Hans Muth - Ein ganzes Leben Ewigkeit

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Schwere Bombenangriffe auf die Stadt Frankfurt im Jahr 1944 fordern unzählige Opfer, unter ihnen auch die Eltern und die kleine Schwester der 16-jährigen Emilie. Sie erlebt die Bergungsarbeiten ihrer Eltern mit, ihre kleine Schwester wird jedoch nie gefunden.
Der Sprung in die heutige Zeit führt in ein Wohnhaus in Frankfurt. Hier lebt die inzwischen verwitwete Emilie auf verschiedenen Wohnebenen mit Tochter Juliane, Enkelin Caro und deren beiden Kindern, unter einem Dach. So führt auch der Plot durch das Leben dieser Familien, bis zu jenem Punkt, als die alleinstehende und geheimnisvolle Erna in Emilies Leben tritt

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Aber Emilie hatte auf der Größe des Hauses bestanden, so, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hatte und hatte ihren Willen durchgesetzt. Heute wohnte Emilie mit dem Familienclan auf drei Ebenen. Sie selbst wohnte im Erdgeschoss. Sie hatte das Vorrecht der Älteren erhalten. Kein Treppensteigen, den Garten gleich vor ihrer Eingangstür.

Juli wohnte mit Rafael im ersten Stock und Caro mit den Kindern in der oberen Etage. Auch wenn einige Zimmer im so genannten Kniestock einige Schrägungen aufwiesen, Caro hatte das Beste daraus gemacht und war für jeden Zentimeter dankbar.

Caroline lächelte.

„Wie recht Emilie hatte. Was würde ich heute wohl machen, wenn hier kein Platz für mich und die Kinder wäre?“

Ihr Blick streifte noch einmal das Gebäude, das im Kellerbereich aus kräftigem Sandstein gemauert war. Darüber waren eineinhalb Stockwerke aufgebaut und einen runden Erker zur Südseite hin gab es auch. Einen Dachboden im herkömmlichen Sinne gab es nicht, in den kleinen verbliebenen Raum unter dem Dach, in dem lediglich kleinere Dinge aufbewahrt werden konnten, führte eine Ziehtreppe. Dafür aber gab es einen großen Schuppen auf dem Grundstück des Anwesens, einem üppigen sogar, im Gegensatz zu vielen anderen hier im Stadtteil.

Das hing damit zusammen, dass Emilie ein riesiges Stück Bauland geerbt und das Haus so eingeplant hatte, dass es mitten auf dem Eigentum stand. So ergab sich eine riesige gepflasterte Einfahrt und an der Rückseite des Gebäudes war ein großer Rasengarten mit einigen Obstbäumen angelegt. Und wer Emilie kannte, der wusste, in diese Planung hatte sie die Kinder mit einbezogen. Erst war es Juli, ihr einzigen Kind. Sie hätte gerne mehr Kinder gehabt, aber eine Unterleibsoperation hatte dies unmöglich gemacht.

Heute sind es Fabian und Emma, die auf dem freien Gelände toben und tollen und keiner Gefahr, die vom Straßenverkehr ausgeht, ausgesetzt sind.

„Mama, worauf warten wir?“

Fabian wurde ungeduldig und auch Emma mischte sich nun ein.

„Du hast doch selbst gesagt, dass Omi nicht auf uns warten soll und Omi Juli und Opa Rafael.“

Caroline lachte und gab Gas. Sie würde weit über eine halbe Stunde bis zum Flughafen brauchen. Sie nahm den schnellsten Weg über die Eschersheimer Landstraße, bog dann in die Hügelstraße ab in Richtung Ginnheim, weiter durch die Rosa-Luxemburg-Straße auf die A66 bis zum Frankfurter Nordwestkreuz. Dort fuhr sie auf die A5 und dann war es fast geschafft. Noch ein Stück die B43 entlang und schon war der Flughafen in Sicht. Das Abstellen des Autos im Parkhaus nahm doch noch mehr Zeit in Anspruch, als sich Caroline das gedacht hatte. Aber jetzt, in der Halle des Flughafens, ließen sich die drei Zeit. Die Augen von Fabian und Emma waren in ständiger Bewegung, jeder in der Hoffnung, die Heimkehrer als erster zu entdecken.

„Da sind sie!“

Emma hatte die Personengruppe entdeckt, die an einer Ruhebank gelehnt, standen. Das heißt, Juli und Rafael standen und Emilie hatte sich auf der Bank niedergelassen.

„Hallo, hier sind wir!“, rief Caroline und winkte mit beiden Armen.

„Hier sind wir, Omi, hier!“

Emma lief mit ausgestreckten Armen auf die Gruppe zu und der „Große“ folgte mit einem breiten Lächeln im Gesicht mit schnellen Schritten.

„Hallo Caro! Da sind wir wieder! Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein.“ Juli schloss ihre Tochter in die Arme, um sich dann gleich den beiden Kleinen zuzuwenden. Doch da war es schon zu spät.

„Omi, Omi!“

Emma kletterte auf die Bank, auf der sich Emilie niedergelassen hatte und schlang ihre kleinen Arme um ihren Hals.

