Abdul Maria-Lama - Vom Himmel abgewiesen

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Gleich nach seiner Tat wird der Selbstmordattentäter Ali Ben Islami vom Himmel abgewiesen und nach München geschickt. Dort versucht er mit allen Mitteln, die ihm versprochenen 72 Jungfrauen doch noch zu bekommen. Arm wir eine Moscheemaus und ohne «ehrbare» Familie im Hintergrund sieht er im muslimischen Milieu keine Chance auf Erfolg und versucht sein Glück bei den «Ungläubigen». Gebunden an strenge islamische Moralvorstellungen durchlebt der aus dem fernen El Aoutsch stammende Ali dabei eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Schließlich erkennt er, wie aussichtslos sein Vorhaben ist und beginnt zu verzweifeln. Durch einen Zufall hellt sich seine Perspektive wieder auf, bevor die Geschichte eine verblüffende Wendung nimmt.

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„Irmi willst du mit Elke schon mal die Dachkammer herrichten?“, fragte Erika. „Dann kann Ali auf sein Zimmer und sich trockene Wäsche anziehen.“

„Ja, das mach ich“, antwortete Irmi und verließ mit Elke den Raum.

„Da nun alles geklärt ist, gehen wir jetzt“, sagte Lydie.

„Ihr müsst uns aber noch Alis Sachen aus dem Auto bringen“, meinte Gerda.

„Ehm“, machte Lydie. „Wir haben nur noch einen Pullover von ihm im Auto.“

„Was? Ihr habt ihn ohne alles zu uns gebracht?“ Erika blickte fassungslos drein.

„Wir mussten ihn so schnell wie möglich in Sicherheit bringen“, entgegnete Helga verlegen. Die Behörden waren ihm dicht auf den Fersen.“

„Und wie stellt ihr euch das jetzt vor?“

„Na ja,“ bemerkte Lydie, „ihr seid doch eine Sozialeinrichtung und der Ali ist ein Sozialfall. Könnt ihr nicht für seine Bedürfnisse aufkommen?“

„Nein!!! Er bekommt schon zu essen bei uns. Mehr ist nicht drin. Habt ihr keinen Flüchtlingssolidaritätsfonds?“

„Ja - eigentlich schon“, antwortete Lydie.

„Na also, dann muss der dafür herhalten!“

„Aber viel können wir nicht für ihn ausgeben. Wir wollen schließlich auch noch andere Flüchtlinge unterstützen.“

„Auf alle Fälle braucht er Waschzeug, ein paar Schuhe und zwei Garnituren Oberbekleidung. Ganz wichtig ist viel Unterwäsche. Die Unterwäsche wird jeden Tag gewechselt! Unser Haus stinkst du nicht voll, hier herrscht Hygiene! Hast du verstanden?“ Während der letzten Worte sah Erika Ali eindringlich an.

„Da habe ich nichts dagegen“, antwortete dieser aufrichtig. „Gerne kleide ich mich jeden Tag neu ein.“

„Bilde dir nicht ein, dass du fabrikneue Sachen bekommst!“, fuhr ihn Lydie an. „Es reicht völlig, wenn du gebrauchte Kleidung von der Caritas trägst. Unter deiner Burka sieht man sowieso nicht, was du anhast.“

„Ganz richtig“, kommentierte Erika. „Einen Wecker bekommt er von uns. Besorgt ihm noch Rasierzeug. Auf ein Islamistenbärtchen lege ich in diesem Haus keinen Wert.“

„Ich brauche unbedingt auch einen Koran“, sagte Ali. „Als gläubiger Muslim möchte ich täglich in den heiligen Schriften lesen.“ Plötzlich war ihm eingefallen, dass er seit seiner Erdrückführung die Gabe der Decodierung von Buchstabenfolgen besaß.

