Herbert Wolf - Insekten sterben, Menschen auch!

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"Insekten sterben, Menschen auch" – das könnte fast eine Binsenweisheit sein, wenn Herbert Wolf sie in seinen Kurzgeschichten nicht auf fatale Weise wenden würde. Eine Babywunsch-Klinik in einer mittleren Stadt in Tschechien. Die letzte Hoffnung für Frauen, bei denen nichts mehr geht. Und auch hier geschieht, was Medien oft genug kolportiert haben: Zwei Babys werden vertauscht. Und damit beginnt ein gewaltiges und gewalttätiges Drama, das nicht enden will. Nur ganz nebenbei für alle Neugierigen: Die Insekten sind auch da …

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Der Himmel verlor mehr und mehr sein Blau, die untergehende Sonne steckte hinter dicken Wolken verborgen, es wurde dunkler. Der Wind frischte in Böen so merklich auf, dass er kräftig dagegenhalten musste. Rechts und links von ihm erstreckten sich offene Felder, was ihn ungeschützt dem Wind aussetzte.

„Hoffentlich bereue ich meinen Einfall heute Abend nicht, lange nachgedacht habe ich nicht!“

***

In der kleinen Stadt wunderten sich alle, dass Klaus nicht zu finden war. Sie hielten am Fahrradgeschäft und erfuhren dort nur, dass niemand sich im Geschäft gemeldet hätte.

„Dann hat er sein Problem anders lösen können“, bemerkte einer aus der Gruppe. „Aber typisch, dass Klaus ohne zu halten gleich weitergefahren ist.“

„Wir sollten auch weiterfahren“, drängte Paul, der die entfernt aufziehenden Wolken sah und sicher mit baldigem Regen rechnete. „Wenn wir nicht nass werden wollen, dann sollten wir jetzt zügiger fahren. Wahrscheinlich schaffen wir das noch rechtzeitig, bevor es zu regnen beginnt. Wir haben ja bereits zwei Drittel der Strecke zurückgelegt, und gleich werden wir von der Straße in einen Feldweg abbiegen müssen. Wenn wir uns beeilen, dann sollten wir es trocken ins Hotel schaffen.“

Das Hinweisschild für Autos am Ortseingang hatte keiner von ihnen beachtet. Das wies auf eine spätere Sperrung der Landstraße hin und verwies auf eine Umleitung für Kraftfahrzeuge. Abgelenkt durch Gespräche und in der Annahme, dass Radfahrer nicht betroffen sein würden, hatten sie diese Hinweise schlicht ignoriert. Der geringe Autoverkehr hätte ihnen am Ortsausgang auffallen können, sie beachteten es aber nicht.

Bei der Abzweigung in den Feldweg hielten sie an. Ihnen war unklar, ob sie der Straße weiter folgen oder in den Schotterweg abbiegen sollten, vor dem jetzt das Holzgestell mit dem Hinweisschild stand, das Klaus dort hingestellt hatte. Eine längere Diskussion entbrannte vor allem zwischen denen, die solche Schilder gern mal ignorierten und denen, die die normalerweise respektierten. Einige Freunde erinnerten sich jetzt an den Warnhinweis im Ort, nur meinten sie, dass der sich ausschließlich an Kraftfahrzeuge gerichtet hätte. Leider boten ihre Navigationssysteme auch keine Alternativen an. Die und auch die Routenbeschreibung des Veranstalters empfahlen übereinstimmend, in den Feldweg einzubiegen. Klaus’ Manipulation verursachte eine ziemliche Ratlosigkeit, was die nicht enden wollende Diskussion zeigte. Unklar blieb, ob sie später noch eine weitere Abzweigung finden würden.

„Wenn wir der Straße folgen, dann werden wir deutlich länger bis zum Hotel brauchen“, behauptete Lars, der intensiv sein Navigationssystem studierte.

„Aber wenn der Feldweg gesperrt ist, dann bleibt uns doch gar keine andere Wahl. Umsonst haben die doch diese Absperrung nicht aufgebaut“, widersprach ihm Benno.

„Er hat recht!“, pflichtete Beatrix ihm bei, was erstaunlich war, da sie weder über ein Navigationssystem verfügte noch sich die Mühe machte, die Touren-Unterlage zu studieren. „Also ich fahre nicht auf einem Weg weiter, der gesperrt ist.“

„Was machen wir?“, fragte Paul in die Runde, weil er diesmal nicht allein entscheiden wollte.

Eine Weile zögerten diejenigen, die eher auf dem Feldweg trotz Absperrung hätten fahren wollen, knickten aber dann ein.

„Also los, folgen wir der Straße“, gab sich Lars widerstrebend zufrieden. Der hatte sich vor allem über Beatrix’ leichtfertige Unterstützung für Benno geärgert. „Hoffentlich stoßen wir noch auf eine andere Abzweigung!“

„Auf der Straße kommen wir zumindest zügiger voran als auf diesem Schotterweg“, bemerkte Benno und fuhr los.

