Abdul Maria-Lama - Vom Himmel abgewiesen

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Gleich nach seiner Tat wird der Selbstmordattentäter Ali Ben Islami vom Himmel abgewiesen und nach München geschickt. Dort versucht er mit allen Mitteln, die ihm versprochenen 72 Jungfrauen doch noch zu bekommen. Arm wir eine Moscheemaus und ohne «ehrbare» Familie im Hintergrund sieht er im muslimischen Milieu keine Chance auf Erfolg und versucht sein Glück bei den «Ungläubigen». Gebunden an strenge islamische Moralvorstellungen durchlebt der aus dem fernen El Aoutsch stammende Ali dabei eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Schließlich erkennt er, wie aussichtslos sein Vorhaben ist und beginnt zu verzweifeln. Durch einen Zufall hellt sich seine Perspektive wieder auf, bevor die Geschichte eine verblüffende Wendung nimmt.

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„Wir werden sehen, ob er noch Wahnvorstellungen über Jungfrauen hat“, sagte Doktor Bengel leise. In diesem Fall verlegen wir ihn in die Psychiatrische nach Moorbach.“

Ganz nah trat er nun an Ali heran. „Möchten Sie etwas sagen?“, fragte er und blickte ihm tief in die Augen. Verlegen drehte Ali seinen Kopf zur Seite, ohne einen Laut von sich zu geben.

„Vorhin, als ich allein nach ihm sah, lag er schweißgebadet da und fantasierte schon wieder von zweiundsiebzig Jungfrauen“, bemerkte die Stationsärztin. „Bald darauf allerdings nur noch von zweiundfünfzig, dann von sechsunddreißig, fünfundzwanzig, zwölf, zum Schluss murmelte er sogar nur noch etwas von drei klitzekleinen Jungfrauen. Seine Psychose scheint abzuklingen.“

„Gut zu wissen“, antwortete der Oberarzt, „Schwester Lisa, beobachten Sie den Patienten. Jede Besonderheit melden Sie umgehend. Fürs Erste ist die Visite beendet.“

Die Schwester nickte, setzte sich auf einen Stuhl und richtete den Blick auf Ali, der eingehend ihre weiblichen Reize betrachtete. Indessen verließen die beiden Ärzte den Raum.

„Hallo, Friede sei mit Ihnen“, brachte Ali nach wenigen Augenblicken mühsam hervor.

Sofort stand Schwester Lisa auf und beugte sich ganz nah zu ihm hin. Freundlich lächelte sie ihn an. Verwirrt von diesem ungewohnten Ereignis senkte Ali seinen Blick und starrte auf zwei mangoförmige Brüste, die sich fast bis zu den Warzen aus der weißen Jacke herausgeschoben hatten. Mit zitternden Händen griff er der bildhübschen Mittzwanzigerin an die Wangen und sagte: „Sie sind eine wunderschöne Jungfrau, wie für mich geschaffen. Nur verschleiern müssen sie sich noch.“

Geschickt drehte sich Schwester Lisa zur Seite und drückte auf den Notfallknopf. Binnen zwei Minuten standen Oberarzt Bengel und Stationsärztin Zellner erneut vor seinem Bett.

„Der hat mich am Kopf gestreichelt und zu mir Jungfrau gesagt“, gab Schwester Lisa kund.

Über Bengels Gesicht huschte ein vielsagendes Grinsen. Fragend sah Stationsärztin Zellner Schwester Lisa an, deren Gesicht sich rot verfärbte.

„Der Fall ist klar“, flüsterte Bengel. „Heute und morgen kann er noch bleiben, übermorgen kommt er nach Moorbach in die Offene. Der junge Mann braucht dringend eine Therapie.“

Liegend wurde Ali in die psychiatrische Klinik Moorbach verlegt. Zur Begründung sagte man ihm nur, er benötige psychische Unterstützung, die er dort erhalten würde. Bereits am Eingang nahm ihn ein Pfleger in Empfang und schob ihn in ein weiß getünchtes Zimmer mit zwei Betten. In einem der Betten lag ein etwa vierzigjähriger, hellblonder Mann auf dem Rücken und stierte regungslos vor sich hin.

´Dem geht es aber schlecht`, dachte Ali und betrachtete neugierig den Mann. ´Was der wohl hat?` Auf einmal spürte er zwei Hände an seiner Schulter. „Na, seien Sie doch nicht so unbeweglich, ein bisschen mitmachen können Sie schon!“

„Äh, wie bitte?“ Ali warf dem Pfleger einen fragenden Blick zu. Dieser deutete auf das leere Bett neben ihm. „Rein mit Ihnen, das ist frisch bezogen.“ Gehorsam rutschte Ali auf das Bett hinüber.

