Martin Olden - Kill Run Die

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Steiner lachte rau. „Raus aus den Federn, principessa !“

Die Edel-Hure stieß eine Serie italienischer Flüche aus. „ Stronzo ! Du wollen mich umbringen?!?“

„Bin ich verrückt? Nen Betthasen deines Kalibers finde ich doch so schnell nicht wieder.“ Er schob sich eine Zigarette zwischen die Lippen. „Aber angenommen, ich hätte dir den Hals umgedreht. Meinst du, man würde mich verdächtigen? Den Super-Bullen? Oh nein, Schätzchen. Nicht in tausend Jahren.“ Sein Zippo-Feuerzeug klickte. Eine Rauchschwade wehte durch das Schlafzimmer.

Lorena lächelte schief. „Und weil du bist grandioso , man hat dich gefeuert in München, si ?“

„Hätte dir heute Nacht nicht so viel von mir erzählen sollen“, brummte Steiner. „Davon abgesehen, hat man mich in München nicht gefeuert. Ich bin nur zurück nach Frankfurt versetzt worden. Weil mein Chef und ich unterschiedliche Auffassungen hatten.“

Naturalmente . Du mir gesagt, du hast ihn genannt eine Arschloch.“

„Selbst schuld. Er hat mich gefragt, was ich über ihn denke. Hätte ich lügen sollen? Und jetzt schwing deinen süßen Arsch aus den Federn. Mein Dienst hat vor einer Dreiviertelstunde angefangen.“

Lorena krabbelte aus dem Bett und sammelte ihre auf dem Boden verstreute Kleidung zusammen. Steiner schlug ihr mit der flachen Hand auf den prallen Hintern. Er freute sich über das klatschende Geräusch und den feuerroten Abdruck, den seine Hand auf der weißen Haut hinterließ.

Lorena stieß einen spitzen Schrei aus. „ Bastardo !“

„Ich weiß, darum magst du mich“, feixte er.

Steiners Handy begann, eine Melodie zu spielen. Die Shangri-Las sangen Leader of the Pack . Bedeutete: Im Präsidium wollte man etwas von ihm. Seine Art, den Anruf entgegenzunehmen, glich dem Bellen eines wütenden Wachhundes. „Steiner! Wer stört?!?“

Während er der Stimme des Kollegen zuhörte, verengten sich seine stahlblauen Augen zu Schlitzen. „Scheiße! Ist die Spusi schon vor Ort? Rösner auch? … Der Kleine soll sich nicht in die Hosen machen. Papi kommt gleich … Herrgott, ich weiß selbst, wann mein Dienst angefangen hat! Was meinst du, was ich gerade mache, hm? Eier schaukeln? Zu deiner Information: Ich arbeite! Ermittlungen im Milieu! Verfickt kompliziert!“, blaffte Steiner und schaute Lorena beim Anziehen zu. „Ja, ich beeil mich. Rösner wird die Sache schon nicht verbocken, bis ich da bin.“ Er schmiss das Handy aufs Bett und fuhr sich durch sein dünnes, braunes Haar.

Lorena warf ihm einen besorgten Blick zu. „Schlechte Nachricht?“

„Das Übliche“, seufzte Steiner. „Vergewaltigung und Mord.“

картинка 2

Von Steiners Dachgeschoss-Wohnung in der Koblenzer Straße bis zum Boseweg in Goldstein benötigte ein durchschnittlicher Autofahrer etwa zwanzig Minuten. Der Hauptkommissar schaffte die Strecke in der Hälfte der Zeit. Er parkte seinen C-Klasse Mercedes hinter einer Reihe von Polizeifahrzeugen am Straßenrand und ging breitbeinig auf das Haus zu, in dem eine junge Frau missbraucht und getötet worden war.

Einige Schaulustige hatten sich vor dem Grundstück zusammengerottet. Sie wurden von uniformierten Beamten aufgefordert, sich zu entfernen. Bernd Steiner griff unter seine abgewetzte Lederjacke und fühlte die Konturen der Dienstwaffe. Am liebsten hätte er die Heckler & Koch aus dem Holster gerissen, um ein paar Kugeln über die Köpfe der Gaffer hinweg zu feuern. Der Schock würde sie vielleicht von ihrer Gier nach Sensation und Nervenkitzel heilen. Verdammte Aasgeier!

Einer der Schupos erkannte ihn und tippte sich zum Gruß an die Stirn. „Guten Morgen.“

„Ja, der Morgen war gut“, erwiderte der Ermittler, wobei er an Lorena dachte, die ihn zum Abschied umarmt hatte. „Aber ab jetzt wird`s ein Schladi .“

„Ein was?“

Schladi . Scheiß langer Dienstag!“

Bevor Steiner das Haus betrat, zündete er sich die nächste Zigarette an und pumpte eine Ladung Nikotin in seine Lungen.

