Georg Koytek - Pagat ultimo

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Ziellos wandert Privatdetektiv Conrad Orsini durch das nächtliche Wien. Als er auf der Brücke über den Donaukanal in das wirbelnde Wasser des Flusses blickt, werden in ihm Erinnerungen an seinen letzten, Jahre zurückliegenden Fall als Kriminalbeamter wach, und an Paula.
Am Anfang sah alles nach Selbstmord aus: Zwei tote Frauen, eine Drogensüchtige und eine Gärtnerin. Beide mit aufgeschnittenen Pulsadern. Oder war es doch Mord? Zwischen den beiden Fällen gibt es Parallelen. Bald glaubt Orsini und seine Kollegin Paula Kisch an einen Täter, doch die Ermittlungen drehen sich im Kreis.
Als ein Mitglied der Wiener Symphoniker auf dieselbe Art ermordet wird, ist dem Ermittlungsteam klar: In den Wiener Parks ist ein Serienkiller unterwegs.
Als ein Mitglied der Wiener Symphoniker auf dieselbe Art ermordet wird, ist dem Ermittlungsteam klar: In den Wiener Parks ist ein Serienmörder unterwegs, der jeden Moment wieder zuschlagen kann. Der Druck auf Orsini steigt, die Medien sprechen bereits vom geheimnisvollen «Parkmörder».
Auch in ihrem neuen Kriminalroman erweisen sich Koytek & Stein als profunde Kenner ihrer Stadt: Auf seiner Jagd nach dem mysteriösen Täter durchstreift Orsini die Wiener Parkanlagen, mischt sich unter die Afterwork-Szene und blickt hinter die Kulissen des Konzerthauses und steigt in die «Unterwelt» der Stadt.

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„Machen wir.“ Lehner holte einen länglichen Papiersack aus seinem Koffer und wollte eine der Hände darin einpacken.

„Wart noch einen Moment“, sagte Orsini.

Gottschlich sah ihnen schweigend zu und machte einen tiefen Zug an seiner Zigarette. Orsini vermeinte, den Geruch von Menthol wahrzunehmen, ignorierte ihn und konzentrierte sich wieder auf die Tote. Mit einem Stäbchen hob er die Scherbe vorsichtig an. Der Regen hatte die Reste des eventuell vorhandenen Blutes jedoch großteils weggewaschen. Nur am unteren Rand der Bruchfläche war ein dunkler Strich zu erkennen. Er legte die Scherbe wieder zurück und untersuchte das Handgelenk der Frau.

„Kann ich eine Taschenlampe haben?“, fragte er und fuhr wenig später leise fort: „Ziemlich tiefe Schnitte ...“, während er den Strahl der Lampe auf die Wunde richtete. Trotz der hellen Beleuchtung sah man damit noch genauere Einzelheiten. Durch den Regen waren die Wunden ausgewaschen, es hatte sich kaum eine Kruste gebildet. Als Orsini den restlichen Arm absuchen wollte, fing die Lampe plötzlich zu flackern an.

„Verdammt!“, schoss es zorniger als nötig aus ihm heraus. „Nicht einmal unsere Lampen funktionieren!“

„Gib her“, sagte Wilasich – die Ruhe in Person –, nahm sie, hantierte daran herum und reichte sie ihm wieder.

„Danke“, erwiderte Orsini und leuchtete damit beide Arme ab. Er wünschte, er hätte Wilasich von der Akte mit der Drogensüchtigen erzählt, und verfluchte seine Loyalität Pokorny gegenüber. Mit dem Hintergrund hätte Wilasich die Situation mit anderen Augen betrachtet. Aber neben Gottschlich war dies unmöglich. Er richtete sich auf und wandte sich an Gottschlich: „Selbstmord?“

„Spricht nichts dagegen, oder?“, antwortete Gottschlich beinahe süffisant. Selbst im künstlichen Licht waren die Aknenarben in seinem Gesicht gut zu erkennen. Ein spöttisches Grinsen lag auf den dünnen, farblosen Lippen, als er das „Oder?“ wiederholte.

„Die Frau kommt also extra an diesen Ort, um sich mit einer Glasscherbe die Pulsader aufzuschneiden?“, fragte Orsini. Die Skepsis in seinem Tonfall war kaum zu überhören.

„Wahrscheinlich wohnt sie da.“

„Möglich.“ Orsini drehte langsam an der Lampe, um sich im Zaum zu halten.

„Sicher finden wir einen Abschiedsbrief in ihrer Wohnung.“

„Sie zieht sich also ihr bestes Gewand an ...“

„Genau.“

„Dann geht sie hierher, schneidet sich in aller Ruhe die Pulsader auf und wartet, bis sie stirbt?“

„Genug Zeit war jedenfalls.“

„Du meinst das Unwetter?“, fragte Orsini überfreundlich.

Gottschlich nickte.

„Scheint mir etwas voreilig, deine Einschätzung.“

„Voreilig?“

„Wie hätte sie wissen sollen, dass ausgerechnet heute ein Gewitter ...“

„Habens gestern im Wetterbericht angekündigt ...“ Gottschlich sah Orsini herausfordernd an.

„Nette Annahme“, entgegnete Orsini schärfer. Das Gespräch begann, ihn ernsthaft zu nerven. „Anstatt reine Vermutungen zu verbreiten, solltet ihr vielleicht einfach euren Job machen und die Spuren sichern. Vielleicht würde uns das bei der Feststellung der Todesursache helfen.“

„Die liegt doch auf der Hand.“

„Tatsächlich?“, schoss es aus Orsini heraus.

