Balduin Groller - Detektiv Dagobert

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Überarbeitete Fassung aller 17 Kurzgeschichten England hat Sherlock Holmes, Frankreich – Pardon, Belgien – Hercule Poirot und Österreich? Österreich hat den charmanten Detektiv Dagobert.Lesen Sie hier erstmals in überarbeiteter Fassung alle ursprünglich in 6 Bänden herausgebrachten 17 Kurzgeschichten mit dem sympathischen Ermittler, der seinen bekannten Kollegen an Spitzfindigkeit und Schläue in nichts nachsteht.Dagobert Trostler ist ein Wiener Ruheständler. Sein Vermögen erlaubt ihm ein Leben nach seinen Interessen. Und seine Interessen sind die Verbrechen der feinen Wiener Gesellschaft. Dabei geht er stets charmant vor – immer Gentleman, aber auch immer erfolgreich.Der Leser weiß heute, dass die Donaumonarchie da schon dem Untergang geweiht war – umso unterhaltsamer sind die Geschichten, bieten sie doch einen Blick durchs Schlüsselloch auf eine vergangene Epoche."Cozy Crime" wie man es heute nennt: Krimis zum Schmunzeln und Einkuscheln, ohne pathologische Serienkiller oder alptraumhafte Gewaltorgien.Null Papier Verlag

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Ring­hoff nahm sei­nen Hut, ver­neig­te sich und ver­ließ die A. B. B., um sie nie wie­der zu be­tre­ten.

1 fran­zö­si­sche Re­de­wen­dung: ›Mach die Frau aus­fin­dig!‹, ge­meint ist: ›Da steckt eine Frau da­hin­ter!‹ <<<

Anonyme Briefe.

Seit ei­ni­ger Zeit ward An­dre­as Grum­bach, der Prä­si­dent des Klubs der In­dus­tri­el­len, durch häu­fig wie­der­keh­ren­de an­ony­me Brie­fe be­hel­ligt, die in­des­sen ih­ren Zweck nur in recht un­voll­kom­me­nem Maße er­füll­ten. An­dre­as Grum­bach zählt, ver­mö­ge sei­nes Reich­tums, sei­nes An­se­hens in ge­schäft­li­chen Krei­sen und sei­ner ge­sell­schaft­li­chen Stel­lung zu den Gro­ßen die­ser Welt, und die­se las­sen sich durch Brie­fe so leicht nicht ins Bocks­horn ja­gen. Wenn man täg­lich sei­ne hun­dert und mehr Brie­fe emp­fängt und durch­fliegt, so wird man bald doch recht ab­ge­stumpft, und man­cher Ab­sen­der wür­de sehr ent­täuscht sein in sei­nen Er­war­tun­gen und et­wai­gen Hoff­nun­gen, wenn er sel­ber sähe, wie we­nig tief die mo­ra­li­sche Wir­kung geht, die er mit sei­nem Schrei­ben zu er­zie­len ge­dach­te. Da ist kei­ne Spur mehr von je­nen Ge­müts­be­we­gun­gen, wel­chen der beim An­blick ei­nes Brief­trä­gers un­ter­wor­fen ist, der alle hei­li­gen Zei­ten ein­mal einen Brief er­hält.

An­dre­as Grum­bach kann­te die Brie­fe bald. Es war im­mer das­sel­be ei­gen­tüm­li­che Pa­pier und sie wie­sen im­mer die­sel­be ei­gen­tüm­li­che stei­le Hand­schrift auf, und er warf sie nun im­mer un­er­öff­net in den Pa­pier­korb. Da­mit wäre die Sa­che ab­ge­tan ge­we­sen. Es kam aber et­was dazu, was den Fall ei­ni­ger­ma­ßen kom­pli­zier­te. Auch Grum­bachs Ge­mah­lin wur­de mit der­ar­ti­gen Brie­fen förm­lich über­schüt­tet und sie brach­te ih­nen ge­gen­über nicht die­sel­be küh­le Phi­lo­so­phie auf, wie ihr Mann. Sie war un­glück­lich, wein­te viel, ward ner­vös und ge­trau­te sich gar nicht mehr un­ter die Leu­te. Al­les Zu­re­den half nichts. Sie kam aus den Er­re­gun­gen gar nicht mehr her­aus, sie hat­te kei­ne fro­he Stun­de mehr und ihr Le­ben war ge­ra­de­zu zer­stört.

