Regina Mars - Heiße Keramik

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"Ich bin hier, um Ihnen ein Angebot zu machen."
Was macht dieser blonde Schnösel in seiner Werkstatt? Als hätte Gordan nicht schon genug Probleme, steht dieser Robin plötzlich vor dem schlecht gelaunten Keramiker und will eine Plastik, die Gordan nicht töpfern kann. Gordan tut das einzig Richtige und wirft ihn raus.
Aber Robin ist hartnäckig. Um seiner Familie zu beweisen, dass er mehr als ein leichtlebiger Trottel ist, geht er Gordan weiter auf die Nerven. Und Tag für Tag schleicht er sich mehr in dessen Herz …
Enthält: Kleinstadtromantik, Gürteltiergießkannen, betrunkene Eskapaden und die ganz große Liebe.

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»Wieso, er hat dich doch ziemlich weit geworfen.« Kopfschüttelnd wandte sie sich Ludwig und Augenbraue zu. »Das hättet ihr sehen sollen. Hat ihn über der Schulter getragen wie einen Mehlsack.«

»Was, echt?« Neugier blitzte unter Augenbraues Augenbrauen auf. »Warum das denn, Kleiner?«

Kleiner. Robin holte tief Luft und suchte nach seinem inneren, ruhigen Zentrum oder irgendeinem anderen Zen-Scheiß. Verkniffen lächelte er. »Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit. Nichts Ernstes.«

»Wollte er dir etwa nichts verkaufen?«, fragte Augenbraue.

»Nein.« Robin packte sein Bier. »Aber das wird er noch. Zum Wohl!«

»Prost!« Die beiden grinsten. Ja, die machten sich über ihn lustig. Und die Kellnerin war immer noch da. Hm, hatte sie »Gordan« gesagt?

»Kennen Sie Herrn Klingenschmied etwa?«, fragte Robin sie.

»Sicher. Der ist hier Stammgast. Oder wäre er zumindest, wenn er sich noch ein Bier leisten könnte.«

»Lisbeth!« Augenbraue schaute vorwurfsvoll. »Das musst du nicht jedem erzählen.«

Vor allem keinen adligen Jünglingen, die etwas von ihm kaufen wollten. Robin schnaubte innerlich. Als ob er Klingenschmieds Armut nicht selbst bemerkt hätte, kaum, dass er die Werkstatt betreten hatte. Diesen Saustall.

»Ist halt so.« Lisbeth prustete. »Der Gordan ist pleite, das weiß doch jeder. Läuft halt nicht so, wie er will. Vor allem, seit er sich von seinem Kerl getrennt hat. Da hat er ein halbes Jahr lang nichts zustande gebracht.«

»Diese Künstler.« Augenbraue wischte sich den Schaum vom Bart. »Immer Liebeskummer und Sinnkrisen.«

Von seinem Kerl getrennt. Konnte Robin das nutzen? Aber die andere Info war noch besser: »Ludwig sagte, er hätte eine Schwester, die auch hier wohnt.« Er lächelte charmant zu Lisbeth hoch.

Sie grinste zurück. »Ja, die Erica. Ein vertrocknetes Miststück. Wohnt draußen im Muldengraben, mit dem Georg und den Kindern.« Sie beugte sich zu Robin hinunter und flüsterte: »Mit dem Georg hatte ich zu Schulzeiten mal was. Aber sag’s ihr nicht.«

Robin zweifelte nicht daran, dass Erica es wusste. Wenn er weitere Informationen brauchte, würde er definitiv zu Lisbeth gehen.

»Haben Sie Ericas Adresse?«

4. Unerwünschter Gast

»Erica!« Gordan rang sich ein Lächeln ab.

Seine Schwester rang sich ein Naserümpfen ab. »Du stinkst.«

»Stimmt. Ich spring schnell unter die Dusche, dann wird gekocht.«

»Du bist doch nur hier, um zu duschen. Ansonsten interessierst du dich überhaupt nicht für mich.« Bitterkeit färbte ihre Stimme.

»Ach was, Sister.« Er breitete die Arme aus und sie wich zurück. Zum Glück. Er hätte nicht gewusst, was er getan hätte, wenn sie ihn umarmt hätte. Sie hatte ihn seit Jahren nicht mehr umarmt.

Immerhin hatte sie den Weg freigegeben. Bevor sie es sich anders überlegen konnte, schritt er in die staubfreie Diele und über den blütenreinen Teppich, von dem er vermutete, dass sie ihn bügelte. Es roch nach Sagrotan. Der Geruch hielt sich so hartnäckig wie der Geruch nach kalter Asche in einer Raucherbude. Bei Erica rauchte niemand. Keine Nikotinschwade hatte je die weißen Wände berührt, die noch exakt so aussahen wie vor fünf Jahren, als Erica und Georg eingezogen waren. Dabei hatten sie zwei Kinder. Sollten die nicht mit Fingerfarben umhertoben und alles zerstören, was ihnen in die kleinen Finger kam?

