Martin Olden - Kill Run Die

Здесь есть возможность читать онлайн «Martin Olden - Kill Run Die» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Kill Run Die: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Kill Run Die»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In Frankfurt werden kurz hintereinander zwei Frauen getötet. Beide auf die gleiche schreckliche Weise. Und die Kripo um Hauptkommissar Bernd Steiner, bekannt für seine rauen Methoden, hat keinen Plan, was dahinterstecken könnte.
Ein Kronzeuge des BND taucht in der Mainmetropole unter. Privatdetektiv Thomas Martini erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Ist der mysteriöse Mann für die Bluttaten verantwortlich?
Steiner und Martini treffen bei ihren Ermittlungen aufeinander. Beide mögen sich nicht. Sind aber aufeinander angewiesen, um die Fälle aufzuklären. Zudem geraten beide auf die Abschussliste eines Gegners, dem jedes Mittel recht ist, um ein Geheimnis zu bewahren – ein Geheimnis, so düster wie die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Die bekannten Krimi-Autoren Alexander Schaub und Martin Olden legen erstmals gemeinsam einen Krimi vor – und lassen ihre angestammten Hauptfiguren Martini und Steiner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander prallen. Ergebnis: Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Kill Run Die — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Kill Run Die», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich senkte den Kopf und starrte für ein paar Sekunden die Tischplatte an. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber was hatte ich von einem BND-Agenten oder -Angestellten erwartet?

„Na gut. Wie heißt der Zeuge? Oder darf ich das auch nicht wissen?“, begann ich zynisch meinen Fragenkatalog abzuspulen. „Wie und wo ist er Ihnen abhanden gekommen? Und wie kann man einen Zeugen überhaupt verlieren? Oder ist er entführt worden? Haben Sie ein Bild? Ich brauche alle Daten, die Sie mir zur Verfügung stellen können.“

Esslinger ging auf meine anfängliche Spitze nicht ein. „Sein Name ist Sascha Winter.“ Er nahm sein Handy vom Tisch und entriegelte es. Gesichtserkennung, neuste Technik. Links wischen, rechts wischen, dann drehte er das Telefon und hielt es mir hin. Mich blickte das Gesicht eines schwarzhaarigen Mannes an. Irgendwie kam er mir bekannt vor. Ja, klar, er ähnelte einem Schauspieler aus dem Kino. An den würde ich mich erinnern.

„Ich schicke Ihnen das Bild, Herr Martini. Dazu noch ein PDF von seinem Ausweis.“ Wir aktivierten das Bluetooth an unseren Geräten und Esslinger sendete mir die Dateien. „Zu Ihrer zweiten Frage. Das wie kann ich nicht beantworten, aber das wo .“

„Noch mehr Geheimnisse?“

„Alles, was ich Ihnen nicht erzähle, ist zu Ihrem eigenen Schutz, glauben Sie mir bitte. Umso weniger Sie über die Begleitumstände wissen, umso besser für Sie und Ihre Familie.“

Mein Kopf ruckte nach oben. „Was hat das mit meiner Familie zu tun?“

„Gar nichts. War nur eine Floskel“, beschwichtigte Esslinger.

Ich zweifelte. „Also, reden Sie weiter.“ Mein Argwohn war wieder geweckt. Gut, er war nie verschwunden. Doch jetzt war ich doppelt aufmerksam.

„Winter und ich kamen am Frankfurter Flughafen an. Dort ist er verschwunden. Er ist nicht entführt worden, das kann ich Ihnen bestätigen. Sagen wir, er ist aus eigenem Antrieb gegangen.“

„Hat er kalte Füße bekommen? Will er vielleicht nicht mehr aussagen? Ist das möglich?“

„Nein, das ist nicht der Fall.“

„Woher wissen Sie das?“ Mein Blick sezierte Esslinger.

