Niels Krause-Kjær - Königspatience - Intrige im Parlament

Здесь есть возможность читать онлайн «Niels Krause-Kjær - Königspatience - Intrige im Parlament» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Königspatience - Intrige im Parlament: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Königspatience - Intrige im Parlament»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der perfekte Thriller für alle «Borgen»-Fans! Dänemark vor der Parlamentswahl: Nachwuchsreporter Ulrik Torp bekommt brisante Informationen zugespielt – direkt aus der legendären «Burg», dem Sitz des dänischen Parlaments. Torps erster Aufmacher wird sein großer Durchbruch. Doch schnell merkt der junge Journalist, dass er selbst Teil des politischen Machtkampfs geworden ist. Er verfängt sich in einem lebensgefährlichen Netz aus Intrigen, Geheimnissen und Lügen. Kann er trotzdem die Wahrheit ans Tageslicht bringen? -

Königspatience - Intrige im Parlament — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Königspatience - Intrige im Parlament», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Du fragst, weil Erhardsen angerufen hat, stimmt’s?“

„Das ist vollkommen gleichgültig“, unterbrach Willatzen. „Eine Million Dänen gehen heute Abend in dem Glauben ins Bett, dass Pingel der Favorit ist. Wenn ihr morgen früh das Gegenteil behauptet, haben sie ein Problem. Was sollen sie glauben?“

„Sie sollen mir glauben. Ich habe vielleicht nicht recht, aber meine Analyse ist weiß Gott die qualifizierteste. Zweifelst du wirklich daran?“ Torp nahm es fast als Beleidigung.

„Nein, du weißt sehr gut, dass ich das nicht tue“, Willatzen stand zweifellos unter Druck, „aber bau bitte ein paar Vorbehalte ein, okay?“

„In meinen Analysen finden sich immer Vorbehalte.“

„Ja, dann bau halt noch mehr ein, Herr Gott.“

„Dann wird es doch völlig nichtssagend. Sag mal, was ist denn da los?“

„Schick mir eine neue Version mit mehr Vorbehalten“, sagte Willatzen fast entschuldigend und legte auf.

Ulrik Torp lehnte sich zurück. Oluf Hansen, der politische Redakteur des Expressen tat immer noch klug im Fernsehen.

„Wir müssen bis zurück in die 1960er, um eine ähnliche politische Situation zu finden“, belehrte er. „Woher weiß er das?“, rief Torp aggressiv in den Raum, „Oluf Hansen war damals noch nicht mal mit der Grundschule fertig“, sagte er und ignorierte, dass er die selbst erst in den Siebzigern abgeschlossen hatte.

Keiner seiner Kollegen sah auf. Sie schrieben. Gereizt setzte Torp sich an den Computer, um eine Handvoll Vorbehalte in seine politische Analyse zum Vorteil von Erik Pingel einzubauen.

*

Eine ratlose Fraktion wird vermutlich in recht kurzer Zeit einen Nachfolger von Aksel Bruun als Parteivorsitzenden auswählen. Zwanzig Jahre lang hat sich niemand in der Partei fragen müssen, wer bestimmt. Weder unter den Ehrenamtlichen noch in der Fraktion. Eine solche Situation prägt die Seele und Selbstwahrnehmung einer Partei. Kämpfe fanden in der zweiten Reihe statt, zwischen den Offizieren. Und auch wenn diese Kämpfe manchmal heftig waren, so haben sie nie die Partei gefährdet. Aksel Bruun bestimmte schließlich! Daher sind die Folgen des plötzlichen Vakuums, das durch den Unfall des dreiundsiebzigjährigen Aksel Bruun entsteht, schwer vorherzusehen. Stirbt er, muss sofort jemand Neues gefunden werden. Überlebt er, wird das Bewusstsein, dass er nicht unsterblich ist, die Partei zutiefst verändern. In jedem Fall rücken die Offiziere ins Rampenlicht, der politische Sprecher Sven Gunnar Kjeldsen und der Fraktionsvorsitzende Erik Pingel …

Jan, der ehrgeizige und recht talentierte Journalistenschüler hörte auf, die Analyse des Politikredakteurs zu lesen. Er hatte sich angewöhnt, nach Redaktionsschluss am Computer in den Artikeln zu stöbern. Nicht, um etwas über Journalismus zu lernen, sondern vor allem, weil er sich sehr für Politik interessierte und nicht bis zum Morgen warten wollte, um die Artikel zu lesen.

„Warst du bei der Redaktionskonferenz heute Morgen nicht schärfer?“ Es waren nur noch er und Ulrik Torp übrig. Die anderen drei wollten schnell nach Hause. Zwei von ihnen hatten an diesem Montag eigentlich freigehabt. Alle drei waren letztes Jahr zum ersten Mal Vater geworden. Sie wollten nach Hause zu den Windeln und einer müden Frau und dem ewig schlechten Gewissen. Torps zwei Kinder waren vergleichsweise alt – fünf und neun Jahre. Aber er erinnerte sich noch gut daran, wie es war, als sie noch ganz klein waren.

„Die Welt ist selten so eindeutig wie eine Redaktionskonferenz“, erwiderte Ulrik Torp. Er wollte niemandem von seinem kleinen Zusammenstoß mit Willatzen erzählen.

