Regina Mars - Heiße Keramik

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"Ich bin hier, um Ihnen ein Angebot zu machen."
Was macht dieser blonde Schnösel in seiner Werkstatt? Als hätte Gordan nicht schon genug Probleme, steht dieser Robin plötzlich vor dem schlecht gelaunten Keramiker und will eine Plastik, die Gordan nicht töpfern kann. Gordan tut das einzig Richtige und wirft ihn raus.
Aber Robin ist hartnäckig. Um seiner Familie zu beweisen, dass er mehr als ein leichtlebiger Trottel ist, geht er Gordan weiter auf die Nerven. Und Tag für Tag schleicht er sich mehr in dessen Herz …
Enthält: Kleinstadtromantik, Gürteltiergießkannen, betrunkene Eskapaden und die ganz große Liebe.

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Er achtete darauf, die Werkstatttür hinter sich zu verschließen, als er in sein Reich zurückkehrte. Normalerweise war sie offen, damit er in der Sommerhitze nicht erstickte. Aber den kleinen Snob wollte er auf gar keinen Fall wieder an der Backe haben … Er schluckte. Das Gefühl, eine sehr ansehnlich geformte Arschbacke unter der Handfläche zu spüren, kam zurück. Aber das war keine Absicht gewesen. Das war nur, weil der Trottel sich gewehrt hatte! Schlechtes Gewissen kroch durch Gordans Brust.

Na ja, das war ein Versehen. Und es ist ja nicht so, als würde ich Tilmann damit betrügen. Der ist ja längst weg.

Vorletztes Jahr hatte sein Ex sich verabschiedet. Und war gleich darauf mit Gordans altem Schulfeind Louis zusammengezogen. Louis, der Angeber, der früher immer die geilsten Matchbox-Autos gehabt hatte. Und die neusten Spiele, und beim Fußball hatte er auch immer die teuersten Schuhe gehabt. Louis war sich treu geblieben: Inzwischen hatte er eine Villa am Stadtrand, die die roten Dächer von Lummerdingen überblickte. Und ein Managergehalt. Und einen Pool. Und Tilmann.

Die hohle Stelle in Gordans Brust, wo Tilmann einmal gewohnt hatte, schmerzte. Rotblonde Haare und ein verschmitztes Grinsen kamen Gordan in den Sinn.

Hallo Künstler , hatte Tilmann gesagt, damals, als …

Ein Klopfen an der Tür. Sekundenschnell wurde es zu einem Hämmern. Dumpf hallte es durch die stickige Werkstatt.

»Herr Klingenschmied!« Der Snob.

»Bin nicht da!«, bellte Gordan.

»Ihre billigen Witze können Sie sich in die Haare schmieren!« Huch, der war sauer. Immerhin siezte er Gordan noch. »Sie hören sich jetzt mein Angebot an!«

»Junge.« Gordan stellte sich direkt vor die Tür, so, dass er kaum die Stimme heben musste, um auf der anderen Seite verstanden zu werden. »Du verpisst dich. Sofort, oder ich zieh dir die Hose runter und versohl dir den Hintern. Draußen, in der Fußgängerzone.«

Schweigen. Er hörte nichts als das Knacken des alten Hauses, das Knacksen des Ofens und das Rascheln unbezahlter Rechnungen. Lieblich.

»Das tun Sie nicht.« Klang, als wäre der Snob sich da nicht sicher.

»Und wie ich das tue. Bis dein Arsch rot wie eine Mohnblume ist.«

Erneutes Schweigen.

»Das ist mir egal«, sagte der Blonde. »Vielleicht steh ich ja drauf.«

»Was?«

»Ja, woher wissen Sie, dass öffentliche Demütigung nicht mein Fetisch ist? Eventuell tue ich das hier nur, um Sie zu provozieren.«

Gordan lachte. Er war so ungeübt darin, dass es in einem Husten mündete. »Dafür, dass du darauf stehst, hast du dich eben ganz schön aufgeregt.«

»Das … gehört zu meinem Fetisch.«

»Sag mal, Kleiner, wo genau endet diese Unterhaltung in deiner Vorstellung? Wie willst du vom Arschversohl-Fetisch zu dem Punkt kommen, an dem ich dir eine Plastik töpfere?«

Schweigen. Und diesmal hielt es richtig lange. Als er wieder sprach, war es so leise, dass Gordan ihn kaum verstand.

»Bitte. Bitte, Herr Klingenschmied. Es ist wirklich wichtig für mich.«

Hä? Gordan ächzte.

