Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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»Ich sehe eben genau hin. Und ich höre genau hin, wenn jemand mit seinem Reichtum protzt und mir dann weismachen will, dass er zu arm sei, um mir zu helfen. Irgendwo muss man ja hinsehen, wenn man das verächtliche Lächeln nicht mehr ertragen kann.«

»Und dann?«, fragte der höfliche Räuber mit dem Brandmal am Arm.

»Dann kommt ihr nach Tors. Dorthin geht jetzt unsere Reise. Auch in Tors haben wir entfernte Verwandte, die in einem hübschen Schloss leben und auf ihren Schätzen brüten. Wollen wir doch mal sehen, wohin Geiz so alles führen kann.«

»Du willst sie auskundschaften und ihnen dann Diebe ins Haus schicken?«

»Das Schloss in Tors ist größer, dort werden wir uns etwas länger aufhalten«, kündigte Tinek an. »Ich gehe davon aus, dass sie uns ein paar Tage durchfüttern werden, bevor sie uns nach allen Regeln der Etikette die Tür weisen.« Sie nickte den Räubern zu. »Die Hälfte. Das wäre unser gerechter Anteil. Und vielleicht könnte einer von euch uns den Kutscher machen, denn es würde wenig glaubhaft aussehen, wenn wir eigenhändig vorfahren.«

Die fünf Männer machten recht dumme Gesichter, aber in ihren Augen blitzte bereits die Gier auf nach all den Schätzen, die sie sich erhofften.

»Wir sollten Zukata davon unterrichten«, sagte schließlich der Gebrandmarkte. »Ohne seine Zustimmung läuft hier gar nichts.«

Tinek lächelte. »Ja, tut das. Und wenn ihr das macht, richtet ihm Grüße aus und auch die besten Wünsche an Erion, unseren Sohn.«

Wikant setzte sich wieder in die Kutsche. Dort saß er stumm da, das Kinn in die Hand gestützt. Er schien angestrengt nachzudenken, aber sie wusste, dass er nur so tat.

»Ich weiß nicht, ob ich wirklich so tief sinken möchte«, sagte er, als sie zu ihm in den Wagen spähte.

»Tief?«, fragte sie zurück. »Jetzt geht es endlich aufwärts. Glaubst du, mir macht das Spaß? Es geht nur um Erion.«

Aber ihre Wangen glühten, und es schien ihm irgendwie doch, dass es ihr Spaß machte.

»Er ist fort, dein Riese.« Binajatja hatte Mino im Blumengarten gefunden, den Alika angelegt hatte. Dort saß sie auf einer Bank – es war seit längerem Norhas Sitzplatz, am Abend, wenn er sich im Schein der untergehenden Sonne dort ausruhte – und zerpflückte eine dunkelrote Blüte. Die Blumen des Herbstes strahlten in warmen, dunklen Tönen. Alika ließ diesem Garten ebenso viel Pflege angedeihen wie ihrem eigenen, doch da dieser viel größer war, übertrumpfte er ihr bescheidenes Gärtchen bei weitem.

Binajatja räusperte sich. »Ich habe einige Entscheidungen getroffen, während deiner Abwesenheit. Ich arbeite jetzt viel enger mit der Fürstenfamilie von Neiara zusammen. Das kommt beiden Inseln zugute. Wir lassen unsere Händler zusammen reisen und von Wachen begleiten, das ist für uns beide vorteilhaft, vor allem da wir größtenteils dieselben Märkte beliefern. Durch Norha ist dieser Schulterschluss noch enger geworden. Er hofft natürlich darauf, all das hier einmal zu übernehmen. Aber es ist unser Land, Mino. Es sind unsere Gärten, seit Jahrhunderten. Ich habe nicht vor, Arima an Neiara zu übergeben.«

»Natürlich nicht.«

»Ich habe in Erwägung gezogen, ihn zu heiraten.«

Jetzt war Mino doch überrascht. »Ist das dein Ernst?«

»Ich sage nur, ich habe darüber nachgedacht. Aber was würde es nützen? Ich bin zu alt, um noch Kinder zu bekommen, und wenn ich sterbe und er sich eine jüngere Frau nimmt, was bleibt dann von unserer Familie übrig? Außerdem ist Res Leiche nie gefunden worden. Das ist natürlich bei vielen Fischern so und sie werden einfach nach einem Jahr für tot erklärt, aber bei Re war das immer etwas anderes. Die meisten Leute hier wollen nicht glauben, dass er tot ist. Sie haben sich ja sogar geweigert, einen neuen Fischerkönig zu wählen … Wenn ich heiraten würde, würde man mich eine Ehebrecherin schimpfen. Aber jetzt, da du hier bist, ist das Problem gelöst. Du wirst Norha heiraten, Mino. Du wirst dafür sorgen, dass Arima in der Familie bleibt.«

