Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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»Lass meinen Mann los!«, rief sie zornig.

Keta hatte nicht vor, auf dieser Insel ein Blutbad anzurichten. Bevor die Kriegerin ihn erreichte, stieß er den jungen Mann von sich fort, so dass er rücklings ins Gras stürzte.

»Was ist hier eigentlich los?«, fragte er.

El Jati rappelte sich auf. Er wollte wieder auf Keta losgehen, den Kopf gesenkt wie ein wildgewordener Stier, aber Alika hielt ihn fest.

»Hör auf! Jati, lass es, hör auf!«

Schwer atmend blieb Jati stehen, Tränen liefen ihm über die Wangen. »Du warst es«, wiederholte er anklagend.

»Sage mir, was du mir zur Last legst«, befahl Keta, zugleich sanft und zwingend.

»Du hast meine Mutter umgebracht!«

»Er?«, fragte Alika und Entsetzen und Staunen trat in ihr Gesicht. »Das ist der Riese? Bist du dir sicher, Jati?«

»Und ob ich mir sicher bin! Er hat sie umgebracht. Er hat ihr Gewalt angetan und sie hat es nie verwunden.«

»Mit Sicherheit nicht«, behauptete Keta. »Aber …«

»Nicht hier«, sagte Alika schnell. »Komm mit. Kommt beide mit. Nicht hier vor all diesen Leuten. Komm, dort hinten hinter dem Hügel steht unser Haus. Komm.«

»Du lädtst dieses Ungeheuer in unser Haus?«, fragte Jati entgeistert.

»Ich muss dir etwas sagen«, verkündete Alika. »Was ich schon längst hätte tun sollen. Komm mit.« Ihre Stimme duldete keinen Widerspruch. Sie nahm El Jati bei der Hand und führte ihn nach Hause, und Keta ging ihnen nach, erschrocken und verwundert.

Vor der Haustür versuchte Jati zu verhindern, dass der Riese ihnen folgte, aber Alika befahl ihm zu schweigen und forderte Keta auf, ihr Haus durch die niedrige Tür zu betreten.

»Jati, hör mir zu! Es ist nicht, wie du glaubst. Es war nie, wie du glaubtest. Deine Mutter hat es mir selbst gebeichtet, kurz vor ihrem Tod. Sie hat diesen Mann geliebt, mehr, als sie es jemals hätte tun dürfen. Mehr als deinen nichtsnutzigen Vater. Sie hat …«

»Ähm«, unterbrach Keta. »Ich …«

»Still!«, fuhr sie ihn an. »Jetzt rede ich gerade. Jati, deine Mutter hat mir gesagt, dass du sie einmal überrascht hast. Aber du warst ein Kind. Du glaubtest, der Fremde, den du sahst, würde ihr wehtun, aber so war es ganz und gar nicht. Sie hat ihn wirklich geliebt und sich nur deinetwegen und für Blitz von ihm getrennt. Sie wollte eine heile Familie, falls euer Vater doch zurückkehrte.«

Jati ließ sich auf einen Stuhl sinken. »Das glaube ich nicht«, flüsterte er.

»Und doch war es so. Sie hatte solche Angst, dass du es Jakebeny verraten könntest, wenn er wiederkommt. Deshalb ließ sie dich in dem Glauben, dass der Riese ein Einbrecher war. Sie sagte mir, sie hätte zuerst sogar versucht, es dir zu erklären, aber du hättest nichts davon hören wollen.«

»Das stimmt.« Jati schüttelte den Kopf. »Ich wollte es nicht glauben. Ich dachte, sie wollte mich nur beruhigen.«

»Sie wollte ihr Geheimnis nicht mit ins Grab nehmen. Damals, als wir uns hier das Haus gebaut hatten und als sie dann krank wurde, hat sie es mir gesagt. Sie sagte mir, dass sie niemals jemanden so sehr geliebt hatte wie diesen Riesen. Wie dich«, sagte Alika, an Keta gewandt.

»Nicht ich.« Keta hatte gezwungenermaßen alles mitangehört, aber jetzt musste er sagen, wer es war. »Es kann nur mein Zwillingsbruder sein, von dem ihr sprecht.« Er konnte kaum glauben, dass es hier um Zukata ging. Sein wilder, grausamer Bruder hatte ein Verhältnis mit Blitz’ Mutter gehabt? Eine absurde Hoffnung glomm in ihm auf. »Blitz ist nicht zufällig sein Sohn?«

Das hätte sein Problem auf einen Schlag gelöst, denn sobald Zukata erfuhr, dass Blitz sein Sohn war, würde er ihn bestimmt nicht mehr töten wollen.

»Sie hatte kein Kind von ihm«, sagte Alika und musterte Keta misstrauisch, als könne sie nicht recht glauben, dass es noch einen von seiner Sorte gab.

»Doch«, widersprach Jati.