»Junge. Verschwinde. Ich hab zu tun.«

Erst fürchtete er, dass der hartnäckig bleiben würde. Aber dann knarzten die morschen Bretter, die über den Rasen führten. Schließlich klappte die Hoftür. Der Blödmann war weg.

Gordan atmete auf. Tief sog er die Luft in seine Lungen, die abgestanden und viel zu heiß war. Die ganze Werkstatt war zu heiß. Durch die rechte Wand, die zur Hälfte aus Fenstern bestand, knallte Sonnenlicht. Gordan öffnete eins der Fenster und ließ frische, zu heiße Luft in den Raum. Wann hörte diese elende Hitzewelle endlich auf? Zusammen mit seinem Brennofen schraubte sie die Temperaturen hier ins Unerträgliche. Und seinen Körpergeruch ebenfalls. Misstrauisch schnüffelte er an seinen Achseln und bereute es sogleich.

Sah aus, als wäre es Zeit, seine Schwester zu besuchen.

Heute Abend , dachte er. Wenn die Spitzmäuse fertig sind. Solange muss ich es noch mit mir selbst aushalten.

Egal, wie schwer es ihm fiel.

3. Haariger Affe

Kleiner! Dieser behaarte Muskelprotz hatte ihn »Kleiner« genannt! Diesen Spitznamen benutzte Robins ganze verdammte Familie und die Hälfte der Männer, mit denen er geschlafen hatte. Eine Menge Männer also. Dabei war er gar nicht klein. Mit 1,87 Metern war er sogar überdurchschnittlich groß. Aber daran lag es ja nicht.

Er steckte die Hände in die Hosentaschen und blickte in das nächstbeste Schaufenster. Blonde Haare und ein verdammt hübsches Gesicht starrten zurück. Glatt wie ein Babypopo und wesentlich wohlriechender. Aber es war nur so glatt, weil er wusste, wie man einen Rasierer benutzte, zur Hölle! Anders als dieser Affenmensch von Keramiker, der anscheinend noch nie etwas von Haarentfernung gehört hatte. Aus dessen straff gespanntem Unterhemd hatte verschwitzte Haut geschaut, die von dunklen Haaren bedeckt gewesen war. Na, nicht überall. Die Schultern waren glücklicherweise frei davon gewesen. Das kantige Kinn dagegen hatte ausgesehen wie mit Stahlwolle bedeckt. Ein Zehn-Tage-Bart, mindestens. Und wie der gestunken hatte! Wie ein Iltis! Robin war immer noch ganz schlecht.

Na ja.

Mürrisch marschierte er über das holprige Kopfsteinpflaster. Unter dem Gestank hatte eine zwar herbe, aber auch animalisch gute Note gelegen. Wenn so ein Kerl sich über ihn hermachte, würde er bestimmt noch Tage später nach ihm riechen. Widerlich, aber geil.

Nein. Robin reckte das Kinn in die Höhe. Nicht an Sex denken! Einmal im Leben durfte er nicht alles vermasseln, weil er mit dem Schwanz dachte.

»Das ist deine Chance, Robin«, murmelte er. »Versau’s nicht.«

Er würde es ihnen zeigen. Seiner Familie und allen, die ihn je »Kleiner« genannt hatten. Was, zugegeben, auch daran lag, dass er der jüngste Sohn der Familie war. Und daran, dass er sich bevorzugt ältere Liebhaber suchte. Aber sollte er etwa selbst Schuld an der Misere sein? Daran, dass sein Vater ihm so wenig zutraute, dass er ihn in die Postabteilung versetzt hatte, wo er angeblich keinen Schaden anrichten konnte? Nur, weil er …

Robin seufzte und erinnerte sich an die Liste seiner Verfehlungen:

- vom Internat Greifenfels geflogen, wegen illegaler Partys,

- vom Internat Lohenhöhe geflogen, wegen Sex mit einem heißen Mitschüler,

- vom Internat Überlauen geflogen, wegen Sex mit dem heißen Kunstlehrer,

- das Abi nur mit 3,7 bestanden, weil er beim Internats-Hopping zu viel Stoff verpasst hatte,

- das erste Praktikum vergeigt, weil er sich, endlich vom Internat befreit, mit zu vielen heißen Kerlen rumgetrieben hatte,

- das Studium gestartet, indem er eine Affäre mit einem heißen, aber eifersüchtigen Professor eingegangen war. Der ihn durchfallen ließ, als Robin die Affäre beendete,

- den Bachelor noch knapper geschafft als das Abi. Grund: Feiern und heiße Männer,

- bei einem Dreier von einer Drohne gefilmt worden, genau an dem Tag, an dem seine Mutter ihre Kandidatur als Bürgermeisterin bekannt gab,

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