12Vgl. WATSON, Life, 27–51.
13Vgl. HÉBRARD, Disciples (1); DIES., Disciples (2); DIES., Charismatiques.
14Vgl. LANDRON, Communautés; DERS., Apostolat, 113–130.
15Vgl. GMELCH, Gott.
16Die Terminologie für die neuen Formen von Vereinigungen von Gläubigen ist uneinheitlich (vgl. dazu Kapitel 5). In dieser Arbeit wird das Begriffspaar „geistliche Gemeinschaften und Bewegungen“ – GGB bevorzugt.
17Die lebensgeschichtlichen Daten des Gründers Laurent Fabre finden sich in einer im Fußnotenbereich nachgestellten Kurzbiographie zu einem Artikel der theologischen Zeitschrift Concilium und in einem Buch von Pascal und Marie-Annick Pingault (vgl. COMBET/FABRE, Pfingstbewegung, 692; PINGAULT/PINGAULT, Rencontre, 230).
18Vgl. HÉBRARD, Disciples (2), 42.
19Vgl. FABRE, Dimension, 16-17.
20„En 1971, j’étais en faculté de théologie à Lyon sur la colline de Fourvière, je me préparais à être prêtre et terminais ma formation de jésuite (dix années). Un jour, nous étions dans un oratoire à quelques-uns en train de prier quand l’un de nous, Mike, un jésuite américain, se mit à prier à voix haute d’une curieuse manière, dans un langage incompréhensible. Cette courte intervention suffit à me mettre mal à l’aise, et comme j’étais marqué à l’époque par des études de psychologie, je concluaisque Mike avait besoin d’aide. Quelque temps après j’allai, plein de sollicitude, frapper à sa porte et lui demandai des explications sur ces groupes de prière qui se développaient aux États-Unis, sur sa manière de prier, etc. Un long échange m’incita à réfléchir davantage et à partir de ce moment avec un autre jésuite, Bertrand Lepesant, nous prenions du temps pour recueillir des informations sur ce que la presse commençait à nommer le ‚Renouveau charismatique‘ aux États-Unis.“ (FABRE, Interview, 178).
21Vgl. FABRE, Interview, 178.
22Vgl. LANDRON, Communautés, 219.
23Vgl. FABRE, Interview, 179.
24Die J.O.C. – Jeunesse ouvrière chrétienne – ist eine Vereinigung junger Christen, die 1925 von Joseph Cardijn gegründet wurde und mit der Katholischen Aktion in Verbindung stand (vgl. HARNER, Arbeiterjugend, 1141–1142).
25Bei der Parti socialiste unifié handelte es sich um eine im Jahr 1960 in Frankreich gegründete Partei, die sozialdemokratischem Gedankengut nahe stand. Ihre Mitglieder rekrutierten sich hauptsächlich aus Intellektuellenkreisen. In den Wahlen konnte die P.S.U. nie über 5 % der Stimmen erringen. 1989 löste sie sich selbst auf (vgl. Grand Dictionnaire Encyclopédique Larousse, socialiste unifié [partie], 9649).
26Vgl. GMELCH, Gott, 132.
27Die Episkopalkirche ist ein Zweig der anglikanischen Kirche in den USA. Die Gründung geht auf englische Kolonialisten zurück. Nach anfänglicher Abhängigkeit löste sich 1785 die Episkopalkirche von der anglikanischen Kirche Englands ab. Sie ist über ganz Amerika verbreitet (vgl. SCHÜTTE, Episkopalkirche, 728–729).
28Vgl. FABRE, Interview, 179; WATSON, Life, 39; FABRE, Dimension, 16–17; COUTELLIER, Commencements, 3.
29Peter Hocken beschreibt die Taufe im Heiligen Geist, die von dem kirchlichen Sakrament der Taufe zu unterscheiden ist, als eine Umwandlung. Jede Taufe im Heiligen Geist ist persönlicher Art, wird aber von den meisten übereinstimmend als eine überwältigende Erfahrung beschrieben, die zu radikalen Veränderungen im Leben des Geistgetauften führt (vgl. HOCKEN, Herr, 35).
30Vgl. HÉBRARD, Disciples (2), 43.
31Vgl. ebd.; vgl. COUTELLIER, Commencements, 3.
32Vgl. COUTELLIER, Commencements, 3.
33Vgl. HÉBRARD, Disciples (2), 43.
34Vgl. ebd.
35Vgl. ISAAC/DELTHIL, Commencement, 16; FABRE, Interview, 184.
36ISAAC/DELTHIL, Commencement, 16.
37Vgl. LANDRON, Communautés, 59–66; GMELCH, Gott, 45–52; PINA, Voyage, 27–30.
38GMELCH, Gott, 46.
39Ebd.
40Vgl. ebd., 46–47.
41Vgl. GMELCH, Gott, 48.
42Vgl. RATZINGER, Wendezeit, 111.
