Almut Irmscher - Das Namibia-Lesebuch

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Wenn die Sonne sich zum Abend neigt, brennen Himmel und Wüste in einem Rausch aus feurigem Rot und Orange. Das schroffe Gebirge am Horizont färbt sich rosa, es erscheint so unwirklich wie die geheimnisvolle Festung aus einer fantastischen Märchenwelt.
Stolze Oryxantilopen mit schlanken Hörnern ziehen gleich verwunschenen Einhörnern durch die leuchtende Ebene. Eine Giraffe schaut mit sanften Augen zwischen den Kronen dorniger Bäume hervor, die wie Schirme aus der endlosen Weite ragen. Auf samtenen Pfoten schleicht ein Leopard durch die abendlichen Schatten von Felsen, aus denen Wind und Zeit die wunderlichsten Steinskulpturen formten.
Kommen Sie mit auf eine Reise in die faszinierende Welt von Namibias Wüste und Wildnis. Erkunden Sie die bewegende Vergangenheit und entdecken Sie das Namibia von heute. Mit typischen Rezepten aus Namibias Küche, die exotische, aber auch merkwürdig vertraute Genüsse bietet, runden Sie die Eindrücke ab.

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Es gibt noch weitaus mehr Lebewesen in der Wüste Namib, damit wollen wir uns später befassen, wenn wir einen Blick auf Namibias Tier- und Pflanzenwelt werfen. Nach unserem Ausflug ins Sossusvlei bleibt an dieser Stelle nur noch eine Frage: Wie kommt die Farbe in die Wüste?

Die Antwort ist ganz einfach. Nicht nur im Sossusvlei, sondern vielerorts in Namibia sticht der intensiv rotbraune Boden ins Auge. Diese Färbung wird durch den hohen Anteil an Eisenoxid verursacht. Mit anderen Worten: Die Wüste rostet!

Rock Shandy Namibias Nationalgetränk gegen den Durst Zutaten - фото 2

Rock Shandy – Namibias Nationalgetränk gegen den Durst

Zutaten:

Zitronenlimonade

Sodawasser

Angostura Bitter

Scheiben einer unbe-

handelten Zitrone

Eiswürfel

Zubereitung:

Zitronenlimonade und Sodawasser zu gleichen Teilen mischen und ein paar Spritzer Angostura hinzugeben. Eine Zitronenscheibe sowie einige Eiswürfel in ein hohes Glas geben und mit der Mischung übergießen.

Rock Shandy ist in Namibia als Erfrischung sehr beliebt. Gerne reicht man ihn auch als fast alkoholfreien Dämmerschoppen beim obligatorischen „Sundowner“, dem gemeinschaftlichen Bewundern des spektakulären namibischen Sonnenuntergangs. Die meisten greifen dabei allerdings zu Drinks mit höherem Alkoholgehalt, Spitzenreiter in der Sundowner-Beliebtheitsskala ist Gin Tonic.

Allen Widernissen trotzend Namibia kulinarisch Willkommen im Land der - фото 3

Allen Widernissen trotzend – Namibia kulinarisch

„Willkommen im Land der Fleischesser!“ Das war einer der allerersten Sätze, die ich in Namibia hörte, ausgesprochen von einer weißen Farmersfrau auf einem riesigen Landgut in der Nähe von Windhoek. Und damit hatte sie im Grunde schon alles Wesentliche über die Küche ihrer Heimat gesagt. In einem so durstigen Land tut man sich mit jeder Form von Ackerbau schwer, um nicht zu sagen, er ist in den meisten Gebieten so gut wie unmöglich. Deshalb spielt Fleisch in der namibischen Küche eine ganz herausragende Rolle.

Das ist keine gute Nachricht für Vegetarier, die Namibia bereisen wollen, und schon gar nicht für Veganer. Tatsächlich ist fleischfreie Kost hier eher die Ausnahme, und wer auf Fleisch oder tierische Produkte im Allgemeinen verzichten möchte, der sollte das bei der Reiseplanung berücksichtigen und die Möglichkeiten im Vorfeld abklären. In größeren Hotels ist das meist weniger problematisch, aber kleine Lodges bieten oft ein einheitliches Menü für alle Gäste, und das besteht nun einmal im Wesentlichen aus Fleisch. Sonderwünsche sollten also angemeldet werden.

Schon für die Buschleute und die Damara stellte die Jagd ein unverzichtbares Element bei der Nahrungsbeschaffung dar. Und dennoch lebten sie keinesfalls ausschließlich von Fleisch. Denn auch in der Namib, im Binnenhochland und in der Kalahari gibt es Früchte, Nüsse und essbare Wurzeln. Große Bedeutung kommt diesbezüglich dem Mankettibaum zu, der bis zu 25 Meter hoch werden kann und am liebsten als Solitärgewächs in der offenen Grassavanne gedeiht. Seine Wurzeln ragen tief bis ans Grundwasser hinab, trotzdem wirft er im trockenen namibischen Winter sein Laub ab. Dieser Baum ist ein wahrer Segen, denn er bringt eine ganze Masse von Früchten hervor. Ihr Fleisch ist süß und erinnert geschmacklich an Datteln, genau wie deren Fruchtfleisch kann man es trocknen und damit einen Nahrungsvorrat für mehrere Monate schaffen. Dann kaut man es langsam, es lässt sich aber auch ein nahrhafter Brei daraus kochen.

