Niels Krause-Kjær - Königspatience - Intrige im Parlament

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Der perfekte Thriller für alle «Borgen»-Fans! Dänemark vor der Parlamentswahl: Nachwuchsreporter Ulrik Torp bekommt brisante Informationen zugespielt – direkt aus der legendären «Burg», dem Sitz des dänischen Parlaments. Torps erster Aufmacher wird sein großer Durchbruch. Doch schnell merkt der junge Journalist, dass er selbst Teil des politischen Machtkampfs geworden ist. Er verfängt sich in einem lebensgefährlichen Netz aus Intrigen, Geheimnissen und Lügen. Kann er trotzdem die Wahrheit ans Tageslicht bringen? -

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Jetzt bekäme sie zum Beispiel gute und exklusive Bilder. Der Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Partei auf dem Weg nach Christiansborg, nachdem er von dem schrecklichen Unfall gehört hatte. Dadurch erhielten eine Million Zuschauer den Eindruck, dass Erik Pingel die Trauer der Partei ausdrückte und die Person der Einheit war. Vielleicht würde Pia Baggesen zu dem Bild des ernsten Erik Pingel etwas sagen wie, dass hier der wahrscheinlich zukünftige Parteivorsitzende zu sehen war, sollte Aksel Bruun es nicht schaffen. Nein, darauf zu hoffen, wäre schon wieder zu viel.

Das Telefon klingelte schon wieder.

„Peder Schou.“

„Ivan Pedersen. Guten Tag, Peder.“

„Guten Tag, Ivan.“

„Das ist ja wirklich eine furchtbare Sache“, begann Ivan Pedersen, Bezirksvorsitzender in Hobro. Er wollte ein längeres Gespräch über das Leben, den Tod und die Politik mit dem Parteisekretär führen, mit dem er sich vor drei Monaten so gut bei einem Kurs für Kandidaten unterhalten hatte.

„Ja, wir sind ziemlich erschüttert.“ Peder Schou schaltete seinen erfahrenen Autopiloten ein, er hatte ihn noch nie enttäuscht. Er sagte an den richtigen Stellen ja und nein.

Er konnte nicht einfach auflegen oder sagen, dass er keine Zeit hatte. Hobro war sein Zugang zu Ehrenamtlichen im Landkreis Nordjütland. Der verfügte über viele Stimmen bei einer regionalen Sitzung und zwei Stimmen im Hauptvorstand. Vier bis fünf Minuten mussten allerdings genügen. Er ließ den Parteigenossen reden, während er auf seine Rolex sah. Alle dachten, es wäre eine Fälschung, was ihn unfassbar ärgerte. Nach vier Minuten und einer kleinen Öffnung im Redestrom wurde der Parteisekretär aktiv.

„Ja, wir sind alle sehr geschockt.“ Peder Schou tippte mit einer Hand auf seinem Handy. Acht wohlbekannte Ziffern.

Das Telefon Nummer zwei klingelte wie geplant auf dem großen, ordentlichen Mahagonischreibtisch, der schon seit den 1920er-Jahren im Besitz der Partei war. Der Tisch hatte einem kinderlosen Konsul gehört, der alles der Partei vermacht hatte.

„Ivan. Ich muss Schluss machen. Mein anderes Telefon klingelt. Das ist sicher das Krankenhaus. Wir sprechen später noch.“

„Kann sein, dass ich in drei Tagen nach Kopenhagen komme. Dann schaue ich mal vorbei“, sagte der Bezirksvorsitzende von Hobro. Seine Stimme klang, als würde er sich mit den Fingerspitzen an eine Poolkante klammern, wohl wissend, dass er in wenigen Sekunden ins Dunkle rutschen würde. Das Wasser lief ihm bereits in die Nase, nach dem ersten Schluck Wasser hustete er. Gleichzeitig drückte die Stimme Dankbarkeit aus, überhaupt so lange gelebt zu haben.

„Vielleicht Donnerstag?“

„Ja, tu das. Tschüss, Ivan“, sagte Peder Schou, drückte damit sozusagen den Kopf des Bezirksvorsitzenden unter Wasser und hielt ihn dort.

Der Parteisekretär klappte sein Handy zusammen, damit sein anderes Telefon aufhörte zu klingeln, stand abrupt auf und ging ins Vorzimmer.

„Was denkst du dir denn nur? Mir jetzt Regionalleute durchzustellen. Setz doch einmal deinen Kopf ein, wenigstens ein bisschen. Und jetzt will ich einen frischen Kaffee und was zu essen von Brydesen. Sofort!“

Wie ein geschlagener Hund stand seine Sekretärin auf und gehorchte.

