Sabine Claudia - Götterfunken- sieben Höllen

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Götterfunken- sieben Höllen: краткое содержание, описание и аннотация

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Keine Gnade, kein Mitgefühl, nur Macht und Gehorsam- Sie sind in der Hölle
Diesmal führt es den Vampir Dorian und seine Gefährten an einen absolut dunklen Ort. Ein böser Hexer und eine geheimnisvolle Bruderschaft bringen sie dazu die Vorwelt aufzusuchen.
Auf der Suche nach seiner einzig wahren Liebe, durchquert Dorian die 7 Höllen und tritt den finstersten Dämonen gegenüber. Doch auch seine Freunde, Menschen wie Vampire folgen ihm aus unterschiedlichen Gründen und begegnen in dieser fantastischen Welt ihren eigenen Abgründen.
Währenddessen treffen die Götter eine Entscheidung, die für alle Welten die Apokalypse bedeuten kann.

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Sie ver­stand ihn so gut, weil auch sie ihre gro­ße Lie­be, Sieg­bert, ver­lo­ren hat­te. Sie wa­ren bei­de durch ein ähn­li­ches Schick­sal ver­eint, wo­bei Do­ri­an sich ein­ge­ste­hen muss­te, dass er an ihrem Schick­sal gro­ße Mit­schuld trug.

Do­ri­an war froh sei­ne Schwes­ter bei sich zu ha­ben, denn nie­mand ver­stand sei­ne See­len­qua­len so gut wie sie. Nur sie hat­te ihn ge­kannt, als er noch ein Mensch war, nicht ein über­mäch­ti­ges un­sterb­li­ches We­sen, son­dern ein­fach ihr ge­lieb­ter gro­ßer Bru­der, der sie ver­wöhn­te und mit dem sie stets in­nig ver­bun­den war.

Do­ri­an lä­chel­te ihr zu. »Wer hat dir er­zählt, dass der Weg durch die Vor­welt in die Göt­ter­welt führt?«

»Der Abt die­ses Klos­ters, in das wir nun fah­ren.«

Ihre An­span­nung war für Do­ri­an fühl­bar und er wuss­te, dass sie da­rauf brann­te, end­lich zu er­rei­chen, was sie so un­ermüd­lich ver­such­te.

Cor­de­lias Au­gen wa­ren voll Zu­ver­sicht. Sie war dies­mal si­cher den Weg, in die Vor­welt zu fin­den, um wie­der mit Sieg­bert ver­eint zu sein, der dort so lan­ge schon ge­fan­gen war.

Do­ri­an fürch­te­te je­doch ins­ge­heim, dass sie ihr Ziel nicht er­rei­chen wür­de. Sieg­bert be­fass­te sich zwar mit Hexe­rei, doch er war kein un­sterb­li­ches We­sen, son­dern ein Mensch, als er vor über 200 Jah­ren in der Vor­welt ver­schwand. Rein phy­sio­lo­gisch muss­te er längst tot sein.

Der Zug rat­ter­te da­hin und sie dös­ten ein we­nig ein, in dem ein­lul­len­den Ge­rüt­tel. Die Zeit ver­ging schnell und ehe sie sich ver­sa­hen, wa­ren sie in Frank­furt an­ge­kom­men. Dort nah­men sie ein Ta­xi zum Flug­ha­fen.

Sie check­ten ein und wäh­rend sie auf das Boar­ding war­te­ten, still­ten sie ihren Blut­durst an ei­ni­gen ah­nungs­lo­sen Rei­sen­den. Sie ver­hiel­ten sich da­bei un­auf­fäl­lig, brach­ten kei­nes ihrer Op­fer um, son­dern tran­ken in Ma­ßen von ih­nen. Da­nach ma­ni­pu­lier­ten sie ihre Er­in­ne­rung, so­dass sie nichts mehr da­von wuss­ten.

