Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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»Ich werde Zukata töten«, sagte sie zu ihrer Meisterin. »Du musst dafür sorgen, dass ich so gut werde, dass ich ihn töten kann.«

»Du willst einen Riesen töten können?«, fragte Sarika und zog die Brauen hoch. »Du bist verrückt. Niemand tritt gegen einen Riesen an.«

»Nicht einmal eine Amazone?«

Sarika schüttelte den Kopf. »Wir nennen uns die Wächterinnen des Kaisers, aber du weißt selbst, dass er gut auf sich alleine aufpassen kann. Wenn er wollte, könnte er den ganzen Palast auseinandernehmen.«

Ilinias runzelte die Stirn. »Man kann einen Riesen besiegen, das weiß ich. Zukata hat es nicht geschafft, uns Manina wieder wegzunehmen.«

»Weil ihr geflohen seid.«

Ich werde nicht mehr fliehen, dachte sie, wenn sie die Armbrust spannte und den Pfeil fliegen ließ, nie mehr. Ich werde mich nicht mehr verstecken und verkleiden und auf der Flucht sein. Wer auch immer etwas von mir will, ich werde ihm entgegentreten …

Sarika hatte ihr mehrere Lehrerinnen zur Seite gestellt. Sie zeigten ihr verschiedene Griffe und Tricks, die im Nahkampf nützlich waren, aber wenn sie mit ihr Ringen übten, achteten sie sehr darauf, dass sie nicht fiel. Diese Rücksichtnahme steigerte Ilinias’ Wut noch. Sie hätte sich dieses Kind aus dem Leib gerissen, wenn sie nur gekonnt hätte. Der Zorn verlieh ihr Kraft. Mit nur wenigen Handkantenschlägen einen Gegner außer Gefecht zu setzen, bereitete ihr keine Mühe.

»Hör doch endlich mit diesen Übungen auf«, sagte Blitz. »Du sagst, es ist nicht gefährlich, aber wenn ich das so mitansehe …«

Es ärgerte sie, wenn er ihr zuschaute. Mit einem wuchtigen Schlag fällte sie ihre Lehrerin, die ebenfalls abgelenkt war.

»Verschwinde«, fauchte sie. »Ich kann jetzt nicht mit dir reden!«

Blitz schaute fassungslos zu. Er hatte gewusst, dass sie immer noch übte, aber dass es so zur Sache ging, damit hatte er nicht gerechnet. Ilinias’ Bauch war mittlerweile so groß, dass von ihren geschmeidigen, katzenhaften Bewegungen kaum noch etwas übriggeblieben war; bis zur Niederkunft konnte es jetzt nicht mehr lange dauern. Voller Sorge um seinen Nachwuchs war er davon ausgegangen, dass sie sich Ruhe gönnte, dass sie irgendwann selbst einsah, dass anderes nun wichtiger war. Es erschreckte ihn, mit welcher Rücksichtslosigkeit sie ihren Weg weiterging.

»Und ihr macht da auch noch mit?«, klagte er die beiden Kriegerinnen an, mit denen Ilinias hier zusammen war, die gestürzte, die sich gerade aufrappelte, und eine weitere, die amüsiert zugesehen hatte.

»Sie ist nicht krank«, sagte die Erste. »Sie bekommt bloß ein Kind.«

»Sag nicht zu viel, sonst landest du auch da im Dreck«, warnte die Zweite.

»Ilinias, bitte!«

Sie seufzte. Achselzuckend nickte sie den Frauen zu, die beide mehr ihre Freundinnen waren als gestrenge Erzieherinnen, die sich dazu berufen sahen, auf sie zu achten, und folgte Blitz in den Palast.

Er nahm sie bei der Hand. Sein Händedruck war fest. So, dachte sie wütend, führt er auch Manina ab, wenn sie unartig war.

»Ich möchte dir etwas zeigen.« Er blickte sie nicht an wie ein ungehorsames Kind und doch fühlte sie sich so. Sie hatte keine Lust, sich irgendetwas anzusehen, aber sie sah die Freude in seinen Augen und wollte ihm den Tag nicht verderben. Schlimm genug, dass sie ihre schlechte Laune ständig an ihm ausließ; immer wieder wurde sie von Gewissensqualen überwältigt, weil sie ihn schlecht behandelte, und versuchte es mit besonders viel Freundlichkeit und Zärtlichkeit wettzumachen.

»Eine Überraschung?«, fragte sie.

»Ja, eine Überraschung. Ein Geschenk.«

»Ich liebe Geschenke.« Sie lächelte.