Auch Frau Grum­bach nahm eine her­vor­ra­gen­de Stel­lung in der Ge­sell­schaft ein und sie war auf sie ängst­li­cher be­dacht, als es wohl un­um­gäng­lich nö­tig ge­we­sen wäre. Denn nie­mand dach­te dar­an, sie zu be­strei­ten oder gar zu un­ter­gra­ben; aber in ihr selbst wirk­te noch ein Ge­fühl der Un­si­cher­heit. Sie war die klei­ne Schau­spie­le­rin Vio­let Moor­lank, als Grum­bach sie nahm, und da­her noch die Un­si­cher­heit. Nie hat­te sich zwar die üble Nach­re­de an sie her­an­ge­wagt, aber die heim­li­che Angst, dass die Ge­sell­schaft sie nicht wer­de an­er­ken­nen und für voll neh­men wol­len, war sie doch nie­mals ganz los ge­wor­den. Die­se Angst war nun ganz über­flüs­sig; denn ih­res Gat­ten An­se­hen war ge­fes­tigt und stark ge­nug, um auch ihre Stel­lung zu ei­ner durch­aus un­an­ge­foch­te­nen zu ma­chen, aber sie be­stand ein­mal, war nie ganz aus­zu­til­gen und ward nun na­tür­lich maß­los ge­stei­gert durch jene in­fa­men Brie­fe mit ih­rem tücki­schen, hä­mi­schen und un­säg­lich ge­mei­nem In­halt.

Da ent­schloss sich denn An­dre­as Grum­bach, doch al­les dar­an­zu­set­zen, um der Sa­che wo­mög­lich ein Ende zu ma­chen. Er hat­te ja sei­nen Freund Da­go­bert Trost­ler, den ge­dien­ten Le­be­mann, des­sen große Pas­si­on es war, sich in der ihm reich­lich zu­ge­mes­se­nen Zeit der Muße als Ama­teur­de­tek­tiv zu be­tä­ti­gen. Der hat­te ihm schon in man­chen schwie­ri­gen und hei­klen Fäl­len mit sei­ner Fin­dig­keit und Kunst der Kom­bi­na­ti­on we­sent­li­che Diens­te ge­leis­tet, er wür­de si­cher­lich auch da Rat schaf­fen kön­nen.

Da­go­bert war Haus­freund bei Grum­bachs, und als sie nun wie­der ein­mal zu dritt bei Ti­sche sa­ßen, setz­te ihm Grum­bach den Fall aus­ein­an­der, in­dem er ihm zu­nächst nur von je­nen Brie­fen sprach, die ihm ge­sandt wor­den wa­ren.

»Also das ist es, Frau Vio­let!« ent­geg­ne­te Da­go­bert, sich an die Haus­frau wen­dend. »Wis­sen Sie, Gnä­digs­te, dass ich schon ernst­lich böse war auf Sie! Sie ha­ben einen Kum­mer und hal­ten ihn ge­heim vor mir, sa­gen mir kein Ster­bens­wört­chen. Ge­hört sich das?«

»Wer spricht denn von mir?«

»Wir spre­chen nur von Ih­nen. Ihr Mann ist ein – Mann und ein Mann setzt sich leicht über ge­wis­se Büber­ei­en hin­weg. Ich müss­te mich aber schlecht ver­ste­hen auf die Psy­cho­lo­gie je­ner an­ony­men Bes­ti­en, wenn ich an­näh­me, dass sie sich da­mit be­gnüg­ten, nur den Mann zu quä­len, wo sich ih­nen eine so schö­ne Ge­le­gen­heit dar­bie­tet, auch die Frau zu mal­trä­tie­ren. Das ist ja im­mer noch das dank­ba­re­re und si­che­re­re Un­ter­neh­men.«

