Martin Olden - Kill Run Die

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Kill Run Die: краткое содержание, описание и аннотация

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Noch während ich über meinen Tag nachdachte, klingelte es an der Haustür. Seit wir letztes Jahr im September nach Hattersheim Okriftel in den Sterntalerweg gezogen waren, gingen die persönlichen Besuche von potenziellen Klienten zurück. Worüber ich nicht böse war. Heute schien sich wieder einmal jemand zu unserem kleinen Einfamilienhaus verirrt zu haben. Ich betätigte den Summer für das Gartentor und öffnete, die Tasse in der Hand, die Haustür. Eine Sekunde später bereute ich, die Gegensprechanlage nicht benutzt zu haben.

„Hallo Herr Martini! Marion Zinzer vom Frankfurter Kurier“, schmetterte mir die brünette, hochgewachsene Frau entgegen.

„Ich weiß, wer Sie sind, Frau Zinzer. Was wollen Sie schon wieder?“, fiel ich ihr ins Wort.

„Eine Exklusiv-Story.“ Sie hob die Hand, als ich Luft holte, um zu einer Erwiderung anzusetzen. „Bevor Sie ablehnen, mein Verlag lässt sich das was kosten. Eine nicht unerhebliche Summe.“ Sie rieb Zeigefinger und Daumen aneinander.

„Und was muss ich dafür machen?“

„Ich möchte alles über den Engelmacher und Ihre Beziehung zu ihm erfahren. Die Details, die in keiner anderen Gazette zu finden sind. Den Menschen Josef Larusso. Sie sind der unumstrittene Experte, wenn es um den Serientäter in ihm geht. Den Mann, der blonde Frauen getötet, ihnen eine Schlange in den Mund gesteckt, mit Papierflügeln wie Engel aufgebahrt hat …“

„Josef Larusso war ein Monster!“, unterbrach ich die Journalistin ein weiteres Mal. „Er hat diese Frauen nicht nur ermordet, er hat unzählige Männer und Frauen geschlachtet! Darunter Menschen, die mir nahe standen …“

Diesmal unterbrach Zinzer mich. „Deshalb möchte ich die Hintergründe beleuchten. Ich will nicht das Monster , wie Sie ihn nennen, zeigen, sondern die Person und ihre sozialen Kontakte.“

„Mir war nicht bewusst, dass Soziopathen so hoch im Kurs stehen. Und jetzt reicht’s. Verschwinden Sie! Ich habe, wie die letzten fünfmal, kein Interesse an einem Interview.“ Ich wollte die Tür effektvoll zuknallen, doch die Journalistin stellte ihren Fuß in den Rahmen.

„Herr Martini, bitte!“

„Muss ich noch deutlicher werden?“

„Ich bin dabei, eine große Serie über Serienmörder zu schreiben, aber dafür möchte ich nicht nur die Taten aufzählen und verurteilen. Sondern auch die Gesichter hinter den Bestien. Die Gesichter, die sie der Gesellschaft zeigen.“

Ich schnaufte enerviert: „Was kommt als Nächstes? Dass meine Verlobte Ihnen ebenfalls Rede und Antwort stehen soll?“

„Sehr gerne. Jasmina von Linde ist als Psychologin eine Autorität auf ihrem Gebiet. Sie hat Ihnen zweimal geholfen, Täter zu fassen …“

Mit einer Handbewegung schnitt ich Zinzer das Wort ab. „Es reicht! Jay hat bewusst keine Interviews gegeben, um den Hype um Larusso nicht noch anzufachen. Das wird sich auch für Sie nicht ändern. Meine Verlobte wird weder für Ihr Schmierblatt noch für irgendein anderes ein Interview, geschweige denn eine Expertise abgeben. Und dasselbe gilt für mich. Ende der Geschichte.“ Ich blickte die Brünette durchdringend an. Äußerlich war Marion Zinzer sehr attraktiv, keine Frage. Sie hatte bestimmt schon den einen oder anderen Gesprächspartner unter Zuhilfenahme ihrer weiblichen Reize zum Reden gebracht. Bei mir biss sie auf Granit. Die Journalistin lief mir seit fast einem Jahr nach, um ein Interview zu bekommen. Alle anderen Reporter hatten mittlerweile aufgegeben, nur diese Ziege nicht. Waren ihre Besuche und Kontaktaufnahmen anfangs selten, wurden sie in letzter Zeit immer häufiger. „Sollten Sie nicht endlich aufhören, mich und Frau von Linde zu belästigen, werde ich mich an die Polizei wenden wegen Stalking.“

„Ich glaube nicht, dass Sie damit durchkommen. Aber bitte.“ Sie zuckte die Schultern.

