Abdul Maria-Lama - Vom Himmel abgewiesen

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Gleich nach seiner Tat wird der Selbstmordattentäter Ali Ben Islami vom Himmel abgewiesen und nach München geschickt. Dort versucht er mit allen Mitteln, die ihm versprochenen 72 Jungfrauen doch noch zu bekommen. Arm wir eine Moscheemaus und ohne «ehrbare» Familie im Hintergrund sieht er im muslimischen Milieu keine Chance auf Erfolg und versucht sein Glück bei den «Ungläubigen». Gebunden an strenge islamische Moralvorstellungen durchlebt der aus dem fernen El Aoutsch stammende Ali dabei eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Schließlich erkennt er, wie aussichtslos sein Vorhaben ist und beginnt zu verzweifeln. Durch einen Zufall hellt sich seine Perspektive wieder auf, bevor die Geschichte eine verblüffende Wendung nimmt.

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„Du kannst von Glück reden, dass du niemand außer dir selbst getötet hast“, antwortete Immamuel mit ernster Mine. „Deine Absicht war dennoch niederträchtig.“

„Aber, ich habe in gutem Glauben gehandelt!“ Alis Stimme glitt ins Weinerliche ab. „Die Glaubensbrüder hatten gemeint, es würde dem Koran entsprechen, wenn ich mich auf dem Markt der Provinzstadt in die Luft jage. In jedem Fall würde ich auch Ungläubige mit in den Tod reißen. Ich würde damit unseren Glauben verteidigen und mir sofort das Paradies verdienen. Zum Beweis haben sie mir mehrere Koranverse vorgelesen.“

„So? Welche denn?“

„Ich kann mich noch an einen aus Sure 47 erinnern:

„Diese Scheingläubigen!“ Die Stimme des Engels vibrierte vor Wut. „Immer wieder verwenden sie dieselben Verse aus dem heiligen Buch, um ihre Machenschaften zu begründen.“

„Wie sollte ich das wissen, ich bin doch kein Gelehrter!“, rief Ali verzweifelt aus. „Und dann haben die Glaubensbrüder auch noch betont, nicht nur ich käme ins Paradies, sondern auch noch vierzig meiner Angehörigen. Außerdem würde ihre Organisation meiner armen Familie reichlich Geld schenken. Meine Mutter ist schwer krank und benötigt dringend Medikamente, wie hätte ich da widerstehen sollen?“

„Hmmmm“, brummte Immamuel und strich sich bedächtig über seinen Bart. Fast schon sanftmütig sprach er weiter: „Ich verstehe, du hattest kaum eine Chance, deren Falschheit zu durchschauen. Wir registrieren schon seit längerer Zeit, wie Irreführer auf der Erde unsere Anweisungen benutzen, um sinnlos Terror zu verbreiten.“

„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nie den Sprengstoffgürtel angenommen“, fügte Ali hastig an.

„Wir werden diese Typen hart bestrafen!“

„Jawohl! Die Schuldigen sollen büßen und nicht ich. Da ich im guten Glauben gehandelt habe, müsste ...“

„Moment mal, auch ein Einfaltspinsel wie du trägt eine gewisse Verantwortung!“

„Aber Herr Engel, ich wurde doch in die Irre geführt!“

„Deshalb werden wir dich auch nicht mit der Hölle bestrafen! Da du zudem kein fremdes Leben auf dem Gewissen hast, kommst du recht glimpflich davon!“

„Dann könnte ich doch noch zu meinen zweiundsiebzig Jungfrauen kommen!?“

„Von wegen, die kannst du vergessen!“

„Ich wäre auch schon mit der Hälfte der Jungfrauen zufrieden, also mit zweiundfünfzig.“

Immamuel verzog abschätzig das Gesicht. „Wie bitte, zweiundfünfzig? Die Hälfte sind sechsunddreißig! Rechnen hast du wohl auch nicht gelernt!“

„Nein, leider nicht“, antwortete Ali kleinlaut. „Die Sorge um die Jungfräulichkeit meiner Schwestern war wichtiger. Wenn es sein muss, werde ich auch mit sechsunddreißig Jungfrauen zufrieden sein.“

„Ich habe gesagt: null Jungfrauen.“

„Dreißig?“

„Keine habe ich gesagt, keine Einzige!“

„Fünfundzwanzig?“

„Hast du Bohnen in den Ohren? Null ist null und bleibt null, du bekommst überhaupt keine!“

„Wenigstens zwölf - bitte, bitte.“

„Jetzt reicht es aber!“ Immamuels Stimme klang immer gereizter. „Wir sind doch hier nicht auf einem Basar! Du kannst froh sein, wenn du nicht in die Hölle kommst!“

Ersichtlich eingeschüchtert fragte Ali: „Wie wäre es, wenn ich mir wenigstens drei klitzekleine Jungfrauen aussuchen könnte? So ganz ohne Jungfrauen ist es sicherlich langweilig im Paradies.“

„Diese Sorge ist völlig überflüssig. Du wirst das Paradies für keine Sekunde betreten!“

„Aber, was wird dann mit mir? - In die Hölle muss ich nicht! Das haben Sie mir gerade versprochen, Herr Engel!“

„Komm mal ganz nah zu mir“, sagte Immamuel und setzte einen geheimnisvollen Blick auf. „Wir haben da eine Zwischenlösung, das bleibt aber unter uns.“

Gespannt machte Ali zwei Schritte auf den Engel zu und stand nun direkt vor ihm.

