Philip Wilkinson - Big Ideas. Das Geschichts-Buch

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Warum hat die Demokratie ihren Ursprung im alten Griechenland? Wie eroberten die Spanier Süd- und Mittelamerika? Was brachte die Berliner Mauer zu Fall? In diesem Buch finden Sie die Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen der Weltgeschichte. Erwecken Sie die bedeutendsten historischen Augenblicke zum Leben und entdecken Sie die Faszination Geschichte hautnah!
Ob die Ermordung Julius Cäsars, Luthers Thesen von 1517 oder die Erfindung des Internets – auf diesen Seiten finden Sie die wichtigsten geschichtlichen Fakten versammelt auf den Punkt gebracht und ansprechend visualisiert durch zahlreiche Fotos, Diagramme und Piktogramme. Hier werden keinen trockenen Daten oder Jahreszahlen aufgezählt, sondern Sie erfahren auch die Hintergründe und treibenden Ideen hinter einzelnen prägenden Ereignissen der Vergangenheit. Alles andere als verstaubt – erweitern Sie mit diesem schlauen Schmöker nicht nur Ihr Verständnis für historische Zusammenhänge sondern auch für unsere heutige Welt und die Menschen!

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DIE AUTOREN

EINLEITUNG

Die Selbsterkenntnis des Menschen ist das höchste Ziel der Beschäftigung mit Geschichte – oder, um es mit den Worten des britischen Historikers R. G. Collingwood (1889–1943) zu sagen: »Der Wert der Geschichte liegt darin, uns zu lehren, was der Mensch getan hat, und damit, was er ist.« Ohne historische Kenntnisse verstehen wir unser Leben nicht.

Die Geschichte selbst hat ihre Geschichte. Von Beginn an haben alle Gesellschaften – meist in fantasievollen Erzählungen von Göttern, Helden und ihren Taten – über ihre Ursprünge und ihre Vergangenheit erzählt. Die ersten Zivilisationen fertigten Dokumente über die Taten ihrer Herrscher an und hielten sie auf Tontafeln oder an Tempel- und Palastwänden fest. Doch diese frühen Gesellschaften erforschten noch nicht systematisch ihre Vergangenheit und unterschieden nicht zwischen dem, was tatsächlich geschehen war, und den Mythen und Legenden.

»Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, muss sie wiederholen. «

George Santayana The Life of Reason (1905)

Antike Geschichtswerke Die Werke von Herodot und Thukydides aus dem 5 Jh v - фото 5

Antike Geschichtswerke

Die Werke von Herodot und Thukydides aus dem 5. Jh. v. Chr. sind die ersten erhaltenen Texte, in denen historische Zusammenhänge mithilfe von Augenzeugen, Quellen und eigenen Reflexionen dargestellt werden.

Herodot berücksichtigte dabei auch allerlei Mythen, doch Thukydides’ Darstellung des Peloponnesischen Krieges und seiner Vorgeschichte kommt den wichtigsten Kriterien moderner Geschichtsschreibung schon recht nahe. Er stützt sich auf Augenzeugenberichte über den Konflikt und führt die Ereignisse auf menschliches Handeln statt auf das Eingreifen von Göttern zurück.

Thukydides’ Form der Geschichtsdarstellung sollte lange Bestand haben: die detaillierte Schilderung von Kriegen und politischen Konflikten, Diplomatie und Entscheidungen. Der Aufstieg Roms zur zentralen Macht im Mittelmeerraum führte Historiker zu der Fragestellung, »wie wir wurden, was wir sind«. Der griechische Historiker Polybios (200–118 v. Chr.) und sein römischer Kollege Livius (59 v. Chr. – 17 n. Chr.) verfassten Werke über den Aufstieg Roms, die helfen sollten, die Ereignisse als langfristige Entwicklungen zu verstehen. Auch wenn sie sich auf Rom beschränkten, lag darin der Anfang einer »Universalgeschichte«, die den Versuch unternimmt, den Fortschritt aus frühesten Anfängen bis in die Gegenwart als Geschichte zu beschreiben und so der Vergangenheit eine Richtung zu geben.

Etwa zeitgleich zeichnete in China der Historiker Sima Qian (um 145–86 v. Chr.) die jahrtausendealte chinesische Geschichte auf – vom legendären Gelben Kaiser (um 2697 v. Chr.) bis zur Han-Dynastie unter Kaiser Wu (um 109 v. Chr.).

