Lewis Cowley - Die Rache der Hitmons
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„Darum wollte ich Sie gerade bitten!“ lachte Benny. „Aber so eilig wäre es sicher nicht gewesen.“
Schon wenige Minuten später stürmte der temperamentvolle Brauner durch die Tür. Er war ein stämmiger junger Mann mit Stirnglatze und einem Blick in seinen Augen, der keinen Widerspruch duldete. Zielstrebig sauste er zum Arbeitszimmer und schon hatte er das die Programme durchgeforstet.
Nach einer Minute sagte er:
„Tja, da gibt´s nur eine Lösung, Herr Fischer: Die Festplatte muss formatiert werden. Sie haben nämlich aus Versehen das Zip-Laufwerk auf das des DVD-Brenners angemeldet. Dadurch ist es zu einem Kurzschluss gekommen. Sie müssen die Daten unbedingt extern speichern. Glauben Sie, dass es noch geht?“
„Das Wichtige habe ich immer extern gespeichert.“ antwortete Benny. „Die anderen Sachen sind vielleicht nicht so wichtig oder können bald wieder neu gemacht werden.“
„Wann hätten Sie denn Zeit?“ fragte Brauner.
„Vielleicht nächsten Freitag.“ überlegte Benny. „Das Disketten-Laufwerk arbeitet ja noch, also ist es nicht so eilig.“
“Okay, Herr Fischer, ich muss jetzt abhauen.“
Wenig später war auch Benny aus dem Haus. Sein Sohn hatte bald Schulschluss und er wollte ihn abholen. Schließlich standen jetzt die Osterferien bevor.
Unterdessen wurde in einer Schule das Vorlesen von Geschichten durchgenommen, die durch einen Tageslichtprojektor an die Leinwand geworfen wurden. Die Schülerin Julia Schneider hatte gerade geendet und erntete großen Applaus. Alle Schüler hatten ihre Namen auf Schilder geschrieben, denn Frau Gerold war nur zur Vertretung für den erkrankten Herrn Baumgartner da.
„Das war sehr gut, Julia.“ lobte Frau Gerold. Sie mochte um Anfang 40 sein, hatte dunkelblonde, glatte Haare und wirkte gleichzeitig liebenswert und streng.
„Jetzt haben wir noch ein Gedicht.“ fuhr Frau Gerold fort. „Schillers Glocke. Wer möchte es vortragen?“
Viele Schüler hoben ihre Hände. Frau Gerold musterte alle Kinder. Ihre Wahl fiel auf einen dunkelhaarigen Jungen, der links in der vierten Reihe saß. `Niki Fischer´ stand auf seinem Schild. Es war Bennys Sohn.
„Niki.“ las Frau Gerold ab.
Dieser begann:
„Frisch am Platze steht sie aus Lehm gebrannt!
Heute muss sie Glocke werden. Frisch Gesellen, seid zur Hand...“
Während der kleine Niki das Gedicht vortrug, konnte man ihn genau betrachten.
Niki war das jüngere Abbild seines Vaters. Das gleiche Haar, die gleiche Nase, Gesichtsform, auch der Mund war wie der seines Vaters. Nur die tiefschwarzen Augen, aus denen viel Temperament blitzte, stammten von seiner Mutter. Obwohl Benny mit der unerschöpflichen Energie seines Sohnes oft nicht zurechtkam, liebte er das Kind abgöttisch, denn Niki war nach all den Schicksalsschlägen für Benny der einzige Trost, der ihm noch geblieben war.
Niki war für sein Alter schon recht selbständig. Er ging oft alleine Einkaufen und konnte sogar kochen. Doch sein wüstes Temperament brachte seinen Vater selbst manchmal zum Kochen.
Und dennoch: Niki besaß das gewisse Etwas, mit dem er alle Herzen erobern konnte. Seine Mitschüler schätzten und liebten ihn. Auch die Lehrkräfte lobten ihn in höchsten Tönen. Erst kürzlich hatte Benny einen Brief von der Schulleitung bekommen, in dem unter anderem stand:
„ Niki gedeiht prächtig, und er ist das Juwel in unserer Schule.“
Während Niki das Gedicht vortrug, wurde er von allen Schülern der Klasse gemustert. Besonders die dunkelhaarige Julia strahlte ihn an. Sie war ein unscheinbares, nicht sehr hübsches Mädchen mit traurigen Augen und wäre so gerne seine Freundin geworden, aber sie war viel zu schüchtern, um es ihm zu sagen. Doch jetzt stand in ihrem Blick Entschlossenheit. Ob sie ihm heute etwas sagen wollte? Sie ließ ihn nicht aus den Augen. Schließlich war heute der letzte Schultag vor den Osterferien.
