Cecilia Ventes - Der Schatten des Werwolfs

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Der Schatten des Werwolfs: краткое содержание, описание и аннотация

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Ungarn 1858.
Máté Marusi kehrt nach 20 Jahren im Wiener Exil in die Heimat zurück und besucht seine Schwester Máriska und ihre Familie. Im Gepäck trägt er eine schwere Last, die geradezu Sinnbild ist für die Bürde, die ihm durch einen Fluch auferlegt wurde. Bald nach seiner Ankunft geschehen unerklärliche Dinge, Menschen und Tiere werden grausam getötet, was an die Opfer der «Bestie von Wien» gemahnt, doch Wien ist fern …
Die feinfühlige Máriska ahnt, dass in der undurchsichtigen Familiengeschichte die Wahrheit über Mátés Schwermut zu finden ist. Ihr Ehemann Dominik, ein stolzer Graf mit politischen Ambitionen, steht dem Schwager abweisend gegenüber, denn er spürt die Gefahr, die von dem Bruder seiner Frau ausgeht.
Bald schon spitzen sich die Ereignisse zu. Die Familie und auch das Hauspersonal geraten an ihre psychischen und physischen Grenzen, als sie von einem riesigen Untier bedroht werden. Und das ist nur der Anfang …

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Ein dumpfer Aufprall unterbrach ihn. Amalrich war ohnmächtig von seinem Stuhl gerutscht und mit dem Kinn auf den Tisch geschlagen. Langsam sank er zu Boden. Der Graf und Samuel eilten ihm zu Hilfe. Herr Klápká setzte seinen Kollegen aufrecht und hielt ihn, während Dominik dem Weggetretenen vorsichtig auf die Wange tätschelte und seinen Namen rief. Geduld war allerdings nicht die Stärke des Grafen und so ohrfeigte er den Ohnmächtigen zweimal heftig. Dieser schreckte hoch und kam stöhnend wieder zu sich.

„Geht doch“, bemerkte Dominik und bewegte sich wieder auf die andere Seite des Schreibtischs. Samuel half dem Wankenden, sich wieder ordentlich auf den Stuhl zu setzen. Dieser ächzte:

„Ich kann das nicht hören, mir ist ganz übel. Das ist ja schauerlich.“

„Geht es denn jetzt wieder?“, erkundigte sich sein Kollege.

Mit einem Taschentuch wischte er sich das Blut vom aufgeschlagenen Kinn weg, nickte und fragte:

„Also doch die Bestie von Wien?“

Samuel überlegte und sagte dann:

„Könnte sein. Auch dort waren an den Opfern seltsame Kratz- und Schlitzspuren und ebenso diese vermeintlichen Bisse. Allerdings habe ich Abweichungen festgestellt. Dort gibt es keine wilden Tiere – bei uns schon. Und bisher hatte die Bestie noch nie Leute in den Häusern angegriffen, aber in Wien ist auch mehr los auf den Straßen als bei uns. Normalerweise fiel es die Leute in den Gassen an und zerriss sie vor Ort, schleifte sie vielleicht noch in eine Nische …“

„Oh, bitte jetzt. Keine Details“, unterbrach Amalrich und wischte sich mit seinem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Dabei hinterließ er einen Streifen des abgetupften Blutes von seinem Kinn. Dominik nahm das schweigend zur Kenntnis und erklärte dann ernst:

„Wir ermitteln. Wie wollen wir wissen, mit wem oder was wir es zu tun haben, wenn wir uns nicht mit den Fakten auseinandersetzen? Wir müssen wissen, wie die Opfer angegriffen und getötet wurden.“

„Muss ich nicht. Es ist traurig genug. Die armen Familien. Ich darf gar nicht daran denken …“, seufzte der empfindsame Herr Jodokus und überlegte, ob er wirklich noch bleiben wollte.

Samuel gab Zeichen, um ihm klarzumachen, dass er an seiner Stirn etwas hatte. Der aber missverstand diese Geste und drehte sich empört weg. Den Vogel wollte er sich nicht von einem Kollegen zeigen lassen, nur weil er sensibel war. Der Graf winkte genervt ab und Samuel führte weiter aus:

„Niemand hat die Bestie bisher richtig gesehen. Es gibt nur Beschreibungen von einem Schatten, einem sehr großen Schatten, der wendig ist. Einige meinten, es sei schon ein großes Tier mit scharfen Zähnen, die in der Nacht aufblitzen, und einem Umhang.“

Die beiden Männer horchten verdutzt auf. Dominik wiederholte ungläubig mit gerunzelter Stirn:

„Einem Umhang?“

„Also doch ein Mensch. Allerdings mit Umhang … wie ein Vampir? Trägt er den immer?“

Samuel hob seinen Finger, um eine erhöhte Aufmerksamkeit für seine Worte zu erlangen.

„Andere sagten, es handele sich um einen bärtigen, großen Mann. Das Wesen muss kräftig sein, denn es durchschlug Tore und Türen, riss kleinere Mauern ein. Und es ist blitzschnell. Ist da, dann dort und verschwindet wieder.“

„Ein Zauberumhang?“, deutete Amalrich naiv an.

„Bitte wisch dir deinen Streifen von der Stirn und vermeide es, albern zu werden“, schrie der Graf empört. Dann richtete er seine Frage an seinen anderen Verbündeten.