Lehren aus der Geschichte

Antike Historiker interpretierten die Ereignisse mithilfe ihrer Erzählweise und etablierten die Ansicht, Geschichte sei eine Quelle von Morallehren und Lebenserfahrungen. Die Werke eines Livius oder Tacitus (56 – um 120 n. Chr.) sollten das Verhalten der Helden und Bösewichte untersuchen, über Stärken und Schwächen der Charaktere von Herrschern und Heerführern Aufschluss geben und so Beispiele zur Nachahmung oder Vermeidung liefern. Diese Auffassung von Geschichte blieb lange bestehen. Der französische Chronist Jean Froissart (1337–1405) schrieb über Ritter und ihre Kämpfe im Hundertjährigen Krieg, »damit mutige Männer ihrem Beispiel folgen«. Bücher über Lincoln, Churchill, Gandhi oder Martin Luther King jr. haben heute dieselbe Funktion.

Mittelalter Der Aufstieg des Christentums im 4 Jh führte zu einem - фото 6

Mittelalter

Der Aufstieg des Christentums im 4. Jh. führte zu einem veränderten Konzept von Geschichte. Christen führten zwar antike Traditionen fort, sahen aber in historischen Ereignissen auch die Resultate göttlichen Wirkens. So standen Berichte, die explizit im Stile eines Thukydides verfasst wurden, neben Heiligen- und Wundergeschichten, für die die religiöse Aussage zählte. Am byzantinischen Hof wurden historische Werke nach antikem Vorbild verfasst. Im westlichen Europa entwickelte sich seit Karl dem Großen eine mittelalterliche Geschichtsschreibung. Die muslimische Welt übernahm viele griechische Ansätze; der arabische Historiker Ibn Chaldun (1332–1406) wandte sich gegen die blinde, unkritische Übernahme fantasiereicher Erzählungen von Ereignissen, die sich nicht beweisen ließen. Doch weder christliche noch muslimische Historiker lieferten so umfangreiche Werke wie die chinesische Chronik von 1085 aus der Song-Dynastie: In 294 Bänden wurde darin die chinesische Geschichte von beinahe 1400 Jahren erzählt.

Renaissance

Ohne die Errungenschaften anderer Zivilisationen und ihrer Geschichtstraditionen zu schmälern, lässt sich festhalten, dass Westeuropa die moderne Geschichtsschreibung hervorbrachte. Die Renaissance, die im 15. Jh. in Italien ihren Anfang nahm und sich bis zum Ende des 16. Jh. über ganz Europa verbreitete, drehte sich um die Wiederentdeckung der Vergangenheit. Ihre Denker fanden in der klassischen Antike eine Quelle der Inspiration – und zwar in Architektur und Philosophie ebenso wie in politischen und militärtaktischen Fragen. Die humanistischen Gelehrten der Renaissance erklärten die Geschichte zum Hauptfach des neuen Bildungscurriculums, und der Antiquar, der in antiken Ruinen nach alten Münzen und Schriften suchte, wurde zur vertrauten Figur. Der Buchdruck ermöglichte die Verbreitung von Geschichtswerken in bis dahin unbekanntem Ausmaß.

»Mit Menschen früherer Zeit zu leben bedeutet, in fremde Länder zu reisen. «

René Descartes Abhandlung über die Methode (1637)

Aufklärung

Im 18. Jh. hatte die europäische Geschichtsschreibung eine bestimmte Methodik etabliert; sie bestand vor allem darin, durch die Untersuchung und den Vergleich historischer Quellen Fakten zu ermitteln. Europäische Denker waren sich über die Epocheneinteilung der Vergangenheit in Antike, Mittelalter und Neuzeit einig. Diese Periodisierung kam einer Bewertung gleich – und sah im durch die Kirche beherrschten Mittelalter eine Periode der Irrationalität und Barbarei, die die ehrwürdige Welt der antiken Zivilisationen vom neu emporsteigenden rationalen Universum des modernen Europa trennte. In ihren Werken machten sich die Philosophen der Aufklärung über die Dummheiten der Vergangenheit lustig.

Romantik Im Gegensatz dazu entdeckte die Romantik die sich seit dem Ende des - фото 7

Romantik

Im Gegensatz dazu entdeckte die Romantik, die sich seit dem Ende des 18. Jh. in ganz Europa verbreitete, in der Differenz zwischen Vergangenheit und Gegenwart einen eigenen Wert. Die Romantiker ließen sich vom Mittelalter inspirieren – und anstatt die Vergangenheit als Vorstufe der Gegenwart zu betrachten, übten sie sich darin, den Geist der Vergangenheit erneut lebendig zu machen. Vieles davon verband sich mit Nationalismus. So suchte Johann Gottfried Herder (1744–1803) in der Geschichte nach Wurzeln einer nationalen Identität und einem »deutschen Geist«. Als im 19. Jh. in Europa die Nationalstaaten entstanden, feierte die Geschichtsschreibung Ursprünge und Charakter der Nationen und ihre Helden. Jedes Land mit einer Flagge und einer Hymne beanspruchte auch seine eigene heroische Geschichte.

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