Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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Manchmal war sie kurz davor, ihn zu fragen. Denkst du noch an sie, an die andere? Träumst du von ihr?

Mino. Ilinias brachte es nicht über sich, diesen Namen auszusprechen, wie ein Fluch schien er über ihr zu hängen, Quelle der Bitternis und des Zweifels. Durch nichts ließ Blitz erkennen, dass seine Liebe zu ihr nicht echt war, und doch konnte Ilinias jenen Sommertag nicht vergessen, an dem jenes andere weißhaarige Mädchen im Schlosspark erschienen und Blitz vor aller Augen umarmt hatte. Sich nur daran zu erinnern, bereitete Ilinias unerträgliche Qualen. Aber ich schenke ihm ein Kind, dachte sie voller Triumph, ich tue es und nicht sie.

»Ihr Lieben! Gefällt euch die Wiege?«

Es war die Kaiserin selbst, die durch die offengelassene Tür zu ihnen ins Zimmer trat.

»Vielen Dank, Hoheit. Ich kann es gar nicht erwarten, mein Kind dort hineinzulegen«, sagte Ilinias steif.

Fanes lächelte sie strahlend an. »Ich bin so gespannt! Ihr seid beide so verschieden, du dunkel, Blitz, du hell, Ilinias. Nach wem wird es geraten? Wie wird es aussehen und mit welchem Temperament wird es ausgestattet sein? Ach, es gibt doch nichts Spannenderes, als auf ein Kind zu warten.«

»Ja«, sagte Ilinias ohne Überzeugung.

»Verratet ihr mir denn auch endlich, für welche Namen ihr euch entschieden habt?«

»Für gute Ideen sind wir dankbar«, meinte Blitz. »Jeder hier im Palast überschüttet uns mit Vorschlägen, einer schöner und ausgefallener als der andere. Ich würde gerne die Namen meiner Eltern nehmen – Jakebeny für einen Jungen und Menik für ein Mädchen –, aber davon will Ilinias nichts wissen.«

»Ich habe keine Namen aus der Familie, die ich beisteuern könnte. Es ist irgendwie ungerecht, finde ich. Dann lieber einen Namen, der nichts mit Verwandtschaft zu tun hat.«

Fanes legte ihre Hand auf Ilinias’ Bauch. Auch das hasste sie. Was gab den Leuten das Recht, sie ständig anzufassen? Der Kaiserin konnte sie es nicht verbieten, aber schon manch ein anderer war von ihrer grimmigen Miene zurückgeschlagen worden.

»Ihr seid so wunderbare junge Menschen«, sagte die Riesenkaiserin. »So hübsch von Angesicht, so treu und loyal meiner Familie gegenüber … Ihr werdet ein wunderbares Kind bekommen, davon bin ich überzeugt.«

»Das sagen alle«, meinte Ilinias trocken.

»Nun, jede Mutter ist der Meinung, dass ihr Kind das Schönste von allen ist. Alle diejenigen, die euch Komplimente machen, denken doch, dass ihre eigenen Kinder unübertroffen sind. Doch euer Kind, wenn es alle eure Eigenschaften vereint …« Liebevoll blickte sie die beiden an.

Hinter ihr tauchte Kanuna El Schattik auf. Er hatte die letzten Worte seiner Frau gehört und nickte dazu.

»Die beiden können sich für keinen Namen entscheiden«, sagte Fanes.

Der Kaiser lächelte gütig. »Wenn ihr mir erlaubt …« Er trat näher. »Darf ich?«

Ilinias nickte. Es waren die von Rin gesegneten Hände, die er auf ihren gewölbten Leib legte, riesige warme Hände, in denen die Macht über das ganze Kaiserreich ruhte.

»Es ist uns eine Ehre«, stammelte Blitz überwältigt.

»Rins Segen über dieses Kind«, sagte Kanuna leise. »Er hebe sein Angesicht auf dich und erkenne dich … Dort drinnen bist du, Kind, geborgen in den Tiefen des dunklen Meeres, gesegnet und geliebt. Etwas Wunderbares, Einzigartiges wächst in dir heran, Ilinias. Ein einzigartiges Kind … Sollte das sein Name sein? Der Einzigartige. Sorayn. Ja, wenn es ein Junge ist, würde ich ihn Sorayn nennen. Soraya für ein Mädchen.«

»Danke«, sagte Blitz bewegt.