„Haben wir jetzt eine Beschreibung? Oder haben wir keine? Sind das Fakten, Ahnungen, Befürchtungen, Mutmaßungen oder Hirngespinste?“

„Von allem etwas. Der größte gemeinsame Nenner aller Beschreibungen ist: Kräftig, sehr groß, blitzschnell, ein Schatten, der alles sein könnte. Je nach Lichteinfall und Fantasie der Zeugen eher als behaart wahrgenommen oder mit einem Umhang“, antwortete Samuel und zuckte mit den Schultern.

Herr Jodokus wischte sich mehrmals über seine Stirn und bemerkte lächelnd:

„Ah, da klebte etwas. Sagt das doch gleich.“

Flugs wandte er sich empört an Dominik.

„Dein Verhalten ist erbärmlich, mein Lieber. Vor allen Dingen, weil du Angst hast vor diesem Geschöpf. Deine Gereiztheit ist zudem unerträglich und Verständnis für die verworrenen Aussagen, überhaupt nicht vorhanden. Was glaubst du eigentlich, was die Menschen wahrnehmen, die Zeuge solch einer Begegnung oder Tat sind? Außer Angst und Panik nicht viel. Und das, was sie sonst noch wahrnehmen, ist sehr punktuell und bekommt eine entsprechende Bedeutung. Wenn es dann mit den normalen Erfahrungen nicht vereinbar ist, fängt die Fantasie an, etwas für sie Logisches daraus zu basteln. Ein offener, weiter Mantel wird ein Umhang, das unerklärbare Verschwinden ist vielleicht nur ein Schritt in eine dunkle Nische, ein Brüllen vielleicht in Wirklichkeit der Schrei des Opfers, die beschriebene Größe ist vielleicht die Größe des Schattens und nicht der Person und so weiter und so weiter. Habe doch mal ein bisschen Einfühlungsvermögen, dass in solchen Fällen Zeugenaussagen wohl nicht wirklich brauchbar sind. Außer du befragst sie gezielt selbst, danach kannst du dir zumindest eher ein Bild von ihrer Persönlichkeit machen und daraus auf ihre Wahrnehmungskriterien schließen. Deine Analysebasis kann also nur das sein, was du wirklich vor dir siehst: Die Opfer, die Wunden, den Tatort. Die Stärke dieses Bekloppten scheint mir allerdings wirklich von unmenschlicher Natur zu sein. Ich möchte stark betonen, dass ich weiterhin von einem menschlichen Wesen ausgehe.“

„Einmal soll es einen riesigen Stein von einem Hügel geworfen haben, um die Angreifer förmlich in die Tiefe zu kegeln. Kinder wurden allerdings noch nie angegriffen, fällt mir ein“, erklärte Samuel weiter.

„Die sind auch selten im Dunkeln allein unterwegs. Ehrlich gesagt, bin ich mehr als beunruhigt. Das solltet ihr beide auch sein“, betonte Dominik und sah nachdenklich aus dem Fenster.

„Ich bin beunruhigt, gar keine Frage, deshalb gehe ich nur noch mit Waffe aus dem Haus“, äußerte Herr Jodokus stolz.

„Das wird dir nicht viel nützen. Zeugen haben ausgesagt, dass weder Gewehre, Pistolen oder Messer ihm etwas anhaben konnten. Es wird geschwächt, aber es erholt sich von den Verletzungen recht schnell wieder. Dem letzten Angreifer, einem Polizisten in Wien, hat das Ungetüm den Kopf abgebissen, nachdem er auf es geschossen hatte, und ihn dann halb aufgefressen. Und einem jungen Mann, der ein Messer zog und zugestochen hatte, so Zeugen, von unten bis oben mit seinen Krallen aufgeschlitzt und dann das Messer einfach aus sich herausgezogen …“

Amalrich stürzte sich auf den Papierkorb und übergab sich. Er ächzte:

„Ich bin raus. Vergesst es. Ich kann bei euren Ermittlungen nicht helfen. Das ist mir zu blutrünstig. Außerdem möchte ich noch einmal betonen, dass ich überzeugt bin, dass es sich um einen Menschen handelt. Ich spioniere dir alles aus, aber abgebissene Köpfe …“

Erneut spuckte er in das Gefäß.

„… und sonstige blutige Geschichten sind nicht mein Fall. Ich muss mir das auch nicht angucken … niemals.“

Mit seinem Taschentuch wischte er sich den Mund ab und setzte sich, mit dem Papierkorb auf dem Schoß, wieder hin. Dominik knirschte mit den Zähnen und fragte voller Zorn:

„Wie kann es sein, dass Leute sehen, wie er sich ein Messer aus dem Körper zieht, vorab zusehen, wie ein Mann zusticht, und niemand beschreiben kann, wie dieser Irre aussieht? Ich verstehe das nicht.“

„Angst, Wahrnehmung, Schock, Erinnerung. Hast du mir eben eigentlich zugehört?“, versuchte der sensible Kollege herauszufinden. Für ihn war das zu viel, somit beschloss er zu gehen. So richtig wohl war ihm ohnehin noch nicht. Er setzte den Papierkorb auf den Boden, stand auf und lief schweigend langsam zum Ausgang des Zimmers. Die beiden Herren wunderten sich. Der Graf zeigte mit dem Finger auf den Papierkorb.

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