Lena Klassen - Der Erbe des Riesen

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Die Saga um Mino, Blitz und die Riesen geht weiter! Zukata, der grausame Riesenprinz, gibt sich noch lange nicht geschlagen. Neben der Kaiserwürde verfolgt er nun noch ein anderes Ziel: die Rache an Blitz, der seine Pläne vereitelt hat. Um Blitz an seiner empfindlichsten Stelle zu treffen, sät er die böse Saat von Gier und Machtgelüsten in Blitz' Heimat, den Glücklichen Inseln. Während er im Osten seine Herrschaft ausbaut, wächst auf der Insel Neiara ein ganz besonderes Kind heran, der einzige Gegner, der es mit Zukata aufnehmen kann: Sorayn, Blitz' Sohn.
"Der Erbe des Riesen" ist der zweite Band der Fantasy-Trilogie «Sehnsucht nach Rinland», in der es um die Sehnsucht nach Heilung und Geborgenheit in Gott geht, um eine nicht auszulöschende Sehnsucht zwischen Pflicht und Ehrgeiz, Schuld und Hoffnung. Dazu bedient sich die Trilogie zahlreicher biblischer Motive.

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Er öffnete die Tür so ruckartig, dass er sie halb aus den Angeln riss. Mino sprang auf.

»Du bleibst hier«, befahl Binajatja. »Das wäre ja noch schöner.«

Aber Mino folgte ihm nach draußen. »Keta! Warte! Ach, Vater, bitte …«

Keta wandte sich zu ihr um. Die Wut war aus seinem Gesicht gewichen. »Was?«, rief er ihr entgegen. »Was denn noch? Du hast es gewusst, nicht wahr? Du wusstest, was dich hier erwartet!«

»Sie ist meine Mutter«, sagte Mino leise.

»In den vergangenen drei Jahren hat Variti dir mehr Liebe gegeben als diese Frau in deinem ganzen Leben! Ach, Möwe, was soll ich machen? Ich möchte dich packen und mitnehmen und zurückbringen. Ich kann dich doch nicht hierlassen. Wie soll ich gehen und wissen, dass du hier bist, bei dieser Frau ohne Lächeln?«

Sie sah die Tränen in seinen Augen und es schnürte ihr die Kehle zu.

»Sie war nicht immer so«, sagte Mino. »Als mein Vater noch da war, hat sie mit uns gespielt und gelacht … Keta, ich – ich kann nicht anders. Mein Platz ist hier. Ich kann sie nicht alleine lassen, nur weil sie unhöflich und starrsinnig ist und weil Familie ihr etwas anderes bedeutet als den Zintas. Sie hat doch nur mich!«

Der Riese blickte sie an, nachdenklich, und schüttelte den Kopf. »Vermutlich sollte ich stolz auf dich sein, weil du so denkst. Aber es bricht mir das Herz, dich in diesem Haus zu lassen. Wie kann ich dir erlauben, dass du dir das antust?« Er seufzte. »Und wie könnte ich es dir verbieten? Auf einer Insel zu leben, auf der niemand dich liebt?«

»Sie liebt mich, glaub mir«, versicherte Mino. »Sie dachte, ich sei tot. Sie hat alle ihre Gefühle begraben, weil sie weitermachen musste. Sie muss so sein, verstehst du, sonst würde sie zusammenbrechen … Aber jetzt werde ich bei ihr sein. Ich kann ihr helfen. Es war heute ein Schock für sie, aber du wirst sehen, wenn du mich das nächste Mal besuchst, sieht alles schon ganz anders aus. Du wirst herkommen und sehen, wie glücklich ich hier bin. Meine Mutter wird dich begrüßen und hereinbitten und wir werden den Tisch decken und dich bewirten. Du wirst uns Nachrichten aus dem Kaiserreich bringen und Grüße von der Sippe …«

Er streckte die Hand aus und wischte ihr eine Träne aus dem Augenwinkel.

»Ich werde jetzt gehen. Aber ich bleibe noch einige Tage hier auf der Insel. Wenn du es dir überlegst, findest du mich schon. Jemand wie ich wird hier kaum unbemerkt abreisen können.«

Sie sah ihm nach, wie er ging, mit großen, ausgreifenden Riesenschritten, dann seufzte sie und ging zurück ins Haus.

Binajatja saß am Tisch und wartete, die Hände gefaltet.

»Da bist du ja. Ich dachte schon, du würdest wieder verschwinden. Jemandem, der drei Jahre lang in der Weltgeschichte herumgondelt und sich einen Dreck darum schert, wie ich hier alleine zurechtkomme, ist das wohl zuzutrauen.«

»Mutter, ich …«

Binajatja ließ sie nicht ausreden. »Ich habe schon immer gewusst, dass du ein selbstsüchtiges Mädchen bist, das seine Zeit lieber mit Herumtreibern verbringt, statt mir zu helfen. Daher wundert mich gar nichts mehr. Was hast du dir dabei gedacht, einen Riesen nach Arima zu bringen? Wir sind hier jemand, Mino. Setz unseren Ruf nicht so leichtfertig aufs Spiel.«

»Mutter, Keta zu beherbergen ist eine Ehre, für jeden. Er ist ein edler Mann und der beste Heiler, den es gibt!«

»Sie sind wild wie Tiere«, wusste Binajatja. »Sie hausen im Gebirge und jeder weiß, warum. Sie können nicht bei den Menschen leben, weil sie keine Menschen sind.«

»Selbst der Kaiser ist ein Riese! Es kann ja wohl nicht so schlimm sein …«

»Ich weiß genug über Riesen.« Die Apfelkönigin verzog vor Abscheu das Gesicht. »Sie sind unberechenbar. Es waren die Riesen, die Jahrhunderte lang Krieg geführt und ein Königreich nach dem anderen unterworfen haben. Die Glücklichen Inseln sind noch frei von ihnen und so soll es bleiben.« Sie musterte ihre Tochter aus zusammengekniffenen Augen. Mino senkte den Kopf. Sie wollte sagen: Du weißt noch nicht alles, ich bin schwanger. Aber sie brachte es nicht über die Lippen.