Dieser grinste wissend. „Sie versuchen mir Details zu entlocken, die ich nicht preisgeben kann. Glauben Sie mir bitte, wenn ich Ihnen sage, dass er immer noch aussagen will.“

Ich lenkte ein. „Na gut, lassen wir das. Wo könnte er sich aufhalten? Hat er Verwandte, Bekannte oder Freunde in Frankfurt?“

Esslinger war gut vorbereitet, er musste nicht überlegen. „Es gab einen alten Bekannten, der aber vor zwei Jahren verstorben ist. Winter stammt nicht aus Frankfurt, von daher hat er weder Verwandtschaft noch Freunde hier.“

„Warum betonen Sie das hier ?“

„Er kommt aus dem Westen Deutschlands, da hatte er Freunde.“

Schon wieder Vergangenheit. Was hatte es damit auf sich?, fragte ich mich im Stillen. „Viel ist das nicht. Können Sie mir andere Hinweise geben?“

Es blitzte in den Augen des BND-Mannes. „Gestern im Flugzeug. Winter hat von einer der Stewardessen die Handynummer bekommen. Vielleicht hat er zu ihr Kontakt aufgenommen. Ihr Name war Maurer.“

Ich notierte den Namen. „Geben Sie mir die Nummer. Dann ruf ich sie an.“

„Die hat Winter, nicht ich.“ Seine Schultern zuckten entschuldigend nach oben.

„Sie machen es mir nicht einfach.“

„Ich hatte nicht gesagt, dass es einfach wird.“

„Mit welchem Flug sind Sie angekommen?“

„LH-666.“

Ich notierte die Nummer. „Was noch?“

„Sorry“, wieder das Schulterzucken. „Sollte ich irgendetwas hören oder mir noch etwas einfallen, melde ich mich bei Ihnen.“

„In Ordnung. Ich tue mein Bestes. Aber mit so wenig Angaben kann ich nichts garantieren. Das ist so, als würde man ein Reiskorn am Sandstrand suchen.“

Esslinger lächelte. „Ich vertraue Ihnen.“

18. März, 13:02, Frankfurt Höchst

Bernd Steiner verzog angewidert das Gesicht. Er stand hinter Marion Zinzers Schreibtisch in der Redaktion des Frankfurter Kuriers und nippte an dem Kaffee, den Volker Weinrich gekocht hatte.

„Die Brühe schmeckt beschissen! Was haben Sie als Filterpapier benutzt? Ne Ausgabe Ihres Revolverblatts?“

Weinrich blies die bärtigen Wangen auf, während er sich eine Schweißperle von der Stirn wischte. „Hören Sie, der Kurier ist eine seriöse Tageszeitung, kein Revolverblatt! Klatsch und Tratsch interessiert uns nicht – nur Fakten!“

„Fakten? Klar, im Sportteil. Weil ihr die Bundesliga-Ergebnisse nicht fälschen könnt.“

„Offenbar gehören Sie auch zu den Menschen in unserem Land, die ein vollkommen verzerrtes Bild von der Arbeit eines Journalisten haben.“

„Nee, ich weiß genau über euch Bescheid.“ Steiners ausladende Geste schloss das gesamte Großraumbüro ein, das um diese Zeit nahezu verwaist war. Die meisten Mitarbeiter befanden sich außer Haus auf Terminen oder saßen in der Redaktionskonferenz. Drei Reporter, die angeregt über den Tod ihrer Kollegin diskutierten, sahen auf, als der Hauptkommissar die Stimme erhob.