Ein Messer, das gut in der Hand lag, mit einer scharfen Klinge. Ein Schild, kriegerisch bemalt, eine gut ausbalancierte Lanze – solche Gegenstände ließen ihr Herz höher schlagen. Was hatte Blitz wohl für sie vorbereitet, um ihr eine Freude zu machen? Seine Aufregung steckte sie an, ihre Schritte wurden schneller. »Was ist es?«

Er öffnete die Tür zu ihrem Zimmer. »Schau. Und, gefällt sie dir?«

Es war eine Wiege. Eine Wiege, aus Holz geschnitzt, die Seitenteile kunstvoll verziert. Ein kleines Kissen lag darin, eine Decke, sogar eine Rassel.

»Ach. Wie schön.« Das war ja gar nichts für sie. Es war für das Kind. Warum nannte er es ein Geschenk, wenn es für das Kind war? Alles, was sie tun musste, was sie essen sollte, was sie zu hören bekam, war für das Kind. Wann kommt es? Wie soll es heißen? Freust du dich schon sehr? Oh wie schön. Du wirst eine wundervolle Mutter sein. Hier, iss das, das wird dir und deinem Kind gut tun.

Niemand fragte danach, was ihr gut tat. Was sie wollte, was sie sich wünschte. Eine Reise nach Salien. Die Ausrüstung einer Leibwächterin. Die Fähigkeit, es mit einem Riesen aufnehmen zu können.

»Freust du dich?« Blitz schaukelte die Wiege, als läge das Kind bereits darin. »Fanes hat sie für uns in Auftrag gegeben. Es ist ihr Geschenk an uns. Ihre Frauen haben die Deckchen genäht und all das hier bestickt. Sie haben«, er zog sie am Arm zum Bett, wo ein Stapel Wäsche lag, »sie haben Kleidung gemacht. Winzige Jäckchen, schau her. Und sogar Söckchen und Mützen.«

»Hm.«

Er schaute sie an. Liebevoll zupfte er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

»Ist das nicht wunderbar? Ich kann es kaum mehr erwarten.«

»Ich auch nicht.«

»Wirklich? Manchmal weiß ich nicht …« Er sprach nicht aus, was ihn beunruhigte.

»Doch, ich freu mich. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass es endlich auf die Welt kommt.« Das zumindest war nicht gelogen. Sie wollte es endlich aus ihrem Bauch heraushaben, sie wollte wieder sie selbst sein. Nie, so kam es ihr vor, hatte sie sich etwas mehr gewünscht.

»Die Liebe kommt«, versicherte ihr Blitz. »Das sagen alle. Sobald eine Mutter ihr Kind sieht, liebt sie es heiß und innig.«

Mutter. Wenn sie dieses Wort hörte, zuckte sie innerlich zurück. Sie war achtzehn. In diesem Alter hatten manche schon drei Kinder, aber andere, so wie die Amazonen, die ohne Mann lebten, waren weitaus älter und sehnten sich auch nicht nach den Freuden der Mutterschaft. Eine Kriegerin, das bin ich, dachte sie. Und mehr Worte brauche ich nicht, um mich zu beschreiben.

»Ich werde es lieben«, versicherte sie Blitz, lächelnd, denn sie wollte nicht, dass er sie so zweifelnd ansah. »Ich liebe es doch jetzt schon. Fast so, wie ich dich liebe.«

Es war nicht schwer, ihn zu belügen. Er glaubte ihr, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass es möglich war, ein Kind zu bekommen und dabei nichts zu empfinden als Zorn. Seine Welt war von Liebe erfüllt – zu ihr, zu ihrem ungeborenen Kind, zu Manina, ja, sie war sich sicher, dass er sogar den Kaiser und die Kaiserin ergeben und anhänglich liebte. Wenn sie merkte, wie anders sie dachte und fühlte, fürchtete sie oft, er könnte schlecht über sie denken und sie weniger lieben. Aber sie wollte von ihm geliebt werden. Alle anderen in diesem Palast waren ihr gleich. Nur seinetwegen war sie hier. Die Ausbildung zur Kriegerin hätte sie lieber in Salien erhalten als hier in Kirifas; wenn Blitz nicht gewesen wäre, hätte sie sich längst auf den Weg dorthin gemacht. Und nun, da sie ein Kind bekam, war der einzige Trost, dass ihn dieses Kind so glücklich machte, dass er sich darüber freute, als wäre noch nie ein Kind auf dieser Welt geboren worden. Manchmal, wenn sie sich kaum rühren konnte und sich wie eine Gefangene ihres eigenes Leibes vorkam, eingesperrt und gefesselt, sagte sie sich immer wieder vor: Es ist für Blitz. Es ist für ihn, er wird mich dafür umso mehr lieben. Es ist für ihn, und nun wird er erst recht nicht mehr an Mino denken. Wie ein Schatten lag diese Furcht über ihr, dass Blitz, der über alles geliebte, an dieses andere Mädchen denken könnte, mit dem er aufgewachsen war.

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