Regina Mars - Frostsklave

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Gal ist verflucht und jeder weiß es. Jeder sieht es dank seiner roten Augen und der Hörner, die aus seiner Stirn wachsen. Nicht einmal seine eigene Familie will ihn mehr und die Dorfbewohner überschütten ihn mit Hass und Misstrauen. Hart und verbittert findet der stämmige Bauernsohn Verständnis, wo er es nie vermutet hätte: bei Lukacs, dem allseits beliebten Sohn des Bürgermeisters. Dem arroganten Schönling, mit dem er so gar nichts gemeinsam hat … oder?Verehrte Leser! Folgt mir! Kommt mit auf eine Reise durch Krieg, Verrat und Zerstörung! Begebt euch in die Klauen eines Drachen und in die eisigen Hände eines Frostdämons! Kämpft mit Schwertern, Äxten und Magie! Und erlebt die Macht, die allen anderen trotzt: die Liebe.

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Lukacs schwieg.

Gal traute sich kaum, ihn anzusehen. Und als er es doch tat, rann ein Kribbeln durch seinen Körper, das ihn ganz verlegen machte. Lukacs starrte ihn an.

»Danke, Gal«, sagte er schließlich. »Ja, ich schätze, so kann man das sehen.« Er räusperte sich. »Du hast viel über diese Dinge nachgedacht, was?«

Schnell sah Gal wieder weg. »Auf dem Feld gibt's sonst nicht viel zu tun, also, für den Kopf.«

»Ist das so?« Lukacs klang irgendwie traurig. »Ja, so muss es sein. Schließlich dienst du dem Herrn der Wölfe ebenso wenig wie ich. Egal, was alle sagen.«

Wärme breitete sich in Gals Magen aus. Als hätte er an dem heißen Rum genippt, den seine Mutter in den schlimmsten Winternächten verteilte.

»Gut«, sagte er, bevor er allzu lange darüber nachdenken konnte. »Du hast recht, Andon.«

Nein! , brüllte eine helle Kinderstimme in seinem Kopf. Vertrau ihm nicht! Vertraue niemandem!

»Womit habe ich recht?«

Gals Magen verkrampfte sich, aber die Worte brachen aus seinem Mund, ohne sein Zutun. »Ich bin dein Freund.« Kalte Angst rann über seinen Rücken. Er wartete auf Gelächter. Spott. Tritte. »Aber nicht dein bester, klar?«

»Klar.« Er hörte das Lächeln. Schaffte es nicht, weiter in die Fluten zu starren, und wandte den Kopf.

Der Mistkerl strahlte heller als je zuvor. Reinweiße Zähne blitzten im gleißenden Licht. Er legte den Kopf schief und Gal fiel auf, wie kräftig sein Kiefer war.

»Was mich betrifft«, sagte der Mistkerl, »bist du mein allerbester Freund auf der ganzen Welt.« Spott glänzte in dunklen Augen.

»Fick dich, Andon.« Gal kämpfte gegen ein Lächeln an und erhob sich. »Ich muss los. Der Markt ist fast vorbei.«

Wie um ihn zu bestätigen, schlug die Turmuhr. Dumpfes Dröhnen wehte über die löcherigen Dächer.

»Ich muss auch los.« Lukacs sah fast traurig aus. »Vater erwartet, dass ich die Abrechnungen mache. Und das Feuerholz will gespalten werden.«

»Ihr heizt? Im Sommer?«

»Wird schnell kalt in der unteren Etage«, sagte Lukacs. »Vor allem im Salon. Mutter friert leicht.«

»Ah.« Was war ein Salon? Gal rieb sich über den Hosenboden. Trockene Erde rieselte zu Boden.

Lukacs tat es ihm nach. Blöderweise drehte er Gal dabei seine Kehrseite zu. Heute trug er eine andere Hose. Eine blaue, noch dünnere, unter der sich jeder Muskel seines Arschs abzeichnete. Gal konnte nicht wegsehen. Leider. So erwischte Lukacs ihn dabei.

»Hab ich was übersehen?«, fragte er.

»Was? Ja, also. Da ist noch ein Halm.«

»Wo?«, Lukacs verrenkte sich fast den Hals. »Mach ihn weg.«

»Ne.«

Lukacs runzelte die Stirn.

Damit es nicht noch seltsamer wurde, wischte Gal kurz über den blauen Gesäßboden. So schnell, als könnte er sich verbrennen. Tat er auch. Hitze kroch über seine Fingerspitzen, schlängelte sich durch die Hand und floss den Arm hoch.

»Ist weg«, krächzte er. Er hatte sich noch nie so gefürchtet.

»Danke.« Lukacs reckte sich. Gal schaffte es endlich, wegzuschauen, aber wieder zu spät. Er hatte bereits den hellen Streifen gesehen, wo das Hemd des Schönlings aus dem Gürtel rutschte. Er hatte einen fast weißen Bauch, in dessen Mitte ein heller Haarstreifen abwärts kletterte.

Da unten ist er also auch blond , flüsterte der Herr der Wölfe in Gals Ohr. Und seine Haut ist weiß wie Milch. Sicher schmeckt sie wie Milch.

Gal ballte die Hand zur Faust.

