Wolfgang Breuer - Mords-Stünzel

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Es war wieder ein toller Erfolg – das 184. Stünzelfest. Eine Kreistierschau mit Markt und Rummel, wie sie schöner nicht hätte sein können. Doch die große Ernüchterung kommt am Morgen danach. Unter höchst mysteriö­sen Umständen wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Von einem unbescholtenen Landwirt, der selbst plötzlich ins Fadenkreuz von Oberkommissarin Corinna Lauber gerät. Doch die Beamtin aus dem Team von Chefermittler Klaus Klaiser scheint überfordert mit diesem Fall. Zumal es nicht der einzige bleibt. Noch am selben Tag wird auf dem idyllisch gelegenen Waldfestplatz eine weitere grausige Entdeckung gemacht. Ein zweiter brutaler Mord, für den es ebenfalls kein erkennbares Motiv gibt. Und zunächst auch keinen Täter …

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„Und wenn da drin einer ein Schäferstündchen hätte halten wollen?“, hatte Corinna Lauber noch gefragt.

Dann wären die zwei nicht lange da drin geblieben und am Morgen mit Sicherheit nicht mehr da gewesen. Bei den Pferdeäpfeln. „Das hält ma so ohne weiteres nämlich net aus. Auch Pferdedung hat ein ganz besonderes Aroma.“ Mittlerweile grinste Winnie sogar. Er hatte seine Souveränität zurückgewonnen. Zum Glück. Weil er sich schon fast ein wenig schuldig vorgekommen war in dieser Sache.

Aber Corinna nahm ihm diese Zuversicht wieder. Weil sie ihm unverhohlen zu verstehen gab, dass ihr das alles zu obskur vorkomme.

„Vergiss es“, flüsterte Jürgen Corinna ins Ohr. „Der Mann ist nie und immer der, den wir suchen. Er hat vor Jahren den qualvollen Tod seiner Frau miterlebt. Niemals würde der jemanden umbringen.“

„Jaaa, jaaa, ist ja schon guuut“, motzte sie genervt zurück und ging mit ihm etwas beiseite, weg von Stremmel. „Ist mir eigentlich auch klar, dass wir’s da nicht mit einem echten Killer zu tun haben.“

„Und uneigentlich?“

Die Oberkommissarin schaukelte bedächtig den Kopf hin und her. „Naja, das ist halt ziemlich doof alles. Da karrt er hier auf dem Festplatz ’ne Leiche hin und her. Und er merkt’s nicht.“

„Hin- und herkarren ist stark übertrieben. Das waren beim Rangieren höchstens mal 15 Meter. Die Gründe hat er Dir genannt. Und außerdem saß die Dame ja nicht auf seinem Rücksitz im PKW. Sie lag im Anhänger.

„Und trotzdem!“, fuhr sie Winter an. So, als wollte sie sagen: ‚Wer führt denn hier die Ermittlungen? Du oder ich?’ „War doch in Ordnung, ihm ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Verdächtig ist nun mal verdächtig“, glimmte sie nach.

Jürgen schaute konsterniert drein. „Aber wieso ist der Mann denn verdächtig? Weil er uns gemeldet hat, dass in seinem Pferdeanhänger eine tote Frau liegt? Wenn er der Täter wäre, hätte er mit dem Leichnam längst abhauen können. Kein Hahn hätte nach dem Mädel gekräht, das er längst irgendwo hätte einbuddeln können, bevor es überhaupt vermisst gemeldet worden wäre.“

Keine Reaktion mehr von der Kollegin. Er sah nur ihre Halsschlagadern immer weiter hervortreten. ‚Au weia, das kann heiter werden’, dachte er sich.

„In Ordnung Herr Stremmel, Sie können dann nach Hause fahren. Danke“, hatte sie noch knapp nachgelegt und dann abgedreht.

„Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben und sorry, dass Sie warten mussten“, schob Jürgen Winter hinterher. „Machen Sie’s gut.“ Er reichte Winnie die Hand und ging dann auch zum Mondeo rüber, in dem die Kollegin gerade mit hochrotem Kopf Platz genommen hatte.

„Was ist los? Wolltest Du mir die Schau stehlen? Oder was sollte das jetzt?“, empfing sie ihn spitz.

„Was sollte WAS jetzt?“

„Na, die große Verabschiedung mit Entschuldigung und so.“

„Äääh …, verstehe ich jetzt nicht. Ein wenig Höflichkeit schadet doch wirklich nicht. Uns, der Polizei, schon mal gar nicht.“ Winter war angefressen. Was war bloß los mit dieser Kollegin, fragte er sich, während er sich setzte und anschnallte.

„Und Du entscheidest, was und wer höflich ist? Ja?! Du sagst mir, wie ich mich zu verhalten habe. Das ist ja stark. Danke für die Belehrung, Herr Polizeikommissar.“

„Gerne, Frau Kollegin. Kannst ab sofort alles selbst entscheiden. Auf mich wirst Du verzichten müssen. Ich habe nämlich keine Lust, in brennender Luft zu arbeiten.“ Stinksauer stieg Jürgen Winter wieder aus und knallte die Beifahrertür von Corinnas Wagen zu.

