Martin Olden - Kill Run Die

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Kill Run Die: краткое содержание, описание и аннотация

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In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Sascha Winter trat ein und drückte die Tür zurück in die zerstörte Verriegelung. Das einzige laute Geräusch war das Aushebeln der Schließungen gewesen. Hoffentlich hatte es niemand mitbekommen. In Anbetracht der Tatsache, dass keine zweihundert Meter entfernt die A5 entlanglief, glaubte er nicht, dass sein Eindringen bemerkt worden war. Er schlenderte langsam durch das Haus, inspizierte es Raum für Raum. Licht schaltete er keines ein, um sich nicht zu verraten. Der Schein der Straßenlaternen reichte ihm, nachdem seine Augen sich an die spärlichen Lichtverhältnisse gewöhnt hatten. In der Küche im Erdgeschoss öffnete er den Kühlschrank und nahm ein Stück Käse heraus. Im Backofen fand er geschnittenes Brot. Er aß beides mit großem Appetit. Seine letzte Mahlzeit lag eine geraume Zeit zurück.

Als er fertig war, ging er in das Badezimmer, um sich die Hände zu waschen und den Käsegeruch loszuwerden. Hier konnte er Licht einschalten, weil es kein Fenster gab. Winter öffnete den Wasserhahn und griff nach der Seife, als sein Blick wie festgenagelt im Spiegel des Badschranks kleben blieb. Über der Badewanne stand ein Wäscheständer. Darauf hing … ihre Unterwäsche. Er drehte sich um und streckte ganz langsam die Hand aus. Sie zitterte. Als seine Fingerspitzen den Stoff des Stringtangas berührten, zuckten Erinnerungen wie Blitze durch sein Bewusstsein. Heißer Atem, schweißnasse Körper, Stöhnen, rhythmische Bewegungen, Schreie. Er zog die Hand zurück und wandte sich wieder dem Spiegel zu. Wie lange war das alles her? Eine Ewigkeit!

Auf einmal trieb ihn ein anderer Gedanke um: Hatte sie einen Freund? Er öffnete die Türen des Badschranks und suchte nach Rasierwasser, einer zweiten Zahnbürste, einem Männer-Deodorant oder anderen Hygieneartikeln, die Mann so brauchte. Nichts! Sehr gut.

Ein Geräusch an der Eingangstür holte ihn zurück in das Hier und Jetzt. Der Schlüssel wurde hineingesteckt und zweimal gedreht. Ein leises Quietschen folgte. Winter stellte das Wasser ab, welches immer noch lief, löschte die Beleuchtung und bewegte sich lautlos Richtung Flur.

Sie war gekommen!

Sie schaltete das Licht an, nachdem sie die Haustür ins Schloss gedrückt hatte.

Sascha Winter lehnte sich in den Türrahmen des Bads und wartete, bis sie sich zu ihm umdrehte. Die Augen der Brünetten wurden groß, als er sagte: „Überraschung, Baby!“

17. März, 20:01, Frankfurt Bockenheim

Er wurde beobachtet!

Robert Esslinger blickte sich vorsichtig um. Ja, ganz sicher. Er war zu lange im Geschäft, um diesen Stümper nicht zu bemerken. Er konnte nicht zu dem Treffen gehen. Unmöglich! Alles würde auffliegen. Jetzt griff der Notfallplan.

Er warf einen weiteren unauffälligen Blick in das Schaufenster des Ladens, vor dem er stand. Da war der Verfolger wieder, der versuchte, sich im Schatten einer Mauer zu verstecken. Anfängerfehler!

So ungeschickt sich sein Jäger auch anstellte, es war ihm bisher nicht geglückt, ihn abzuschütteln. Er lief die Leipziger Straße weiter, Richtung Adalbertstraße. Der andere setzte sich ebenfalls in Bewegung.

Wie war man ihm auf die Schliche gekommen? Oder wusste man nichts von seinen Plänen? Hatte sein Chef nur einen Verdacht und ließ ihn vorsorglich beschatten? Er war sich da nicht so sicher. Aber es gab eine einfache Möglichkeit, das herauszufinden.

Als Esslinger die Adalbertstraße erreichte, überquerte er sie an der Ampel, lief über die Gräfstraße und suchte sich dann einen Platz in dem Bistro direkt an der Bockenheimer Warte.

Die Bedienung kam. Er bestellte einen Cappuccino und einen Salatteller. Seinen unerwünschten Begleiter erblickte er vier Tische weiter. Esslinger zog das Handy aus der Tasche und wählte die Nummer seines Chefs. Nach dem zweiten Klingeln meldete er sich.

„Hallo Robert. Wie geht es dir?“, tönte die schnarrende Stimme seines Vorgesetzten aus dem Telefon.

