Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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Der Mann führ­te mich in das klei­ne Kon­tor, das sich hin­ten an sei­nen La­den schloss.

Ich möch­te von Ih­nen er­fah­ren, Herr Wie­gand, be­gann ich, ob die­ses Pa­pier auch noch in ei­nem an­de­ren Ge­schäft in Wien ver­kauft wird.

Ganz be­stimmt nicht, er­wi­der­te er selbst­be­wusst. Die Be­zugs­quel­le ist mein Ge­heim­nis.

Es ist eng­li­sches Fa­bri­kat, schal­te­te ich ein, um ein we­nig mit mei­ner Sach­kennt­nis zu prot­zen.

Al­ler­dings, aber es gibt nur eine Fa­brik, die es er­zeugt. Für die an­de­ren Ge­schäf­te, füg­te er ge­ring­schät­zig hin­zu, ist das auch kein Ar­ti­kel. Es wür­de ih­nen lie­gen blei­ben.

Ver­kau­fen Sie viel da­von?

O, sehr viel! Ich bin zu­frie­den.

Ich sah, dass ich die Ge­schich­te nicht ganz rich­tig an­ge­packt hat­te. Wenn ich den jetzt noch wei­ter re­nom­mie­ren ließ, dann kam ich von mei­nem Zie­le nur im­mer mehr ab. Ich nahm also, ge­wis­ser­ma­ßen um mich zu le­gi­ti­mie­ren, ein Dut­zend Brie­fe aus der Ta­sche und zeig­te ihm die Auf­schrif­ten. Die Wir­kung war eine be­frie­di­gen­de; sein Ge­sicht nahm so­fort einen ehr­fürch­ti­gen Aus­druck an.

Herr Wie­gand, sag­te ich, Sie sind Hof­lie­fe­rant und si­cher muss Ih­nen dar­an ge­le­gen sein, sich den Hof zu ver­pflich­ten.

Er ver­beug­te sich sehr de­vot und leg­te die Hand aufs Herz, um an­zu­deu­ten, dass – für den Hof! – er be­reit sei, auch sein Le­ben zu las­sen.

Also, Herr Wie­gand, fuhr ich fort, Sie wer­den sich die höchs­ten Herr­schaf­ten zu Dan­ke ver­bin­den, wenn Sie mir ei­ni­ge Fra­gen be­ant­wor­ten. Ver­kau­fen Sie wirk­lich viel von dem Pa­pier?

Herr, ich ma­che mein Ge­schäft da­mit. Es geht mit dem üb­ri­gen. Da­von al­lein könn­te ich na­tür­lich nicht le­ben.

Das kann ich mir den­ken. Sind Sie in der Lage, die haupt­säch­lichs­ten Ab­neh­mer für die­sen Ar­ti­kel nam­haft zu ma­chen? Mer­ken Sie wohl auf, Herr Wie­gand, den Kai­ser­li­chen Ho­hei­ten ist die prä­zi­se Beant­wor­tung die­ser Fra­ge von be­son­de­rer Wich­tig­keit!

Der Mann war ganz Be­reit­wil­lig­keit und Er­ge­ben­heit. Er knick­te förm­lich zu­sam­men, so oft ich der ho­hen Herr­schaf­ten Er­wäh­nung tat. Er dach­te nach und ge­stand dann, dass er für die­ses Pa­pier ei­gent­lich nur drei Kund­schaf­ten habe. Er lie­fe­re das Pa­pier für den ser­bi­schen Hof, dann sei Lady Prim­ro­se von der eng­li­schen Bot­schaft Ab­neh­me­rin, die stärks­te Kund­schaft sei aber Grä­fin Til­di Leys, die mo­nat­lich min­des­tens ein­mal er­schei­ne, um eine Kas­set­te zu kau­fen. Ich dan­ke Ih­nen, Herr Wie­gand, ich wer­de nicht er­man­geln, Ihre gü­ti­ge Be­reit­wil­lig­keit ho­hen Orts ent­spre­chend her­vor­zu­he­ben.

Dann ging ich. Ich war be­frie­digt. Denn nun war der Kreis doch schon recht eng ge­zo­gen. Also drei Aus­gangs­punk­te und alle drei ei­gent­lich gleich­wer­tig. So muss­te ich sie ein­schät­zen. Denn ich habe es mir bei mei­nem Me­tier zum Grund­satz ge­macht, von vorn­her­ein gar nichts als un­wahr­schein­lich an­zu­neh­men, wenn ich nicht gute Grün­de für eine sol­che An­nah­me hat­te.

An­zu­fan­gen war hier zwei­felsoh­ne mit der Grä­fin Leys. Nicht nur weil da die Nach­for­schung am leich­tes­ten und be­quems­ten schi­en, son­dern weil da schon eine be­stimm­te, viel­ver­spre­chen­de An­ga­be vor­lag. Der star­ke Ver­brauch war doch auf­fäl­lig.

Ich sah auf die Uhr: zehn Uhr. Aus den Post­stem­peln der Brie­fe hat­te ich er­kun­det, dass sie an ver­schie­de­nen Stel­len zwar, aber doch fast aus­nahms­los zur sel­ben Zeit, so ge­gen zwölf Uhr mit­tags auf­ge­ge­ben wor­den wa­ren.

