Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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»Oh, keine Ursache. Wenn Ihr doch jetzt zur Truppe gehört. Und das tut Ihr doch jetzt wohl, oder? Fürstin Tinek?« Er sah sich um, als sei ihm gerade jetzt erst aufgefallen, dass ihr Mann nicht anwesend war. »Und Fürst Wikant?«

»Ist … ich glaube … nebenan.« Wo er trank. Sie wusste das. Wenn er nicht schon so viel getrunken hatte, dass er nicht mehr konnte.

»Wunderbar. Denn sicherlich möchte er dabei sein, wenn wir Eure Verbundenheit mit dem Prinzen besiegeln.«

»Ja«, sagte sie rasch, und dann, während ihr dämmerte, dass irgendetwas hinter seinen Worten lauerte, das ihr bisher entgangen war, fragte sie: »Wie – wie meinst du das?«

Sein Lächeln hatte etwas unzweifelhaft Wölfisches, als er statt einer Antwort seinen Ärmel hochschob. Sie hatte das Brandzeichen schon einmal an einem von Zukatas Räubern gesehen, aber damals hatte es nicht ein solches Erschrecken in ihr ausgelöst wie jetzt. Es sprang ihr entgegen, ein Bild, das sich in sie einbrennen würde … in ihren Geist und ihr Fleisch …

Tinek schnappte nach Luft, sie glaubte, ohnmächtig werden zu müssen. Aber ihr Körper verweigerte ihr eine gnädige Bewusstlosigkeit, und sie hörte den Fremden sagen: »Ihr wünscht Euch doch eine Krone, wie ich hörte.«

»Aber …« Sie wollte eine Königin sein. Nicht eine gebrandmarkte Verbrecherin, der der Galgen drohte, sollte das jemals herauskommen.

»Ich bin eine Dame«, wandte sie schwach ein, »ihr könnt doch keiner Frau das antun …?«

»Ihr müsst nicht«, sagte er und lächelte wieder sein Raubtierlächeln. »Beratet Euch mit Eurem Gemahl. Ich warte hier.«

Er beugte sich über den Tisch und fegte die Goldmünzen wieder zusammen. Gebannt sah sie zu, wie er sie in den Beutel zurücktat. Wie eine Schlafwandlerin stand sie auf und ging zur Tür, ohne ihre Füße zu spüren, ohne irgendetwas zu spüren.

»Wikant?« Ihre Stimme klang ungewohnt weinerlich. Er saß auf seinem Stuhl in diesem Raum, der fast ihr Thronsaal gewesen war, bevor sie beschlossen hatten, ein echtes Schloss bauen zu lassen, und wirkte sehr ernst und sehr untätig. Natürlich hatte er getrunken. Gerade jetzt, wo sie ihn brauchte, wo sie ihn so dringend brauchte! »Wikant?« Sie legte ihre Hände auf seine Knie. Ihre Hände. Auf einmal wurde ihr bewusst, wie hell sie waren, wie schön, und wie hell und weiß und schön ihre Arme waren. Ein Mal, wie Vieh … es war nicht zu denken. »Wikant? Oh Wikant!« Sie wollte es ihm erzählen, aber sie konnte nicht. Sie weinte nur, weinte und weinte, bis er schließlich fragte: »Und was ist eigentlich los?«

»Das Geld ist da.«

»Unser Geld?«

»Ja.«

»Das scheint mir kein Grund zum Weinen.« Er sprach sehr langsam und bedächtig, wie immer, wenn er so viel getrunken hatte, dass er nicht stehen konnte.

»Wikant, oh mein Lieber! Sie wollen … Oh, hör mir zu. Zukatas Zeichen. Sie wollen … Zukata will … hörst du mir zu?«

»Das Zeichen«, wiederholte er nachdenklich. »Eine Krone. Die Krone des Kaiserreichs. Und darüber schlägt der Blitz ein. Z für Zukata. Was ist, Tinek? Siehst du dich schon am Galgen baumeln?«

»Aber wir können doch nicht … Wikant, ich kann nicht! Ich will das nicht! Kann es nicht einen anderen Weg geben? Wie kann ich das zulassen?« Sie weinte wieder. Ohne Mitleid beobachtete er, wie die Tränen aus ihren Augen quollen.

»Mit den Wölfen heulen, weißt du noch?«

»Aber doch nicht so! Wikant! Ich habe solche Angst!«

»Wovor?«, fragte er. »Zeigst du jemals öffentlich deine Schultern? Nein, denn das wäre unanständig. Also wo ist das Problem? Niemand wird es sehen.«

»Aber ich werde es wissen! Es wird sein, als gehörten wir ihm.«

»Das tun wir doch schon«, sagte er dumpf. »Längst.«

Alikas Kind kam zuerst. Sie gebar einen Jungen, hübsch und dunkelhaarig. Werie, die Hebamme legte ihr lächelnd den Säugling in den Arm. »Lasst sein Geschrei nicht draußen hören«, warnte sie.