»Du bist ganz schön blass, du feines Söhnchen. Sitzt du den ganzen Tag in der Stube rum?«

»Und du bist ganz schön gebrutzelt, du Bauer.« Lukacs hielt ihm mit einer spöttischen Geste die Zaunlatte hoch. »Nach euch, edler Freund.«

»Danke, edler Fatzke.«

»Äußerst gern, bestes Biest.« Lukacs riss Witze wie stets. Aber sie wirkten … nett. Vermutlich scherzte man so unter Freunden. Vermutlich. Gal hatte nie einen Freund gehabt. Bis auf jetzt. Es wirkte echt. Es … könnte echt sein. Zumindest erwarteten ihn Andons Freunde nicht, um ihn auszulachen oder so. Nur eine Bucklige humpelte vorbei und wandte schnell den Blick ab, als sie das Biest erblickte.

Lukacs begleitete ihn zum Markt, Witze reißend und leuchtend. Die Wärme in seinen Augen erinnerte Gal an geröstete Kastanien. Er hatte Angst. Furchtbare Angst. Aber es war unmöglich, sich loszureißen.

Ja, es war nett. Lukacs war nett. Lustig. Und er wandte den Blick nicht ab, er musterte Gal sogar, als fände er ihn spannend. Wie, hm, ein wildes Pferd, das über die Koppel tobte. Oder eine Frucht, die er nicht kannte.

Gal hatte sich nie so gefühlt. Seine Wangen waren heiß, und es kam nicht von der Sommerhitze, die sich in den Gassen staute. Er wand sich unter diesem Blick. Niemand hatte ihn je so lange angesehen. Nicht mal seine Eltern oder seine Geschwister. Er hatte nicht gewusst, wie es sich anfühlte. Als würden Ameisen über seine Haut krabbeln, aber irgendwie … schön.

»Viel Spaß mit deinen Holzscheiten, Bleichling«, sagte er und es klang nicht mal mürrisch, sondern scherzhaft und leicht.

»Viel Spaß mit deinen Rüben, du Spanferkel.« Lukacs' Blick wanderte über Gals gebräunte Unterarme. »He, du hast ja sogar Sommersprossen. Sehr kleidsam. Vielleicht sollte ich auch mal aufs Land rausfahren.«

»Willst du bei der Ernte helfen?« Gal sah ihn zweifelnd an.

»Ich dachte eher daran, am Bach zu liegen und zu angeln. Ab und zu ins Wasser zu springen, wenn ich mich nach Abkühlung sehne.« Lukacs schnalzte mit der Zunge. »Soll ich dich besuchen kommen, Oshin?«

»Nenn mich Gal«, brummte der. »Klar, komm vorbei.«

Das würde der feine Bürgermeistersohn eh nicht tun, oder? Spätestens nächste Woche würde er ihn endlich vergessen haben. Richtig? Jetzt, auf der Straße, umgeben von Menschen, die sie unverhohlen anstarrten, kapierte Gal wieder, wie unmöglich eine Freundschaft mit Lukacs Andon war. Selbst, wenn der es wirklich wollte.

Jemand würde dem Bürgermeister erzählen, dass man seinen Sohn mit dem Biest gesehen hatte, der würde Lukacs beim Abendessen rügen, und das wäre es gewesen. Also genoss Gal es. Die letzten Augenblicke mit seinem ersten, einzigen und letzten Freund.

»Großartig«, sagte Lukacs. »Zeigst du mir, wie man angelt? Ich finde es sehr romantisch, aber ich habe keine Ahnung, wie es geht.«

Romantisch? »Du weißt schon, dass du den Fischen die Kehle durchschneiden musst, oder? Und die Würmer, die spießt man auf den Haken, dass sie sich nur so winden. Da kommt irgendein Glibber aus ihnen raus, aber sie zappeln weiter.«

»Kein Problem.« Andon zuckte mit den Achseln. »Ich bin nicht völlig verzärtelt, weißt du? Ich kann Hühner und Hasen schlachten.«

»Was, echt?«

»Wer soll es denn sonst machen? Vater ist zu fett und Mutter zu krank.«

»Ich dachte, ihr habt Diener.«

»Vater hat einen Sekretär und jemand, der sich um die Pferde kümmert. Mutter hat eine Dienstmagd. Das ist alles. Wir sind keine Adligen. Er ist schließlich nur der Bürgermeister. Wenn der Herzog kommt, scheißen wir uns alle ein vor Respekt und tiefer Ehrfurcht.«

»Tut ihr das, ja?« Gal lächelte. Ja, er traute sich. Die Sonne wärmte seinen Schädel und er ging Seite an Seite mit Lukacs Andon. Besser konnte es nicht sein, oder? Da durfte man schon mal grinsen.

»Du siehst anders aus, wenn du lächelst.« Der durchdringende Blick schien durch seine Stirn zu schauen. »Fast nett. Sogar ein wenig gut.«

Gal sah zu Boden und grunzte. »Hör auf, mir zu schmeicheln, Andon. Ich bin keins von den Mädels, die dir hinterherrennen.«

»Schade. Ich hab gehofft, dass ich dich ins Heu locken kann, wenn ich dir noch ein bisschen schmeichle.«

Gal stolperte. Beinahe wäre er in einen Haufen Pferdeäpfel getorkelt. Wütend sah er Lukacs an. Der lachte aus vollem Hals.

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