Ilinias, mit einem Mal überwältigt von ungewohnten Gefühlen, schwieg. Der Kaiser selbst hatte ihr Kind gesegnet – natürlich nicht mit dem großen Segen, der nur einmal verliehen werden konnte, sondern mit einem kleinen Segen, und nichtsdestotrotz war es ein kaiserlicher Segen. Auf einmal konnte sie sich doch vorstellen, ein Kind zu haben. Sie empfand es nicht als einen Teil von sich selbst. Zu keinem Zeitpunkt hatte sie das Gefühl, dass dieses Lebewesen in ihr mit ihr verbunden war – aneinandergefesselt, das ja, das waren sie, auf Gedeih und Verderb –, aber immer war das Kind für sie ein Mensch, der nicht wirklich etwas mit ihr zu tun hatte. Doch nun, mit dem kaiserlichen Segen, wuchs in ihr die Erwartung, dass es ein Mensch sein würde, auf den sie stolz sein konnte.

Mitten in der Nacht erwachte Ilinias von Schmerzen, die sich mit überwältigender Macht durch ihren Leib wälzten. Es hatte schon am Vortag angefangen, aber sie hatte nichts gesagt, weil sie in den vergangenen Wochen schon öfter die Vorboten von Wehen verspürt hatte. Ruhig blieb sie liegen, während eine Welle von Schmerz sie überflutete. Sie versuchte weiterzuatmen, um sich nicht davon fortspülen zu lassen. Dies war ein Kampf, für den sie bereit war; sie würde sich nicht erlauben, stöhnend und jammernd zu unterliegen.

Als die Wehen in immer kürzeren Abständen erfolgten, berührte sie Blitz an der Schulter. Er war sofort wach.

»Ilinias? Geht es los?«

»Es ist schon gleich da«, verkündete sie. »Du kannst jetzt die Hebamme holen.«

Sie achtete nicht darauf, wie er hastig fortlief, und nahm kaum wahr, wie er mit der Frau zurückkam. Auch dass Blitz fortgeschickt wurde, interessierte sie in diesem Moment nicht mehr. Sie war so damit beschäftigt, nicht zu schreien, dass es nichts anderes mehr gab.

»Lass es raus«, sagte die erfahrene Wehmutter. »Du darfst dich nicht so verkrampfen, das macht es nur noch schwerer. Niemand wird schlecht von dir denken, wenn du schreist.«

Während die unvorstellbaren Schmerzen sie schüttelten, war ein Teil von Ilinias sich immer noch dessen bewusst, dass dies ein Kampf war, den sie unbedingt gewinnen musste. Sie würde nicht heulen und jammern, sie würde nicht weinen. Warum sollte irgendjemand so etwas auf sich nehmen, nur um ein Kind zu bekommen? Während sie litt, wunderte sie sich darüber, dass es Frauen gab, die dieses Leid willkommen hießen, weil sie sich auf das Kind freuten. Ilinias freute sich nur darauf, es endlich los zu sein. Sie wollte es aus sich herauspressen und es zugleich mit diesem fürchterlichen Schmerz von sich schleudern.

»Jetzt«, sagte die Hebamme. »Oh, ich sehe schon die schwarzen Haare … Jetzt musst du pressen, los, Mädchen, du schaffst das …«

Und dann der Schrei eines neuen Menschen, eine laute, fremde Stimme.

»Es ist ein Junge, sieh.«

Ilinias war trotz allem neugierig auf dieses Kind, das sie so lange mit sich herumgeschleppt hatte. Sie blickte es an und rechnete halb damit, dass vielleicht doch Muttergefühle in ihr hochstiegen und sie dieses Neugeborene zum schönsten Kind der Welt erklärte. Alle hatten ihr versichert, dass das passieren würde. Sie würde es sehen und vor Entzücken nicht aus noch ein wissen, und mit einem Schlag würde sie sich darüber freuen, Mutter zu sein.

Sie blickte es an.

»Sorayn, nicht wahr?«, fragte die Hebamme. Alle im Palast wussten davon, dass der Kaiser selbst diesem Kind einen Namen gegeben hatte.

Sorayn.

Das Kind war so abgrundtief hässlich, dass Ilinias fast in Tränen ausgebrochen wäre. Diese Ausgeburt der Nacht sollte sie schön finden? Das sollte ihr Kind sein, das ihr so viel Mühe gemacht hatte? Das Kind, das sie voller Stolz Blitz in die Arme hatte legen wollen?

»Wird er noch hübscher?«, fragte sie angstvoll.

Die Hebamme zögerte. »Nach der Geburt sind sie oft etwas zerknittert. Das gibt sich nach ein paar Tagen.«

Ilinias konnte sich nicht vorstellen, dass sie dieses Kind jemals schön finden könnte. Seine Haare waren schwarz und die Augen, mit denen es verträumt in die Welt hinausblinzelte, waren so himmelblau wie ihre eigenen. Aber dieses merkwürdige Gesicht mit der gewaltigen Nase und dem fliehenden Kinn, den grotesken Ohren und den wulstigen Augenbrauen – wie konnte ein Kind so aussehen? Es hatte einen kurzen, dicken Hals und einen breiten, unförmigen Körper. Seine zarten Ärmchen mündeten in klobige Hände, die ihm viel zu groß waren.

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