El Jati, der seinen Sohn voller Staunen und Freude betrachtete, achtete nicht auf sie, aber Alika nickte. »Ja«, sagte sie, »ja, natürlich. Aber was ist, wenn es bei Mino noch lange dauert? Wir können ihn nicht ewig verstecken.«

»Es wird nicht lange dauern, mach dir keine Sorgen«, sagte Werie im Brustton tiefster Überzeugung.

Das Gegenteil jedoch sagte sie zu Mino, als sie sie auf Drängen der ungeduldigen Binajatja hin untersuchte. »Drei, vier Wochen durchaus noch.«

Binajatja kniff die Augen zusammen. »So lange? Und es rührt sich bei dir noch gar nichts?«

»Manchmal zieht es ein bisschen«, behauptete Mino.

»Wir können unmöglich einen ganzen Monat warten. Zwillinge, die einen Monat auseinander sind?« Binajatja schüttelte den Kopf. »Und Norha kann jeden Tag zurückkommen. Kannst du es nicht jetzt holen?« Sie starrte die Hebamme eindringlich an und die Hebamme starrte ungerührt zurück. Schließlich seufzte Binajatja. »Wie viel?«

»Fünf Goldstücke.«

»Dafür kann ich mir ein Kind kaufen, wenn ich eines haben möchte!« Ärgerlich ging sie zum Schrank und kramte in einer Schachtel herum. »Hier. Vier Goldstücke für deine Arbeit und eins für dein Schweigen.«

»Mutter, ich glaube nicht, dass es Norha so viel ausmachen würde.«

Aber Binajatja hatte keine Lust, mit ihr zu streiten. »Es geht nicht nur um Norha. Willst du, dass Alika das Kind aufzieht oder nicht? Eine Woche weiter, und es muss doch ins Kloster. Ist dir das lieber? Fang an, Werie. Jetzt oder nie.«

Werie lächelte Mino aufmunternd an. »Dann wollen wir mal.«

»Es ist noch zu früh«, protestierte Mino. »Bitte, ich spüre es, es ist doch noch viel zu früh. Wie kannst du so etwas tun?«

»Du hast deine Mutter gehört. Wir machen es jetzt. Zum Leben ist es groß genug, und wenn nicht, dann eben nicht. Ich rühre dir ein Wehenmittel an. Wenn es nicht so geht, wie wir uns das wünschen, hat sich das deine Mutter selbst zuzuschreiben.«

Als Mino von Alikas Kind erfahren hatte, war sie so froh gewesen, so voller Glück; sie hatte gar nicht daran gedacht, was diese Nachricht für sie selbst bedeutete.

»Was hat Alika bekommen? Einen Jungen oder ein Mädchen?«, fragte sie. Sie versuchte, das Zittern aus ihrer Stimme herauszuhalten. Ihre Angst vor der bevorstehenden gewaltsamen Geburt war so groß, dass ihre Beine sie nicht mehr trugen.

»Einen Jungen«, sagte Werie. »Tamait heißt er. So, und jetzt trink das hier.«

Wenn sie jemals hatte fliehen wollen, hätte sie das gleich nach ihrer Ankunft tun müssen. Oder sie hätte bei den Zintas und bei Keta bleiben können. Dort, wo ihr Kind in fröhlicher Gemeinschaft hätte aufwachsen dürfen, in den Wäldern bei den bunten Wagen. Mit Toris, seinem Vater, der ihm Jonglieren beibrachte, einem Haufen Tanten, die es kitzelten und ihm Lieder vorsangen, einer überglücklichen Großmutter – es passte nicht so recht, sich Variti als Großmutter vorzustellen – und jeder Menge Spielkameraden.

Das alles hatte sie ausgeschlagen, hatte es ihrem Kind vorenthalten. Sie hatte das Unglück gewählt, für sich und damit auch für ihr Kind, doch nie war ihr das so bewusst gewesen wie jetzt. Vielleicht brachte Werie es um. Oder sie selbst starb. Vielleicht endete nun alles, hier in diesem Haus, in dem sie niemals wirklich glücklich gewesen war. Und es war unmöglich, die Entscheidung rückgängig zu machen.

Es war zu spät. Es gab keine Möglichkeit, ohne Binajatjas Erlaubnis von dieser Insel zu entkommen. Sie saß hier fest.

Als sie das Gebräu hinunterschluckte, das übel schmeckende, war es ihr, als würde sie den Tod trinken, für sich und ihr Kind, und während sie auf die Schmerzen wartete, hoffte sie fast darauf, dass der Tod sie hier fand. Aber sie konnte das Gleiche nicht für ihr Kind hoffen.

Werie erlaubte ihr nicht zu schreien, schließlich durfte niemand wissen, dass sie hier ein Kind bekam. Sie heulte in ein Tuch, während die unglaublichen Schmerzen ihren Körper zerrissen. Ich sterbe, dachte sie. Nun geschieht es doch und ich sterbe hier …

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