Hans Muth - Ein ganzes Leben Ewigkeit

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Schwere Bombenangriffe auf die Stadt Frankfurt im Jahr 1944 fordern unzählige Opfer, unter ihnen auch die Eltern und die kleine Schwester der 16-jährigen Emilie. Sie erlebt die Bergungsarbeiten ihrer Eltern mit, ihre kleine Schwester wird jedoch nie gefunden.
Der Sprung in die heutige Zeit führt in ein Wohnhaus in Frankfurt. Hier lebt die inzwischen verwitwete Emilie auf verschiedenen Wohnebenen mit Tochter Juliane, Enkelin Caro und deren beiden Kindern, unter einem Dach. So führt auch der Plot durch das Leben dieser Familien, bis zu jenem Punkt, als die alleinstehende und geheimnisvolle Erna in Emilies Leben tritt

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„Es ist schön hier“, dachte sie. „Ein Stückchen näher an Gott. Man muss sich langsam daran gewöhnen, ihm immer näher zu kommen.“

Emilie schaute noch einmal zurück zu Juli und Rafael. Juli war inzwischen aufgewacht und lächelte ihr zu.

„Sie wird mir immer ähnlicher“, stellte Emilie fest. „Ja, sie gleicht mir, in den Gesichtszügen, aber auch in ihrem Wesen. Sie hat die gleiche Freude am Leben wie ich und auch das Quäntchen Besorgnis, wie es in meinem Inneren ein Zuhause hat, ist ihr eigen.

„Ich bin so froh, dass sie sich durchgerungen hat, mit uns zu fliegen. Wer weiß, ob und wann sie dieses Erlebnis noch einmal haben wird“, freute sich Juli innerlich und dachte an die Tage in Pescara. Da war Emilie wie ausgewechselt gewesen, hatte sich in der Sonne geaalt, war mit Rafael in der Gegend umhergefahren und hatte sich an den Schönheiten des Landes erfreut. Sogar einige Brocken Italienisch hatte sie vor der Reise einstudiert und ein kleines Lexikon führte sie in Pescara immer mit sich.

Juli musste innerlich lachen, als sie daran dachte, wie die Herren im fortgeschrittenen Alter auf Emilie abgefahren waren, wie sie mit ihrem Wesen und ihrem Humor alle in ihren Bann zog. Dabei schien es gar nicht so wichtig, dass man sich mit Worten verstand. Der gewisse Funke war es, der übersprang und die Situation erhellte.

Juli sah, wie sich die Tragfläche, die sie von ihrem Sitz gut einsehen konnte, in ihre Einzelteile zerlegte. Wäre es heute das erste Mal, dass sie ein Flugzeug bestieg, sie würde in Hysterie verfallen. Doch inzwischen wusste sie, dass es die Landeklappen waren, die der Pilot für die Landung vorbereitend einstellen musste.

„Es ist gut, wieder zu Hause zu sein, dachte Juli und sah zu Rafael auf, der gelangweilt das Innere des Flugzeugs betrachtete. Für ihn war es nur ein Flug, nichts Besonderes, ein Flug eben, den er gelassen über sich ergehen ließ. Viel wichtiger für ihn war es, dass er wieder einmal seine Eltern in Pescara hatte besuchen können.

„Ich werde sie in Zukunft jedes Jahr sehen, wer weiß, wie lange das noch möglich sein wird.“

Er hatte auch schon mit Juli darüber gesprochen. Einmal im Jahr wollte er sie in Zukunft besuchen, vielleicht alleine, vielleicht mit Juli zusammen. Schließlich waren Paolo und Sophia weit über achtzig.

„Aber jetzt erst einmal nach Hause. Ein erfrischendes Bad, ein kühles Bier und die Beine hochgelegt. So werde ich den Tag ausklingen lassen“, nahm sich Rafael vor.

Ein Ruck ging durch die Maschine und Rafael nahm gelassen zur Kenntnis, dass man gerade wieder einmal glücklich in Frankfurt gelandet war.

3. Kapitel

Caroline

„Auf, Kinder, wir müssen uns fertigmachen. Das Flugzeug landet bald! Ihr wollt doch nicht, dass Opa Rafael und Oma Juli auf uns warten müssen.“

Caroline Breuer hatte alle Hände voll damit zu tun, ihre beiden Kinder zu bändigen. Die Begeisterung der beiden Kleinen war groß, denn nach einer Woche, in denen sie ihre Großeltern nicht gesehen hatten, steigerte sich die Wiedersehensfreude.

„Und Omi!“

Fast vorwurfsvoll kam der Einwurf von Emma, die gerade dabei war, mit ihren kleinen Händen einen ihrer Schuhe zuzubinden. Vor ein paar Tagen war es ihr zum ersten Mal gelungen, eine Schleife zu binden. Emilie hatte es der Vierjährigen beigebracht, hatte ihr geduldig und lange gezeigt, wie man so etwas macht.

Für Emma, aber auch für Fabian, war Urgroßmutter Emilie ganz einfach nur ihre „Omi“. So hatten beide in ihrer kindlichen Art und Weise den Weg gefunden, ihre Zuneigung zu Emilie und ihren Großeltern Juli und Rafael zum Ausdruck zu bringen, wobei „Omi“ einen noch tieferen Platz in ihren Herzen eingenommen hatte.

