Martin Olden - Kill Run Die

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Steiner schluckte. „Verdammtes Schwein!“

„Der Tod ist durch den Bruch eines Nackenwirbels eingetreten. Einer ersten Schätzung nach zwischen ein und drei Uhr heute Nacht“, erklärte Rösner. „Unklar ist noch, ob die Verstümmelungen im Genitalbereich post mortem zugefügt worden sind. Darüber wird die rechtsmedizinische Untersuchung Aufschluss geben.“

„Die Leichenfledderer müssen auch rausfinden, ob der Drecksack noch was anderes bei ihr reingesteckt hat außer dem Flaschenhals.“

„Woran denken Sie konkret?“

Steiner stieß Rauch aus wie ein zorniger Drache. „An seinen Schwanz, du Gehirnathlet!“

Rösners gelbliche Gesichtsfarbe wechselte zu einem zarten Rot-Ton. Sein Partner ging in die Hocke und lugte zwischen die Beine der Frau.

„Auf den ersten Blick sehe ich keine Wichsflecken.“

„Sie meinen Spermaspuren.“

„Hab ich doch gesagt – Wichsflecken! Schwer zu erkennen, so wie er das arme Ding zugerichtet hat.“

„Das Opfer heißt Marion Zinzer, zweiunddreißig Jahre alt. Wie mir die Nachbarn mitgeteilt haben, arbeitet sie …“

Steiner hörte längst nicht mehr zu. Die Erwähnung des Namens Marion hatte ihn auf eine Zeitreise geschickt, zurück in das Jahr 1984. Damals hatte er mit seiner großen Liebe Marion Kreuzer auf dem Schulball zu Careless Whisper getanzt. In den Augen seine Mutter war Marion die perfekte Schwiegertochter gewesen. Doch er hatte das Mädchen sitzen lassen in dem Kuhdorf nahe Limburg, wo sie zusammen aufgewachsen waren. Weil Steiner gewusst hatte, welchen Weg er einschlagen würde. Ein Mann mit seiner Berufsauffassung durfte keine festen Bindungen haben, keine Verantwortung tragen für Frau und Kinder. Sonst wäre er nicht in der Lage, die Risiken einzugehen, die er auf sich nehmen musste, um erfolgreich zu sein. Bei der Vorstellung, irgendein Drecksack könnte seiner Marion etwas ähnlich Barbarisches antun, geriet Steiners Blut in Wallungen.

„Stimmen Sie meiner Theorie soweit zu?“ Jo-Jo Rösners Frage holte ihn in die Gegenwart zurück.

„Was? Welche Theorie?“

„Die ich soeben ausgeführt habe. Ich fasse die wichtigsten Punkte gerne noch einmal zusammen. Marion Zinzer hat als Redakteurin für den Frankfurter Kurier gearbeitet. Ich gehe davon aus, dass der Täter in ihrem Bekanntenkreis zu finden sein wird. Vor ihrem Tod hat sie mit jemandem Sekt getrunken, dafür sprechen die beiden benutzten Gläser in der Küche. Höchstwahrscheinlich war ihr Besucher männlich, da sich am zweiten Glas keine Lippenstiftspuren befinden.“ Der junge Kommissar gefiel sich hörbar in seiner Sherlock Holmes-Rolle und spekulierte munter drauflos.

„Nach den Drinks wurde die Stimmung romantisch, weshalb die beiden ins Schlafzimmer gingen, wo sich Frau Zinzer ein Negligé überstreifte. Aber plötzlich wollte ihr Gast mehr als nur sexuelle Befriedigung. Das Geschehen hat ihn über die Maßen erregt, sodass er wie ein Tier im Blutrausch über seine Beute hergefallen ist. Eine Affektstörung, wie man sie auch bei manchen Triebtätern diagnostiziert. Nach dem Mord hat er Spuren fingiert, die auf einen Einbruch hindeuten.“

Schubladen und Schranktüren standen offen. Wäschestücke waren herausgerissen und im Zimmer verteilt worden. Steiners Augen schweiften über die zerbrochene Nachttischlampe auf dem Boden, hin zum Spiegel des Kleiderschranks, der einen Sprung aufwies. Es hatte den Anschein, als habe sich Marion Zinzer einen Kampf mit ihrem Mörder geliefert.

