Martin Olden - Kill Run Die

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Kill Run Die: краткое содержание, описание и аннотация

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Die Fahrertür quietschte leise, als ich in meinen alten betagten C Ascona einstieg. Langsam musste ich mich mit dem Gedanken anfreunden, ein neues Auto kaufen zu müssen. Ich liebte den Ascona, aber er war jetzt über sechsundzwanzig Jahre alt. Er gehörte zu den letzten Modellen, die bei Opel im Oktober 1988 vom Band gelaufen waren. Mittlerweile ein Oldtimer. Ich drehte den Zündschlüssel. Der Motor sprang an, wie am ersten Tag. Ein toller Wagen. Es würde mir schwerfallen, mich von ihm zu trennen.

Esslinger wohnte in Praunheim, im Heinrich-Tessenow-Weg. Also fuhr ich auf die A66 Richtung Miquelallee. Ich stellte das Radio an, was selten der Fall war, und hoffte, vernünftige Musik zu hören. Doch was da aus den Boxen klang, ließ mich erschaudern. Rammstein . Engel .

Sofort hatte ich ein Déjà-vu. Vor vier Jahren, als die Mordserie des Engelmachers begonnen hatte, hörte ich auch dieses Lied im Radio. War das ein Omen? Auch damals hatte ich das Radio zufällig eingeschaltet. Wollte das Schicksal mir damit einen Hinweis geben? Eine Warnung? Sogleich kam mir ein Telefonat in den Kopf, fast wie das mit Esslinger, in dem die Worte gefallen waren: Ich kann Ihnen das nicht am Telefon erzählen . Ich schüttelte den Kopf, um die grüblerischen Gedanken loszuwerden, und schaltete eine CD an: Linkin ParkWhat I’ve done . Ironie?

An der Ludwig-Landmann-Straße verließ ich die Autobahn. Rechts zogen Kleingartenanlagen an mir vorbei, links Wohnblocks. Ein sehr konträrer Anblick. Kurz vor der Heerstraße wechselte das Bild. Auf beiden Seiten standen kleine Reihenhäuschen. Ich folgte der Heerstraße nach links, um dann in den Fritz-Schuhmacher-Weg abzubiegen. Noch mal links, die zweite rechts und ich war da. Die kleinen Straßen der Siedlung waren relativ eng. Am Anfang befanden sich ein paar Parkbuchten, die aber alle belegt waren. Ich stellte den Ascona vor einem der Häuser auf der rechten Seite ab und stieg aus.

Ich blickte die Straße auf und ab. Wo war Nummer 33? Ach ja, ich stand direkt davor. Wie konnte ich in meinem Beruf nur bestehen, wenn mir das Offensichtliche entging? Vor je zwei Häusern befand sich ein kleiner Windfang, der die Eingangstüren abschirmte. Zwei Stufen führten hinauf zu 33 und 35. Ich drückte den Klingelknopf. Ein altertümlicher Gong erklang. Alt aber laut.

Eine Minute geschah nichts. Ich klingelte ein weiteres Mal. Wieder nichts. Ich legte ein Ohr an die Tür und horchte. Stille. Es war genau dreizehn Uhr, ich war pünktlich. Wo war dieser Esslinger? Auf der obersten Stufe des Windfangs stehend, ließ ich den Kopf von rechts nach links wandern. Niemand zu sehen. Wie ausgestorben. Noch einmal klingeln, dann geh ich wieder, sagte ich mir. Der dritte Gong.

In dem Moment öffnete sich die Tür von Nummer 35. Eine alte, mittelgroße Frau streckte den Kopf nach draußen. Als sie mich erblickte, bewegte sich ihr massiger Körper langsam hinterher. Sie deutete mit dem Zeigefinger auf Esslingers Tür. „Wollen Sie zu Herrn Esslinger?“, krächzte sie leise.

„Ja. Wissen Sie, wo er ist?“

„Ist vor einer Stunde nach Hause gekommen. Versuche Sie es mal vom Garten aus“, schlug sie vor.

„Garten?“, echote ich.

„Jedes Haus hat hinten einen Garten. Wussten Sie das nicht?“, fragte sie.

„Nein, bin zum ersten Mal hier. Aber danke für den Tipp.“ Ich wandte mich zum Gehen. Hielt inne und drehte mich noch mal der Frau zu. „Wie komm ich zum Garten?“ Sie beschrieb mir den Weg um den Block der einstöckigen Häuser herum. „Vielen Dank und noch einen schönen Tag“, wünschte ich und sprang die zwei Stufen hinunter.

Ich lief nach links bis zu einem unbefestigten Weg, der zum Spielplatz im Camillo-Sitte-Weg führte. Zu meiner Linken erstreckten sich die Gärten, von denen die alte Frau gesprochen hatte.