„Na also geht doch“, meinte der Pfleger und nickte. „Machen Sie sich bequem, in neunzig Minuten gibt´s Mittagessen. Für Sie als Moslem selbstverständlich ohne Schweinefleisch.“ Schon schob er die Liege mit dem Gestell aus dem Zimmer. Indessen legte sich Ali auf den Rücken, starrte an die Decke und fragte sich, was er hier in diesem Krankenhaus verloren hätte. Soviel er auch überlegte, ihm blieb völlig schleierhaft, welch psychische Unterstützung er benötigte. Ergebnislos setzte er sich auf die Bettkante und blickte auf seinen Zimmergenossen, der immer noch vor sich hinstierte. Vorsichtig fragte er: „Mein Herr, können Sie mich verstehen?“

„Der blonde Mann drehte den Kopf und meinte mit schwerer Stimme: „Ja, was gibt´s denn!“

„Sie sehen aber nicht gut aus, fehlt Ihnen was?“

„Das kann man wohl sagen. Mir fehlt die Lebenslust.“

„Lebenslust?“

„Ja, ich wollte meinem Leben ein Ende setzen und habe eine Schachtel Schlaftabletten geschluckt.“

„Und hat das funktioniert?“

„Dumme Frage, natürlich nicht, wäre ich sonst hier?“

„Entschuldigen Sie die Frage,“ antwortete Ali verlegen. „Aber was hat denn Ihr Leben gerettet?“

„Ich hatte nicht bedacht, dass mein Freund Werner mich zu einer Party abholen wollte und wusste, dass ich zu Hause war. So wurde ich gewaltsam aus dem Todesschlaf gerissen und hierher gebracht. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, zu sterben.“

„Aber weshalb? Wollten Sie sich etwa opfern, und für was?“

„Nein, nicht opfern! Ich bin in eine Depression gefallen. Meine Frau hat mich hintergangen und mir meinen Sohn genommen.“

„Wie konnte Ihnen so etwas passieren mein Herr?“

„Ach das wird dich gar nicht interessieren!“

„Doch erzählen Sie, ich höre Ihnen gerne zu! Übrigens ich heiße Ali bin gläubiger Muslim und kann Ihnen vielleicht helfen.“ Ali beugte sich nach vorne und lächelte dem blonden Mann freundlich zu.

Dieser lächelte gequält zurück. „Ich heiße Dieter und wurde von meiner Frau nur geheiratet, weil ich erfolgreicher Zahnarzt bin. Dabei habe ich sie so sehr geliebt.“

„Wir Männer sollen die Frauen nicht lieben, sondern beherrschen“, sagte Ali mit ernster Miene. „Sie bestimmen sonst über unsere Gefühle, werden selbstsüchtig und vernachlässigen ihre Pflichten.“

Dieter verrieb sich eine Träne am Backen und blickte sehnsüchtig zum Fenster. „Aber die Liebe zu einer Frau ist doch das Wunderbarste im Leben eines Mannes!“

„Sie irren sich, mein Herr! Das Wichtigste im Leben ist, Muslim zu sein und sich Allah, dem einen Gott zu unterwerfen.“

„So ein Blödsinn! Soll ich den ganzen Tag nur beten und Allah, Allauahh , Lallaaa rufen?“

„Nein, das nicht! Muslim sein heißt, ein Leben nach den Lehren des Koran und des Propheten – Friede sei mit ihm – zu führen und in der Umma, der Gemeinschaft der Gläubigen aufzugehen.“

Dieter machte eine herablassende Handbewegung. „Junge, ich bin aus der Kirche ausgetreten und kann mit keinem Gott was anfangen.“

Ali erbleichte. „Heißt das, Sie haben sich von ihrem christlichen Glauben abgewandt und leugnen die Existenz Gottes?“

„So ist es. Gott ist tot. Die Popen bekommen von mir keinen müden Euro mehr. Das habe ich denen auch geschrieben.“

„Haben Sie keine Angst um Ihr Leben?“

„Angst um mein Leben?“

„Na ja, aufrechte Christen werden doch sicher versuchen, Sie zu töten, wenn sie den christlichen Glauben verraten.“

„Wie kommst du denn darauf?

Ali blickte Dieter eindringlich an. „Wer im Islam erkennbar vom Glauben abfällt, begeht eine Todsünde und hat sein Leben verwirkt; zumindest wenn er sich weigert, wieder gläubig zu werden. Das ist bei den Christen doch genauso - oder etwa nicht?“

„Bei uns ist das Mittelalter schon lange vorbei“, grummelte Dieter.

„Aber das Christentum ist doch die Religion der Deutschen!?“

„Nur auf dem Papier. Die meisten Deutschen machen sich hierzu keinen Kopf. Die Zahl der aus den Kirchen Ausgetretenen wird immer größer.“

„Wieso verbieten die Kirchen nicht, dass Christen von ihrem Glauben abfallen und Gott leugnen? Wenn man diese Leute am Leben lässt, müsste man sie zumindest ins Gefängnis werfen, damit sie ihren Unglauben nicht weiter verbreiten.“

„Mann, das Mittelalter ist bei uns vorbei. Übrigens habe ich keinen Bock über Religion zu diskutieren, vor allem nicht mit jemand, der mich in den Knast stecken will.“ Verärgert drehte sich Dieter wieder auf den Rücken und blickte stur zur Decke.

„Entschuldigen Sie, mein Herr, ich war wohl etwas vorlaut“, meinte Ali und kreuzte verlegen die Beine. In seinem religiösen Eifer hatte er nicht bedacht, dass Dieter selbst ein Gottesleugner war. „Erzählen Sie weiter, was Ihnen mit Ihrer Frau passiert ist.“

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