„Die Terrassentür im Erdgeschoss ist aufgehebelt worden“, fuhr Rösner fort. „Ich vermute, dies ist nachträglich erfolgt, um uns in die Irre zu führen. Vergleichbar mit dem Fall Römer, den wir vor ein paar Wochen geklärt haben.“

„Bloß weil`s in dem Fall so gewesen ist, heißt das nicht, dass wir`s hier mit demselben Muster zu tun haben“, gab Steiner zu bedenken. „Sicher, die meisten Morde und Vergewaltigungen sind Beziehungstaten, was unsere Ermittlungen einigermaßen erleichtert. Andererseits hat`s auch schon genug Perverse gegeben, die nachts irgendwo eingebrochen sind und sich über wildfremde Frauen hergemacht haben. Ist was geklaut worden?“

„Ihre Geldbörse und der Schmuck sind noch da. Nur der Laptop und das Handy fehlen.“

„Interessant. Wir müssen auf jeden Fall rauskriegen, mit wem die Dame ihren letzten Sekt geschlürft hat. Vielleicht ist dieser Jemand ja brav nach Hause gegangen, bevor der Tanz angefangen hat. Oder auch nicht.“ Steiner schnickte Zigarettenasche in die Blumenvase auf der Fensterbank. Dabei nahm er einen der Griffe des Doppel-Fensters in Augenschein. Die metallische Verkleidung des Scharniers, mit dem der Griff am Fensterrahmen befestigt war, baumelte lose in der Halterung.

„Wo rohe Kräfte sinnlos walten. Sieht aus, als hätte jemand mit Wucht das Fenster aufgerissen.“

„Darüber ist mir nichts bekannt“, sagte Rösner. „Soweit ich weiß, war das Fenster geschlossen, als die Kollegen des 10. Polizeireviers hier eingetroffen sind. Herr Meister hat Griff und Rahmen untersucht und konnte lediglich Frau Zinzers Fingerabdrücke feststellen.“

„Merkwürdig. Der Rahmen scheint mir auch verzogen.“ Steiner hatte das Fenster geöffnet und sah hinunter auf den Rasen. „Haben die Nachbarn von der Sauerei heute Nacht nichts mitgekriegt?“

„Die Nachbarn zur Linken sind verreist. Zur Rechten wohnt ein älteres Ehepaar. Die Frau hat zu Protokoll gegeben, sie sei aus dem Schlaf aufgeschreckt, weil sie glaubte, einen Schrei gehört zu haben. Sie habe ihren Mann wecken wollen, es sich dann aber anders überlegt und den Schrei ihrer Fantasie zugeschrieben. Davon abgesehen, ist es in dieser Wohngegend nicht leicht, Geräusche des Nachbarn auszumachen wegen des Lärms der A5.“

Der Hauptkommissar nickte. „Wer hat die Leiche entdeckt und die Polizei verständigt?“

„Eine Freundin von Frau Zinzer. Ihr Name ist … Moment!“ Hektisch blätterte Rösner in seinem Notizblock. „Tamara Resnick. Sie sitzt unten im Wohnzimmer.“

In diesem Moment drangen aus dem Erdgeschoss die Schreie einer Frau. Alarmiert rannte Bernd Steiner die Treppe hinunter, gefolgt von seinem keuchenden Assistenten.

Im Flur, vor dem Eingang zur Küche, stand eine junge Blondine und diskutierte mit einem der Schutzpolizisten. Der schwarze Hosenanzug, den die Dame trug, betonte ihre Figur höchst appetitlich, wie Steiner fand.

„Guten Morgen. Kann ich Ihnen behilflich sein?“, fragte er so galant wie es ihm möglich war.

Mit einem Ausdruck von Zuversicht richtete sich ein herrlich blaues Augenpaar auf ihn. „Ja, das hoffe ich. Sind Sie von der Kripo?“

„So steht`s in meinem Dienstausweis. Worum geht`s?“

„Ich arbeite für Action News . Das ist ein Nachrichtenportal im Internet. Wir berichten über …“

„Verziehen Sie sich!“, fuhr ihr Steiner über den Mund. „Reporter haben hier nichts verloren!“

„Das habe ich ihr auch gesagt“, meinte der Schupo. „Aber sie ist einfach an mir vorbei gestürmt.“

Die Blondine zückte ein Diktiergerät. „Wie ich von den Nachbarn gehört habe, ist die Tote eine Kollegin vom Frankfurter Kurier …“

„Spreche ich Chinesisch?“, donnerte Steiner. „Sie sollen verschwinden! Wie kommen Sie überhaupt hierher? Wohl den Polizeifunk abgehört, was?“

Ohne auf die Fragen einzugehen, redete sie weiter. „Gibt es schon Hinweise auf den Täter? Könnte es sein …“

„Zum letzten Mal – raus!“ Steiners Finger wies auf die Haustür. „Oder muss ich nachhelfen?“

Mit den Augen gab er ihr zu verstehen, dass er nicht davor zurückschrecken würde, Gewalt anzuwenden. Sie gab den Widerstand auf. „Ich werde mich über Sie beschweren!“, fauchte die Reporterin. „Wie heißen Sie?“

„Tun Sie, was Sie nicht lassen können. Juckt mich nicht. Mein Name ist Steiner, wie der SS-General, und ich hab auch `n eisernes Kreuz.“ Er straffte die Schultern, ein überlegenes Lächeln im Gesicht.

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