Cecilia Ventes - Der Schatten des Werwolfs

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Der Schatten des Werwolfs: краткое содержание, описание и аннотация

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Ungarn 1858.
Máté Marusi kehrt nach 20 Jahren im Wiener Exil in die Heimat zurück und besucht seine Schwester Máriska und ihre Familie. Im Gepäck trägt er eine schwere Last, die geradezu Sinnbild ist für die Bürde, die ihm durch einen Fluch auferlegt wurde. Bald nach seiner Ankunft geschehen unerklärliche Dinge, Menschen und Tiere werden grausam getötet, was an die Opfer der «Bestie von Wien» gemahnt, doch Wien ist fern …
Die feinfühlige Máriska ahnt, dass in der undurchsichtigen Familiengeschichte die Wahrheit über Mátés Schwermut zu finden ist. Ihr Ehemann Dominik, ein stolzer Graf mit politischen Ambitionen, steht dem Schwager abweisend gegenüber, denn er spürt die Gefahr, die von dem Bruder seiner Frau ausgeht.
Bald schon spitzen sich die Ereignisse zu. Die Familie und auch das Hauspersonal geraten an ihre psychischen und physischen Grenzen, als sie von einem riesigen Untier bedroht werden. Und das ist nur der Anfang …

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„Schau mal da! Das ist doch sowas wie eine Streckbank an der Wand oder das hier. Das ist eine Nagelrolle. Die haben hier gefoltert.“

András lachte.

„Das wäre doch mal was Neues. Ich binde dich heute Nacht auf die alte Streckbank. Das haben wir noch nie probiert.“

In diesem Moment knarrte die Tür neben dem Fenster. Ein leichter Windhauch fuhr durch den Keller, der beide zusammenzucken ließ.

„So, jetzt reicht es mir. Ich möchte wieder an das Tageslicht. Unbehaglich und schauerlich ist es hier.“

„Alles mit Physik zu erklären“, versuchte sein Gefährte, zu überzeugen.

„Da pfeife ich drauf“, nörgelte sein Freund undeutlich und schlich an die Tür, die sich zuvor bewegt hatte.

„Du bist ein richtiger Angsthase!“

Máté empörte sich:

„Das hat nix mit Angsthase zu tun, sondern mit einem seltsamen Ort und einer waghalsigen Idee. Aber so ist es jetzt nun mal.“

Vorsichtig öffnete er sie und schaute unverhofft in einen leeren Raum. Es musste sich um den Vorraum des Stalls handeln, der sich neben dem Gutshaus befand.

„Zwei Eingänge. Das ist genial. Ein unterirdischer Gang vom Gutshaus in die umgebaute Stallung und das ist hier der Vorraum. Deshalb die Runter- und Hochlauferei. Komm, schau! Wir schließen den Eingang, der direkt rüber zum Gutshaus führt und nehmen diesen hier durch die Stallung. Über das kleine Gitterfenster zwischen den Räumen kann ich dich vielleicht sogar im Auge behalten“, rief András.

Im Vorraum war es durch die beiden kaputten Fenster hell, und so fühlte sich Máté doch wieder um einiges wohler, als er dort seinen Fuß hineinsetzte.

Dominik und sein Getreuer Amalrich Jodokus

„Wie konnte das passieren? Mein Schwager zieht Erkundigungen über mich ein und keiner bekommt etwas mit!“, schrie Dominik ungehalten den Mann am Tisch an.

Amalrich Jodokus sah ihn fragend über seine Nickelbrille an und zuckte die Schultern. Er war ein politisch Getreuer von Dominik und gehörte ebenfalls der politischen Riege in Szamárhegy und Esztergom an. Alles, was es herauszufinden gab, fand er heraus. Man musste ihm nur sagen, was man wissen wollte. Obwohl er gerne aß, war er sehr schlank, fast hager. Wenn er nachdachte, kraulte er seinen Bart oder raufte sich sein lichtes Haar. Er war nicht so gerissen wie Dominik, aber geduldig und unauffällig. Man übersah ihn einfach, wenn er seines Weges schlenderte. Amalrich zog ein gutes Essen dem Diskutieren vor, und so gruben seine Hände bereits im Gebäckteller auf dem Schreibtisch, während er nachdenklich in das Gesicht des Grafen guckte.

„Du solltest mir noch einmal die Namensliste mit den Geburtstagen geben. Vielleicht ist irgendwo ein Schreibfehler drin oder die Liste ist nicht vollständig“, gab Amalrich zu bedenken.

„Unfug. Ich brauche die Adressen und Verbindungen von Lévente Márusis Verwandten und seiner Frau. Sie oder er müssen sich doch Irgendjemandem anvertraut haben. Irgendwelchen Freunden, dem Pfarrer, was weiß ich. Suche mir die Schwester meiner Schwiegermutter!“, befahl Dominik.

„Das haben wir doch schon versucht. Irgendwie ist sie nicht auffindbar“, wunderte sich Amalrich selbst.

Der Graf dachte nach und zwirbelte an seinem Schnurrbart.