„Hallo, meine Kleine! Hast du mich sehr vermisst?“ Emilies Stimme klang erschöpft, aber glücklich. „Hast du Oma Juli schon begrüßt?“, fragte sie auffordernd und Emma sprang sofort von der Bank zu Juli und streckte die Ärmchen aus, so dass sie sich Sekunden später in die Höhe gezogen spürte und auf dem Arm von Juli landete. Fabian begrüßte derweil Emilie stürmisch, nur Rafael stand alleine, um schließlich laut auszurufen:

„Zählt der italienische Opa denn überhaupt nichts mehr?“ Dabei schaute er aus den Augenwinkeln zu den beiden Kindern, die ihre stürmische Begrüßung unterbrachen und zu Rafael liefen, um ihre Arme um seine Beine zu legen und ihn von unten herauf anzusehen.

„Ich glaube, wir sollten langsam los“, ließ sich Caroline vernehmen. Sieht aus, als sei Emilie müde. Hattet Ihr einen guten Flug?“

„Wir hatten einen herrlichen Flug und ich glaube, Emilie hat nicht nur den Urlaub, sondern auch den Aufenthalt im Flieger genossen. Nicht wahr, Emilie?“

„Ja, es war herrlich. Aber nun möchte ich doch nach Hause. Ich habe etwas Kopfweh. Kommt sicher von dem Druckausgleich in der Höhe.“ Emilie gähnte.

„Ja, wir sollen uns tatsächlich aufmachen“, sagte Caro, wie sie in der Familie, aber auch im Freundeskreis genannt wurde. „Geht schon mal alle zum Ausgang. Ich werde mit dem Auto dorthin kommen!“

4. Kapitel

Zeit für Erinnerung

Emilie hatte lange und gut geschlafen in den darauffolgenden Nächten. Der Flug von Pescara nach Frankfurt hatte sie mehr mitgenommen, als der Hinflug nach Italien. Ja, auf dem Hinflug, da war noch alles neu für Emilie und schon beim Einchecken in der Halle des Flughafens hatte ihr Herz Purzelbäume geschlagen.

Diese Menschenmengen! Sie konnte sich nicht erinnern, schon einmal so viele Menschen beisammen gesehen zu haben. Und die Geschäftigkeit, mit der die Leute aneinander vorbeiliefen und immer nur ihr Ziel vor Augen hatten! Keiner kannte den anderen, alle waren sich fremd, jeder hatte sein eigenes Ziel, seine eigenen Probleme.

Dann hatte Emilie vor der riesigen Anzeigetafel gestanden und der sich in rasender Geschwindigkeit verändernden Buchstabenfolge zugesehen. Und als sie dann mit Juli und Rafael den Terminal verlassen hatte und in der Wartehalle stand und die Nase der Boeing in Wartestellung fast bis zu ihr an die Glasscheibe reichte, da stieg ihre Aufregung ins Grenzenlose und Zweifel überkamen sie, ob sie denn überhaupt in diesen Vogel steigen sollte.

Doch als sie sich dann zwei Stunden später auf dem Sitz Nr. 84, es war ein Fensterplatz, niedergelassen hatte, schwanden ihre Bedenken langsam und wichen einer Erwartungshaltung. Wie würde es sein da oben, über den Wolken? Alle schwärmten so davon, von der Freiheit, dem herrlichen Ausblick und der Weite, die sich vor dem Betrachter ergoss. Von ihrem Nebenmann nahm sie kaum Notiz. Es hatte sich leider nicht so ergeben, dass sie in der unmittelbaren Nähe von Juli und Rafael einen Platz bekam. Emilie saß zwei Reihen weiter nach vorne auf der rechten Seite, Juli und ihr Mann dagegen schräg hinter ihr auf der linken Seite. Wenn sich Emilie aber umdrehte, konnte sie die beiden gut sehen und sich auch per Zeichen mit ihnen verständigen.

Als nach dem Start, bei dem sich Emilie mit beiden Händen am Sitz festhielt und unwillkürlich versuchte, gegen den unendlich starken Schub der Triebwerke anzukämpfen, mit einem Mal das Vibrieren des Flugkörpers in einen ruhigen, fast befreienden Zustand wechselte, da wagte Emilie einen Blick nach draußen und erfreute sich daran, wie sich das Land und die Häuser von Frankfurt kontinuierlich verkleinerten, und als die Boeing ihre Reisehöhe erreicht hatte, fühlte sich Emilie froh und zufrieden darüber, dass sie den Schritt gewagt hatte.

„Wie wird es wohl sein, in dem fernen Italien, in der Stadt Pescara? Dort, wo die Eltern von Rafael leben. Dort, wo die meiste Zeit die Sonne scheinen soll.“

Emilie war gespannt, was auf sie zukommen würde. Sie genoss den Flug im strahlenden Sonnenschein. Nie hätte sie geglaubt, dass ihr der von ihr anfangs so verschmähte Flug derart viel Freude bereiten würde. Emilie drehte sich um und sah zu Juli und Rafael hinüber. Juli lächelte und winkte kurz mit einem fragenden Ausdruck im Gesicht. Als Emilie ihr signalisierte, dass alles in Ordnung sei, lehnte sich Juli zufrieden an die Schulter von Rafael, der sich gelassen die Schönheiten der Erde von oben her betrachtete.

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