„Allerdings wissen wir nicht, was das für unsere Fahrstrecke bedeutet, die wird möglicherweise deutlich länger sein“, sorgte sich Paul in Gedanken.

Wenig später saßen sie alle wieder im Sattel und versuchten in Erwartung des Regens, das Tempo zu steigern.

Inzwischen kämpften sie auch gegen einen schärferen Wind an. Angenehm war nur, dass auf dieser Straße überhaupt kein Autoverkehr herrschte. So konnten sie zumindest nebeneinander fahren. Der Regen hatte sie noch nicht erreicht.

Und dann bemerkten es die Voranfahrenden zuerst. Es gab Schilder, nur konnten sie auf die Entfernung kaum erkennen, was die ankündigten. Und fast im selben Moment fielen schon die ersten Tropfen, verstärkten sich sehr schnell zu einem veritablen Regenguss. Nirgendwo sahen sie eine Möglichkeit, sich unterzustellen. Es war bereits dunkel geworden, und sie waren spät dran.

Aber nicht der Regen war ihr primäres Problem, direkt vor ihnen überquerte die Straße einen Zufluss des Neckars. Die Brücke war offensichtlich in der Mitte eingebrochen, eine Überquerung gab es nicht. Dabei war es nicht einmal ein breiter Fluss, sondern nur ein Bach, der in ihren Navigationssystemen gar nicht aufgeführt wurde. Jetzt verwehrte er ihnen aber die Weiterfahrt. Niemand hatte die leiseste Idee, wie sie diesen Wasserlauf trockenen Fußes überqueren könnten.

Einer ihrer Kameraden schlug vor, etwas abseits der eingestürzten Brücke den Bach zu durchwaten, was bei den Frauen sofort auf Ablehnung stieß. „Bestimmt gehe ich da nicht rein, schon gar nicht mit dem Fahrrad! Der Bach könnte ziemlich tief sein, und wenn wir ausrutschen …“

Dieser Einwand klärte sofort jede weitere Diskussion in dieser Richtung, und gleich darauf kam der Vorschlag, dem Wasserlauf entlang zu folgen, um nach einer anderen Überquerungsmöglichkeit zu suchen. „Vielleicht finden wir doch noch einen Steg“, warf Lars ein.

Unschlüssig verharrten sie vor der Brückenabsperrung. Die Erfolgsaussicht von Lars Vorschlag erschien ihnen aber zu vage. Und jetzt nahm der Regen an Stärke zu, die Suche nach einer passenden Möglichkeit, sich unterzustellen, wurde dringlicher.

Das unangenehme Gefühl, vom Regen kräftig durchnässt zu werden, überdeckte ihren Ärger über ihre Entscheidung, der Straße gefolgt zu sein. Noch erhob keiner einen Vorwurf an die, die für die Landstraße plädiert hatten.

„Wir können doch nicht mit unseren Rädern am Bach entlang nach einer Überquerung suchen“, meinte Paul, der sofort eingesehen hatte, dass sie zurückfahren müssten. „Wir müssen zurück, um dann doch über diesen Feldweg zu fahren.“

„Das kostet uns fast eine weitere Stunde“, entrüstete sich Beatrix, die zwar auch keine Alternative sah, aber in diesem Moment richtig wütend wurde über die Aussicht, umdrehen zu müssen. Und jetzt richtete sich ihre Enttäuschung doch auf ihren Mann, dem sie fälschlicherweise die Schuld an ihrer Entscheidung zuschob. „Das hast du uns eingebrockt!“

„Wir haben keine andere Wahl. Besser, du findest dich damit ab, Beatrix. Die Brücke geht nicht, und nach einem Steg zu suchen, halte ich für aussichtslos. Eine andere Brücke oder einen Steg zu finden, wird uns sicher mehr Zeit kosten, als zurückzufahren.“ Was Paul sagte, sahen schließlich alle ein.

Plötzlich hörten sie ein Fahrzeug sich nähern und sahen schon von Weitem das eingeschaltete Blaulicht. Der Polizeiwagen ließ kurz sein Martinshorn aufheulen, bevor er direkt vor der Absperrung zum Stehen kam.

Einer der Beamten rief ihnen durch die geöffnete Seitenscheibe zu, warum sie dieser doch gesperrten Straße gefolgt seien.

„Wir wollten den Feldweg nehmen, aber da stand uns eine Absperrung im Weg!“, rief Benno verständnislos zurück.

„Absperrung? Der ist doch nicht gesperrt!“, erwiderte der Beamte verwundert. „Sie müssen sich irren!“

Jetzt wollten sie es genauer wissen und verlangten von dem Polizisten eine Erklärung, denn keiner von ihnen meinte, sich geirrt zu haben.

„Glauben Sie mir“, entgegnete der. „Den Feldweg können zurzeit sogar Autos nutzen, bis dieser Brückenschaden behoben sein wird. Wohin wollen Sie denn eigentlich?“

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