Ricarda Huch - Deutsche Geschichte

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Ricarda Huch widmete sich seit den 1910er Jahren der italienischen, deutschen und russischen Geschichte. Ihr Hauptwerk zur deutschen Geschichte entstand zwischen 1934 und 1947 und umfasst sowohl das Mittelalter als auch die Frühe Neuzeit.Diese Sammlung fasst in neuer deutscher Rechtschreibung erstmalig alle 3 Bände zusammen:Band I – Römisches Reich Deutscher NationBand II – Das Zeitalter der GlaubensspaltungBand III – Untergang des Römischen Reiches Deutscher NationNull Papier Verlag

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Als im Jah­re 1104 der Sohn Hein­richs IV., Hein­rich, ge­gen sei­nen Va­ter aus­ge­spielt und von den Fürs­ten zum Kö­nig ge­wählt wur­de, be­gab sich Hein­rich IV. an den Rhein, wo er An­hän­ger hat­te. Un­ter an­de­ren Vor­wür­fen wur­de auch der ge­gen ihn er­ho­ben, dass er den Adel zu­rück­ge­setzt und Leu­te von nied­ri­ger Le­bens­stel­lung zu höchs­ten Ehren er­ho­ben habe. Eine grund­sätz­li­che Be­vor­zu­gung der Städ­te oder ab­hän­gi­ger Schich­ten lässt sich kaum bei Hein­rich IV. nach­wei­sen; aber die Be­stre­bun­gen des Got­tes­frie­dens, die er in sei­nen letz­ten Re­gie­rungs­jah­ren för­der­te, ka­men al­ler­dings den Bür­gern und Bau­ern zu­gu­te, wäh­rend der Adel die Frie­den­ser­rich­tung als einen Ein­griff in sein Feh­de­recht an­sah. In Mainz, des­sen Bi­schof zum neu­en Kö­nig über­gan­gen war, wur­de der alte Kai­ser mit Ju­bel emp­fan­gen, die Bür­ger­schaft er­klär­te sich be­reit, für ihn zu kämp­fen. Dem Kai­ser je­doch, den der noch­ma­li­ge Ab­fall ei­nes Soh­nes schwer ver­wun­det hat­te, gab die Un­ter­neh­mungs­lust der Städ­te kei­nen Auf­schwung. Mit ge­bro­che­nen Schwin­gen schlepp­te sich der alte Ad­ler, der in un­zäh­li­gen Kämp­fen und Stür­zen nie er­mat­tet war, jam­mer­voll am Bo­den hin. Der Tod si­cker­te durch sei­nen Kör­per, wenn es auch nie­mand sah und er selbst es nicht wuss­te. Die Hil­fe, die der Her­zog von Nie­der-Loth­rin­gen, der Bi­schof von Lüt­tich und die Städ­te am Rhein ihm stür­misch an­bo­ten, wehr­te er müde ab; er woll­te auf die Kro­ne ver­zich­ten, er woll­te kei­ne Schlacht mit sei­nem Soh­ne, er glaub­te nicht mehr an die Mög­lich­keit des Sie­ges. All­zu ver­trau­end ließ er sich von sei­nem Sohn zu ei­ner Zu­sam­men­kunft be­re­den und wur­de ge­fan­gen­ge­nom­men. Nach­dem es ihm ge­glückt war, zu flie­hen, ging er nach Köln, wo die Ge­schlech­ter voll Teil­nah­me ihn wie­der ver­geb­lich zur Auf­nah­me des Kamp­fes zu er­mu­ti­gen such­ten; an­statt des­sen folg­te er ei­ner Ein­la­dung des Bi­schofs von Lüt­tich. Un­wil­lig muss­ten die Köl­ner er­le­ben, dass der Ge­gen­kö­nig, vom Erz­bi­schof ge­ru­fen, in die Stadt ein­zog. Da be­gab es sich, dass der Her­zog von Nie­der-Loth­rin­gen und der Bi­schof von Lüt­tich über das Heer des Ge­gen­kö­nigs einen Sieg er­foch­ten und dass der an Er­fol­ge nicht ge­wöhn­te Kai­ser noch ein­mal Mut schöpf­te. Als sich Hein­rich V. von Aa­chen aus, wo­hin er sich be­ge­ben hat­te, nach Köln wand­te, um dort Os­tern zu fei­ern, ver­schloss ihm die Stadt, nun die Stadt der Bür­ger, die selbst­stän­di­ge, selbst­herr­li­che, dem al­ten Kai­ser treu, die Tore. Aber in­mit­ten die­ses herr­li­chen Auf­schwungs den Rhein ent­lang blieb Hein­rich IV. müde und hoff­nungs­los; er sah, dass das Glück sich ihm zu­wen­de­te, aber sein Herz blieb schwer. So­weit gab er sei­nen Freun­den nach, dass er nach Köln ging, sich mit der Bür­ger­schaft ver­bün­de­te, die Be­fes­ti­gung lei­te­te. Dem Ge­gen­kö­nig, der im Som­mer mit ei­nem Hee­re an­rück­te, ge­lang es we­der in die Stadt ein­zu­drin­gen, noch ihr den Strom zu sper­ren, noch sie an Aus­fäl­len zu hin­dern; er brach die Be­la­ge­rung ab. Die Stadt der Bür­ger hat­te sich er­probt, und als der un­glück­li­che Kai­ser starb, setz­te sie, ob­wohl ganz ohne Haupt, ein stol­zes Glied des Rei­ches, dem Kö­nig, der nun als der recht­mä­ßi­ge galt, im­mer noch Wi­der­stand ent­ge­gen. So viel Ach­tung flö­ßten die Her­ren von Köln Hein­rich V. ein, dass er, als die Stadt dem Fal­le nah war, sie nicht be­straf­te, son­dern sie mit ei­ner Geld­zah­lung Frie­den und Ver­söh­nung er­kau­fen ließ.