„Lässt du mich beschatten?“, kam Esslinger ohne Begrüßung zur Sache. Er war sauer und nicht in der Stimmung, um den heißen Brei herumzureden.

„Robert! Wie kommst du darauf?“ Der zynische Unterton war unverkennbar.

„Was soll das?“

„Ich sorge mich um deine Sicherheit. Es gab Drohungen von außen, wegen unseres … Projekts. Du verstehst?“ Es klang verschwörerisch.

„Was für Drohungen?“

Der Mann am Telefon atmete tief ein und aus. „Na ja, es waren keine direkten Drohungen, nur ominöse Andeutungen.“

„Hör auf mit dem Rumgedruckse.“ Esslinger war genervt, im Moment mehr von seinem Chef, als von seinen Verfolgern.

„Der alte Haudegen ist aufmerksam geworden durch deine Abwesenheit und hat daraus seine Schlüsse gezogen. Er versucht, Winter abzugreifen, wenn du verstehst, was ich meine. So wurde es mir zugetragen.“

„Und warum lässt du mich beschatten? Bin ich Winter? Er hat mich niedergeschlagen und ist abgehauen, sollte es dir entgangen sein.“

„Ich will dich beschützen, damit …“

„Ich brauch keinen Schutz. Pfeif deinen Wachhund zurück. Sofort!“

Wieder das tiefe Atmen am anderen Ende der Leitung. „Wie du willst Robert. Aber beschwer dich nicht, wenn dir etwas zustößt.“

„Ich bin alt genug, danke“, erwiderte Esslinger und versuchte, sich die Erleichterung nicht anmerken zu lassen. „Übrigens, der Kerl ist ein absoluter Dilettant. Ich hab ihn von der ersten Sekunde an bemerkt. Schick ihn zurück in die Schule.“ Er klickte auf die Aus-Taste, ohne eine Antwort abzuwarten.

Ich brauche Hilfe von jemandem, den der Boss nicht kennt, dachte Esslinger, während er das Telefon in die Tasche steckte. Jemand, dem ich vertrauen kann.

Sein Cappuccino und der Salat waren gekommen. Er piekste das erste Salatblatt auf, da sah er, wie sein Beschatter einen Anruf erhielt. Das ging schnell. Esslinger schmunzelte bei dem Gedanken. Nachdem das Gespräch beendet war, stand der Mann auf und verschwand mit einem letzten Blick zu Esslingers Tisch.

Das wäre geschafft! Nichtsdestotrotz musste er wachsam bleiben. Sein sechster Sinn mahnte ihn dazu. Er war nicht panisch, aber eine gesunde Portion Paranoia konnte in seinem Fall hilfreich sein.

Jetzt blieb noch die Frage nach der Kontaktperson, die ihm helfen konnte und würde. Gedankenversunken blätterte er in einer alten Illustrierten, die ein Gast vor ihm liegengelassen hatte. Was für ein Schund, dachte er bei sich, mehr Bilder als Text. Kurz vor dem Ende seiner Lektüre stolperte er über den anscheinend einzigen interessanten Artikel. Er beschäftigte sich mit Ereignissen aus dem letzten Jahr und einem Serienmörder.

Da wusste Esslinger auf einmal, wen er anrufen musste.

Dienstag, 18. März, 07:45, Frankfurt Gallusviertel

Aus dem Radio plätscherte Happy , der aktuelle Chart-Hit von Pharrell Williams. Bernd Steiner summte die Melodie mit, während er seine Jeans zuknöpfte und die Frau in seinem Bett betrachtete. Sie schlief so fest wie eine Tote, war aber appetitlicher anzusehen als die Leichen, mit denen er es beinahe täglich bei seiner Arbeit zu tun bekam. Schwarze Korkenzieherlocken, grüne Katzenaugen, knackiger Körper. Ihr Name war Lorena. Angeblich. Die Schönheit stammte aus irgendeinem Nest in Italien und hatte sich in gewissen Frankfurter Kreisen den Ruf als Meisterin des Matratzensports erworben. Steiner musste zugeben, dass sie jeden Cent ihres üppigen Honorars wert war. Die Scheine steckten in einem Umschlag auf dem Nachttisch, neben einer Whisky-Flasche, zwei Gläsern und einem randvollen Aschenbecher. Steiners Blick streifte die Uhr des Radioweckers. Zeit, den Dornröschenschlaf der käuflichen Prinzessin zu beenden. Er beugte sich über ihr Puppengesicht. Ein heimtückisches Grinsen erschien unter seinem Schnauzbart. Mit Daumen und Zeigefinger presste er Lorenas Nasenflügel zusammen. Eine Mischung aus Grunzen und Keuchen drang aus ihrer Kehle. Sie schnappte nach Luft, riss die Augen auf und schlug wild um sich.

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