Herbert Wolf - Insekten sterben, Menschen auch!

Здесь есть возможность читать онлайн «Herbert Wolf - Insekten sterben, Menschen auch!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Insekten sterben, Menschen auch!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Insekten sterben, Menschen auch!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Insekten sterben, Menschen auch" – das könnte fast eine Binsenweisheit sein, wenn Herbert Wolf sie in seinen Kurzgeschichten nicht auf fatale Weise wenden würde. Eine Babywunsch-Klinik in einer mittleren Stadt in Tschechien. Die letzte Hoffnung für Frauen, bei denen nichts mehr geht. Und auch hier geschieht, was Medien oft genug kolportiert haben: Zwei Babys werden vertauscht. Und damit beginnt ein gewaltiges und gewalttätiges Drama, das nicht enden will. Nur ganz nebenbei für alle Neugierigen: Die Insekten sind auch da …

Insekten sterben, Menschen auch! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Insekten sterben, Menschen auch!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Wir sollten jetzt erst mal ein Taxi bestellen!“, rief Lars. „Der kann uns die ganze Strecke, auch die über den Feldweg bis zur Absperrung vor dem Bach, zurückfahren. Irgendwo dort muss sie ja sein.“ Er sprang auf und lief zur Rezeption hinüber.

„Ich fahre da auf jeden Fall mit!“, rief Klaus, der seine Beherrschung wiedergefunden hatte. Paul meldete sich ebenfalls.

Ein Taxi, das gerade einen Gast gefahren hatte, wartete zufälligerweise draußen, und der Wagen war frei. Paul ließ sich ein paar Handtücher und einen Bademantel von der Frau an der Rezeption geben, was ihm sinnvoll erschien. Es dauert nicht einmal fünf Minuten, bis die drei Männer schon im Auto saßen.

In der Halle blieben erst mal nur Rosa und Beatrix zurück, während die anderen mit nach draußen zum Taxi gelaufen waren. Beatrix hatte sich auf einen Sessel fallen lassen, und ihre Freundin war eher unschlüssig vor der Rezeption stehen geblieben.

„Was starrst du so auf das Fenster?“, fragte Rosa Beatrix, die ihrem Blick zu folgen suchte.

„Sieh mal, da hat sich gerade eine Wespe in diesem Spinnennetz verfangen. Der rette ich jetzt mal ihr Leben!“

„Also, Beatrix, wirklich! Vergessen, dass diese Biester uns beinahe den Arsch zerstochen hätten?“, schüttelte Rosa den Kopf. „Eine Wespe, man glaubt es nicht.“

Ihre Freundin schien das nicht zu kümmern, sie stand jetzt auf, um zum Fenster zu laufen. Mit einem gezielten Wischer befreite sie die Wespe aus dem Spinnennetz. Die fiel nur leblos auf den Boden und blieb dort reglos leicht verkrümmt liegen.

„Sie ist ja auch schon tot“, sagte Beatrix mit erstickter Stimme.

„Mein Gott, Beatrix.“ Rosa zog sie jetzt mit einem festen Griff zu sich herum. „Alles in Ordnung mit dir? Es ist nur eine Wespe, längst tot!“

„Was ist denn nur mit Petra passiert?“, schluchzte die auf.

„Mensch, du spinnst ja! Hör auf damit!“, versuchte sie Rosa zu trösten.

Sie schien ratlos, weil sie die heftige Emotion ihrer Freundin nicht begriff. Sie schüttelte sie an den Schultern. „Wir haben doch nichts falsch gemacht. Es war Klaus, dem wir diese Situation zu verdanken haben.“

„Nein, es ist doch ganz anders!“ Beatrix löste sich aus Rosas Umklammerung. „Erinnerst du dich denn nicht? Damit hat es doch angefangen, als wir fürchteten, dass uns diese Insekten beim Pinkeln den Hintern zerstechen könnten und Klaus das so blöde kommentiert hat. Das hat uns erst recht gegen ihn aufgebracht. Erinnerst du dich nicht, wie wütend wir auf ihn waren? Vielleicht wäre doch alles ganz anders verlaufen, wenn das nicht passiert wäre.“

Rosa drückte ihre Freundin noch fester an sich. Sie sah es nicht so wie Beatrix. Sie erinnerte sich, dass ihre Abneigung beim ersten Zusammentreffen eingesetzt hatte, und die hatte sich allenfalls verstärkt. Das Erlebnis mit den aggressiven Wespen und Klaus blödem Spruch, das war später hinzugekommen.

***

Auf dem etwas rumpligen, von tiefen Fahrspuren durchzogenen Feldweg fuhr das Taxi eher zu schnell, was seine Fahrgäste mehrfach vergeblich monierten. Die hatten hier gerade so viel Licht und damit Sicht auf die Randbereiche der offenen Felder längs des Weges, dass sie die ein Stück weit nach rechts und links einsehen konnten. Es war trotzdem anstrengend, denn auch der inzwischen sternenklare Himmel bot kaum ausreichend Licht, um die nahe Umgebung auszuleuchten. Selbst das asymmetrische Scheinwerferlicht drang nur einseitig auf den schmalen Randstreifen des Feldwegs durch.

Klaus hatte sich neben den Fahrer gesetzt, die beiden anderen saßen hinten und klebten fast mit ihren Gesichtern an den Seitenscheiben.

„Wieso ist Ihre Freundin eigentlich allein gefahren? Ich dachte, Sie wären als Gruppe unterwegs gewesen“, störte auf einmal der Taxifahrer die Konzentration der drei Fahrgäste.