Die Schulglocke läutete. Die Kinder packten alles zusammen, denn es durfte nichts vergessen werden. Niki sauste aus dem Schulzimmer und räumte seinen Spind aus. Heute trug er seinen geliebten dunkelblauen Jeans-Zweiteiler, ein schwarzes T-Shirt mit Hitmons-Aufdruck, sowie blau-weiß gestreifte Schuhe. Er war mitten am Ausleeren, als seine Mitschülerin Julia langsam auf ihn zuging.
„Hallo, Niki.“ gab sie schüchtern von sich.
Der Junge drehte sich um.
„Ach Julia. Was gibt´s denn?“
Etwas verlegen blickte das Mädchen ihn an und sagte leise:
„Alles Gute nachträglich zu deinem Geburtstag. Ich...“ Julia unterbrach sich und senkte ihren Blick. Dann sah sie ihn wieder an und fuhr fort:
„Ich habe ein Geschenk für dich.“
Sie hielt eine Packung in der Hand. Als Niki sie öffnete, bekam er große Augen. Es war eine Rauruk-Spardose, die sprechen konnte, wenn man eine Münze einwarf. Nikis Augen leuchteten über das ganze Gesicht und er drückte seiner Klassenkameradin einen dicken Kuss auf die Wange.
„Danke, Julia!“ strahlte er. „Geht´s Dir jetzt besser?“
„Ja,“ gab sie etwas traurig zurück. „Zu dumm, dass ich vorgestern krank geworden bin. Ich wäre so gerne auf deiner Geburtstagsfeier gewesen.“
„Nächstes Jahr musst du aufpassen, dass du auf meine Feier kommst.“ bestimmte Niki. „Dann werde ich zehn.“
Julia strahlte ihren Mitschüler an.
„Ich verspreche es.“ schwor sie. „Tschüß!“
Und sie verschwand.
Niki betrachtete sich die Spardose. Am Hinterkopf war ein kleiner Knopf angebracht. Niki betätigte ihn und hörte plötzlich eine Stimme:
„Huki, Huki!“
Niki´s Augen weiteten sich. Und abermals drückte er den Knopf.
„Huki, Huki, Huki!“ erklang es diesmal.
Der Junge nahm die Spardose fest in seine Hände und flüsterte:
„Ich werde sie in Ehren halten, Julia.“ Er steckte die Spardose in seinen Ranzen, holte noch eine Jacke aus dem Spind und schloss die Tür, auf der sein Name stand.
Er lief durch die Schulhalle, als sein Mitschüler Robert Schweiger auf ihn zustürmte.
„Niki!“ schrie er schon von weitem. „Dein Papa ist da. Er steht draußen am Tor!“
Niki stürmte durch die Schule geradewegs auf den Haupteingang zu, der vom Pausenhof zum Schulgebäude getrennt wurde. Er sauste durch den Schulhof und sah seinen Vater an der Mauer stehen.
„Papa!“ rief er erfreut.
Sofort lief er auf seinen Vater zu und sprang ihm in die Arme.
Ein dicker Begrüßungskuss folgte, dann sagte Benny:
„Komm, Kind. Wir gehen jetzt zum Einkaufen.“
In diesem Moment kam Frau Gerold zum Zaun. Schon von weitem rief sie:
„Na, jetzt darf ich endlich den Vater unseres Juwels kennen lernen.“
Benny blickte auf und schaute der Lehrerin in die Augen.
„Du Papa, das ist Frau Gerold.“ sagte Niki.
„Frau Gerold, wie ich erfahren habe.“ grüßte er und reichte ihr die Hand.
„Ja, das bin ich.“ bestätigte sie.
„Niki hat schon von Ihnen erzählt, dass Sie Herrn Baumgartner vertreten.“ sagte Benny. „Und auch andere Sachen.“
„Ich hoffe, dass es nichts Negatives ist.“ lachte Frau Gerold.
„Mein Sohn spricht nicht negativ über seine Mitmenschen.“ erklärte Benny. „Eine Eigenschaft, die ich sehr an ihm bewundere. Ich wünschte, ich hätte etwas mehr davon.“
„Sie scheinen ihr Kind sehr zu beneiden.“ erkannte Frau Gerold.
„Und wie.“ gestand Benny. „Er hat das, was ich will.“
„Und er hat auch eine unerschöpfliche Energie.“ fuhr Frau Gerold fort.
„Wem sagen Sie das?“ seufzte der Promoter.
Niki lachte und sagte:
„Wir wollten doch zum Einkaufen.“
Schon bald waren beide im Supermarkt. Während Benny die Waren zusammensuchte, sauste Niki wie üblich zu den Comics. Schon hatte er ein Hitmons-Heft in der Hand und blätterte es durch.
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