Abdul Maria-Lama - Vom Himmel abgewiesen

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Gleich nach seiner Tat wird der Selbstmordattentäter Ali Ben Islami vom Himmel abgewiesen und nach München geschickt. Dort versucht er mit allen Mitteln, die ihm versprochenen 72 Jungfrauen doch noch zu bekommen. Arm wir eine Moscheemaus und ohne «ehrbare» Familie im Hintergrund sieht er im muslimischen Milieu keine Chance auf Erfolg und versucht sein Glück bei den «Ungläubigen». Gebunden an strenge islamische Moralvorstellungen durchlebt der aus dem fernen El Aoutsch stammende Ali dabei eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Schließlich erkennt er, wie aussichtslos sein Vorhaben ist und beginnt zu verzweifeln. Durch einen Zufall hellt sich seine Perspektive wieder auf, bevor die Geschichte eine verblüffende Wendung nimmt.

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„Weshalb denn? Anscheinend interessiert dich das nicht!“

„Doch, doch, sicher, mein Herr! Erzählen Sie! Ich bin ganz gespannt!“

„Okay ich versuch es“, sagte Dieter und wandte sich wieder Ali zu, der ihn mit großen Augen ansah. „Meine Frau Janine habe ich auf einer Party kennengelernt. Von der ersten Sekunde an zog sie mich in ihren Bann. Sie strahlte eine unbändige Erotik aus und wirkte auf eine natürliche Art fröhlich. Zu meinem Bedauern war sie in Begleitung eines renommierten Professors für Zahnheilkunde. Dieser, mindestens zwanzig Jahre älter, passte überhaupt nicht zu ihr, sodass ich den Partygeber bat, mich Janine als einen der erfolgreichsten Zahnärzte Münchens vorzustellen. Als ihr Begleiter für kurze Zeit den Raum verließ, wurde ich ihr vorgestellt. Lächelnd reichte sie mir daraufhin die Hand. Während ihr Jasminduft in meine Nase stieg beherrschte mich nur noch ein Gedanke: ´Ich will diese Frau, ich werde alles tun, um sie zu bekommen`.“

„Ja mein Herr“, kommentierte Ali. „Wir Männer sind den Verführungskünsten schöner Frauen hilflos ausgeliefert. Im Islam haben sich Frauen deshalb in der Öffentlichkeit zu verschleiern und müssen sich von allen familienfremden Männern fernhalten. Auf diese Weise geraten wir nicht in Unordnung.“

Gedanken verloren blickte Dieter über Ali hinweg. „Ja, letztendlich war ich Janine und ihren Reizen ausgeliefert. Sie hat das sicher sofort gemerkt und mich auch deshalb ausgewählt.“

„Aber wie sollte das gehen? Sie war doch mit einem Mann da. Und als Frau kann sie sowieso nicht über sich selbst bestimmen!“

„Lass mich erzählen! Wir hatten keine fünf Minuten Small Talk geführt, da kam auch schon ihr Begleiter, Professor Trumpf zurück und führte Janine von mir weg. ´Bis später, Dieter`, flüsterte sie mir noch zu. Dabei bohrten sich ihre Rehaugen tief in mein Herz. Aufgewühlt ging ich nach oben auf den Balkon des oberen Wohnzimmers der Villa. Die Arme auf das Geländer gestützt, schaute ich verträumt in die Umrisse der Gartenanlage und stellte mir vor, dort mit ihr zu sein. Etwa zehn Minuten mussten so vergangen sein, als mich der Duft nach Jasmin aus meinen Gedanken riss. Im Halbdunkel nahm ich wahr, dass Janine mich erwartungsvoll von der Seite anlächelte. ´Hey Dieter`, hauchte sie mit ihrer sanften Stimme, ´auch romantisch veranlagt?` ´Oh ja, vor allem jetzt, da Sie vor mir stehen`, gab ich zurück. ´Stoßen Sie mit mir doch auf die Zukunft der Liebe an`, säuselte sie und reichte mir ein Sektglas. Beim Zuprosten kam sie ganz nah an mich heran. So nah, dass unsere Lippen nur noch eine Handbreit auseinander waren. Dann trat sie einen Schritt zurück, strich sich verführerisch mit der Hand durchs Haar und flötete: ´Gefällt Ihnen mein Abendkleid? Das habe ich heute das erste Mal an.` Und wie mir das Abendkleid gefiel. Der edle Stoff des Kleides betonte auf eine raffinierte Weise ihre Formen. ´Ich bin völlig hingerissen von Ihnen und ihrem zauberhaften Kleid`, bemerkte ich. ´Nur schade, dass Sie schon in festen Händen sind. Oder täusche ich mich etwa?` Janine nickte andeutungsweise und säuselte: ´Stimmt, Sie täuschen sich. Der Trumpf ist nur ein väterlicher Freund, zumindest sehe ich es so. Ich begleite ihn hin und wieder, dafür unterstützt er mich, wenn nötig.`

„Väterlicher Freund, so etwas gibt es nicht“, warf Ali ein. „Sie hätten gleich wissen müssen, dass diese Frau eine unmoralische Person ist.“

„Ja, ja, hinterher ist man immer schlauer“, sagte Dieter mürrisch. „Nun, Janines Antwort ließ mich hoffen. Charmant erklärte ich, ihr liebend gerne alle Wünsche von den Augen abzulesen. Daraufhin blickte sie mich herzzerreißend an und meinte: ´Dieter, solche Männer sind heute äußerst selten. Wenn Sie halten, was Sie versprechen, könnte der heutige Tag unser erster, gemeinsamer Glückstag sein.`“