Frisch ge­stärkt sas­sen die Ge­schwis­ter schließ­lich an­ge­schnallt auf ihrem Flug nach Bu­ka­rest und als das Flug­zeug ab­hob, ver­spür­te Do­ri­an neu­gie­ri­ge Vor­freu­de auf die­ses ab­ge­schie­de­ne Klos­ter mit sei­nen un­ge­wöhn­li­chen Mön­chen.

In Bu­ka­rest nah­men sie sich einen Wa­gen und Cor­de­lia dräng­te da­rauf, dass sie trotz der vor­ge­rück­ten Stun­de los­fuh­ren. Es wa­ren 2,5 Stun­den bis zu dem Klos­ter und sie woll­te es noch schaf­fen, am sel­ben Tag dort an­zu­kom­men.

Sie konn­te es nun kaum er­war­ten, end­lich ihr Ziel zu er­rei­chen. So vie­le Jah­re hat­te sie da­rauf ge­war­tet, einen Weg zu ihrem ge­lieb­ten Ehe­mann, Sieg­bert zu fin­den. Jetzt war die Er­fül­lung ihrer Sehn­süch­te zum Grei­fen na­he.

Auf der kur­vi­gen Stra­ße muss­te Do­ri­an et­was Tem­po zu­rück­neh­men und sie er­blick­ten, eine klei­ne Rast­stät­te mit einer Tank­stel­le.

Do­ri­an warf ihr einen fra­gen­den Sei­ten­blick zu, ob er an­hal­ten soll­te, doch sie schüt­tel­te ener­gisch den Kopf.

Cor­de­lia sah flüch­tig zu der Tank­stel­le und ihr Herz­schlag setz­te für einen Mo­ment aus, als sie mein­te den Mann zu er­ken­nen, der dort läs­sig an sein Auto ge­lehnt, eine Zi­ga­ret­te rauch­te.

Rü­di­ger! Es muss­te Rü­di­ger ge­we­sen sein, oder ihre über­reiz­ten Ner­ven spiel­ten ihr einen Streich und sie sah ihn schon in wild­frem­den Men­schen. Bei­de Mög­lich­kei­ten be­un­ru­hig­ten sie.

Wenn sie in Frem­den Rü­di­ger zu se­hen glaub­te, so hieß es, dass er ihre Ge­dan­ken weit mehr be­schäf­tig­te, als ihr lieb war. Wenn er es wirk­lich ge­we­sen war, um­so schlim­mer. Dann wür­de er kei­ne Ru­he ge­ben, bis er sie ein­ge­holt und von ihrem Vor­ha­ben ab­ge­bracht hat­te.

Un­ru­hig rutsch­te sie auf ihrem Sitz he­rum.

»Bist du so ner­vös, we­gen Sieg­bert oder we­gen Rü­di­ger?« Do­ri­ans Stim­me klang sar­kas­tisch.

Cor­de­lia schluck­te und warf ihm einen ängst­li­chen Blick zu. »Hast du ihn ge­se­hen? War er das eben an der Tank­stel­le?«

Do­ri­an zuck­te läs­sig die Schul­tern. »Schon mög­lich. Ich ha­be nicht so sehr da­rauf ge­ach­tet und mir ist es auch gleich­gül­tig, ob er es war.«

Cor­de­lia at­me­te tief ein und wie­der aus. Sie hat­te sei­nen ta­deln­den Unter­ton be­merkt, woll­te je­doch nicht nä­her da­rauf ein­ge­hen. Sie wuss­te, dass Do­ri­an ihr die Pas­sion für Rü­di­ger, den er ver­ab­scheu­te, übel nahm.

Zu­dem hat­te sie sich ge­schwo­ren Rü­di­ger zu ver­ges­sen. Ihr Stolz ver­bot ihr je­doch, das ihrem Bru­der mit­zu­tei­len. Sie sah kei­nen Grund, sich zu recht­fer­ti­gen.