„Leben Sie wohl. Auf Nimmerwiedersehen!“ Ich schob Zinzers Fuß zurück und schlug die Tür zu. Diesmal knallte es laut und endgültig. Hoffentlich sehe ich die nie wieder, dachte ich, während ich in mein Arbeitszimmer ging, um mich dem unausweichlichen Papierkram zu stellen.

17. März, 12:57, Igelsberg Schwarzwald

Die Tür öffnete sich. Ein kleiner Mann mit kurzen grauen Haaren und kleinem Kugelbauch betrat das Zimmer. Caligula, der über einer Akte gesessen hatte, blickte auf. „Was gibt es, Flavius?“

Flavius druckste herum. Es war ihm anzusehen, dass das, was er zu sagen hatte, keine Begeisterungsstürme bei seinem Zuhörer auslösen würde. „Ich habe einen Anruf aus Frankfurt erhalten.“ Er schluckte schwer und schlug den Blick nieder. „Sascha Winter hat sich abgesetzt.“

Caligula fuhr sich mit beiden Händen durch die schwarzen, vollen Haare und ließ ein verzweifeltes Stöhnen hören. „Wie?“

„Was meinen Sie?“, fragte Flavius.

„Wie ist er entkommen?“, gab Caligula lauter zurück.

„Ach so, das meinen Sie. Er hat seinen Bewacher auf einer Toilette am Flughafen überwältigt. Als Lucius wieder zu sich kam, war Winter nicht mehr aufzufinden.“

„Verdammt!“ Caligula schlug mit der Faust auf den Tisch. „Wie konnte das passieren?“

Flavius zuckte die Schultern. „Es tut mir leid, aber mehr weiß ich noch nicht.“

„Dann erkundigen Sie sich gefälligst!“, schrie Caligula und schlug ein zweites Mal auf die Tischplatte.

„Ja, sofort“, antwortete der andere eingeschüchtert und wandte sich zum gehen.

„Stopp!“, rief sein Chef hinter ihm her. Der kleine Mann kam zurück in das Büro. „Lucius geht mir auf die Nerven, genauso wie …“, flüsterte Caligula vor sich hin.

„Was meinten Sie?“, fragte Flavius, da er das Gemurmel des Vorgesetzten nicht verstanden hatte.

Caligula blickte zu ihm auf. „Verständigen Sie Artemis.“

17. März, 19:22, Frankfurt Goldstein

Auf seiner Flucht, nachdem er die Herrentoilette verlassen hatte, brachte Sascha Winter das Handy eines Touristen an sich. Er rempelte einen älteren Mann an und stahl ihm das moderne Smartphone aus der Innentasche seiner Jacke.

Während er auf die Dunkelheit wartete, war er zu Fuß durch die Frankfurter Randgebiete gewandert. Griesheim, Niederrad, Goldstein und Schwanheim. Bei seinem Streifzug war ihm eine alte Schirmmütze in die Hände gefallen, welche ihm sehr gelegen kam. Er setzte sie auf und zog sie so tief ins Gesicht, dass seine Augen nicht mehr zu sehen waren. Dies musste als Verkleidung reichen. Als der Abend anbrach und der Himmel sich dunkel färbte, begab er sich auf den Weg zu seinem Ziel.

Die Dame wohnte in einem der kleinen Häuser im Boseweg in Goldstein, direkt neben der Brücke der Autobahn 5.

Winter sehnte sich danach, sie zu sehen. Ihr letzter Kontakt lag eine kleine Ewigkeit zurück.

Es war ein Einfamilienhaus, welches sich zwischen zwei größere Häuser duckte. Auf der Rückseite erstreckte sich ein kleiner Garten und eine Hecke, als Blickschutz zu den Nachbargrundstücken.

Er schlich sich von hinten an das Gebäude heran, dabei hielt er sich im Schatten der Bäume und Sträucher. Im Haus war es dunkel. Anscheinend war sie noch nicht zu Hause. Wie sollte er hineinkommen? Winter entschloss sich, nach einem versteckten Zweitschlüssel zu suchen. Vielleicht hatte er Glück. Die üblichen Verstecke, wie unter der Fußmatte oder in einem unechten hohlen Stein, erwiesen sich als Fehlschlag. Er schlich zurück in den Garten und suchte nach einer anderen Möglichkeit. In den Beeten entdeckte er Gartenstecker aus Metall, eine Sonne, ein Herz und ein Windspiel. Das war doch ein Anfang. Winter zog das Windspiel aus der Erde, weil an diesem der Metallstab am massivsten war. Notfalls konnte man damit eine Scheibe einschlagen, das würde aber zu viel Lärm machen. Er ging zur Terrassentür und setzte die Spitze des Stabes in den Spalt zwischen Tür und Rahmen. Vorsichtig hebelte er, erst oben, dann in der Mitte und zum Schluss unten, die Tür auf. Ein hässliches Knacken verkündete, dass der Weg frei war.

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