*

„Zunächst ist es ein schrecklicher Verlust und ein furchtbares Unglück für Aksels und Hannes Sohn Lars Bruun und seine Familie. Mein Mitgefühl gehört ihnen. Es ist auch für mich ein großer Verlust. Ich kannte Hanne als eine lebensbejahende und aufrichtige Frau. Sie war – im Privaten – die größte Kritikerin ihres Mannes und der Partei. Und wir können nicht ohne sie. Das müssen wir nun aber leider. Unsere Hoffnung ist bloß, dass Aksel Bruun uns nicht auch genommen wird. Er ist ein Stützpfeiler der gesunden Vernunft und der Stärke. Nicht nur die Demokratische Partei und die dänische Politik werden ihn vermissen. Ich persönlich kann mir Christiansborg ohne ihn gar nicht vorstellen.“

Erik Pingel stand auf dem Parkplatz im Schlossgarten. Der Wind fuhr in sein etwas zu langes Haar, das auf seine Brille wehte. Mit der allen Dänen aus vielen Jahren im Fernsehen wohlbekannten Geste, linke Hand darunter und dann nach hinten, richtete er es wieder. Erik Pingel hatte fast eine Überkämmfrisur, aber nur fast. In den nächsten Jahren müsste er eine Entscheidung treffen. Eigentlich war die schon getroffen. Von seiner Frau. Sie hatte sein Übergewicht und seinen Bauch akzeptiert, aber sie wollte keinen Mann mit überkämmter Halbglatze. Die Wähler wahrscheinlich auch nicht, also fiel die Entscheidung nicht schwer. Pingel bereitete sich als Sechsunvierzigjähriger mental auf ein Leben mit Halbglatze vor.

„Was geschieht jetzt?“

„Jetzt geschieht Folgendes: Ich setze mich in mein Büro und starre eine Weile vor mich hin. Denn ehrlich gesagt, ist das hier nicht auszuhalten.“

Erik Pingel war offensichtlich betroffen. Seine Stimme brach leicht, als er, die Haare vor den Augen und die linke Hand bereits auf dem Weg nach oben, umdrehte, um über den Parkplatz zur Hintertreppe von Christiansborg zu gehen.

Die Fernsehkamera folgte ihm bis zum Schluss. Pia Baggesen hatte ganz selbstlos auf eine Außenreportage verzichtet. Stattdessen sprach sie über die Bilder:

„Die Demokratische Partei steht heute nach dem tragischen Unfall unter Schock. Die Fraktion trifft sich erst morgen, am Dienstag um zehn Uhr zur üblichen Fraktionssitzung. Sollte Aksel Bruun sterben oder nicht mehr in der Lage sein, als Parteivorsitzender zurückzukehren, muss ein neuer gefunden werden. Wenn es schnell geschieht, ist der Favorit wahrscheinlich Erik Pingel.“

„Ach, was für ein Quatsch!“

Ulrik Torp war fast allein. Die Fernsehnachrichten liefen im kleinen Büro unterm Dach von Christiansborg bloß im Hintergrund. Das Büro im dritten Stock mit den schrägen Wänden bot nur drei Journalisten Platz. Sie saßen zu fünft hier. Wären da nicht die Stapel alter Zeitungen vor dem Dachfenster, hätte dort noch einer sitzen können. Und ohne den kleinen, runden Tisch mit den kurzen Beinen und den schlecht platzierten, drehbaren Lehnstuhl, der nur als Ablage für Jacken und Taschen benutzt wurde, wäre es eigentlich ganz geräumig in der Christiansborgredaktion des Dagbladet gewesen. Jetzt war es allerdings bloß unordentlich und überfüllt. Der Regen trommelte gegen die Fensterscheiben, und es zog durch die alten Fensterrahmen des Schlosses. Abgesehen vom Fernseher an der Wand störte nur noch das heftige Tippen auf den Tastaturen Ulrik Torps Ausbruch. Es herrschte weder Stress noch Panik. Konzentriert wurde nur an den zehn Spalten plus Titelseite über den Aksel-Bruun-Unfall gearbeitet, die die vier Politikjournalisten und der Volontär füllen mussten. Das würden sie schon schaffen. Und die Hauptredaktion würde die Artikel zu gegebener Zeit und nicht erst kurz vor knapp bekommen. Es war 18:40 Uhr. Noch viel Zeit.

„Bei uns im Studio ist der Politikredakteur des Expressen, Oluf Hansen. Wird sich die politische Landschaft verändern, wenn Aksel Bruun nicht mehr zurückkehrt?“

„Idiot!“, rief Ulrik Torp. Er genoss es, alles zu kommentieren, was er im Fernsehen verfolgte. Seine Kollegen verdienten hier ihr Geld und hatten sich daran gewöhnen müssen. Seine Frau dagegen ärgerte es ganz furchtbar.

Das Telefon klingelte. Nicht das gemeinsame für die ganze Redaktion, sondern Ulrik Torps persönliches. Auf dem Display sah er, dass es Willatzen war.

„Ja!“

„Im Fernsehen heißt es, dass Pingel klarer Favorit ist, wenn es schnell geht. Du schreibst etwas anders.“

„Glaubst du Pia Baggesen mehr als mir, weil sie mehr verdient als ich?“

„Nein, weil sie hübscher ist!“

Ulrik Torp war gerade nicht in der Laune für solche Bemerkungen. Er hatte es so satt, dass alle – nicht nur die Leser, Freunde, Familie, seine eigene Frau, sondern jetzt sogar noch seine Chefs – dem Fernsehen mehr trauten als den Zeitungen.

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