„Sie ist meine Frau!“, antwortete Klaus genervt. „Allein ist sie ja auch nicht unterwegs gewesen!“

„Hmm, verstehe das dann erst recht nicht“, brummte der Fahrer irritiert, der dabei seinen Beifahrer kurz von der Seite musterte. Die beiden anderen im Auto sagten lieber nichts.

„So, jetzt sind wir an der Abzweigung. Soll ich jetzt nach links abbiegen?“, fragte der Taxifahrer wieder in sachlichem Ton.

„Ja, das ist die einzige Möglichkeit. Könnten Sie aber bitte ab jetzt langsam und möglichst auf der linken Fahrbahnseite fahren? Es kommt uns ja sicher keiner entgegen“, gab Paul eine Anweisung.

Obwohl der Fahrer sich bemühte, jetzt Schrittgeschwindigkeit einzuhalten, schien Paul und Lars der Abstand bis zur gesperrten Brücke erstaunlich kurz zu sein. Sie glaubten, einen weitaus längeren Umweg geradelt zu sein.

„Das sind ziemlich genau sieben Kilometer gewesen von der Abzweigung in den Feldweg bis hierher zum Bach“, erklärte ungefragt der Taxifahrer, der zu wissen schien, was seine Fahrgäste gerade überlegten.

„Nichts!“, stieß Klaus resigniert aus und verstärkte so bei Paul und Lars deren schlechtes Gewissen.

„Wir fahren jetzt die ganze Strecke zurück. Irgendwo muss sie doch sein!“, sagte er laut. „Notfalls laufe ich die ganze Strecke nochmals zu Fuß ab.“

„Wie zu Fuß?“, meldete sich der Taxifahrer zweifelnd. „Meinen Sie, dass ich da warten soll?“

„Wenn notwendig ja, Sie kriegen es doch bezahlt“, entgegnete Paul, dem die Ungeduld des Fahrers auf die Nerven ging.

„Vielleicht hat sie auch nur die Abzweigung übersehen und ist weiter in Richtung Ortschaft gefahren“, erklärte Lars, dem das durchaus plausibel erschien. „Wenn sie doch ein Problem mit ihrem Rad hatte oder wegen des starken Regens vorhin …“

„Die hätte dann doch sicher angerufen“, erklärte Paul, der diese Meinung nicht teilte. „Erscheint mir sehr unwahrscheinlich. Das Radgeschäft hätte sie dann sicher bereits geschlossen vorgefunden.“

Das Taxi hatte inzwischen gewendet und rollte erneut in mäßigem Tempo in Richtung der Abzweigung zum Feldweg. „An die Möglichkeit, dass sich ihre Frau von jemanden hat mitnehmen lassen, haben Sie auch schon gedacht …“, bemerkte der Taxifahrer.

Alle drei hatten das nicht bedacht, und Klaus erschien das auch sofort als unsinnig. Wenn Petra sich von einem Auto hätte mitnehmen lassen, würde sie sich doch längst gemeldet haben, war er sicher. „Meine Frau würde mich dann sofort angerufen haben!“ Über irgendetwas anderes wollte er gar nicht nachdenken.

„Fahren Sie so langsam, wie es geht! Und bleiben Sie dicht am Fahrbahnrand!“

Jetzt erst bemerkten sie den parallel zur Fahrbahn laufenden Straßengraben, der durch hohe Gräser und kleine Büsche leicht zu übersehen war. Keine Idee hatten sie, wie steil die Böschung abfiel und wie tief dieser Graben war.

„Halten Sie mal, bitte“, befahl Klaus dem Taxifahrer, nachdem sie schon einige Kilometer gefahren waren. „Ich konnte kaum etwas neben der Fahrbahn erkennen. Besser, ich steige jetzt aus.“ Und nach dem Aussteigen ermahnte er den Fahrer, dass der hinter ihm herfahren sollte, damit er ausreichend Licht erhielte.

Klaus blieb oft stehen und beugte sich tief hinunter zum Graben. Auf dem rutschigen Gras wäre er einmal beinahe die Böschung hinuntergerutscht, konnte sich aber an einem Strauch festhalten. Resigniert schaute er sich mehrmals zu seinen beiden Gefährten im Auto um und schüttelte den Kopf. Schließlich stiegen die ebenfalls aus und folgten Klaus zu Fuß.

„Da liegt jemand im Graben!“, rief Lars, der etwas voraus stehen geblieben war. Gleich darauf zog er heftig an irgendeinem Gegenstand.

Die beiden anderen rannten zu ihm, um ein Fahrrad hochzuziehen. Für Klaus war sofort klar, sie hatten unzweifelhaft Petras Rad geborgen. Dann stieg er runter in den Graben.

„Es ist Petra!“, gellte Klaus’ Stimme laut auf. Er kniete jetzt ungeachtet der Nässe direkt neben seiner Frau, deren Gesicht im Wasser lag. Er versuchte ihren Körper mit beiden Armen hochzuziehen. Ihre Beine, die sich zuvor offenbar im Fahrradrahmen verfangen hatten, waren jetzt frei. Er musste trotzdem Lars um Hilfe bitten, um seine Frau nach oben auf die Straße zu ziehen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Insekten sterben, Menschen auch!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Insekten sterben, Menschen auch!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Insekten sterben, Menschen auch!»

Обсуждение, отзывы о книге «Insekten sterben, Menschen auch!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x