Doch wenn dieser Fall Declan half, eine ganze Bande von Leuten wie Steele auszuheben, hatte sich der Auftrag in jedem Fall gelohnt.

Edana kam aus dem Bad, eingewickelt in den Bademantel, als wäre er eine zweite Haut. Den Kopf gesenkt und die Schultern hochgezogen ging sie ins Nebenzimmer. Zehn Minuten später kam sie zurück und war wieder wie ein normaler Teenager gekleidet. Russel fand, dass ihr das erheblich besser stand als seidige Nachthemden und ein geschminktes Gesicht mit knallrotem Lippenstift. Er lächelte ihr zu und machte eine einladende Geste zur Tür. Sie verließ fast fluchtartig den Raum. Unten am Empfang schärfte der Manager der Concierge ein, dass Steeles Zimmer auf Anweisung der Polizei bis auf Widerruf nicht gereinigt oder überhaupt betreten werden durfte.

Russel oder Edana Rafferty zu verabschieden, hielt er nicht für nötig. Er sah sie nur in einer Weise an, die darauf schließen ließ, dass er sich von Herzen wünschte, keinen von beiden je wiederzusehen. Den Gefallen konnte Russel ihm tun, denn das Cliff Townhouse war nicht seine Kragenweite. Und Edana würde ganz bestimmt nie wieder freiwillig einen Fuß in dieses Hotel setzen.

Er brachte sie nach Hause und war glücklich, dass er keine Todesbotschaft hatte überbringen müssen. Ein Glück, das er mit Aislyn teilen wollte. Er rief sie an, aber nur die Mailbox meldete sich. Demnach war sie wahrscheinlich am Üben, denn dann schaltete sie ihr Smartphone immer aus. Er würde heute Abend den Erfolg mit ihr feiern, wenn sie wieder zu seinem Auftritt in The Temple Bar kam. Worauf er sich sehr freute.

DREI Müllsammeln war eine Strafe Gottes Zumindest empfand Sam McFadden es so - фото 8

DREI

Müllsammeln war eine Strafe Gottes. Zumindest empfand Sam McFadden es so, weshalb er sich fragte, womit er sie verdient hatte. Er führte ein rechtschaffenes Leben, sorgte für seine Familie und war seiner Frau bisher immer treu geblieben. Aber was sein musste, musste eben sein. Und ab und zu musste auch am Ufer des Dublin Ports hinter den Sandcontainern an der Pidgeon House Road der Müll eingesammelt werden. Terminal 1 des Fährbetriebs lag direkt gegenüber, und nicht nur, aber besonders auch von den Fähren wurden manchmal Dinge ins Wasser geworfen, die dort nichts zu suchen hatten. Natürlich war das verboten und wurde bestraft, wenn man die Schuldigen in flagranti ertappte, aber etliche Leute scherten sich nicht um Verbote und vertrauten drauf, dass man sie nicht erwischte. Die Liffey spülte das Zeug dann dort an, wohin ihre Strömung und die Bug- und Kielwellen der Schiffe sie trieben.

Den Müll einzusammeln war hier nur deshalb schwieriger, weil der gesamte Uferbereich mit Steinen aufgeschüttet war, und die waren glitschig. Der metallene Greifarm reichte leider nicht immer weit genug ins Wasser hinaus, um alles gefahrlos einsammeln zu können. Meistens musste Sam ein paar Schritte über die Steine gehen. Abrutschen inbegriffen. Wenigsten konnte man mit dem Müllwagen aufs Gelände fahren, sodass Sam nicht auch noch die Müllsäcke gefühlte Meilen bis zur Straße schleppen musste.

Heute zeigte sich zudem erfreulich wenig Müll. Und es gab nur ein einziges größeres Stück, das zum Glück auf den Bereich gespült worden war, wo der Grasbewuchs des Ufers auf die Steine traf, sodass Sam nicht hinauswaten musste, um es zu bergen. Irgendwas in einem dunkelblauen Sack, der im Wind um seinen Inhalt schlotterte. Dass der Sack angetrieben worden war, ließ darauf schließen, dass der Inhalt nicht allzu schwer war, andernfalls wäre er versunken. Am besten sammelte er das Ding als Erstes ein, dann hatte er das Schwerste hinter sich.

Als er näherkam, sah er, dass sich an einem Ende des Sackes ein Bündel roter Wolle befand, das nass am Stoff klebte und sich in den leichten Wellen bewegte, die ans Ufer schlugen. Nach ein paar weiteren Schritten sah er Beine, die aus dem Sack ragten und im Wasser hingen.

Sam ließ Greifstock und Müllsack fallen und rannte hin. Zog das leblose Bündel Mensch aufs Trockene. Eine Frau. Was er für einen blauen Sack gehalten hatte, war ihr Kleid, die rote Wolle ihr Haar. Er strich die Haare zur Seite und legte ein totenbleiches Gesicht frei. Aus dem starrten ihn leblose Augen an. Er zog hastig seine Handschuhe aus und tastete nach dem Puls. Am Handgelenk, am Hals, wie er es im Erste-Hilfe-Kurs gelernt hatte. Das Ergebnis bestätigte, was die Leichenblässe und die toten Augen ihm schon signalisiert hatten: Die Frau lebte nicht mehr.

Zitternd richtete er sich auf, holte sein Smartphone aus der Hosentasche und rief die Garda .

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Russel starrte auf den Tisch, an dem Aislyn sitzen sollte, und versuchte, sich keine Sorgen zu machen. Sie hatte sich den ganzen Tag nicht gemeldet, und auf ihrem Smartphone ging immer nur die Mailbox an. Zugegeben, das war nicht übermäßig ungewöhnlich. Wenn sie mal länger übte, als sie das ursprünglich geplant hatte, oder noch eine Veranstaltung besuchte, ließ sie das Phone ausgeschaltet. Und manchmal vergaß sie auch, es wieder einzuschalten. Aber sie hatte noch nie einen seiner Auftritte versäumt, ohne vorher Bescheid zu sagen.

Auch dafür mochte es einen wichtigen Grund geben. Aislyn war ihm schließlich keine Rechenschaft schuldig, wie und wo sie ihre Zeit verbrachte. Sich nicht zu melden war aber derart untypisch für sie, dass Russel sich sorgte. Und seine Besorgnis wuchs mit jeder Minute, die verstrich, ohne dass Aislyn The Temple Bar betrat. Er konnte kaum die Pause abwarten. Als sie endlich kam, hastete er zum Tisch, der für die Band und ihre Begleitung reserviert war, und versuchte erneut, Aislyn zu erreichen.

Sollte er bei ihren Eltern anrufen? Schließlich wohnte sie noch bei ihnen. Oder würde sie es, falls sie dort war, als Nachstellung empfinden, wenn er bei den Eltern anrief, nachdem sie durch das ausgeschaltete Smartphone deutlich signalisiert hatte, dass sie niemanden zu sprechen wünschte? Aber dass sie offenbar niemanden sprechen wollte, konnte nur bedeuten, dass etwas nicht stimmte. Sie war gestern Abend schon so seltsam gewesen, als sie sich von ihm verabschiedet hatte. Notfalls konnte er die Sache immer noch erklären und sie um Verzeihung bitten.

Er wählte die Nummer der Eltern.

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