„Also, das ist so“, flüsterte dieser Ali ins Ohr. Anstatt weiter zu reden, schnupperte er interessiert an dessen Mund und brummelte: „Hmmm, du riechst so komisch?!“ Dann sah er Ali mit ernster Mine an und befahl: „Hauch mich mal an!“

„Haaaaaaa“, machte er.

„Igitt, pfui Teufel!“ Angewidert trat Immamuel einen Schritt zurück. Mit Wut verzerrtem Gesicht brüllte er:

Wie oft hat man euch schon gesagt, ihr sollt dort unten nicht saufen?!!!“

„Äh, ich weiß, ich wollte auch nicht“, erklärte Ali verlegen. „Aber, das kam so: Bevor ich hierher kam, wurde ich von der Himmelspforte zurück in ein riesiges Gebetszelt zu lauter seltsamen Nomaden geschickt. Die Nomaden beteten aber in dem Gebetszelt nicht, sondern benahmen sich äußerst sündhaft. Männer und unverschleierte Frauen saßen wild grölend beieinander. Als ich mich ein wenig umsah, kam eine schöne Scheinjungfrau auf mich zu und schlug mich auf die Wange, nur weil ich mit den Händen prüfen wollte, ob sie wirklich echt ist. Dann steckte eine beschmutzte Frau ihre Zunge in meinen Mund und ich fiel vorübergehend in Ohnmacht.“

„Und deswegen fängst du das Saufen an?“

„Aber nein! Als ich ohnmächtig am Boden lag, hat ein mit einer seltsamen Kamelhose bekleideter Obernomade eine hellbraune Brühe in mich hineingeschüttet. Fast alle in dem Nomadenzelt tranken diese Brühe. Und wissen Sie was, Herr Engel? Als das Zeug durch meine Kehle rann, hörte ich, dass es sich um Alkohol handelte. Da gab mein Geist sein Dasein auf der Erde auf und entschwand in den Himmel."

Immamuel sah Ali abschätzig an und meinte: „Du meinst wohl, für deine Stümperhaftigkeit wirst du auch noch belohnt? Weißt du was? Du gehst zurück in dieses Deutschland! Mit deiner Alkoholfahne passt du gut dort hin. Da kannst du dich um Jungfrauen bemühen!“

„Gibt es in Deutschland überhaupt noch welche?“, fragte Ali zögernd. „Die beschmutzte Frau hat gemeint, die wären schon alle ausgegangen!“

„Natürlich gibt es auch in Deutschland Jungfrauen! Obwohl die meisten Frauen dieses Landes nicht nach unseren Gesetzen leben.“

„Kann ich dort auch zweiundsiebzig bekommen, wie im Paradies?“

„Von uns aus hundertzweiundsiebzig! Aber einfach wird´s nicht!“

„Hm, wenn das die einzige Möglichkeit ist, probier ich´s halt. Aber eines interessiert mich noch. Wieso waren die Frauen in dem Gebetszelt alle unverschleiert? Sind die Deutschen keine richtigen Muslime?“

„Die meisten Deutschen sind überhaupt keine Muslime.“

„Ach so“, sagte Ali enttäuscht.

„Wenn wir lauter Stümper wie dich nach Deutschland schicken, wird das auch so bleiben.“

„Oh, äh, da fällt mir noch eine Frage ein“, lenkte Ali ab. „Wie soll ich mich in diesem fremden Land verständigen?“

„Wir sorgen dafür, dass du dort unten Deutsch, die Sprache der Deutschen, sprichst. Das war doch in dem Nomadenzelt schon so.“

„Stimmt! Das ist mir gar nicht aufgefallen.“

„Dafür verstehst du die Sprache deiner Heimat nicht mehr.“

„Das ist aber schade!“ Ali warf Immamuel einen bittenden Blick zu.

„Da ist nichts zu machen,“ meinte der Engel streng. „Du hast vor deinem missglückten Attentat nur eine Sprache gesprochen und wirst jetzt auch nur eine Sprache sprechen. Immerhin haben wir deine Lesefähigkeit verbessert! Dies ist für Deutschland ausgesprochen wichtig!“

Ali nickte betreten. „Ehm, welchen Körper werde ich denn in Deutschland haben?“

„Den, in dem du vor mir stehst und mit dem du in dem Zelt bei den Deutschen warst!“

„Wie bin ich überhaupt zu diesem Körper gekommen, die Bombe hat mich doch komplett zerrissen?!“

„So gut es ging hat dich die Erdrückführung wieder zusammengebaut. Allerdings geht in solchen Fällen immer etwas verloren. Deshalb bist du jetzt kleiner und schwächlicher, als du es in El Auotsch warst.“

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