Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

Здесь есть возможность читать онлайн «Lena Klassen - Der Erbe des Riesen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Erbe des Riesen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Erbe des Riesen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

Der Erbe des Riesen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Erbe des Riesen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Nun ist es gleich soweit.«

»Ja.« Instinktiv legte sie ihre Hand auf den Bauch, in dem das Kind heranwuchs. Man sah noch kaum, dass sie schwanger war, aber sie konnte manchmal bereits die Bewegungen des Ungeborenen spüren.

»Ich werde dich regelmäßig besuchen«, versprach er, als hätte er das nicht schon unzählige Male gesagt. »Ich muss doch sehen, wie es meiner Tochter, der edlen Kaisergängerin, und meinem Enkel ergeht.« Er grinste. »Dem Urenkel des Kaisers, vergiss das nicht.«

»Ach, Vater …« Sie seufzte. »Ich bin doch bloß ich. Und Arima gehört nicht mal zum Kaiserreich.«

Er lächelte zufrieden, weil sie ihn wieder Vater genannt hatte, und zugleich schmerzlich, denn er wollte sie nicht hierlassen und ihrer alten Familie zurückgeben. Sie war nicht sein Fleisch und Blut, aber es fühlte sich längst so an – und doch durfte er nichts sagen. Er wusste, dass ihre erste Familie ein älteres Recht auf sie hatte.

Sie gingen von Bord, in diesem winzigen Hafen. Die Häuser der Fischer kamen Keta kleiner als sonstwo vor, schmucke weiße Häuschen, die sich aneinanderkuschelten.

»Dort geht es zu den Plantagen«, sagte sie und zeigte auf den Weg, der durch die Dünen führte. »Und das Dorf der Arbeiter liegt hinter den Hügeln.«

Es war unglaublich, wie wenig sich hier verändert hatte. Alles sah noch genauso aus wie vor drei Jahren. Die Häuser, die Menschen …

»Mino?« Sie begegneten einer Gruppe von Obstpflückern, die sie ungläubig anstarrten, sie und den Riesen, der sie begleitete. Auf den Glücklichen Inseln lebte kein Einziger aus Larings Stamm; die Leute wussten nicht, wen sie mehr bestaunen sollten – die totgeglaubte Tochter der Apfelkönigin oder den Hünen, den sie mitgebracht hatte.

»Ja!« Sie lachte. »Ja, ich bin’s!«

Als sie ihr altes Zuhause erreichte, war Binajatja längst benachrichtigt worden. Sie stand vor der Tür ihres Hauses und wartete.

»Wie alt sie geworden ist«, flüsterte Mino. Vielleicht war sonst alles gleich geblieben, aber für ihre Mutter schienen mehr als drei Jahre vergangen zu sein. Tiefe Furchen hatten sich in ihr Gesicht gegraben, aber sie war immer noch schön. Sie stand da wie eine Königin, aufrecht und stolz, auf ihre Würde gestützt wie auf eine Krücke, und lächelte nicht, als sie ihre Tochter wiedersah.

»Mutter!«, rief Mino und umarmte sie, aber Binajatja stand stocksteif da, ohne sich zu rühren.

»Du lebst also doch«, stellte sie fest. »Und du hast es nie für nötig befunden, mich zu benachrichtigen, wenn es dir schon nicht eilig damit war, zurückzukommen?«

»Ich hatte das Gedächtnis verloren …«, begann Mino, aber Binajatja unterbrach sie. »Und wer ist das?« Sie musterte Keta unverhohlen feindselig. »Seit wann gibt es Riesen auf dieser Insel?«

»Das ist Prinz Keta«, sagte Mino. »Er hat mich hergebracht. Und davor hat er mich geheilt, weil ich fast gestorben wäre, und … Oh Mutter, ich habe dir so viel zu erzählen. Du ahnst ja gar nicht, was ich alles erlebt habe!«

Die Apfelkönigin öffnete die Tür. »Komm nach drinnen«, sagte sie, »das brauchen ja wirklich nicht all diese Leute mit anzuhören. – Ihr könnt wieder an die Arbeit gehen, es gibt hier nichts zu sehen.«

Sie konnte nicht verhindern, dass Keta sich bückte und unter dem Türrahmen hindurch über die Schwelle trat.

Es gab nicht viel zu sagen. Die Worte erstarben auf Minos Zunge, bevor sie ihren Mund verlassen konnten. Sie überließ es Keta, ihre Mutter davon zu unterrichten, dass sie eine Kopfverletzung davongetragen und das Gedächtnis verloren hatte. Als er erwähnte, dass sie in der Zwischenzeit bei den Ziehenden gelebt hatte, hob Binajatja die Brauen.