43COX, Fest, 134.
44Oliver Landron nennt einige Gründer von GGB, die in der 1968er-Bewegung engagiert waren und teilweise radikal linke Positionen vertraten: Bernard Geoffroy, der geistige Vater der Gemeinschaft von Bethanien, die Gründer der Gemeinschaft der Seligpreisungen Gérard Croissant und Jean-Marc Hammel oder Pascal Pingault, der Initiator der Gemeinschaft Pain de Vie (vgl. LANDRON, Communautés, 63).
45Vgl. PINA, Voyage, 27–37.
46Vgl. LANDRON, Communautés, 59–60.
47Vgl. GMELCH, Gott, 46.
48Vgl. WATSON, Life, 33.
49Vgl. ebd., 39–40.
50Vgl. FABRE, Manifeste, 4–6. Fabre entwickelt Gedanken, was das Kommunistische Manifest von Marx und Engels mit dem Manifest von CCN zu tun hat. Als Ausgangspunkt seiner sozialethischen Überlegungen greift Fabre auf die Philosophie von Marx und Engels zurück, was zeigt, wie sehr er von der intellektuellen Auseinandersetzung mit dem neo-marxistischen Gedankengut der 1968er-Bewegung beeinflusst ist. In seinen Ausführungen kommt er zu dem Ergebnis, dass der Traum vom Weltkommunismus scheitern musste. Die Dialektik des Klassenkampfes sei falsch gewesen. Das CCN-Manifest nehme die Gedanken von einer gerechten und sozialen Welt auf, versuche sie aber in einer christlichen Weise zu verwirklichen. Ähnliche Gedanken finden sich in: DERS., Communauté, 77–79; DERS., Interview, 181–183.
51Vgl. CORDES, Bewegungen, 10.
52Vgl. GMELCH, Gott, 238.
53Vgl. CORDES, Bewegungen, 10.
54Vgl. ebd. Die Auslegung der Konzilstexte differiert in der theologischen Lehre je nach Standpunkt des Autors, worauf hier nicht im Einzelnen eingegangen werden kann. Die vorgestellten Deutungen der Konzilstexte folgen Paul Cordes, der die Konzilsdokumente im Hinblick auf die Entstehungshintergründe der GGB befragt hat. Diese Ausdeutung gewinnt insofern an Bedeutung, weil auch Laurent Fabre, ähnlich wie Cordes, Stichworte wie die Wiederentdeckung der Charismen und die Aufwertung der Laien als auschlaggebende Gründe für das Entstehen von CCN anführt (vgl. ISAAC/DELTHIL, Commencement, 16–17).
55Eine Reihe von Konzilstexten lassen sich konkret benennen: Zum Beispiel entfaltet AA 2–4 in drei Artikeln die theologischen Grundlagen des Laienapostolats; AA 18 handelt vom organisierten Apostolat; in AA 19 wird die Vereinigungsfreiheit als menschliches Naturrecht anerkannt; AA 20 ist eine Ermutigung für das Laienapostolat und AA 27 zeigt die ökumenische Dimension des Einsatzes auf. Einige Autoren sehen eine direkte Verbindung zwischen diesen Konzilsaussagen und der Entstehung und dem Wachstum der GGB (vgl. GÜTTLER, Vereinigungsrecht, 193–202; GOLDI, Window, 46–47; RYŁKO, Event, 31–34).
56Vgl. HÉBRARD, Disciples (2), 43.
57Vgl. THE CHEMIN NEUF COMMUNITY, Origins, 30.
58In Anbetracht der geschilderten Fluktuation scheint es fraglich, ob diese sechs namentlich genannten Mitglieder tatsächlich die Personen waren, die im Oktober 1973 in das Haus am Montée du Chemin Neuf eingezogen waren, oder ob der Begriff „Gründergeneration“ in einem weiteren Sinn zu verstehen ist.
59Vgl. COUTELLIER, Commencements, 4.
60Vgl. HÉBRARD, Disciples (2), 43; vgl. GMELCH, Gott, 133. Gmelch spricht von sechs Personen, die das Experiment des gemeinsamen Lebens wagten. Er gibt aber keinerlei Hinweise, wie er zu der von den CCN-Verlautbarungen abweichenden Zahl kommt.
61Vgl. COUTELLIER, Commencements, 4.
62Vgl. http://www.catholicchurch-holyland.com/?p=754(zit.: 31. Juli 2017).
63Vgl. ISAAC/DELTHIL, Commencement, 18.
64Vgl. MONFORT, Laver, 30–31; DERS., Groupe, 28.
65Vgl. http://www.dioceseportlouis.org/le-diocese/les-congregations/communaute-du-cheminneuf/(zit.: 31. Juli 2017).
66Vgl. COUTELLIER, Commencements, 4.
67Vgl. ebd., 3.
68Vgl. WATSON, Life, 39.
69Vgl. ebd., 47.
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