Zum Glück klopfte es. Den Mann, der verwundert die beschädigte Tür betrachtete, bevor er über die Schwelle stieg, hatte sie noch nie gesehen. Er war mittelgroß und vielleicht doppelt so alt wie sie, ein rothaariger Mann mit einem glattrasierten, von Sonne und Aufregung geröteten Gesicht.

»Binajatja! Ich habe gehört …« Dann fiel sein Blick auf Mino. »Also ist es wahr? Deine Tochter ist heimgekehrt?« Er nickte ihr freundlich zu und reichte ihr die Hand.

»Ich bin Norha«, sagte er. »Herzlich willkommen zu Hause.«

»Unser Verwalter«, stellte Binajatja vor. »Norha von Neiara. Du erinnerst dich doch wohl noch, dass auf unserer Nachbarinsel Wein angebaut wird?«

»Ja, natürlich«, stammelte Mino.

»Nun, Norha ist der Bruder von Wikant, dem Weinfürsten. Wir haben beschlossen, dass unsere Familien in Zukunft enger zusammenarbeiten werden. Norha ist ein Experte für den Weinbau.«

Mino verstand gar nichts mehr. »Was hast du dann mit unserem Obst zu tun?«, fragte sie ihn verwirrt.

»Mittlerweile kenne ich mich schon ganz gut damit aus, werte Mino.« Er verbeugte sich leicht vor ihr, dann wandte er sich wieder der älteren Frau zu. »Binajatja, wir müssen noch diese Sache besprechen, du weißt schon.«

»Die Arbeiter wollen wieder mehr Geld, wie?« Die Apfelkönigin seufzte. »Gut, setz dich her. Mino, du kannst ruhig zuhören. Es wird Zeit, dass du dich wieder mit den Dingen beschäftigst, die dich etwas angehen.«

Sie braucht mich nicht, dachte Mino. Ich bin den ganzen Weg hergekommen, um sie zu sehen, aber sie braucht mich nicht.

Keta hatte den Weg über die Hügel eingeschlagen, durch die Plantagen hindurch. Die Bäume hingen voller Äpfel, rot und golden und hellgrün. Er merkte plötzlich, wie hungrig er war und stopfte sich kurzerhand die Taschen voll. Seine Laune besserte sich wieder.

Die Arbeiter waren damit beschäftigt, die frühen Sorten zu pflücken und in Kisten zu packen. Ein paar hatten ihn gesehen und stießen ihre Kollegen an, um sie auf ihn aufmerksam zu machen. Er fühlte die Blicke auf sich, aber sie waren freundlich. Einige hübsche Frauen winkten ihm zu und er lächelte.

»Wenn wir so groß wären wie du, bräuchten wir die Leitern nicht«, rief jemand.

»Wenn ich so klein wäre wie ihr, würde ich Rüben anbauen«, rief er zurück. Doch auf einmal zerriss ein Schrei die friedliche Atmosphäre, und ehe er es sich versah, stürzte sich jemand auf ihn – ein schwarzhaariger Mann, den Keta nie zuvor gesehen hatte, der ihn jedoch sofort an jemand erinnerte. Der Fremde heulte und fluchte, während er den Riesen mit seinen Fäusten bearbeitete, und Keta, der sich bald von seiner Überraschung erholt hatte, ließ es eine Weile geschehen und versuchte zu begreifen, was ihm da alles an den Kopf geworfen wurde.

»Du warst es! Ich erkenne dich! Du hast sie umgebracht! Du bist schuld! Du hast ihr das angetan!«

Dies war Blitz’ Bruder, das war für Keta unschwer zu erkennen – und aus seinen Schreien sprach ein Schmerz, gefüllt mit dem Dunkel vieler langer Jahre, ein Hass, geboren aus Trauer und ohnmächtiger Wut. Er, der Heiler, fühlte, das hier etwas Altes hervorbrach, das lange Zeit verdrängt gewesen war, ein Geheimnis, das El Jati in sich vergraben hatte und das nun mit der Macht eines Vulkans aus ihm herausquoll.

»Ruhig!«, befahl er mit der Stimme eines Mannes, der einem von Panik erfüllten Tier gut zuspricht. »Ruhig, ganz ruhig.« Er hielt die Handgelenke des Angreifers mit eisernem Griff fest. Dann blickte er auf und sah eine Frau auf sich zustürmen, mit wehendem schwarzen Haar, in der Hand einen Stecken, wie sie von den Pflückern zum Schütteln der oberen Äste verwendet wurden. Sie hielt ihn wie eine Lanze.

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