Mei­nen Wa­gen di­ri­gier­te ich in die Reis­ner­stra­ße und ließ ge­gen­über von dem Palais Leys hal­ten, und da blieb ich nun in den Wa­gen zu­rück­ge­lehnt als Beo­b­ach­tungs­pos­ten. Bei mei­nem Ge­schäft muss man Ge­duld ha­ben. Ich ließ mich’s nicht ver­drie­ßen und hat­te ein schar­fes Auge dar­auf, wer aus dem Hau­se ging. Die Die­ner­schaft in­ter­es­sier­te mich nicht. Denn zwei­er­lei war mir schon klar ge­wor­den: ers­tens dass die Brie­fe nicht aus dem Krei­se der Die­ner­schaft her­vor­ge­gan­gen wa­ren. Wenn die Grä­fin mo­nat­lich un­ge­fähr nur eine Kas­set­te ver­brauch­te – was frei­lich un­ter nor­ma­len Ver­hält­nis­sen schon sehr viel war – so war es doch un­mög­lich, dass ihr un­be­merkt so viel von dem Pa­pier ge­stoh­len wer­den konn­te, als für jene mas­sen­haf­ten Brie­fe nö­tig war. Und zwei­tens: Wenn man schon sol­che Brie­fe schreibt, dann ver­traut man ihre Auf­ga­be nicht der Die­ner­schaft an. Der­lei be­sorgt man schon sel­ber und höchst per­sön­lich.

Un­ge­fähr eine Stun­de hat­te ich ge­war­tet, als aus dem Palast­to­re ein pom­pö­ser Por­tier her­austrat, um die Aus­fahrt ei­ner Equi­pa­ge 1zu si­chern. Ich gab mei­nem Kut­scher einen Wink. Wir fuh­ren dem Wa­gen nach.

So lan­ge wir fuh­ren, blieb ich ru­hig sit­zen; da konn­te nichts ge­sche­hen. Als aber nach ei­ner aus­gie­bi­gen, etwa halb­stün­di­gen Spa­zier­fahrt halt­ge­macht wur­de, sprang ich rasch aus dem Wa­gen. Wir wa­ren auf dem Schot­ten­ring, und der schöns­te Früh­lings­son­nen­schein be­leuch­te­te die Sze­ne­rie.

Ein ra­scher Blick be­lehr­te mich, dass ein Brief­kas­ten in der Nähe war. Aus der Equi­pa­ge stieg, un­ter­stützt von ei­nem am Schlag ste­hen­den Be­dien­ten, eine ele­gan­te jun­ge Dame von ganz au­ßer­or­dent­li­cher Schön­heit, blond, das rei­ne Ma­don­nen­ge­sicht. Sie schritt zum Brief­kas­ten. Ich war ra­scher dort, öff­ne­te die Klap­pe und hielt sie, als wol­le ich ihr den Vor­tritt las­sen oder gar be­hilf­lich sein. Sie dank­te mit ei­ner leich­ten Nei­gung des Kop­fes und ei­nem ver­bind­li­chen Lä­cheln. Als sie dann ih­ren Brief in den Spalt schie­ben woll­te, ent­riss ich ihn mit ei­nem ra­schen Schwung ih­ren Fin­gern und brach­te ihn in mei­ner Ta­sche in Si­cher­heit.

Ent­setzt und wie ge­lähmt blick­te sie auf mich; sie brach­te zu­nächst kein Wort her­vor und war dem Um­sin­ken nahe.

Ver­zei­hen Sie, Grä­fin, sag­te ich, das muss­te sein!

Nun erst fand sie wie­der Wor­te.

Wer sind Sie? Was wol­len Sie? Sie ha­ben da eine In­fa­mie be­gan­gen. Ge­ben Sie nur mei­nen Brief wie­der, oder ich neh­me die Hil­fe der Po­li­zei in An­spruch.

Das wäre das bes­te, was Sie tun könn­ten. Grä­fin. Ich ma­che dar­auf auf­merk­sam, dass wir ge­ra­de vor der Po­li­zei­di­rek­ti­on ste­hen – wenn es also ge­fäl­lig ist –! Ich habe hier noch ei­ni­ge Brie­fe, die wir zur Ver­glei­chung mit her­an­zie­hen könn­ten.

Ich zog ein Päck­chen Brie­fe aus der Ta­sche und zeig­te sie ihr. Sie wur­de sehr bleich und war nun nahe dar­an, ihre gan­ze Fas­sung zu ver­lie­ren. Der Be­dien­te, der jetzt erst zu be­mer­ken schi­en, dass da nicht al­les ganz in Ord­nung sei, rück­te nun her­an, gleich­sam zu ih­rem Schut­ze.

Vor al­len Din­gen, Grä­fin, schaf­fen Sie uns den Ben­gel vom Hal­se. Er braucht nicht zu hö­ren, was wir ver­han­deln.

Ein Blick von ihr be­or­der­te die Be­dien­ten­see­le zu­rück.

Und nun, Grä­fin, ge­stat­ten Sie, dass ich mich vor­stel­le. Ich hei­ße Da­go­bert Trost­ler, bin, was Sie viel­leicht be­ru­hi­gen wird, kei­ne Amts­per­son, bin aber von den Ho­hei­ten be­auf­tragt, dem häss­li­chen Spuk ein Ende zu ma­chen. Es war der letz­te der­ar­ti­ge Brief, den Sie ge­schrie­ben ha­ben.

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