Dieter machte eine kurze Pause und blickte mit verklärtem Gesichtsausdruck aus dem Fenster. „Bereits zwei Tage später“, fuhr er fort, „saßen wir verträumt beim Candle-Light-Dinner - und kamen uns rasch näher. Es war wie im Märchen: Ich, der erfolgreiche Zahnarzt, Anfang vierzig, mit meiner Traumfrau, zwölf Jahre jünger, superattraktiv, gebildet, lebensfroh. Dass sie als freiberufliche Theaterwissenschaftlerin nur ein geringes Einkommen hatte, gefiel mir sogar. Schließlich wurde sie dadurch finanziell von mir abhängig.“

„Mein Herr“, warf Ali ein, „es genügt nicht, wenn der Mann die Frau versorgt, er muss sie auch kontrollieren und bestrafen, wenn sie nicht folgen will.“

„Lass mich doch erzählen und red nicht so unqualifiziert dazwischen!“ grantelte Dieter und warf Ali einen vorwurfsvollen Blick zu. „Wo war ich? Verdammt, jetzt habe ich es vergessen. Na ja, auf alle Fälle verbrachten wir fantastische Liebesnächte, fuhren gemeinsam in den Urlaub, schmiedeten Pläne für die Zukunft und wünschten uns schließlich ein Kind. Unsere Hochzeit feierten wir mit einem rauschenden Fest, die Geburt unseres Sohnes erfüllte mich mit höchstem Glück. Dass Janine damit einen teuflischen Plan hegte, konnte ich nicht ahnen.“

Indessen war Ali um einige Zentimeter in die Bettmitte zurückgerückt und sah Dieter schweigend an.

„Verstehst du: einen teuflischen Plan?“, wiederholte Dieter nach einer kurzen Pause.

„Ja“, antwortete Ali wortkarg.

„Willst du nicht wissen, welchen Plan?“

„Ja, doch!“

„Und warum fragst du dann nicht?“

„Ich soll doch nicht dazwischen reden.“

Dieter rollte mit den Augen und sagte dann. „Gegen gehaltvolle Äußerungen habe ich überhaupt nichts.“

Ali sah ihn verunsichert an. „Darf ich dann fragen, was an dem Plan teuflisch war?“

„Ja du darfst“, antwortete Dieter und nickte bedächtig. „Also, das war so: Janine entpuppte sich als ein äußerst raffiniertes Biest. Noch vor unserer Hochzeit hatte sie ihre Wohnung aufgelöst und war mit mir in eine Vorortvilla gezogen. Dort spielte sie ein doppeltes Spiel: Nach außen hin tat sie schmelzend verliebt und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Insgeheim plante sie jedoch schon den Absprung. Als sie im sechsten Monat schwanger war, kam sie zu mir und meinte, sie müsse noch alte Schulden begleichen. Nichts Böses ahnend gab ich ihr einen höheren Betrag. Und was glaubst du, was sie mit dem Geld gemacht hat?“

„Vielleicht hat sie sich teuren Schmuck gekauft?“

„Schön wär´ s gewesen. Kurz vor ihrer Entbindung hat sie sich eine eigene Wohnung angemietet – ohne mein Wissen, aber mit meinem Geld.“

„Oh!“ Ali riss ungläubig die Augen auf.

„Drei Monate nach der Geburt unseres Sohnes fand ich nach Feierabend einen Zettel auf dem Küchentisch. , stand darauf per Hand geschrieben, Mir wurde auf der Stelle schlecht. Panisch durchsuchte ich die Villa in der Hoffnung, das wäre nur ein übler Scherz. Vergeblich – mein Sohn und meine Frau waren weg, samt ihrer Sachen. Janine hatte alles in ihren Audi gepackt und war mit Maurice in ihre geheime Wohnung gefahren. Nicht einmal die Adresse wusste ich.“

„Das ist ja ungeheuerlich!“

„Ja, ungeheuerlich“, wiederholte Dieter. „Eine Woche später hat Janine bei mir angerufen und mir eingestanden, dass sie alles kaltblütig geplant habe. Sie wollte schon länger ein Kind haben und finanziell unabhängig sein, ohne sich an einen Mann zu binden. Als sie mich auf der Party kennenlernte, hätte sie sofort gemerkt, dass ich der Richtige dafür sei. Mein ganzes Bitten und Betteln, selbst das Drohen mit dem Gericht, half nichts: Nach diesem Gespräch brach sie den Kontakt zu mir ab, von da an sprach sie nicht mehr mit mir. Ich habe dann ausführlich mit ihrer Mutter telefoniert, und erfahren, dass Janine sehr negativ über Männer denkt. Männer seien für sie das Letzte: oberflächlich, sexbesessen, nur an der äußeren Attraktivität einer Frau interessiert. In ihrer Sexbesessenheit reagierten Männer auf Frauenreize gleichermaßen mechanisch wie ein laufender Motor auf Benzinzufuhr. Deshalb würde sich ihre Tochter im Umgang mit Männern auch keinerlei moralische Gedanken machen. Männer seien für sie einfach dazu da, um rücksichtslos die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Von dieser Überzeugung sei sie nicht abzubringen, auch von mir nicht. Denn gerade ich hätte dieses Männerbild bestätigt. Da konnte ich nur halbherzig widersprechen.“

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