»Da­go­bert, vor Ih­nen kann man wirk­lich nichts ge­heim­hal­ten!« ent­geg­ne­te Frau Vio­let. »Nun denn – ja; ich wer­de mal­trä­tiert mit die­sen fürch­ter­li­chen Brie­fen, und sie wer­den mich noch zur Verzweif­lung trei­ben.«

»Es war mir nach den An­deu­tun­gen Ihres Man­nes nicht schwer, Ihrem Kum­mer auf den Grund zu kom­men. Dass ein Kum­mer be­stand, wuss­te ich und habe ich Ih­nen längst an­ge­se­hen. Da Sie aber fort­ge­setzt schwie­gen, durf­te ich nicht fra­gen. Wol­len Sie mir die Brie­fe zei­gen?«

»Nicht um die Welt!«

»Ich be­grei­fe; sie sind zu un­flä­tig, aber schließ­lich – es wird doch nö­tig sein, wenn wir ver­su­chen wol­len, den Tä­ter oder – die Tä­te­rin zu ent­de­cken.«

»Die Tä­te­rin? So schreibt kei­ne Frau!«

»Hü­ten wir uns vor vor­ge­fass­ten Mei­nun­gen! Sie ken­nen mei­ne An­schau­un­gen, Frau Vio­let. In al­lem Gu­ten und Gro­ßen stel­le ich die Frau hö­her als den Mann; in al­lem Bö­sen, oder sa­gen wir lie­ber in al­ler Bos­heit stel­le ich sie tiefer. Je­den­falls ge­ben Sie mir die Brie­fe und zwar alle, die Sie ha­ben. Grum­bach hat die sei­ni­gen weg­ge­wor­fen. Das war über­eilt und ist sehr scha­de. Je mehr Ma­te­ri­al ich habe, de­sto eher kann ich hof­fen, eine Spur zu ent­de­cken.«

Frau Vio­let brach­te die Brie­fe, einen gan­zen Stoß, wohl an sech­zig oder acht­zig Stück.

»Sie dür­fen sie aber nicht in mei­ner Ge­gen­wart le­sen«, ver­wahr­te sich Frau Vio­let, »ich müss­te vor Scham in die Erde sin­ken.«

»Ich wer­de sie zu Hau­se stu­die­ren«, be­ru­hig­te sie Da­go­bert. »Un­ter­su­chen wir also hier zu­nächst nur ei­ni­ge Äu­ßer­lich­kei­ten. Die Brie­fe sind alle voll­kom­men gleich­för­mig. Re­se­dagrü­nes Pa­pier mit der Am­bi­ti­on ele­gant zu sein, und da­bei doch nur eine bil­li­ge und schlech­te Imi­ta­ti­on des ge­die­ge­nen ge­schöpf­ten hol­län­di­schen Büt­ten­pa­pie­res – lei­der!«

»Wa­rum – ›lei­der‹, Da­go­bert?«

»Weil ich schon im Stil­len ge­wis­se Hoff­nun­gen ge­hegt hat­te. Ich hat­te näm­lich schon ein­mal einen Fall mit an­ony­men Brie­fen. Der war aber kin­der­leicht. Der vor­lie­gen­de scheint weitaus schwie­ri­ger zu sein.« »Was war das für ein Fall? Das müs­sen Sie er­zäh­len, Da­go­bert!«

»Mit Ver­gnü­gen, mei­ne Gnä­digs­te, aber vor­läu­fig wol­len wir bei der Sa­che blei­ben. Al­les deu­tet dar­auf hin, dass der Ab­sen­der oder die Ab­sen­de­rin mit großer Vor­sicht ar­bei­tet. Die Schrift näm­lich lässt einen Schluss auf das Ge­schlecht nicht zu. Ich darf das sa­gen; denn was in Sa­chen der Gra­fo­lo­gie durch Stu­di­um und Beo­b­ach­tung zu er­ler­nen ist, das habe ich zu ler­nen mich red­lich be­müht.«

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