Drinnen tobt eine Furie, hatte er den Eindruck. So war ihm die Kollegin noch nie begegnet. Was sie da drinnen schrie und warum sie ständig mit dem Finger auf ihn zeigte, wurde ihm nicht klar. Schließlich startete sie mit wutverzerrtem Gesicht ihren Mondeo und ließ ihn mit einem Riesensatz nach vorne anfahren. Dann raste sie los, dass die Steine auf dem Weg nur so spritzten. In Nullkommanix war sie um die nächste Wegbiegung verschwunden.

„Na klasse!“, brüllte Winter in den Wald hinein. „Das haben wir ja prima hingekriegt!“ Wie ein kleiner Junge, allerdings mit wesentlich mehr Schmackes, schoss er Steine auf dem Weg vor sich her, während er sich langsam per pedes in Richtung des Dorfes aufmachte. Was sollte er jetzt machen? Fußstreife laufen bis Berleburg, oder was? Er war nämlich ohne Auto. Er hatte vor einiger Zeit zwei Kollegen losgeschickt, um bei einem Frühschoppen zu schlichten. War per Funk gekommen.

„Suuuuuper gemacht, du Pfeife!“, schalt er sich. „Sieht gewiss klasse für die Leute aus, wenn ich so in Uniform durch die Gegend latsche. Das suggeriert Sicherheit.“

Er war gerade am Rand des Festplatzes an einer Dreiwegegabelung vorbei gekommen, da hörte er, wie ihm ein Wagen entgegen kam. Mit Vollgas. Dem Motorengeräusch nach konnte das nur Corinna sein. Der wollte er jetzt nicht noch mal begegnen. Daher verschwand er nach links hinter einer Art hoher Hecke in einem kleinen Wiesengelände und stolperte derart, dass es ihn fast hingehauen hätte. Zum Glück konnte er sich an einem Ast festhalten und durch das Gesträuch nach draußen Ausschau halten. Der Wagen war jetzt bedeutend langsamer und blieb fast stehen. Und dann konnte er sie sehen. Corinna, die mit verheulten Augen aus dem offenen Beifahrerfenster schaute und rief: „Ich habe gehört, hier rennen versprengte Polizisten herum, die nicht heim kommen!“

‚Das sollte jetzt wohl lustig sein’, dachte Winter. ‚Klang es aber nicht.’ Was sollte denn dieser Blödsinn? War die Frau nun total übergeschnappt? Er rührte sich nicht und blieb mucksmäuschenstill.

„Nun komm, Jürgen, mach’s mir nicht so schwer“, schniefte sie. „Ich will mich entschuldigen.“ Wieder Schniefen. „Ich hab’ Mist gebaut, großen Mist. Tut mir leid.“

Er rührte sich nicht. ‚Nix da. Jetzt sollst Du braten, Du Miststück.’

„Jürgen, bitte, komm da raus. Ich hab’ Dich doch um die Ecke verschwinden sehen. Ich will mich in aller Form bei Dir entschuldigen. Das war Riesenbockmist, den ich da gebaut habe. Ich glaub’, das geht mir immer so, wenn ich einen Fall mit einem Toten habe. ‚Mein Fall’, überkommt es mich dann immer. ‚Da rührt mir keiner drin rum. Da hab’ nur ich zu sagen.’ Das ist irgendwie …, ich kann’s nicht erklären. Das …, das ist irgendwie manisch.“

„Da wirst Du noch reichlich dazu … lernen müssen“, wollte er noch sagen. Aber da lag er schon auf dem Bauch. Denn als er mit Schwung hinter der Hecke vor und um die Ecke wollte, war er wieder an etwas hängen geblieben, das da am Boden lag. „Scheißast!“, motzte er, als er wieder aufstand und das Teil in der Hand hielt. Doch beim näheren Hinsehen bemerkte er, dass unter dem belaubten Ast noch etwas lag. Sah aus wie ein Männerbein in Jeans und Sportschuhen.

„Hallo!“, rief er, während er weitere Äste von dem Mann herunterzog, „meinen Sie nicht auch, dass es sich daheim zig Mal besser schlafen lässt?“ Doch der Angesprochene konnte ihn nicht mehr hören. Sein Schädel war zerschmettert, sein Mund stand weit offen und war mit Blut gefüllt. Auch aus Nase und Ohren quoll es heraus.

„Scheiße!“, brüllte Jürgen Winter. „Scheiße, Scheiße, Scheiße! Corinna, komm’ her! Ganz schnell! Komm bitte, komm’, komm’, komm’!“ Sein Geschrei hatte etwas Panisches und versetzte die Kollegin in pures Entsetzen. Schnell sprang sie aus dem Wagen, kam herum und stand, die rechte Hand auf der Waffe am Gürtel, direkt vor der aufgedeckten Männerleiche.

Corinna Lauber brachte keinen Ton heraus, schüttelte nur den Kopf. Fassungslos stierte sie auf den Toten. Zunächst unfähig, irgendetwas zu sagen. Aber dann fing sie sich und verstieg sich in ganz eigentümliche Formulierungen: „Wer, um alles in der Welt, tobt sich denn hier auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde in so widerwärtiger Weise aus? Warum bringt er denn auf einem so tollen Fest wahllos Menschen um?“

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