Die kleinen Finger waren damit beschäftigt, fein säuberlich ein Malbuch auszumalen. Stille herrschte im Wohnzimmer. Lucy und Luke waren sechs Jahre alt, hatten aber die Gesichtsausdrücke von vierzigjährigen Steuerberatern.

»Na, ihr Racker?«

»Guten Tag, Onkel Gordan«, flöteten sie einstimmig und beugten sich wieder über ihren Maltisch, der null Flecken und keinerlei Buntstiftstriche aufwies. Genau wie der Rest des geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmers. Gordan sah über Lukes Schulter. Der Kleine malte einen lachenden Hund mit abscheulich langen Wimpern und heraushängender Zunge aus. In Beige und Braun.

»Genau die richtigen Farben für einen Hund«, sagte Gordan. »Absolut korrekt.«

Ein verhalten stolzes Lächeln schlich sich in Lukes Gesicht. »Danke. Dein Freund ist in der Küche.«

Sein Freund? Tilmann? Aber der war sein Exfreund und … Gordan atmete tief ein und bekam eine Nase voll Körpergeruch ab. Seinen eigenen Körpergeruch.

»Ich stinke wirklich«, murmelte er.

»Ja«, sagte Lucy, die den Hörtest mit Auszeichnung bestanden hatte. »Bitte dusch endlich.«

»Wirst du etwa frech, Kleine?« Er wartete ab und bekam tatsächlich sowas wie ein Grinsen zu sehen.

»Wie ein Iltis«, ergänzte sie.

»Du hast doch keine Ahnung, was ein Iltis ist. Als ob Erica dich je nach draußen lassen würde, wo du wilde Tiere zu Gesicht bekommen würdest.«

»Wir durften eine lehrreiche Sendung über marderartige Tiere sehen«, sagte sie. Das winzige Grinsen war verschwunden. »Gestern. Weil wir drei Gedichte auswendig gelernt haben.«

»Ach so.«

»Kannst du drei Gedichte, Onkel Gordan?«

Auf Anhieb fiel ihm nur eins ein:

Ein Mädchen wollte Pilze pflücken

Musst sich dafür sehr tief bücken

Jetzt stilltse

Scheiß Pilze

»Nein«, sagte er.

Luke hob den Kopf. »Willst du sie hören, Onkel Gordan?«

»Später gern. Wer ist denn mein Freund?« Tilmann? Er schaffte es nicht, den Namen auszusprechen.

»Ein Mann, den Mama total toll findet«, flüsterte Lucy. »Sie hat dem schon zwei Tees gebracht. Den guten Tee.«

Frechheit. Gordan bekam immer nur den Earl Grey vom Discounter.

»Echt?« Er betrachtete seine Schwester, die in den Raum kam. Vermutlich, um zu verhindern, dass er ihre Kinder mit etwas Schädlichem wie Kunst ansteckte.

»Was erzählst du, Lucy?« Sie lachte hohl. »Herr von Romberg-Krieger ist nur hier, weil er eurem Onkel einen Vorschlag unterbreiten will. Einen Vorschlag, den Gordan besser annehmen sollte.« Sie beugte sich vor. Ihre Augen blitzten wie die einer tollwütigen Sumpfschnepfe. »Wenn er weiter hier duschen will.«

»Was?!« Von Romberg-Krieger? Den Namen kannte er doch. »Der schnöselige Goldjunge?«

»Genau der.« Der schnöselige Goldjunge lehnte im Türrahmen, eine Teetasse in der Hand und sah schnöselig und golden aus. Arschgeige. »Schön, Sie wiederzusehen, Herr Klingenschmied.« Mit seinem Lächeln hätte man Stahl fräsen können.

»Ja, dich auch, Kleiner. Kannst wieder gehen. Dir verkaufe ich nichts.«

»Nicht mal eine von diesen niedlichen Spitzmaustassen?« Oh, der Goldjunge trank seinen guten Tee aus einem von Gordans Meisterwerken. Dabei hatte Erica so viel edles Porzellan. War sie etwa doch stolz auf ihn? Fragend sah er sie an.

Sie seufzte. »Ich habe ihm eine vernünftige Tasse angeboten, aber er wollte die da.«

»Echtes Kunsthandwerk.« Ein blödes Grinsen erschien. »Wirklich beeindruckend.«

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