So fuh­ren sie schwei­gend wei­ter und als die Däm­me­rung he­rein­brach, er­reich­ten sie das klei­ne Dorf über dem mäch­tig, dun­kel und be­droh­lich, das al­te bau­fäl­li­ge Klos­ter thron­te.

Die Verfolger

Rü­di­ger war übel­lau­ni­ger als je zu­vor. Er hass­te den stin­ken­den über­füll­ten Zug. Er hass­te die übel rie­chen­den ver­schwitz­ten Men­schen, de­ren Blut nach Al­ko­hol schmeck­te und die ihn un­ge­niert an­rem­pel­ten und an­pö­bel­ten.

Er tö­te­te zwei der Rei­sen­den, die ihn be­son­ders ge­är­gert hat­ten, in­dem er ihr Blut bis zum letz­ten Herz­schlag aus ihren Adern saug­te. Da­nach warf er sie aus dem fah­ren­den Zug.

Mo­na bat ihn ein­dring­lich um mehr Ge­las­sen­heit, denn die Beam­ten, wel­che an je­dem Bahn­hof die Rei­sen­den kont­rol­lier­ten, stell­ten boh­ren­de Fra­gen.

Er konn­te sie nicht al­le tö­ten oder ihre Ge­dan­ken ma­ni­pu­lie­ren und so biss er wü­tend die Zäh­ne zu­sam­men und be­herrsch­te sich.

Bei je­dem Halt stieg Mo­na aus und er­kun­dig­te sich an der In­for­ma­tion, ob je­mand Cor­de­lia oder Eleo­no­ra ge­se­hen hat­te. Sie hielt Aus­schau, nach Leu­ten, die ihre Häl­se ver­hüllt tru­gen, doch sie ent­deck­te nichts der­glei­chen. Sie kehr­te stets mit dem glei­chen Er­geb­nis zu­rück: Die Bei­den wa­ren wie vom Erd­bo­den ver­schluckt.

Schließ­lich ka­men sie in Bu­ka­rest an. Der Lärm und die Men­schen­mas­sen, die in al­le Rich­tun­gen has­te­ten, ho­ben Rü­di­gers Lau­ne nicht im Ge­rings­ten. In einem klei­nen schmud­de­li­gen Ca­fe am Bahn­hof über­leg­ten sie, wie sie wei­ter vor­ge­hen woll­ten.

»Wie vie­le Klös­ter gibt es hier im Um­kreis? Wir klap­pern sie ein­fach al­le ab. Wenn wir kei­ne Spur von ih­nen fin­den, dann über­le­gen wir wei­ter.«

Mo­nas Plan war nicht schlecht, wür­de aber Zeit kos­ten.

Rü­di­ger war nicht für sei­ne Ge­duld be­kannt, doch ihm fiel auch nichts Bes­se­res ein. Er nick­te und Mo­na brei­te­te eine Land­kar­te auf dem Tisch aus. Sie nahm einen Stift und be­gann die Klös­ter ein­zu­krin­geln, die rund um die Stadt auf einem Berg la­gen. Es wa­ren drei.

»Be­sorg uns einen Wa­gen. Ich ha­be Mit­rei­sen­de satt«, wies Rü­di­ger sie mür­risch an.

Mo­na mach­te sich auf den Weg, und kam mit einem klapp­ri­gen La­da zu­rück. Rü­di­ger schüt­tel­te miss­bil­li­gend den Kopf und quetsch­te sei­nen lan­gen Kör­per in die Rost­lau­be. Mo­na fuhr und Rü­di­ger gab mit der Kar­te in der Hand die Rich­tung an.

Sie ver­lie­ßen die Stadt und fuh­ren auf schlech­ten Stra­ßen vol­ler rie­si­ger Schlag­lö­cher, durch klei­ne Dör­fer mit un­aus­sprech­li­chen Na­men. An einer Tank­stel­le im Nir­gend­wo, hiel­ten sie an, um ihren Blut­durst zu stil­len.

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