Martin Olden - Kill Run Die

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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„Das hat ein Nachspiel. Wir sehen uns wieder, das schwöre ich Ihnen!“

„Kann`s kaum erwarten, Kleine.“

Die Dame bedachte ihn mit einem giftigen Blick, ehe sie sich auf dem Absatz umdrehte und das Haus verließ. Der Schupo lachte Steiner an und hob den Daumen.

Johannes Rösner räusperte sich. „Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf …“

„Nein, Jo-Jo. Darfste nicht!“ Steiner stapfte ins Wohnzimmer. Auf dem Sofa saß eine dunkelblonde Frau. Ihr grauer Jogginganzug schien mit der Farbe der Couch-Garnitur zu verschmelzen. Das hübsche Gesicht war vor Trauer verzerrt, die Augen rotgeweint.

„Frau Resnick? Ich bin Bernd Steiner, Hauptkommissar bei der Frankfurter Kripo“, sagte er in einer sanften Tonlage. „Was geschehen ist, tut mir sehr leid. Fühlen Sie sich trotzdem in der Lage, ein paar Fragen zu beantworten?“

Tamara Resnick nickte. Er setzte sich neben sie. „Bitte schildern Sie mir, was sich heute Morgen abgespielt hat.“

Stockend begann sie zu erzählen. „Bin mit Marion verabredet gewesen. Zum Joggen. Wie jeden Dienstag. Um halb acht. Wir drehen immer eine frühe Runde. Da ist die Luft schön frisch und man startet fit in den Tag.“ Tamara schnäuzte in ihr Taschentuch. „Als ich bei Marion angekommen bin, hat sie nicht vor dem Haus auf mich gewartet. Macht sie sonst immer, wenn wir uns treffen. Ich hab geklingelt. Sie hat nicht aufgemacht. Dann hab ich versucht, sie auf dem Handy anzurufen, aber keine Verbindung gekriegt. Da hab ich schon ein komisches Gefühl bekommen, weil Marion ihr Handy praktisch nie ausschaltet. Danach bin ich ein Stück um das Haus herumgegangen, um in den Garten zu gucken, hab die offene Terrassentür gesehen und da wusste ich plötzlich … Da wusste ich, dass irgendwas Schlimmes … passiert sein muss!“ Tamara wurde von einem Weinkrampf geschüttelt. Sie vergrub ihr Gesicht in den Händen.

Sanft legt Steiner einen Arm um ihre Schultern.

„Ist gut“, flüsterte er. „Lassen Sie`s raus. Das hilft.“ Wie in der Rückblende eines Films sah Steiner eine jüngere Ausgabe seiner selbst in einem anderen Wohnzimmer sitzen, wo er vor mehr als zwanzig Jahren eine Frau getröstet hatte, deren kleiner Sohn von einem Kinderschänder ermordet worden war. Die Frau war seine Mutter gewesen und der Bub sein Bruder Alex. In Momenten wie diesen erwachte der Schmerz von damals in ihm zum Leben – und ebenso das Verlangen nach Vergeltung. Während er Tamara weiter im Arm hielt, beruhigte sie sich allmählich, als wäre Steiner ein Schwamm, der ihren Kummer aufsaugen konnte.

„Ich weiß, Sie fühlen sich jetzt zum Kotzen“, sagte er. „Wollen wir uns lieber ein andermal unterhalten?“

„Nein“, antwortete sie tapfer. „Geht schon wieder.“

„Wie lange sind Sie mit Marion befreundet?“

„Über zehn Jahre. Seit dem Studium. Wir haben so viel Spaß zusammen gehabt und ich …“ Tamara stockte wieder und fächelte sich Luft zu. „Oh Mann, Scheiße! Sorry … Ich wollte sagen, dass ich mich immer auf Marion verlassen konnte. Sie ist für mich da gewesen, wenn ich mal Hilfe gebraucht habe, und wir konnten über alles reden. Die beste Zuhörerin der Welt … Ja, das ist sie gewesen. Darum ist sie auch Journalistin geworden. Weil sie sich wirklich für Menschen und ihre Geschichten interessiert hat.“

„Hat sie Ihnen umgekehrt auch viel über sich erzählt? Wie steht`s zum Beispiel mit Männern? Hat sie einen festen Freund gehabt?“