»Was?«

»Sie hat ein Kind bekommen«, wiederholte er und senkte den Kopf. »Und sie wollte, dass niemand davon erfahren sollte.«

»Sie hat es umgebracht?«, fragte Alika entsetzt. Unwillkürlich legte sie die Hand auf ihren Bauch, und Keta bemerkte, dass sich eine kleine Rundung dort abzeichnete.

»Nein! Oh nein, Alika, das nicht. Ich – ich habe es weggebracht. Zu den Nonnen. Es war ein Mädchen und ich habe es zu den Nonnen gebracht.«

»Deshalb warst du in Salien!« Alika starrte ihren Mann an, als würde sie ihn nicht kennen. »Du hast mir erzählt, du hättest als Jugendlicher eine Pilgerreise gemacht – und dabei hast du deine eigene Schwester weggebracht?«

»Ja.« Jati schaute sie nicht an. Er blickte in Ketas Gesicht und zwang sich dazu, nicht wegzusehen. »Meine Mutter wollte es so. Falls mein Vater wiederkäme; er ist ein strenger, eifersüchtiger Mensch. Und mir tat es auch nicht leid, damals. Es war das Kind eines Ungeheuers, dachte ich. Und wie hätten wir irgendjemandem ein Riesenkind erklären können?«

»Du hast mir das nie gesagt!«, klagte Alika ihn an. »Du hast eine Schwester und sagst mir das nicht? Sie hätte doch hier bei uns aufwachsen können, mit Blitz zusammen!«

»Und warum hast du mir nie erzählt, was meine Mutter dir anvertraut hat? Sobald ich gewusst hätte, dass sie diesen Mann geliebt hat, hätte ich das Kind doch aus dem Kloster geholt!«

Keta hörte zu, wie sie sich stritten, aber in ihm überschlugen sich die Gedanken. Zukata hatte eine Tochter. Wenn er das gewusst hätte, als er nach Manina gesucht hatte! Sie hätten das eine Mädchen gegen das andere eintauschen können!

»Weiß er das?«, fragte er. »Weiß mein Bruder, dass eure Mutter sein Kind geboren hat?«

El Jati schüttelte den Kopf. »Nein. Ich glaube nicht, muss ich wohl sagen, denn langsam glaube ich, ich weiß überhaupt nichts mehr. Er wäre ja nicht der Erste, der sich aus dem Staub macht, wenn eine Liebelei Folgen hat … Nein, ich weiß es wirklich nicht.«

»Wie alt ist sie jetzt wohl?«, fragte Alika.

»Siebzehn«, meinte El Jati. »Und sie war blond, hellblond, mit solchen blauen Augen, wie er sie hat.« Er zeigte auf Keta. »Was habe ich diese blauen Augen gehasst!«

»Wir müssen nach Salien! Wir müssen sie herholen!«

»Jetzt?« Er wies auf ihren Bauch.

Alika lächelte Keta an. »Wir bekommen auch ein Kind, Herr … Wie soll ich dich anreden?«

»Remanaine«, sagte er. »Und ich habe einen Brief für euch.«

»Einen Brief? Von – von deinem Bruder?«, fragte El Jati.

»Nein, keineswegs. Von deinem Bruder.«

Er überreichte endlich die Botschaft, die Blitz ihm mitgegeben hatte.

»Du kennst Blitz?«, rief Alika aus. »Ich habe mich schon gewundert, warum du ihn erwähnt hast … Wo ist er? Geht es ihm gut?«

Jati hatte begonnen zu lesen. Jetzt hob er den Blick und schaute seine Frau mit leuchtenden Augen an. »Blitz ist in Kirifas, beim Kaiser.«

»In Kirifas? Was tut er denn da?«

»Er – lese ich richtig? – er kümmert sich dort um die kleine Tochter des Kaisers? Wie bitte? Wie kommt er denn dazu?«

Keta lächelte. »Habt ihr vielleicht in letzter Zeit Neuigkeiten aus dem Kaiserreich erfahren? Schon mal was gehört vom Helden aus Arima?«

»Der Held aus Arima?«, wiederholte Alika. »Ja, natürlich, der die Prinzessin dem Kaiser wiedergebracht hat …« Ihre Augen wurden groß. »Nein.«

»Doch.«

»Unser Blitz? Unser kleiner Blitz, dieser Taugenichts?«

Jati reichte ihr den Brief. Auf seinem Gesicht lag ein Glanz. »Was für ein Tag«, sagte er. »Schatten aus der Vergangenheit treten zu uns ins Zimmer und dann wieder ist mir, als würde ich der Sonne beim Aufgehen zusehen … Mein Bruder ist am Hof des Kaisers! Und doch wünschte ich, er wäre selbst gekommen, um uns davon zu berichten.«

»Er schreibt, er hat noch eine Überraschung für uns«, sagte Alika erfreut. »Er wird sie uns zeigen, wenn er uns besuchen kommt. Aber er sagt nicht, wann. Weißt du es, Remanaine? Vielleicht besteht die Überraschung darin, dass er draußen vor der Tür steht?«

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