Noch interessanter sind allerdings die Kerne dieser Früchte, die nussartigen Samen, die als Mongongonüsse bezeichnet werden. Unter deren harter Schale verbirgt sich ein haselnussgroßes essbares Inneres, das sehr ölhaltig und entsprechend gehaltvoll ist. Um da ranzukommen, muss man die Schale mit einem Stein aufbrechen. Sie ist nämlich wirklich sehr robust. Auch Elefanten und Kudu-Antilopen verzehren gerne die Früchte des Mankettibaums, die Samen verlassen dabei ihren Verdauungstrakt unversehrt. In den Kothaufen findet man sie dann im wahrsten Sinne des Wortes zuhauf, Menschen können sie dort ganz bequem einsammeln. Kurz gesäubert und dann aufgeknackt, sollen sie nach der vorhergegangenen Prozedur angeblich ganz besonders schmackhaft sein. Aus Mongongonüssen wird inzwischen auch Öl hergestellt, das nicht nur in der Küche, sondern auch als Mittel zur Schönheitspflege eingesetzt wird. Es soll, so wird behauptet, für besonders zarte, glatte Haut und kräftiges Haar sorgen.

Ähnlich großzügig wie der Mankettibaum beschenkt der Marulabaum, auch Elefantenbaum genannt, Mensch und Tier mit seinen Früchten. Selbst bei nur spärlichen Regenfällen bringt er eine ganze Menge goldgelber Früchte hervor, auch hier enthält der Kern einen ölhaltigen, essbaren Samen. Die dünne Schicht des Fruchtfleischs schmeckt säuerlich und erfrischend, es beginnt sehr schnell mit der Gärung. Die Ovambo im Norden Namibias feiern ein Marula-Frucht-Fest und genießen dabei den mit Wasser vermischten Saft, der innerhalb weniger Tage zu einer Art Marula-Bier vergoren ist. Außerdem wird der auch bei uns erhältliche Amarula-Likör aus den Früchten hergestellt, und selbst Tiere wissen deren schnelle Gärung zu schätzen.

Für großes Vergnügen unter den Zuschauern sorgten die nach Verzehr von Marula-Früchten offenbar betrunkenen Elefanten im südafrikanischen Film „Die lustige Welt der Tiere“ von 1974. Wissenschaftler meinen allerdings, dass der Alkoholgehalt der Früchte bei weitem nicht ausreichen kann, um einen Elefanten in einen Rauschzustand zu versetzen. Verantwortlich für das Torkeln der Dickhäuter war wohl eher eine giftige Käferpuppe, die sie unbeabsichtigt als Beikost verzehrten. Buschleute verwenden diese Puppen zur Herstellung vergifteter Pfeilspitzen.

Eine Rolle in der pflanzlichen Ernährung spielt außerdem seit jeher die Nara, ein dorniger Strauch, der zur Familie der Kürbispflanzen gehört und nur in Namibia vorkommt. Sein Habitat ist ein bis zu 60 Kilometer breiter Streifen entlang der gesamten Küste der Namib, er wächst in Rivieren und überall, wo das Grundwasser für die bis zu 30 Meter in die Tiefe reichenden Wurzeln erreichbar ist. Seine Früchte werden etwa so groß wie ein Straußenei, sowohl das Fleisch als auch die öl- und eiweißhaltigen Samen sind genießbar. Nara-Öl spielt inzwischen bei der Herstellung von Kosmetika ebenfalls eine Rolle.

Für die als Jäger und Sammler lebenden Völker Namibias genoss zudem die Tsamma-Melone Bedeutung. Dabei handelt es sich um eine recht nahrhafte Wildform der Wassermelone, deren Geschmack kartoffelähnlich ist.

Sollten Sie nach dem kulinarischen Schauder im Absatz über die Mongongonüsse inzwischen erleichtert aufgeatmet haben, so muss ich Sie leider doch noch einmal aus unseren mitteleuropäischen Essgewohnheiten entführen und Ihnen einen weiteren Schrecken einjagen. Beginnen wir ganz harmlos mit dem Mopane, einem sehr verbreiteten Laubgehölz, das je nach Bedingungen strauchartig oder als Baum wächst. Der Mopane ist äußerst genügsam, gedeiht auch auf magersten Böden und bei extremer Trockenheit. Er stellt einen wichtigen Lieferanten für Brennholz dar, auch als Baumaterial wird sein Holz sehr geschätzt, denn es ist so hart, dass selbst die gefräßigen Termiten es verschmähen. Aus der Rinde kann man Schnüre herstellen, die Blätter setzten die Naturvölker zur Wundheilung und als Mittel gegen Magenbeschwerden ein. In kulinarischer Hinsicht taugen die Blätter hingegen nicht, denn sie riechen nach Terpentin.

Das schreckt allerdings den recht hübsch in Erdfarben gezeichneten Nachtfalter nicht, der auf den Mopaneblättern seine Eier ablegt. Daraus schlüpfen Raupen, die sich von den Blättern ernähren. Und diese Mopane-Raupen wiederum gelten als echte Delikatesse. Die wurmartigen Larven sind nicht nur sehr eiweißreich und damit nahrhaft, sondern sollen knusprig geröstet und mit würzigen Saucen oder als „Mopanewurmsuppe“ serviert auch sehr schmackhaft sein. Stellten sie früher eine saisonale Ergänzung des Speiseplans dar, so werden sie seit einigen Jahrzehnten systematisch eingesammelt und getrocknet oder in Dosen konserviert. So sind sie das ganze Jahr über verfügbar. Das Raupensammeln stellt für viele Menschen zudem eine wichtige Einnahmequelle dar.

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