Tatort Garten

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14 spannende Krimis rund um Garten und Botanik
Eine Sammlung spannender Gartenkrimis von bekannten Krimiautorinnen und Krimiautoren aus Deutschland und Österreich.
Der Garten: ein kleines Paradies und zugleich Schauplatz mysteriöser Verbrechen. Wer es sanft mag, mordet mit Hilfe von Tollkirsche, Eisenhut oder Wasserschierling. Brutaler geht es mit Spaten und Heckenschere zu. In einem idyllischen Rosengarten sind jede Menge Leichen begraben. Ein Blumenwettbewerb endet im Zinksarg. Und in einer Chili-Plantage in der Fränkischen Schweiz werden die schlimmsten Albträume wahr.
Mit Geschichten von Tessa Korber, Thomas Kastura, Tommie Goerz , Nina George, Elmar Tannert, Tatjana Kruse, Heidi Freidrich & Arnd Rühlmann, Petra Hacke, Angela Eßer, Dirk Kruse, Beate Maxian, Friederike Schmöe, Sabina Haber und Helmut Vorndran.

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Er wischt an den Tassen herum, er trägt sie in die Küche, sehr gut, denke ich, während ich zu Boden gleite. Das schmutzige Geschirr hätte nicht zu der Geschichte gepasst, dass ich ausgegangen bin.

Ich möchte schreien, es brennt so, es brennt. Ach Gott, die Schmerzen. Ich bekomme keine Luft. Und doch: Ich spüre Rogiers Hände, die sich um meine Fußknöchel schließen. Er schleift mich, ich spüre den Teppich unter meinem Rücken, spüre ihn trotz der Krämpfe, fühle die Türschwelle, die Kälte des Steins draußen auf dem Weg. Da ist die »Canary Bird«. Sie blüht nicht mehr. Am Zaun welkt »Robin Hood«. Ich liege im Gras, starre in den Himmel. Ein paar Zweige kann ich erkennen, das muss die »Dorothy Perkins« sein.

Es hat, du holde Wunderblume,

Mein Herz voll süßen Bebens

dich mir gemalt zum Eigenthume

ins Tiefste meines Lebens.

Gemalt? Eingebrannt! Mit dem Brandeisen eingeglüht. Und ich verbrenne, Blut läuft mir aus dem Hals und kühlt doch nicht. Es ist schlimmer, als ich dachte. Oh bitte …

Wo bleibt er nur? Was tut er jetzt? Da: Er holt eine Schaufel, stolpert über die Katze, brüllt vor Zorn. Er erschlägt sie. Schneeweiß, es tut mir so leid. Warum erschlägt er nicht mich?

Lautloses Gebrüll verzerrt meinen Mund, meine Hände greifen um sich, rupfen Halme, mein Brustkorb schwillt, birst. Dann endlich, der Fall. Erde. Wurzeln. Wurzelkinder. Rosenkinder. Sie werden mich halten, mich verschlingen, um mich wachsen, an mir, in mir. Wir werden eins sein. Die Knospen, die im nächsten Jahr aufgehen, über der Katze und mir, rot und weiß, sie werden alle mein Gesicht tragen. Meinen Rosentod.

Wer hat dieser letzten Rose

Ihren letzten Duft verliehn?

Tritt hinaus ins Sonnenlose,

Atme ihn und spüre ihn.

Wie er rot im Offenbaren

Und verschwebender wie Wein

Wesen kündet, die nie waren

Und die hier nie werden sein.

Georg von der Vring

Im Text sind – kursiv gedruckt – einige Zitate verborgen, ohne dass der Autor genannt worden wäre. Sie alle stammen aus Gedichten, die sich auf die eine oder andere Weise der Rose widmen. Hier sind die Nachweise:

Ein neues Leben wird den Geist beschwingen …

Aus: »Aus dem Buchstaben Lam«, von Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207–1273)

Ruhig sterb ich so mit dir ...

Aus: »An ein Röschen«, als Autorin angegeben: Fräulein von X. Das Gedicht stammt aus der romantischen Volksliedersammlung Des Knaben Wunderhorn von Clemens Brentano und Achim von Armin, veröffentlicht 1805–1808.

Ich lebe hinter einem Rosenwall, und brauche ihre Namen nicht bemühen.

Aus: »Rosenzauber«, von Karl Krolow (1915–1999)

Die klare frische Rosenblüte streichelt …

Aus einem Gedicht im Rosen-Zyklus von Rainer Maria Rilke (1875–1926)

Rosen hab ich aus dem Garten …

Hermann Kasack (1896–1966)

Rosen beschatten alle Hänge ...

Sappho aus Lesbos (* zw. 630 und 612 v. Chr., † um 570 v. Chr.)

Content in a garden, von Candace Wheeler (1827–1923)

Atme von mir den Balsam der Erinnerungen …

Aus: »Die Rosen von Saadi«, von Marceline Desbordes-Valmore (1786–1859)

Gleich der Rose welkt sie hin …

Eigentlich Gleich der Rose welk’ ich hin …, ebenfalls aus: »An ein Röschen«, von Fräulein von X, in Des Knaben Wunderhorn

Wir prangten in Schönheit und wußten es nicht.