»Na schön«, meinte sie schließlich. Keta war noch gar nicht dazu gekommen, von ihrer Suche nach Zukata und Maninas Rettung zu berichten, aber Minos Mutter hatte anscheinend genug gehört. »Du warst also krank. Du hast drei Jahre verpasst, in denen sich hier einiges getan hat. Ich habe einen Verwalter eingestellt, der die Arbeit übernommen hat, die ich dir zugedacht hatte. Diesen Vorsprung, den er jetzt dir gegenüber hat, wirst du schwerlich einholen können. Aber wir werden sehen.«

Keta legte Mino beruhigend die Hand auf den Arm. Nimm von meiner Kraft, konnte das heißen, nimm von meiner Stärke, nimm, was immer du brauchst.

»Und Ihr – Prinz Keta, richtig? – steht wie genau zu meiner Tochter? Habt Ihr Euch mit ihr vermählt, während sie krank war und Euch hilflos ausgeliefert war?«

Keta lief rot an.

»Er ist wie ein Vater für mich!«, warf Mino schnell ein.

»Du hattest einen Vater«, erinnerte Binajatja scharf. »Und er hat uns im Stich gelassen. So wie dein Bruder auch.«

»Das hat er nicht!« Sie wusste selbst nicht, woher sie den Mut nahm, das zu sagen. »Lexan hat uns nicht im Stich gelassen! Er ist in Rinland angekommen, Mutter, ist das nicht wunderbar? Ich muss dir von dem Brief erzählen!«

»Genug!«, fuhr ihre Mutter sie an. »Ich will nichts mehr hören. Wie kannst du es wagen, so mit mir zu sprechen? Du hast die Gewohnheiten dieses ganzen Gesindels übernommen, wie? Aber vermutlich sollte ich noch dankbar sein, dass es nicht schlimmer gekommen ist. Dass du nicht entehrt und mit einem Balg am Hals hergekommen bist. So«, sie wandte sich wieder an Keta. »Ich danke Euch für Eure Hilfe, aber nun ist sie ja wieder zu Hause. Ich werde Euch Eure Mühe selbstverständlich entgelten. Wartet hier einen Moment.«

Sie erhob sich und verließ das Zimmer.

»Möwe«, flüsterte Keta, »Möwe, komm mit mir. Lass uns nach Hause gehen, zu Variti und den anderen.«

Aber Mino schüttelte den Kopf. »Das ist meine Mutter.«

»Möwe, bitte …«

Binajatja kam zurück. »Hier.«

Keta starrte ungläubig die Münzen an, die sie vor ihm auf den Tisch legte. »Du willst mich dafür bezahlen?«

Mino nickte ihm stumm zu, flehend, aber er stand auf und wandte sich wutentbrannt an Binajatja. »Du bittest mich nicht in dein Haus, du reichst mir nicht einmal die Hand … Und jetzt willst du mich auch noch bezahlen?«

»Wenn ich es recht verstanden habe, habt Ihr sie geheilt«, sagte Binajatja. »Seit wann arbeiten Ärzte umsonst?«

Keta stand auf. Er ragte gewaltig über ihr auf, aber da die Decke zu niedrig war, konnte er nicht aufrecht stehen. Vorgebeugt, als wollte er jeden Moment auf sie niederfahren, machte er seinem Ärger Luft.

»Du hast mich nicht hereingebeten, du bietest mir nichts zu essen und trinken an, du missachtest alle Regeln der Gastfreundschaft, die es gibt – und glaub mir, ich kenne viele verschiedene Bräuche und Sitten –, und dann willst du mich auch noch bezahlen? Aber das alles könnte ich dir verzeihen, wenn du wenigstens dein eigenes Kind beachten würdest! Dies ist deine Tochter, die ich dir nach Hause gebracht habe! Sie ist mit mir durch ganz Deret-Aif gewandert, sie wurde geehrt im Hause des Kaisers für ihre Hilfe bei der Rettung der Tochter des Kaisers. Sie hat Zukata in die Falle gelockt und gefangengehalten, einen Riesen von meiner Größe. Mit dreiundzwanzig Königen hat sie an einer Tafel gesessen und mit ihnen gespeist. Kanuna El Schattik nannte sie seine Enkelin und machte sie zu seinem Kaisergänger. Im ganzen Kaiserreich gilt ihr Wort so viel wie seins!«

Binajatja blickte ungerührt zu ihm auf.

»In meinem Haus gilt nur mein Wort«, sagte sie.

Mino schämte sich so sehr für ihre Mutter, dass sie kaum sprechen konnte.

Und Keta wünschte sich, er hätte ein ganzes Heer bis an die Zähne bewaffneter Soldaten vor sich. Eine wehrlose Frau, so unverschämt sie auch war, würde er nicht schlagen.

»Komm, Möwe«, sagte er. »Es war ein Fehler, hierher zu kommen. Lass uns nach Hause gehen, zu Variti und den anderen.«

Aber Mino schüttelte den Kopf. »Nein, Keta, ich …«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Erbe des Riesen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Erbe des Riesen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Erbe des Riesen»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Erbe des Riesen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x