„Ja, und Omi, natürlich…habe ich doch nicht vergessen“, antwortete Caroline schnell. „Aber wir wollen Omi und die anderen doch nicht auf dem großen Flugplatzgelände auf uns warten lassen. Sie werden bestimmt sehr müde sein von dem Flug“, sagte Caroline und half Fabian in seine warme Steppjacke, denn, obwohl der März nahte, waren die Temperaturen noch nicht allzu weit über dem Nullpunkt angelangt.

„So mein Großer, schauen wir mal, wie weit Emma ist.“

Caro nannte ihn den „Großen“, denn Fabian hatte gerade seinen zehnten Geburtstag mit Kindern aus der Nachbarschaft und natürlich seiner Mutter, Oma Juli, Opa Rafael und, ganz wichtig, Omi, gefeiert. Auch sein Vater Erwin hatte kurz hereingeschaut und ihm ein Geschenk gebracht.

„Wir fahren erst nach deinem Geburtstag nach Italien“, hatte Emilie den beiden versprochen. „Ich werde mich doch nicht irgendwo in der Welt aufhalten, wenn das Liebste, das ich habe, seinen Geburtstag feiert. Und dazu noch einen runden! Nein, das feiern wir alle zusammen, die ganze Familie!“

„So, Ihr Rasselbande, wir können.“ Caroline ließ sich vor den beiden in die Hocke gleiten und nahm erst Emma und dann sofort Fabian in die Arme und drückte sie an sich. Sie waren ihr ganzer Stolz, ihr ganzes Glück. Sie hatten ihr über vieles hinweggeholfen in den beiden vergangenen Jahren, seit sie zum ersten Mal feststellen musste, dass ihr Ehemann Erwin sie betrog.

Vielleicht hätte sie ihm verziehen, doch als sich herausstellte, dass es keine einmalige Sache gewesen war, ja, nicht einmal dieselbe Frau war, der er sich unter den vielfältigsten Ausreden zugewandt hatte, da wollte sie nicht mehr. Sie hatte ihn zur Rede gestellt und noch während seiner Ausflüchte seine Koffer gepackt und vor die Tür gestellt.

Mit diesem Tag begann ein Nervenkrieg. Unterhaltszahlungen, die er anfänglich verweigerte und der Streit um das Sorgerecht zermürbten die Einunddreißigjährige. Erst als sie das Gericht die alleinige Erziehungsgewalt zugesprochen hatte, legte sich ihr Herzrasen, kam wieder Leben in den zarten Körper. Sie war so glücklich, dass sie Erwin sogar zugestand, einmal im Monat die Kinder zu sehen. Ja, er durfte sie sogar zu sich nehmen und einen ganzen Tag mit ihnen verbringen.

Caroline schüttelte den Kopf mit den blonden langen Haaren, als wolle sie all die schlimmen Erinnerungen der Vergangenheit einfach von sich schleudern, ihre grünblauen Augen schimmerten feucht.

Ohne eine weitere Aufforderung sprangen Fabian und Emma auf die Rückbank des kleinen Peugeot. Das Auto war genau richtig für Caroline. Klein, erst drei Jahre alt und wenig gefahren. Und es war finanziell erträglich, ein ganz wichtiger Aspekt.

Mit dem Geld von Erwin kamen sie und die beiden Kinder gerade so über die Runden. Und ab und zu griffen ihr Rafael und Juli unter die Arme. So konnte sie sich das kleine Auto leisten und war mobil und unabhängig, denn, so weit entfernt vom Zentrum der Stadt, das wäre kaum möglich ohne Fahrzeug. Und die Halbtagsstelle als Kassiererin in einem Supermarkt in der Innenstadt wollte sie auch nicht aufs Spiel setzen.

Aber das Wohnen hier im Stadtteil Dornbusch mit seinen zum Teil fast schon ländlichen Vorzügen, das wollte sie nicht missen. Bevor Caroline das Auto startete und sich mit einem Blick nach hinten vergewissert hatte, dass auch die beiden Kinder angeschnallt waren, warf sie einen letzten Blick auf das Haus, in dem sie einen großen Teil ihres Lebens verbracht hatte.

Es war ein altes Haus. Oma Emilie hatte es mit ihrem Otto in den fünfziger Jahren gebaut. Jeden Pfennig hatten sich die beiden vom Mund abgespart, wie oft hatte Emilie darüber gesprochen. Und vielleicht gerade deshalb war allen, auch Juli und Rafael, das Haus so ans Herz gewachsen.

Und es war ein großes Haus. Emilie hatte darauf gedrängt, dass ausreichend Zimmer vorhanden sein sollten. „Wir wollen doch, dass unsere Kinder es lange bei uns aushalten. Glaube mir, Otto, wenn sie einen Bereich für sich alleine haben, wird die Familie lange zusammenbleiben.“

Otto war da völlig anderer Meinung gewesen. „Wenn Kinder flügge werden, müssen sie das Nest verlassen“, pflegte er zu sagen. „Wenn sie mal nur in unserer Nähe bleiben.“

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