Aus: »Rosenlied«, von Anna Ritter (1865–1921)

Oh, wie blühest du so schön …

Aus: »An ein Röschen«, von Fräulein von X, in Des Knaben Wunderhorn

Es hat, du holde Wunderblume …

Aus: »An meine Rose«, von Nikolaus Lenau (1802–1850)

Thomas Kastura – Vollmond über Schloss Fahlenstein

Ein kalter Herbstwind strich durchs Gras. Schroff stachen die Felsen empor und hoben sich in bizarren Linien vom Himmel ab. Wolkenfetzen schoben sich über die blasse Scheibe des Mondes. Für Sekunden wurde es so dunkel, dass Brandeisen gezwungen war, das Licht einzuschalten.

Sie befanden sich tief in der Fränkischen Schweiz. Der Staatsanwalt steuerte seinen schwarzen Citroën XM durch ein verschwiegenes Tal, fernab der Touristenrouten. Die Straße war nur ein schmales Band, beschattet von uralten Bäumen. Hin und wieder erglühte ihr Laub scharlachrot.

Es war ein Abend, wie er ihn schon häufig erlebt hatte. Trotzdem war irgendetwas anders als sonst …

Küps saß auf dem Beifahrersitz und motzte seit der Abfahrt. Erst klagte er über seine zahlreichen Zipperlein – zu hoher Blutdruck, schlechte Zucker- und Cholesterinwerte, die Gicht. Dann verhöhnte er französische Automarken und fingerte mit den Worten »saumäßige Verarbeitung« an den XM-Armaturen herum. Inzwischen machte er sich Sorgen um seine Proteinzufuhr.

»Hoffentlich gibt’s was Gescheites zu essen«, sagte der Kommissar. »Ich hab einen Bärenhunger.«

»Sie werden schon nicht vom Fleisch fallen.«

»Hätten wir den Mann nicht einfach auf die Wache bestellen können? Warum kriegt der eine Sonderbehandlung?«

»Freiherr Ludovic zu Fahlenstein ist nicht irgendwer. Den pfeift man nicht herbei wie einen kleinen Famulus.« Brandeisen schüttelte missbilligend den Kopf. »Ich habe ihn um seine Expertenmeinung gebeten. Und er ist so freundlich, uns auf seinem Familiensitz zu empfangen.«

»Kennt sich denn im Klinikum niemand mit Blut aus?«

»Auf dem Gebiet der Hämatologie ist der Professor seit Jahrzehnten eine Koryphäe. Er hat bei Vargha in Budapest promoviert, kurz nach dem Krieg. Danach lehrte er in Prag und London.«

»Dieses blaublütige Adelsgesocks! Kein Wunder, dass die von so was Ahnung haben.«

»Solche Unbotmäßigkeiten möchte ich ab jetzt nicht mehr hören«, entrüstete sich Brandeisen. »Mehr Contenance, bitte!«

»Vor Einbruch der Nacht werden wir kaum zurück sein.«

»Der Freiherr hat uns sogar angeboten, im Gästeflügel zu übernachten. Es gilt, das Verschwinden dreier Abiturienten und einer jungen Frau aufzuklären. Stellen Sie sich auf einen längeren Aufenthalt ein.«

Küps schwieg und stierte aus dem Fenster. Verschwundene Schüler! Waren sie das Sozialamt oder was?

Nach einer Kurve kam Schloss Fahlenstein in Sicht. Düster und bedrohlich stand es auf einem Hügel – der aus hellem Jurakalk bestand, daher der Name. Im Grunde sah es aus wie eine Burg mit einem mächtigen Turm in der Mitte, umgeben von einem quadratischen Palas. Die Anlage thronte auf steil abfallenden Felswänden.

Brandeisen bog an einer Einmündung unvermittelt ab. Es gab weder Wegweiser noch irgendwelche Schilder, das Schloss war in keinem Reiseführer erwähnt. Anscheinend legte der Freiherr Wert auf Privatsphäre.

»Vielleicht können wir die Gärten besichtigen.« Ein Versuch, den Kommissar aufzumuntern. »Dafür haben Sie doch ein Faible.«

»Welche Gärten?«

»Unser Gastgeber ist Hobbybotaniker. Am Telefon hat er mir von neuen Sorten und Züchtungen vorgeschwärmt.«

Küps merkte auf. »Was wächst denn da oben?«

»Jede Menge exotischer Gewürzpflanzen. Im Treibhaus, versteht sich.«

»Aha.« Das Interesse des Kommissars war geweckt. Seit Jahren experimentierte er mit Kreuz- und Schwarzkümmel, um seinem selbst gebratenen Schäuferla eine besondere Note zu verleihen. Doch die Setzlinge waren kälteempfindlich und wollten nicht gedeihen.

»Gleich treffen Sie einen Seelenverwandten.« Der Staatsanwalt wusste, dass ein »Aha« von Küps ein Höchstmaß an Neugier ausdrückte.

Sie gelangten zu einer Zugbrücke. Die Kettenglieder der Vorrichtung waren mit Stacheln versehen. Brandeisen, seit jeher ein schwungvoller Fahrer, bretterte über die Brücke und schoss durch ein Tunnelgewölbe in den Innenhof. Er stellte den Wagen neben einer alten Kutsche mit Klappverdeck ab. Der Anblick des Gefährts entlockte ihm ein nostalgisches Lächeln.

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