„Es geht wieder los“, sagte er leise zu sich. „Vorhang auf für eine neue Horror-Show. Wird der Scheißdreck jemals aufhören?“

Begleitet von einem Stöhnen, das nur seine Ohren hören konnten, setzte er einen Fuß über die Türschwelle.

Mitarbeiter der Spurensicherung wuselten durch die Räume, schossen Fotos, nahmen Abstriche von Schrankgriffen und Türknäufen, in der Hoffnung, einen verwertbaren Fingerabdruck zu finden. Steiner warf einen Blick in die Küche, wo Reiner Meister, Chef der Spusi, damit beschäftigt war, zwei Sektgläser zu untersuchen. Am Rand eines Glases bemerkte Steiner rote Schlieren.

„Hey, Meister!“, rief er. „Heißer Tipp: Das Rote ist kein Blut, sondern Lippenstift.“

„Danke. Darauf wäre ich ohne dich nie gekommen, Steiner“, sagte Meister ohne von seiner Arbeit aufzusehen. „Hast du vergessen, was ich dir über das Rauchen an einem Tatort gesagt habe?“

„Wen kümmert`s? In den alten Tagen hast du doch auch gequalmt wie `n Schlot.“ Vor Steiners geistigem Auge tauchten Bilder aus den 90er Jahren auf, als er bei der Frankfurter Kripo angefangen hatte, unter Führung legendärer Kriminalisten wie Manfred Gärtner oder Mike Notto.

„Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei“, entgegnete Meister. „Heute weiß ich`s besser und spare mir die Sargnägel.“

„Sieh`s positiv: Wenn ich tot umfalle, darfst du zur Abwechslung meine Leiche untersuchen.“

„Kein übler Gedanke. Dann könnten unsere Rechtsmediziner ein Gerücht überprüfen, das schon lange über dich im Umlauf ist.“

„Ach ja? Welches?“

„Dass du kein Herz hast.“

Steiner wollte zu einer Retourkutsche ansetzen, wurde aber durch eine quäkende Stimme unterbrochen, die seinen Namen rief. Das Frosch-Organ gehörte Oberkommissar Johannes Rösner. Der bebrillte Jungspund, wie immer in einen dunklen Anzug nebst Krawatte gehüllt, war seit einigen Wochen Steiners neuer Partner. Der Hauptkommissar nannte ihn Jo-Jo , weil der Vorname Johannes seiner Meinung nach nicht zum asiatischen Aussehen des Kollegen passte, der in Vietnam geboren und von deutschen Adoptiveltern aufgezogen worden war.

„Gut, dass Sie eingetroffen sind, Herr Steiner. Ihre Sachkenntnis ist vonnöten“, sagte Rösner, korrekt und monoton wie die Sprachausgabe eines Computers.

„Is` ja ganz was Neues, Jo-Jo. Hab gedacht, du wärst einer von den diplomierten Schlaumeiern, die auf die Meinung der alten Hasen keinen Wert legen.“

„Wo denken Sie hin? Sie wissen, wie sehr ich Ihre Verdienste schätze, auch wenn ich nicht mit jeder Ihrer Methoden konform gehe. Außerdem kenne ich den Wert des Sprichworts vier Augen sehen mehr als zwei .“

„Wozu brauchst du mich dann?“, fragte Steiner und tippte gegen Rösners Brillengestell. „Vier Augen hast du doch schon.“

Rösner verzog keine Miene.

Bernd Steiner schüttelte den Kopf. „Unser Chef hat mir gesagt, ich soll dir was beibringen. Merk dir eins: Humor erleichtert unsere beschissene Arbeit.“

„Ich werde es mir einprägen.“ Rösner zückte sein Notizbuch.

„Genug Small-Talk für heute. Will mir die Tote ansehen. Wo liegt sie?“

„Das Opfer liegt im Schlafzimmer, im oberen Stockwerk. Folgen Sie mir!“

Die Ermittler liefen die Treppe hinauf.

Als sie das Zimmer betraten, schlug ihnen ein scharfer Urin-Gestank entgegen. Die Ermordete hatte im Todeskampf ihre Blase auf dem Bettlaken entleert. Sie lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Futonbett. Ein seidenes Nachthemd hing in Fetzen von ihrem nackten Körper. Würgemale prangten am Hals, blaugrüne Hämatome an der Wange, den Schultern und dem Rücken. Die Beine waren weit gespreizt. Aus ihrer aufgerissenen Vagina hatte sich ein Blutschwall auf den Parkettboden ergossen. Neben der angetrockneten Lache lag das Werkzeug der grausamen Tat – der Hals einer zerbrochenen Sektflasche.

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