„Außerdem habe ich heute Nachmittag von meinen Quellen gehört, dass die Situation etwas undurchsichtiger ist, als ich heute Morgen dachte“, log er. Eigentlich klang das noch glaubwürdig. Es könnte durchaus stimmen. Vielleicht war es doch gut, dass noch ein paar Vorbehalte in die Analyse eingeflossen waren.

Jan stand auf und nahm seinen Mantel vom alten Lehnstuhl.

„Kommst du morgen mit laufen? Eine kleine Runde um die Seen? Sechs Kilometer?“

Der Volontär scherzte. Vor ein paar Wochen hatte Torp sich vor lauter Übermut und schlechtem Gewissen überreden lassen. Als er selbst Volontär und zweiundzwanzig war, rannte er, so oft er wollte, um die verdammten Seen. Vierzehn Jahre, vierzehn Kilo und fünfundzwanzig Prince-Zigaretten täglich, die schnell zu Light, dann zu Ultra Light und dann zu nichts mehr geworden waren – später war er demütig geworden. Er hatte sich in einen etwas ungesunden Vorstadtehemann verwandelt, der jeden Tag zur Arbeit fuhr, zwei Mal pro Woche die Kinder abholte, am Wochenende den Rasen mähte und sich einmal im Monat kontrolliert betrank. Alles, was er in Jans Alter verachtet oder worauf er bestenfalls herabgesehen hatte – hatte er übernommen. Erst an dem Tag, als er um die Seen gelaufen war, war ihm das richtig bewusst geworden. Zu seiner eigenen Überraschung störte es ihn kaum. Er fand es sogar ein bisschen witzig, dass es plötzlich einen Generationenabstand zwischen ihm und einem anderen Menschen, dem er sich verbunden fühlte, gab. Ulrik Torp genoss es, sich gegenüber dem Volontär ein onkelhaftes Image zu geben.

„Lass uns morgen lieber um die Wette schreiben“, sagte er grinsend.

„Dann laufe ich allein. Bis morgen.“

„Komm lieber früh. Wir werden viel zu tun haben.“

„Klar. Tschüss.“

Ulrik Torp war allein. Er hatte noch eine halbe Flasche Bier, und er mochte das Gefühl, fast allein in Christiansborg zu sein. Es war bald halb elf. Der Regen wurde stärker und wurde von Windböen gegen die Fenster gedrückt. Es war hier fast wie in einer Höhle unter Christiansborg.

Das Telefonklingeln schreckte ihn auf. Es war seine Durchwahl. Dann war es sicher Karen, die wissen wollte, wann er nach Hause käme.

„Ulrik.“

„Peder Schou. Entschuldige, wenn ich störe.“

„Das macht nichts.“ Ulrik Torp setzte sich hin.

„Bist du allein?“

„Ja, nur als Chef darf man so lange auf der Arbeit bleiben. Was kann ich für dich tun, Peder? Übrigens tut es mir aufrichtig leid für Aksel. Ich mochte ihn.“

„Wir alle mochten ihn. Nein, ich rufe eigentlich nur an, um zu sagen, dass die Fraktionssitzung morgen erst um zwölf Uhr stattfindet anstatt um zehn Uhr.“

„Ja?“

„Außerdem, ähh …“, der Parteisekretär der Demokratischen Partei zögerte, das Gespräch zu beenden, „… was sagt ihr sonst zu all dem? Also im Dagbladet?“

„Gelinde gesagt, wird es die Zeitung morgen prägen. Ich weiß, dass es im Gespräch war, es als Aufmacher zu nehmen, aber weil er nicht tot ist, machen sie es doch nicht. Offiziell hat die Zeitung also keine Stellung zu irgendwas bezogen.“

„Also, ich meinte auch so … ganz allgemein.“

„Aha. Na ja, viele Kollegen sind persönlich sehr betroffen. Also jedenfalls betroffen. Ich glaube, das sind wohl viele im Land, egal, wo sie politisch stehen. Ein Autor – ich habe nicht gehört, wer – hat heute Nachmittag im Radio gesagt, das Aksel Bruun zum Teil des nationalen Mobiliars geworden wäre. Das hätte ich gern selbst geschrieben.“

„Robert Madsen.“

„Was sagst du?“

„Robert Madsen. Der Autor mit dem nationalen Mobiliar. Das war Robert Madsen“, erklärte der Parteisekretär.

Der Name sagte Ulrik Torp nichts, aber es konnte trotzdem gut ein halbwegs bekannter Schriftsteller sein. Die Literatur war nicht gerade seine starke Seite.

„Es wird sich irgendwann wohl ein Nachfolger für ihn finden“, philosophierte Schou vorsichtig.

„Ich habe es heute Morgen analysiert. Es wird wahrscheinlich entweder Kjeldsen oder Pingel.“ Torp formulierte es nicht wie eine Frage. Er war verwirrt und wartete etwas ab. Sie waren gewohnt, miteinander zu sprechen, tauschten oft Informationen aus, nutzen und kannten sich beruflich sehr gut.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Königspatience - Intrige im Parlament»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Königspatience - Intrige im Parlament» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Königspatience - Intrige im Parlament»

Обсуждение, отзывы о книге «Königspatience - Intrige im Parlament» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x