„Ihr verbreitet Nachrichten, die den Menschen Angst machen. Mit dem Ziel, dass sie sich von ihrer Panik ablenken, indem sie unnützen Kram kaufen, für den eure Anzeigenkunden Werbung machen – und damit euren Pleiteladen über Wasser halten. Stimmt`s?“

Weinrich ließ sich auf einen Bürostuhl fallen, der unter seinem Gewicht knarrte. „Ich lade Sie gerne ein, mir mal einen Tag über die Schulter zu sehen. Dann kapieren Sie eventuell, dass sich unsere Jobs ziemlich ähnlich sind. Stressig, unterbezahlt und von der Öffentlichkeit selten gewürdigt.“

„Bin nicht hergekommen, um mir Ihr Gejammer anzuhören.“ Steiner blies den Rauch seiner Zigarette zur Decke. „Sie wollten mir angeblich wichtige Unterlagen zeigen. Und meine Fragen beantworten. Punkt Eins: Wieso sind Sie heute Morgen in Marions Haus aufgetaucht? Behaupten Sie ja nicht, dass Sie auch mit ihr joggen wollten wie Frau Resnick! Sie haben gewusst, dass Marion tot ist und sind deshalb hingefahren. Wer hat`s Ihnen gesteckt?“

„Von einem Mord hab ich nichts gewusst. Ich hatte aber aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass im Boseweg ein Polizeieinsatz im Gange ist. Hab Marion angerufen, um zu fragen, ob sie Näheres darüber weiß, weil sie schließlich dort wohnt. Aber sie ist nicht an ihr Handy gegangen, was mich stutzig gemacht hat, denn die Frau war quasi mit ihrem Telefon verwachsen. Aus dem Grund bin ich zu ihr gefahren.“

„Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Wer war Ihr Informant?“

„Keiner, der mit dem Verbrechen etwas zu tun haben kann. Darum bin ich nicht verpflichtet, seinen Namen zu nennen, und Sie können mich auch nicht zwingen, meine Quelle preiszugeben. Als Journalist genieße ich laut Paragraph …“

„Ja, ja, halten Sie die Luft an! Verraten Sie mir lieber, in was für eine gefährliche Geschichte Ihre Kollegin verwickelt gewesen sein soll!“

Weinrichs fleischige Finger strichen über den Deckel einer prall gefüllten Aktenmappe. „Bevor ich Ihnen das Material zeige, möchte ich eines klarstellen: Marion Zinzer hat zwei Gesichter gehabt. Sie war unheimlich ehrgeizig, hat es genossen, mit ihren Reportagen im Rampenlicht zu stehen und die Lorbeeren zu ernten.“

Steiner sah ein Foto auf dem Schreibtisch, das Marion neben Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann zeigte. Sie hatte ein Gewinnerlächeln aufgesetzt und ihre großen Augen strahlten lebenslustig in die Kamera. Als sich das Bild ihres malträtierten Leichnams in Steiners Bewusstsein drängte, spürte er einen Stich in der Brust. Kein Mensch sollte auf diese Art sterben müssen. Mit Ausnahme der Bestien, die solches Leid verursachten.

„Auf der anderen Seite hatte sie ein großes Herz für die Menschen und deren Schicksale“, meinte Weinrich. „Selbst im brutalsten Killer hat sie noch etwas Menschliches entdeckt. Wie zum Beispiel in Klaus Scholz, dem Frankfurt Ripper. Bei der Story haben wir eng zusammengearbeitet. Seitdem hat sie mich hin und wieder ins Vertrauen gezogen, wenn`s um ihre große Leidenschaft ging. Serienmörder!“ Theatralisch klappte der Reporter den Aktendeckel auf. „Schauen Sie sich das an, Herr Steiner. Marion hat alles zusammengetragen, was es über die berühmtesten Serientäter der letzten fünfzehn Jahre zu finden gibt. Wie gesagt Klaus Scholz, natürlich auch Frank Gust, Benno Seefeld, Dieter Zurwehme – und vor allem Josef Larusso, der sogenannte ‚Engelmacher von Frankfurt‘“, sagte er in einem geradezu ehrfürchtigen Ton. „Vergangenes Jahr haben Larusso und seine Jünger unsere Stadt in Atem gehalten, wie Sie wissen dürften.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Kill Run Die»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Kill Run Die» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Kill Run Die»

Обсуждение, отзывы о книге «Kill Run Die» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x