In der Mitte gab es einen kleinen Pfad, der zwischen den Grundstücken entlang führte. Ich zählte die Häuser, um nicht den falschen zu erwischen. Als ich ankam, fiel mein Blick auf ein Metalltor. Wenn das jetzt zu ist, dachte ich, fahr ich wieder. Doch es schwang ohne Widerstand auf. Ich lief den kurzen, gepflasterten Gang bis zur Terrassentür.

Der Vorhang war zurückgezogen. Vor meinen Augen erstreckte sich ein Wohnzimmer. Ein Tisch mit vier Stühlen, ein Fernseher, ein Sideboard und eine Couch. Dort lag ein Mann. Er regte sich nicht.

Schlief er?

War er bewusstlos?

Tot?

Ich klopfte gegen die Tür. Keine Reaktion. Ich klopfte fester und lauter. Immer noch nichts. Das dritte Mal hämmerte ich förmlich gegen das Glas. Eine Sekunde hatte ich Angst, es zu zerbrechen, aber es hielt.

Plötzlich zuckte der Fuß des Mannes, dann hob er den Kopf. Als er mich sah, ruckte er nach oben. Dabei wäre er fast von seinem Schlaflager gerutscht. Unsicheren Schrittes kam er zur Tür und öffnete sie. „Herr Martini?“

„Erwarten Sie noch jemand anderen?“

„Nein, entschuldigen Sie“, antwortete er nach kurzem Zögern und gähnte. „Ich habe lange nicht geschlafen. Kommen Sie rein.“

Er winkte mich in das kleine Wohnzimmer und bot mir einen Platz an. Wortlos ging er in die Küche, die sich direkt an das Wohnzimmer anschloss, holte zwei Gläser und eine Flasche Wasser, stellte sie auf den Tisch und füllte sie. „Sie nehmen doch ein Glas, oder?“

Ich nickte.

Dann saßen wir uns an dem alten Holztisch gegenüber. Ich hielt mein Glas für ein paar Sekunden vor den Lippen, dann erst nippte ich daran. „Keine Angst. Ich will Sie weder vergiften, noch Ihnen eine Wahrheitsdroge einflößen“, sagte Esslinger grinsend und trank ebenfalls. Es schien, als habe er meine Gedanken gelesen. „Ich kenne Ihre Geschichte mit dem BND. Deshalb bin ich Ihnen doppelt dankbar, dass Sie einem Treffen überhaupt zugestimmt haben.“

„Hat Dorian gequatscht?“

„Ja, er war so freundlich mich über die Vorgänge von vor eineinhalb Jahren in Kenntnis zu setzen.“

„Nachdem das geklärt ist, was genau wollen Sie von mir?“ Ich wurde ungeduldig.

„Sie sollen eine Person für mich finden. Das ist doch Ihr Fachgebiet.“

„Ja, ist es. Aber: Warum ich? Und warum keiner Ihrer eigenen Leute?“ Die Geheimniskrämerei ging mir auf die Nerven.

Esslinger trank einen weiteren Schluck Wasser und rieb sich über die Augen. „Es handelt sich um einen Kronzeugen in einem sehr wichtigen Gerichtsverfahren. Er soll gegen einen sehr einflussreichen Geschäftsmann aussagen.“

„Und das ist alles? Warum nicht die Polizei?“

„Wie ich sagte, sehr einflussreich. Seine Verbindungen reichen bis hoch in die Politik und somit auch bis ins Polizeirevier. Sogar bis in die Spitze des BND.“ Er legte eine Kunstpause ein, um die Schwere seiner Aussage zu unterstreichen. „Verstehen Sie jetzt, warum ich eine unabhängige, unbeeinflussbare Person benötige?“

Ich nahm einen Schluck Wasser, lehnte mich zurück, verschränkte die Arme und sah mein Gegenüber prüfend an. „Und warum bemühen Sie Dorian nicht?“

„Das liegt doch auf der Hand. Wenn er sich mit Ermittlungen beschäftigt, die nicht zu seinem Aufgabengebiet gehören, werden Fragen gestellt. Spätestens dann ist der Kronzeuge und auch Dorian in Gefahr.“

Ich begann mein Kinn zu kneten. Eine Angewohnheit, die ich von einem Freund übernommen hatte. „In Ordnung. Alleine schon, weil ich Ränkespiele in der Politik nicht leiden kann, helfe ich Ihnen. Es wird viel zu viel gemauschelt und vertuscht. Die Mächtigen und Einflussreichen kommen viel zu oft ungeschoren davon. Ich übernehme den Fall.“ Ich legte die Arme auf den Tisch zurück. „Wer ist dieses große Tier?“

„Es tut mir sehr leid, das darf und kann ich Ihnen nicht sagen.“

„Ihr Ernst?“ Enttäuschung und Argwohn klangen unüberhörbar in meiner Stimme.

„Ich verstehe, dass dies nicht vertrauensfördernd ist, aber es ist zu Ihrem und meinem Schutz.“

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