Gottschlich lehnte sich provokant zurück, nahm dabei einen Zug aus seiner Mentholzigarette und blies elegant einen Rauchring aus. „Na sicher doch!“

Orsini schloss kurz die Augen, ehe er lautstark antwortete: „Am Erdreich ist kein Blut zu sehen. Der Oberarm weist ein Hämatom in der Größe einer Handfläche auf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gerichtsmedizin meine Vermutung bestätigen wird.“ Dann wandte er sich ruckartig ab, gab Wilasich ein Zeichen und ging auf den Funkwagen zu, in dem die Zeugin, eingehüllt in eine Decke, immer noch wartete.

„Lass dich von dem doch nicht provozieren“, versuchte Wilasich ihn zu beruhigen, „das freut ihn nur noch mehr, und was er da daherfaselt, glaubt er doch selber nicht!“

„Ich weiß“, erwiderte Orsini, der sich mehr über seinen kurzen Ausraster ärgerte als über Gottschlich, „jedenfalls rührt der von sich aus keinen Finger zu viel!“ Mit erhobener Hand grüßte er Elvira Zobl, die gerade aus dem Wagen kletterte und wie meist frisch und ausgeschlafen wirkte.

„Hat leider nichts Verdächtiges gesehen“, erklärte sie mit Blick auf die Zeugin. „Nachdem sie die Leiche entdeckt hat, ist sie in körperliche Starre verfallen. Die war offenbar so geschockt, dass sie nicht einmal ihr Handy gefunden hat. Dann ist sie allerdings so lange an derselben Stelle stehen geblieben, bis die Kollegen aufgetaucht sind.“

„Haben die das bestätigt?“

„Ja.“

„Gibt’s andere Zeugen?“

„Bis jetzt noch nicht.“

„Was ist mit den Barkeepern in der Karibik?“

„Die Kollegen überprüfen das gerade. Aber so weit ich das bis jetzt beurteilen kann, haben die nichts gesehen. Wahrscheinlich waren alle damit beschäftigt, die Sachen ins Trockene zu bringen.“

„Anrainer?“

„Gibt’s vermutlich nicht allzu viele. Das ist ein Gymnasium ...“ Elvira Zobl zeigte auf das große Backsteingebäude im Hintergrund.

„Das Akademische.“

Zobl deutete mit dem Kopf einen Halbkreis an. „Dann sind da noch ein paar Wohnungen und ziemlich viele Büros.“

„Ist eine exklusive Gegend“, merkte Orsini an. „Die Häuser können wir uns möglicherweise erst tagsüber vornehmen.“ Er sah sich um.

„Zumindest gibt es eine Kamera beim Aufgang aus der Tiefgarage“, sagte Wilasich.

„Okay, stell zwei Leute ab, die die Aufnahmen sichern und die Autonummern notieren“, antwortete Orsini. „Da fährt mir niemand raus, ohne dass wir die Daten haben.“

„Geht klar. Einer ist ohnehin schon bei der Ausfahrt postiert.“

„Sobald die Kollegen aus der Karibik zurückkommen“, sagte Elvira Zobl, „lass ich sie die gesamte Garage durchsuchen.“ Dann sah sie zur Zeugin im Wagen. „Willst du noch mit ihr sprechen?“

Orsini nickte und beugte sich zum Wageninneren. ­„Orsini, leitender Ermittler“, stellte er sich vor, „hören Sie, ich kann mir denken, wie Sie sich jetzt fühlen, ich bitte Sie, mir aber trotzdem einige Fragen zu beantworten. Es reicht, wenn Sie mit Ja und Nein antworten.“

Die junge Frau zog die Decke enger um die Schultern und sah ihn mit glasigen Augen an. Dabei zitterten ihre Hände so stark, dass ihr die Decke beinahe entglitt. Während er sich zu ihr setzte, krächzte sie kaum hörbar: „Okay.“

„Sie waren da drüben“, begann Orsini, obwohl er das schon wusste, „bei einer Party.“

„Ja.“

„Dann wollten Sie zu Ihrem Auto und mussten ...“

Die Zeugin nickte.

„Und haben dabei die Tote liegen gesehen. Haben Sie irgendetwas an der Lei..., der Frau verändert?“

Kopfschütteln.

„Sind Sie sicher? Wissen Sie, es ist schon öfters vorgekommen, dass im Nachhinein ...“

„Nein“, erwiderte sie leise, aber bestimmt, „ich habe nichts angerührt. Der Anblick war so schrecklich ...“

„Verstehe“, lenkte Orsini ein. „Könnten Sie für mich versuchen, den Weg von der Party bis zu dem Augenblick, als Sie die Tote gefunden haben, noch einmal in Gedanken zu gehen? In Zeitlupe, vielleicht schließen Sie die Augen – manchmal erinnert man sich an Dinge ...“

Die junge Frau holte langsam Luft und ließ sie ebenso gedehnt wieder entströmen. „Ich versuch’s ...“ Nach einer Pause fuhr sie fort: „Zuerst hat’s nur getröpfelt, wir haben uns nicht stören lassen, aber dann – als hätte dort oben jemand den Wasserhahn aufgedreht: So was Ähnliches hab ich nur einmal auf Bali erlebt. Dazu starker Wind, alles ist in der Luft herumgewirbelt. Jeder hat nur mehr irgendwas geschnappt und ist zu den Hütten.“

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