Welfen und Staufer

Mit Lo­thar von Süpp­lin­gen­berg kam noch ein­mal ein Kai­ser aus säch­si­schem Stam­me auf den Cäsar­en­thron. Lo­thars Va­ter, Graf Geb­hard, fiel 1075 in ei­ner Schlacht ge­gen Hein­rich IV., der Sohn über­nahm sein Re­bel­len­tum. Durch sei­ne Hei­rat mit Ri­chen­za, ei­ner rei­chen Er­bin, der Schwes­ter Eck­berts von Mei­ßen, der ei­ner der mäch­tigs­ten Geg­ner Hein­richs IV. und auf sei­ne Ver­an­las­sung, wie man sag­te, er­mor­det war, ver­stärk­te sich ihm die kai­ser­feind­li­che Tra­di­ti­on. Trotz­dem er­hob ihn Hein­rich V., als im Jah­re 1106 die Bil­lun­ger ausstar­ben, zum Her­zog von Sach­sen, um den nicht ver­ächt­li­chen Feind zu ge­win­nen. Aber der Auss­pruch Her­zog Bern­hards, zwi­schen ei­nem Erz­bi­schof von Bre­men und ei­nem Her­zog von Sach­sen kön­ne so we­nig Freund­schaft sein wie zwi­schen Feu­er und Was­ser, konn­te man auch auf den Kai­ser und Sach­sen an­wen­den: es kam bald wie­der zu Feind­se­lig­kei­ten und im Jah­re 1115 zu der furcht­ba­ren Schlacht am Wel­fes­hol­ze, wo Graf Hoy­er von Mans­feld, der Un­ge­bo­re­ne, Nie­bes­ieg­te, der auf kai­ser­li­cher Sei­te focht, fiel, und durch wel­che Hein­rich V. aus Sach­sen ver­drängt wur­de. Sein Tod ver­hin­der­te ihn, das auf­rüh­re­ri­sche Land zu un­ter­wer­fen, das un­ter Lo­thar selbst­stän­di­ger als je war. Lo­thar ver­stärk­te die her­zog­li­che Ge­walt über die Gro­ßen, wähl­te mit kun­di­gem Blick ge­eig­ne­te Per­so­nen für die wich­ti­gen Stel­lun­gen und be­trieb er­folg­reich was jetzt für Sach­sen die Haupt­auf­ga­be war, die Erobe­rung des sla­wi­schen Ge­biets. Fast wie ein Kai­ser des Nor­dens stand er dem sa­li­schen Kai­ser ge­gen­über und war für des­sen Geg­ner der ge­ge­be­ne Prä­ten­dent. Dass die Erz­bi­schö­fe von Köln und Mainz sich ihm ver­ban­den, ver­schaff­te ihm die Wahl im Ge­gen­satz zum Her­zog Fried­rich von Schwa­ben, der als Nef­fe Hein­richs V. sich zur Nach­fol­ge be­rech­tigt füh­len durf­te. Fried­rich war der Sohn der Ag­nes, der ein­zi­gen Toch­ter Hein­richs IV., die er sei­nem An­hän­ger, dem Gra­fen Fried­rich von Bü­ren, zur Frau ge­ge­ben hat­te. In­des­sen, wäh­rend her­kömm­li­cher­wei­se das Wahl­recht der Fürs­ten durch Berück­sich­ti­gung der Ver­wandt­schaft be­schränkt wur­de, be­ton­ten jetzt die Fürs­ten gern ihr Wahl­recht, in­dem sie die Ver­wand­ten über­gin­gen. Den­je­ni­gen Fürs­ten, der als Schwie­ger­va­ter Her­zog