Amalrich begutachtete derweil einen Keks und biss hinein. Dann schlug er kauend vor:

„Ich weiß nicht, warum dein Schwager dich so aufregt. Er ist doch nur zu Besuch. Wir haben hier weiß Gott ganz andere Probleme. Politische Probleme. Es gibt kleinere Aufstände und Kämpfe. Die Menschen werden unruhig und teilen sich in zwei Lager. Für und gegen das Kaiserreich. Dein Schwager fährt irgendwann wieder weg, also warum dieser ganze Aufstand? Wenn du mehr über ihn wissen willst, solltest du deine Suche nach diesem Freund und der Tante deiner Frau intensivieren. Auch wenn wir sie bisher nicht gefunden haben, kann sich das ja noch ändern. Bei diesen beiden solltest du schauen, dass du ein Gespräch organisieren kannst“

„Wenn wir sie denn gefunden haben.“

„Das ist Voraussetzung.“

Dominik wurde aufbrausend und beugte sich zu ihm über den Tisch.

„Ich weiß, was ich machen müsste, wenn wir die Personen, die wir eben noch nicht gefunden haben, hätten. Schritt eins zu erledigen, bevor Ratschläge zu Schritt zwei geäußert werden, wäre deshalb sehr von Vorteil.“

Herr Jodokus hob seinen Zeigefinger.

„Lass mich ausreden und bringe mich nicht durcheinander. Wo war ich? Ach, ja. Der ganze Rest der Familie ist viel zu aufwendig zu recherchieren. Schaue dir das Konstrukt an und kümmere dich um die nächsten noch lebenden Personen und Vertrauten von ihm. Wenn du die gefunden und mit ihnen gesprochen hast, werden sich andere Geheimnisträger von ganz allein ergeben.“

Der Graf ging zum Fenster und schaute hinaus. Dann nickte er zustimmend.

„Wahrscheinlich hast du recht. Ich muss ruhiger werden. Setze alle, die wir haben, auf diese zwei Personen an. Trotzdem will ich wissen, wer dafür gesorgt hat, dass er herausfinden konnte, dass …“

„Vielleicht hat er das nur gesagt. Wahrscheinlich hatte er dich schnell durchschaut und geahnt, wie er dein Ego ins Wanken bringen kann. Frage ihn doch einfach, wenn du es genau wissen willst. Ich glaube, er hat das behauptet, um zu sehen, wie du reagierst“, unterbrach ihn sein Getreuer lachend. Er freute sich darüber, dass Dominik in seinem Schwager anscheinend einen Gegner auf Augenhöhe gefunden hatte. Dieser blickte aus dem Augenwinkel zu seinem Freund und murmelte:

„Du brauchst gar nicht so spöttisch zu lachen. Ich habe kein gutes Gefühl, was ihn angeht. Warum ist er hergekommen? Jetzt? Die Erklärungen können stimmen, aber ich werde den Verdacht nicht los, dass er etwas Bestimmtes will, und diese unschöne Familiengeschichte hat damit zu tun. Ich spüre das.“

Amalrich stand auf, stellte sich neben seinen Gesprächspartner und grübelte laut:

„Lass uns überlegen. Was könnte das sein? Er hat zweifelsfrei mehr Geld und Immobilien als du. Da wird er von dir nichts haben wollen. Er könnte Informationen zu der Familiengeschichte an deine Frau geben. Und? Das ist Vergangenheit, was wird dadurch anders? Deine Frau muss nicht mehr grübeln und ist wieder ausgeglichener. Es stimmt, er ist nicht ganz so wie andere. Vielleicht ist er krank? Todkrank, dann will er sich vielleicht einfach nur verabschieden oder versöhnen und sagt es so direkt nicht. Vielleicht ist er psychisch angeschlagen; deshalb die seltsamen Bilder, die er malt. Er ist allein und benötigt dringend Gesellschaft. Oder er will heiraten und hat ein Auge auf deine Tochter geworfen. Er ist ein stattlicher Mann, vielleicht etwas alt für sie, aber wen kümmert das schon? Sie hätte jedenfalls ausgesorgt.“

Dominik schwoll der Kamm.

„Er ist ihr Onkel und das soll er auch bleiben. Fasel nicht so einen Schwachsinn daher.“

Amalrich wandte sich wieder den Keksen zu und philosophierte weiter:

„Politisch ist er nicht gewichtig genug, als dass er irgendetwas mit dem Konflikt zwischen Österreich und Ungarn zu tun haben oder etwas steuern könnte. Wie du übrigens auch. Also, an welche Information sollte er über dich herankommen, falls er spionieren sollte, die nicht eh schon in der Zeitung steht? Und das Geschachere in Esztergom wird ihn wohl kaum interessieren. Dein Einfluss in der Kammer? Ich weiß nicht … Du siehst, so richtig fällt mir, außer moralische Verpflichtungen und Sehnsucht nach seiner Schwester, nichts ein. Außer deiner Tochter!“

Amalrich grinste, wohlwissend, dass seine Bemerkung Dominik ärgerte.

„Es reicht jetzt! Mach dich an die Arbeit und verschone mich mit deinen seltsamen Gedankengängen!“

Der verlassene Gutshof

András versorgte die Pferde. Er hing Ihnen einen Futterbeutel und eine Decke um. Die Männer begannen ihre Fracht abzuladen und platzierten einige Fackeln in den vorgesehenen Halterungen an den Wänden des ehemaligen Gefängnisses. Máté breitete Stroh in der mittleren Zelle aus und formte es zu einer Schlafstelle.

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