„Nur Flirts, nichts Festes. Dafür hatte Marion keinen Nerv. Ihr Beruf hat an erster Stelle gestanden. Es hat mal einen Mann gegeben, für den sie sehr geschwärmt hat, aber daraus ist nichts geworden. Er ist wohl verheiratet gewesen, jedenfalls hat Marion das angedeutet. Sie hat gemeint, dass er leider nicht frei ist und sie sich selten sehen können. Meistens haben sie sich Briefe geschrieben. Ich weiß, dass er in Nordrhein-Westfalen lebt und von Beruf Schreiner ist oder so, vielmehr hat Marion mir nicht verraten, in dem Punkt ist sie ziemlich geheimnisvoll gewesen. Aber das ist auch egal, weil sie seit letztem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihm hat. Der Typ ist für mich gestorben, so hat sie sich ausgedrückt.“

Steiner wechselte einen Blick mit Rösner. Stimmte Jo-Jos Theorie vom fingierten Einbruch? Hatte sich heute Nacht ein abgelegter Liebhaber an seiner Flamme gerächt?

Er wandte sich wieder an Tamara. „Und in jüngster Zeit hat Marion keine männlichen Bekannten gehabt, die sie in ihre Wohnung eingeladen haben könnte? In der Küche stehen Sektgläser. Mit wem könnte sie gefeiert haben?“

Sie zuckte mit den Achseln. „Keine Ahnung. Ich versteh das alles nicht, ich meine, Marion ist doch immer so vorsichtig gewesen. Sie hat extra ein zweites Schloss an der Haustür einbauen lassen, aus Angst vor Einbrechern. Drum fällt es mir ja so schwer zu glauben, dass jemand sie überfallen und … und umgebracht hat.“ Tamara schniefte. „Entschuldigung, ich glaube, ich bin Ihnen keine große Hilfe.“

„Nicht doch! Sie machen das prima. Und ich schwöre Ihnen, dass ich den Mistkerl finden werde, der Marion getötet hat.“

Eine Bass-Stimme dröhnte: „Dabei bin ich gerne behilflich!“

Steiner blickte auf. In der Wohnzimmertür stand ein stark schwitzender Mann, der ihn an einen in die Jahre gekommenen Heavy-Metal-Fan erinnerte. Ergraute Lockenmähne, Vollbart, Tonnenbauch.

„Ich bin Volker Weinrich. Ein Kollege von Marion. Ich weiß, warum sie umgebracht worden ist. Sie hat an einer gefährlichen Sache gearbeitet.“

Steiners Brauen zogen sich zusammen. „Gefährlich? Inwiefern?“

It’s hard to kill the demon

when it lives inside your heart

Beyond the Black – In the shadows

Kapitel 2

18. März, 08:05, Frankfurt Griesheim

Brust, Beine, Arme und Oberkörper schmerzen. Das Atmen fällt schwer. Wo bin ich, schießt es durch seinen Kopf. Dann erinnert er sich. Wieder strömt schwer Luft in seine Lungen. Seine Lieder flattern .

Er riecht Erde, hört Wasser, sieht grün. Bäume, ein Blätterdach .

Wo bin ich, fragt er sich erneut. Ein Tausendfüßler läuft über seine Hand. Sie ist blutverschmiert. Ich blute, alarmiert ihn sein Gehirn. Er will aufspringen, aber sein Körper gehorcht ihm nicht. Ein kurzes Zucken, dann sackt er wieder auf den feuchten Boden zurück .

Die Augen fallen ihm zu. Er friert. Seine Kleidung ist nass. Dann Dunkelheit .

Stimmen dringen an sein Ohr. „Da liegt er!“ Hastige Schritte. Ein Mann beugt sich zu ihm herab, kniet sich neben ihn. Finger legen sich an seinen Hals. „Er lebt noch.“

Kurze Stille .

Sein Körper wird angehoben. „Schnell die Trage!“ Dann wieder abgelegt. Etwas Warmes wird über ihn gelegt. Eine Decke?

Er räkelt sich kurz, rechts, links .

Er wird angestoßen . „Hey, Sie!“ Als er nicht reagiert: „Hey, aufwachen!“

картинка 3

Er schlug die Augen auf und blickte in das Gesicht eines blonden Mannes. Die Bank unter ihm war hart, seine Rippen schmerzten. Als er sich bewegte, zog ein brennender Schmerz durch seine linke Schulter.

„Sie können hier nicht liegen bleiben. Das ist ein Kinderspielplatz.“ Der Blonde musterte ihn eingehend. „Zeigen Sie mir Ihre Papiere.“ Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, hielt der Mann ihm einen grünen Ausweis vor die Nase. Kriminalhauptkommissar Stefan Carstens, las er.

„Ich habe keine. Verloren“, antwortete er, leise und kaum vernehmlich.

„Sie wissen, dass Sie sich ausweisen müssen“, insistierte Carstens.

Er nickte.

„Wo wohnen Sie?“

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