„Ph!“, machte Erika. „Den Koran kannst du dir abschminken! Dieses Buch ist extrem frauenfeindlich! Außerdem bekommen Christen in einem islamischen Land auch keine Bibeln in die Hand.“

„Das ist auch gut so“, kommentierte Ali. „In der Bibel steht viel Verfälschtes, nur das heilige Buch von uns Muslimen enthält die absolute Wahrheit Allahs! Geben Sie mir einen Koran – ansonsten wird der Allmächtige Sie strafen!“

„Das interessiert mich nicht die Bohne! Du bekommst keinen Koran! Frauenfeindliche Bücher haben in einem Frauenhaus nichts zu suchen!“

„Ich würde ihm einen Koran zugestehen“, meinte Helga. „Irgendetwas braucht er doch, woran er sich in der Fremde festhalten kann.“

„Soll er sich an etwas Vernünftigem festhalten! In dieser Hinsicht bin ich kompromisslos.“

„Recht so,“ kommentierte Lydie. „Komm Helga, wir gehen! Und du Ali, benimm dich so, wie es die Frauen hier erwarten! Falls wir dich wieder abholen müssen, wirst du uns von unserer unangenehmen Seite erleben!“

Nur mit Mühe konnte Ali seine Wut zurückhalten. In seinem Inneren verwünschte er diese satanischen Frauen und flehte Allah um Rache an. Dennoch senkte er den Kopf, sah auf den Boden und sagte mit leiser Stimme: „Ich werde tun, was man von mir verlangt, sofern es sich nicht gegen meinen Glauben richtet. Ich bin bereit, das Leiden auf mich zu nehmen.“

„Gut so“, meinte Lydie. An der Türe angekommen drehte sich Helga noch einmal zu Ali hin und sagte: „Ich wünsche dir, dass du dich von deinem Kulturschock erholst und deine Jungfrauenpsychose abklingt.“

Ali warf ihr einen flehenden Blick zu. „Mich friert immer mehr, mein Schädel schmerzt fürchterlich und Hunger habe ich auch. Ich würde gerne ...“

„Was du willst, interessiert hier nicht!“, unterbrach ihn Erika. „Sobald es hergerichtet ist, wirst du dir die Burka wieder überziehen und auf dein Zimmer gehen. Dort bekommst du Schlafwäsche einer ehemaligen Bewohnerin. Aber zu essen gibt es heute nichts für dich.“

Begleitet von Elke und Gerda, näherte sich Ali mühsam dem Dachgeschoss. Sein Kopf schmerzte wie verrückt und die Burka, die ihn wie eine eingenässte Ganzkörperwindel umgab, ließ seinen Leib vor Kälte zittern. Endlich erreichte die kleine Gruppe das Zimmer. Gerda öffnete die Türe, knipste das Licht an und bedeutete Ali einzutreten.

„Der Raum hier ist sehr bescheiden“, kommentierte sie. „Dennoch hat unser Burkamann hier alles, was er benötigt: ein Holzbett, einen Kleiderschrank und ein Tischchen mit einem Stuhl. Sogar ein WC mit Waschbecken und einer einfachen Dusche befinden sich hinter dieser Seitentür.“

Alis Blick schweifte matt durch das Zimmer. ´Damit komme ich zurecht`, dachte er, ´in El Aoutsch hatte ich nicht einmal ein Bett. Schlimm ist aber, dass ich wie eine Frau zu leben habe, keinen Koran bekomme und mit Kopfschmerzen hungrig ins Bett muss.`

„Den zweiten Stuhl haben wir entfernt“, fuhr Gerda fort. „Frauenbesuche sind für dich strikt verboten. Hast du das verstanden?“

„Ja“, sagte Ali leise.

„Leg dich am besten gleich hin“, meinte Elke und deutete auf das frisch bezogene Bett. „Ein Nachthemd ist im Schrank.“

„Morgen früh schaut eine Mitarbeiterin nach dir“, ergänzte Gerda. „Wir wünschen wohl zu ruhen.“

Alleine in der Kammer, entledigte sich Ali mühevoll der feuchten Kleidung und zog sich widerstrebend das Damennachthemd an. Dann verrichtete er ein Gebet und legte sich ins Bett. Anfangs spürte er noch seinen Magen knurren. Bald wurde das Hungergefühl jedoch von einem grausamen Frösteln übertönt. Gepeinigt von Schüttelfrost und Kopfschmerzen lag er noch Stunden lang wach. Selbst in den beiden Krankenhäusern hatte er sich nicht so elend gefühlt.

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