Fried­richs von Schwa­ben na­tur­ge­mäß auf stau­fi­scher Sei­te stand, der als mäch­ti­ger Herr ein ge­fähr­li­cher Geg­ner war, Her­zog Hein­rich den Schwar­zen von Bay­ern, ge­wann Lo­thar da­durch, dass er ihm die Hand sei­ner ein­zi­gen Toch­ter und Er­bin, Ger­trud, für sei­nen Sohn ver­sprach. Durch die­se Hei­rat ver­dich­te­te sich der Ge­gen­satz zwi­schen dem Nor­den und Sü­den Deutsch­lands zum Ge­gen­satz zwi­schen den Fa­mi­li­en der Wel­fen und Stau­fer, der jahr­hun­der­te­lang Deutsch­land und auch Ita­li­en zer­ris­sen hat. Die Wel­fen, ur­sprüng­lich ein schwä­bi­sches Ge­schlecht, führ­ten ih­ren Ur­sprung tief in die Ver­gan­gen­heit zu­rück: ihre Stamm­vä­ter sol­len un­ter Odoa­ker ge­gen den letz­ten rö­mi­schen Kai­ser ge­foch­ten ha­ben. Zu Karls des Gro­ßen Zeit wa­ren sie Gra­fen im süd­li­chen Schwa­ben; die schö­ne Wel­fin Ju­dith wur­de die zwei­te Frau Lud­wigs des From­men. Ihr Bru­der Eti­cho I. be­trach­te­te es als Er­nied­ri­gung, dass sein Sohn Le­hens­mann des Kai­sers wur­de, zog sich in ein Klos­ter zu­rück und sah den Sohn, der sei­ne Un­ab­hän­gig­keit preis­ge­ge­ben hat­te, nie wie­der. Welf III., der letz­te des al­ten Stam­mes, be­gab sich auf den Ruf Hein­richs IV. nach den Ron­ka­li­schen Fel­dern süd­lich von Pia­cen­za, wo nach al­tem Brauch die Reichs­ver­samm­lun­gen in Ita­li­en ab­ge­hal­ten wur­den; als er drei Tage lang ver­geb­lich ge­war­tet hat­te, da der Kai­ser am recht­zei­ti­gen Er­schei­nen ver­hin­dert wor­den war, zog er mit sei­nem Ge­fol­ge ab und ließ sich vom Kai­ser, den er un­ter­wegs traf, we­der durch Bit­ten und Ver­spre­chun­gen noch durch Dro­hun­gen zur Rück­kehr be­we­gen. Durch die Hei­rat der Schwes­ter die­ses Welf, Ku­niz­za, mit dem Mark­gra­fen Azzo von Este, ver­band sich die aus­ster­ben­de äl­te­re mit ei­ner jün­ge­ren Li­nie, die nach Ita­li­en ge­wan­dert und dort be­gü­tert war. Der Sohn des Azzo und der Ku­niz­za, Welf IV., wur­de Her­zog von Bay­ern und war der ers­te aus der Fa­mi­lie, der Gü­ter von Bi­schö­fen und Äb­ten zu Le­hen nahm. Dass die­se stol­ze und rei­che Fa­mi­lie sich zur Kai­ser­wür­de be­ru­fen fühl­te, ist na­tür­lich. Die Stau­fer hat­ten der rühm­li­chen Her­kunft und dem Reich­tum der Wel­fen ihre Ver­bin­dung mit den Sa­li­ern und spä­ter be­deu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten ent­ge­gen­zu­set­zen.

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