Mino fiel vor Schreck die Blume aus der Hand. »Was?«

Binajatja nickte, zufrieden mit ihrem Plan. »Es ist die ideale Lösung. Du bist mein einziges Kind, Mino. Ich habe niemanden sonst, der unsere Plantagen erben kann. Nur dich. Und Norha hat das Wissen und die Fähigkeit, die Gärten zu pflegen und den Verkauf zu leiten. Ich habe bereits mit ihm darüber gesprochen. Er hat zugegeben, dass er sich Hoffnungen gemacht hat, die Gärten eines Tages ganz zu übernehmen, und ihm war auch klar, dass diese Hoffnung mit deiner Rückkehr zuschanden wurde. Eure Heirat würde seine Stellung hier festigen und ihn seinem Bruder, dem Fürsten Wikant, ebenbürtig machen. Er sieht die Vorteile dieser Verbindung.«

»Norha möchte mich heiraten?«, fragte Mino entsetzt.

»Ich habe nicht gesagt, dass er es möchte, oder dass er begeistert darüber wäre. Aber es ist eine sinnvolle Entscheidung zum Besten aller. Norha ist ein sehr vernünftiger Mann. Andere hätten sich eine Bedenkzeit erbeten oder versucht, weitere Vorteile herauszuschlagen. Er hat jedoch recht schnell zugestimmt. Ich habe den Verdacht, dass er dieselbe Idee hatte, bevor ich sie ausgesprochen habe.« Binajatja ließ sich zu einem Begeisterungssturm hinreißen. »Ach, Mino, ich bin so froh, dass du da bist. Jetzt wird doch noch alles gut. Du wirst heiraten. Ich habe nie erwartet, dass das wirklich eintritt, obwohl eine Mutter die Hoffnung natürlich nie aufgibt.«

»Mutter, aber ich – ich kann nicht heiraten!«

»Und warum nicht?«, fragte Binajatja. Ihr kurzer Gefühlsausbruch war vorbei. Sie betrachtete ihre Tochter mit gerunzelter Stirn.

»Ich bekomme ein Kind.«

»Ach.« Die Augen der Apfelkönigin funkelten zornig auf. »Und wann gedachtest du mir das mitzuteilen?«

»Ich – ich habe nur auf den richtigen Moment gewartet …«

Binajatja stieß wütend die Luft aus. »Ein Riesenkind womöglich?«

»Nein! Ich habe dir doch gesagt, dass Keta wie ein Vater für mich …«

»Wie wird es aussehen?«, unterbrach Binajatja sie ungeduldig. »Du hast Norha gesehen. Rötliches Blond. Irgendetwas in die Richtung?«

»Ein – ein Zintakind.«

Binajatja konnte kaum an sich halten. »Wie dumm bist du eigentlich? Du lässt dir ein Kind machen und dann kommst du her – warum um alles in der Welt? Warum bist du nicht gleich bei diesen Spielleuten und Tagedieben geblieben? Hatten sie keine Lust, dich durchzufüttern? Aber deine Mutter wird es schon richten, hast du gedacht, wie? Du brauchst nur hier angekrochen zu kommen und alles wird gut. Wie konntest du das tun, Mino! Wie kannst du mir das antun? Denkst du denn nie an andere – wenigstens hin und wieder mal? Denkst du nie an das, was andere über uns denken, und wie mich deine Handlungen betreffen könnten?«

Binajatja ballte vor Wut die Fäuste und Mino zuckte zurück, in Erwartung eines Schlags, der jedoch nicht kam.

»Du hast dir diese Suppe eingebrockt«, sagte ihre Mutter. »Jetzt löffle sie gefälligst auch wieder aus. Sei still, ich muss einen Augenblick nachdenken.«

Mino hielt den Kopf gesenkt. Sie schaute auf ihren Bauch. Ja, man sah es schon ein wenig. Mein Kind. Mein süßes, kleines Kind …

Auf einmal sah sie Blitz vor sich. Sie hatte sich verboten, an ihn zu denken, aber plötzlich stand sein Bild wieder vor ihr. Wie er im Palastgarten dagestanden hatte, sein schwarzes Haar, die dunklen Augen, wie er sie, als sie sich ihm an den Hals warf, umarmt hatte. Was er ihr zugeflüstert hatte … Nein. Sie erlaubte sich nicht, es zu denken, sich daran zu erinnern. Und doch gab sie der Versuchung nach, sie konnte nicht anders. Sie wollte nicht weinen, über sich und über ihr Kind und ihre kalt planende Mutter, deshalb wandte sie der Trauer den Rücken zu und dachte an das Glück. Das Glück hatte einen Namen: Blitz. Und es war kurz, wie ein Blitzstrahl während eines tosenden Gewitters, flüchtig, nicht greifbar, und fuhr einem doch durch und durch … Dieser wunderbare Moment des Glücks, dieser herrliche Augenblick, in dem sie ganz gewesen war und alles wiederfand. Dieser Atemzug, dieser Herzschlag, in dem die ganze Welt vollkommen war.

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